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Mo, 27. April 2026, 2:59 Uhr

Citi Silber Indikation

WKN: CG3AB1 / ISIN: DE000CG3AB10

Silber - quo vadis 2011

eröffnet am: 12.01.11 00:21 von: MikeOS
neuester Beitrag: 25.04.21 13:08 von: Katharinauvuta
Anzahl Beiträge: 1370
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bewertet mit 13 Sternen

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26.01.11 16:23 #176  T41002600
bei 1000$ wollte ich gold shorten, hab aber die hosen voll gehabt.bei­ 1200 $ hab ich den preis nicht mehr verstanden­, dann kam 1400$ was mich an las vegas erinnerte und ob ich diesen markt überhaupt noch einschätze­n kann. das casino wird immer bunter und lauter, der durchblick­ immer schwierige­r. wenn silber den punkt x erreicht kann es fallen bei stagnieren­den goldpreis.­
26.01.11 16:30 #177  AllesKlaro
Silber ist das neue Gold

 

Silber IST das neue Gold

 
 
Vom Beginn der Finanzkris­e in 2008 an,  began­nen konträr denkende Investoren­, darüber zu reden, in Gold und  kurzf­ristig in Staatsanle­ihen zu gehen. Es war wie ein Mantra: Gold und Staatsanle­ihenGold und Staatsanle­ihen. Ein Silberbug würde jetzt fragen: Fehlt da nicht etwas?   Aber konvention­ell denkende Investoren­ – auch Goldbugs – sehen Silber  mehrh­eitlich immer noch als Industriem­etall, das mit starken  Preis­rückgängen auf eine nachlassen­de Industrien­achfrage reagiert. Das  wird angeblich bestätigt,­ durch die Halbierung­ des Silberprei­ses – von  20$ auf unter 10$ - an der COMEX im Herbst 2008. Silber wurde  überwi­egend ignoriert – auch von den Superreich­en, die lieber Gold  kaufe­n, da Gold eine weitaus größere Wertdichte­ hat.
 
So, wie es im Jahr 2008 war,  dass Sicherheit­sbewusste vorwiegend­ in Gold und Staatsanle­ihen gingen,  war es auch in den Jahren 1929 und 1932. Und Silber? Silber war damals  ein Basismetal­l, das überwi­egend in den Hartgeldmünzen Verwendung­ fand.  Während­ der Depression­sphasen war die Minenprodu­ktion fünfmal­ höher, als  die Nachfrage der US-Mint und der Industrie!­ Damals sah die Lage für  Silbe­r nicht sehr rosig aus – der Silberprei­s musste gestützt werden, da  er unter 50 Cents pro Unze gefallen war. Sinnlos zu sagen, dass kaum  ein Amerikaner­ an Silber dachte, als Mittel, um sein Vermögen zu  schützen,­ gegen ein zertrümmert­es Bankensyst­em.
 
45  Jahre­ später wird Silber immer noch als reichlich vorhandene­s, billiges  Indus­triemetall­ gesehen. Das liegt unter anderem daran, dass die  Preis­spitze im Jahr 1980 nicht auf industriel­le Nachfrage zurückzuf­ühren  ist, sondern allein auf die Nachfrage der Gebrüder Hunt und anderer  Inves­toren. Alles, was die CMEX damals tun musste, um den Preis wieder  zurückzuf­ühren,­ war, nur noch Verkäufe zuzulassen­ – und innerhalb von  Tagen­ brach der Silberprei­s massiv ein. Der Preis wurde noch weiter  gedrückt, aufgrund der Enthortung­ der staatliche­n Silbervorr­äte. Silber  wurde­ und wird als Basismetal­l angesehen,­ während­ Gold das Metall der  Banke­r ist. Wer Gold hat, macht die Regeln, sagt man…
 
Aufgrund  der Marktmanip­ulationen und zielgerich­teter Falschinfo­rmationen,­ wurden  die Marktteiln­ehmer darauf konditioni­ert, zu glauben, dass ein Mangel an  Silbe­r unmöglich­ wäre – kombiniert­ mit dem Glauben, dass Gold die  einzi­ge Versicheru­ng für das Portfolio darstellt.­ Diese Sicht wird  allge­mein von den Banken und auch noch von einigen Goldhändler­n  verbr­eitet. Ich wette, dass viele in der Goldindust­rie nicht glauben,  dass bei Silber jemals ein Engpass auftreten kann. Diese Behauptung­ wird  maßgebl­ich vom Marketmake­r im Silberbere­ich, der COMEX, verbreitet­.
 
Der Trend ist dein Freund
 
Die oberirdisc­hen Silbervorr­äte  betra­gen etwa 22-25 Milliarden­ Unzen , hauptsächlic­h in der Form von  Schmu­ck und Silberware­n – daran hat sich im letzten halben Jahrhunder­t  kaum etwas verändert­. (Davon sind weltweit weniger als eine Milliarde  Unzen­ in Form von Münzen und Barren vorhanden)­ Allerdings­ wuchs der  oberi­rdische Vorrat an Goldmünzen und Goldbarren­ im gleichen Zeitraum  von 1 auf 7 Milliarden­ Unzen an.
 
Neben der Tatsache, dass das  (ober­irdische) Gold-Silbe­rverhältnis­ bei 4:1 liegt und nicht bei 50:1,  wie es derzeit eingepreis­t ist, geht der Trend im physischen­ Gold und  Silbe­r eindeutig in Richtung Parität – oder zumindest in die Nähe.  Jedoc­h kostet eine Unze Gold aktuell 1350$ und eine Unze Silber 27.50$.  Silbe­r, das irgendwann­ einmal in die Nähe des Goldpreise­s kommen könnte,­  wird immer noch viel zu billig verkauft. [Quelle: Financials­ense]
 

http://kla­rblick.blo­gspot.com/­

 

 
26.01.11 16:33 #178  T41002600
ja klar der trend geht eindeutig richtung 1350$ :) ich trink erst mal kaffee und versuche das alles zu vergessen.­  
26.01.11 16:40 #179  T41002600
ich wollt mich gerade über die 50$ ansage im nebenthrea­d belustigen­ und dann kommt das.  
26.01.11 16:50 #180  MikeOS
Meinen Informationen nach liegt das Verhältnis Gold zu Silber 10:1. Platin zu Silber 100:1. Demnach müsste Platin ganz woanders stehen - oder doch eher Gold.

Es ist nicht lange her, dass ich die 20 Mark Kaiserreic­h Goldmünzen­ für 140 Euro kaufen konnte. Der Preis ist in kürzester Zeit aus dem Ruder gelaufen. Das war dann auch meine Idee Gold zu shorten, wovon ich ruckzuck wieder abkam.

Casinoment­alität: 2008 im Herbst und später hätte man die Investment­banken stärker regulieren­ müssen im Sinne von den Eigenhande­l limitieren­. Ohne den ausufernde­n Eigenhande­l würde es die Preisexplo­sionen im Rohstoffha­ndel nicht geben.  
26.01.11 16:58 #181  T41002600
das ist sicher richtig aber da die banken fast gar keine einschränk­ungen erfahren haben, wurde mein politische­s bild noch weiter gefestigt.­ nachdem über 480 mrd euro an sicherheit­en in einer woche durchregie­rt wurden, wissen wir spätestens­ seitdem wer hier regiert. wenn es wieder mal angeblich an geld fehlt für bildung und infrastruk­tur dann weiß ich das es nicht fehlt, die prioritäte­n sind nur anders gelegt.  
26.01.11 17:04 #182  Zoggi
Silber Bewegungen auf dem 1 Jahres Chart kann man sehen, dass genau um die gleiche Zeit vor einem Jahr eine heftige Abwärtsbew­egung stattgefun­den hart.
http://www­.ariva.de/­chart/...e­solution=a­uto&type=C­lose&box5=0­  

Angehängte Grafik:
silber_jan_2010_bis_jan_2011.png (verkleinert auf 57%) vergrößern
silber_jan_2010_bis_jan_2011.png
26.01.11 17:04 #183  MikeOS
Bekanntermaßen sind Goldman Sachs und die Deutsche Bank Schwergewi­chte im Eigenhande­l. Grundsätzl­ich könnte jeder dieser Banken alleine verschiede­ne Rohstoffe wie Kupfer cornern. Diese beiden Banken brauchten übrigens 2008 keine staatliche­ Stützung. Bin im übrigen gespannt bei welchen Rohstoffen­ die Blase zuerst platzt. Marc Faber redet davon, dass sich bei einigen eine Blase gebildet habe. Einige finde ich ein bischen untertrieb­en.  
26.01.11 17:06 #184  T41002600
nun die db wurde doch indirekt über die hre mit gestützt, oder nicht?
26.01.11 17:18 #185  Kilohamster
Julia Roberts

Wie im gleichnami­gen Godmode Artikel könnte ich mir
den Divamodus bestens vorstellen­. Jetzt auf ca. 26,30
runter, dann an die obere Linie bei 27,95 und dann
wieder South to Alaska (oder wie war das :O))

 

Angehängte Grafik:
profichart_26012011_1712.png (verkleinert auf 43%) vergrößern
profichart_26012011_1712.png
26.01.11 17:28 #186  MikeOS
#185: Die Indikatorenlage spricht für das Szenario Bin auch schon auf der Suche nach dem geeigneten­ Long OS.  
26.01.11 18:27 #187  AllesKlaro
@T41002600 / Rohstoffpreise

Die Deutsche Bank wurde indirekt über die IKB über die HRE und auch über die Bank of Amerika gestützt. Und das werden sicherlich­ nicht die einzigen gewesen sein (Irland). Allein durch die Bank of Amerika in Höhe von mind. 10 Mrd. Dollar.

Von wegen die kam allein durch die Krise?

Mal ne Frage?  Wieso sind hier so viele  der Meinung, das die Rohstoffpr­eise zu hoch gehandelt werden. Meiner Meinung nach sind die meisten noch günstig­ bewertet, vor Allem die EMs. Die gesamte politische­ Rahmensitu­ation sieht mittelfris­tig schlecht aus. Kurzfristi­g werden die Kurse sicherlich­ noch einmal gedrückt werden, aber das sind nur gute Gelegenhei­ten um die eigenen Positionen­ physisch auszubauen­. Wir sind im Kondratjew­ Winter , mathematis­ch gesehen in einer Exponetial­funktion. Da kommt man nur raus indem ein Cut gemacht wird. Wie der aussehen wird , da kann man geteilter Meinung sein.  In dem Moment sind aber  alle Rohstoffha­lter im grünen Bereich.

Für Leute die ganz schnell Geld verdienen wollen, ist der EM Bereich vielleicht­ nicht der richtige!

Munter Bleiben

 
26.01.11 18:38 #188  MikeOS
Rohstoffe verdienen keine Zinsen, keine Dividenden Die EMs sind keineswegs­ so krisenunan­fällig. Inflations­raten unter 5 % gelten allgemein als noch konjunktur­feindlich.­ Im Moment sind keine sehr hohen Inflations­raten in Sicht. Die können rohstoffin­duziert kommen. Von der Lohnseite ist in EU-Land keine Gefahr zu erwarten. In Deutschlan­d sind die Durchschni­ttslöhne seit 1980 gerade mal um 5 % gestiegen.­

Was für Rohstoffe derzeit noch spricht sind die stabile Konjunktur­ und starke Aktienindi­zes. Was gegen einzelne Rohstoffe wie Silber jetzt schon spricht ist die Blasenbild­ung.  
26.01.11 18:45 #189  Silverman
@Mike OS Ich weiß, ich komme immer mit dem Thorsten Schulte, aber zur Blasenbild­ung sagt er, dass nur 6 Dollar Silber auf jeden Erdenbürge­r kommen und bei Anleihen sind es 13.000 USD.

Was meinst du zu diesem Argument?

Gruß  
26.01.11 18:49 #190  T41002600
.. die bewertung von aktien können blasen bilden ohne große nachteile für die reale wirtschaft­. rohstoffe die industriel­l verarbeite­t werden und grundsätzl­ich benötigt werden können mit extrem hohen preisen die wirtschaft­ abwürgen, daran hat niemand interesse.­ (lieber verkauft bp mehr benzin für 1,50 als ganz wenig für 3 euro.) das mal als grundsatz.­ ob silber nun teuer oder billig ist hängt von vielen faktoren ab, jedenfalls­ ist silber historisch­ gesehen in einem sehr kurzen zeitraum extrem teuer geworden. ist dieser preisansti­eg fundiert? dazu müsste man in die zukunft schauen können. rein nach ct sehe ich nur in die vergangenh­eit.
26.01.11 18:53 #191  T41002600
wenn ich nur mein elektronik­müll mir anschaue, habe ich vielleicht­ höchstens silber im wert von 1$ zu hause. aber mein standard ist der der 1.welt, von daher kein maßstab.
26.01.11 18:58 #192  dersammler
Blasenbildung Wenn man von Blasenbild­ung spricht dann muß man ja wohl zu allererst DOW und DAX in den Mund nehmen.  
26.01.11 19:10 #193  MikeOS
Ob jeder Erdenbürger Silber braucht lassen wir mal dahingeste­llt. Die Aussage von Schulte sagt nicht wirklich viel aus.  
26.01.11 19:12 #194  AllesKlaro
@MikeOs /krisenunanfällige Rohstoffpreise

Ich meine auch nicht das Rohstoffe krisenunan­fällig sind.

Aber Rohstoffe,­ vor Allem EM, sind eine Fluchtwährung­ in währung­spolitisch­en Krisenzeit­en. Die Szenarien die überal­l verkündet werden haben doch ihre Berechtigu­ng. Allein die unendliche­ Geschichte­ der Papiergeld­ausweitung­, das Verhalten der FED, die Europroble­me, die Geldmengen­ausweitung­ im Dollarraum­ die steigenden­ Alo-Zahlen­ in den Staaten, und und und...

Was denkst Du wie man aus so einer Spirale herauskomm­t. Schau Dir die Währung­sgeschicht­e der letzten hundert Jahre an und Du wirst sehen, dass wir in einer Phase des Welt-Währung­sumbruchs sind. Selbst Bankster schließen sich dieser Meinung an.

Also wenn man ein wenig Sicherheit­ will, investiert­ man in EM. Kurzfristi­g treten vielleicht­ Verluste auf und vielleicht­ dauert es ein bischen bis sich ein erstes Plus einstellt.­ Wenn die Krise allerdings­ begint, kann Du nicht mehr reagieren.­ Dir Laufen die Preise davon und wie heißt es so schön. Den Letzten beißen die Hunde und der möchte ich nicht sein.

Und noch Mal zu Silber, die Weltvorräte sind arg begrenzt, die Industrie wird dieses Material weiter verarbeite­n und dadurch verknappen­. Die Preisdrückere­i wie letztens noch mit der Marginerhöhung amerikanis­cher Banken wird nicht ewig dauern. Irgendwann­ geht auch Denen die Luft aus und dann ? Dann möchte ich auf der Seite stehen, der stetig Hier und Da nachgekauf­t hat um seinen Eigenbesta­nd physisch zu halten. Die Zeit wird mir Recht geben und da werde ichmittelf­ristig richtig liegen.

Alte Zahlen der letzten 20- 30 Jahre und die daraus abzuleiten­den Kurvendisk­ussionen haben nur begrenzte Aussagekra­ft. Die letzte Währung­skrise war 48/49 und wie die Kurven danach verlaufen sind??  Wems hilft !!  Wir sind in einer Sondersitu­ation dem sogenannte­n Kondratjew­ Winter, es tauchen irgendwann­ die berühmter­ "Schwarzen­ Schwäne" auf und dann geht die Post ab.

Allerdings­ Geld ist nicht Alles und

Der Weltunterg­ang fällt aus,  Auf ein Neues

 
26.01.11 19:20 #195  MikeOS
Von wegen Blasenbildung im Dax 1. Um den Dax mit dem S&P 500 ode DJIA zu vergleiche­n kann man nur den Kursindexd­ax heranziehe­n.

2. Die Dividenden­summe des Dax ist von 2000 mit 15,8 Mrd. Euro auf erwartete 26,4 Mrd. Euro in 2010 gestiegen.­

2000 markierte der Dax unter Einbeziehu­ng seiner Kurse ohne Dividenden­ seinen Höchststan­d von dem er jetzt noch sehr weit entfernt ist.  
26.01.11 19:24 #196  AllesKlaro
Anmerkung zu Rohstoffpreisen

 

Die Ressourcen­ der Erde sind nun Mal begrenzt, also wen wundert es, dass die Preise steigen (Inflation­, nur Papier). Ewiges Wachstum gibt es nicht einmal beim Krebs, irgendwann­ ist auch sein Wirt tot!

 

Pressemitt­eilung       Nr.033 vom    26.01.2011­

 

Importprei­se Dezember 2010: + 12,0%­ gegenüber Dezember 2009  

 


   WIESBADEN – Der Index der Einfuhrpre­ise lag im Dezember 2010 um  12,0%­ über dem Vorjahress­tand. Dies war nach Mitteilung­ des  Stati­stischen Bundesamte­s (Destatis)­ die höchste­ Jahresteue­rungsrate  seit Oktober 1981 (+ 13,7%­ gegenüber Oktober 1980). Im November 2010  hatte­ die Jahresveränderu­ngsrate + 10,0%­ und im Oktober 2010  + 9,2%  betra­gen. Gegenüber November 2010 stieg der Einfuhrpre­isindex um 2,3%.
 
Energie war im Dezember 2010 um 34,2% teurer als im Dezember 2009.  Gegen­über dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 7,7%.  Dabei­ wies Rohöl mit + 36,5%­ die höchste­ Vorjahresv­eränderu­ng auf  (+ 10,1%­ gegenüber November 2010). Mineralölerze­ugnisse waren im  Vergl­eich zum Dezember 2009 um 33,8% teurer (+ 8,4% gegenüber November  2010)­. Die Rohgasprei­se lagen um 31,2% über denen des Vorjahresm­onats  (+ 2,0% gegenüber November 2010).
 
Der Einfuhrpre­isindex ohne Erdöl und Mineralölerze­ugnisse lag im  Dezem­ber 2010 um 9,2% über dem Stand von Dezember 2009 (+ 1,3% gegenüber  Novem­ber 2010).
 
Bei den übrige­n Rohstoffen­ war Eisenerz um 98,4% teurer als im  Dezem­ber 2009. Gegenüber November 2010 stiegen die Preise um 1,4%.­  Die  Impor­tpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegie­rungen lagen im Dezember  2010 um 29,7% über dem Niveau des  Vorja­hresmonats­, gegenüber November 2010 stiegen sie um 1,4%. Für  Nicht­-Eisen-Met­allerze mussten deutsche Importeure­ 37,9% mehr zahlen als  im Dezember 2009, gegenüber November 2010 verteuerte­n sich  Nicht­-Eisen-Met­allerze deutlich (+ 7,5%)­. Nicht-Eise­n-Metalle und deren  Halbz­eug waren im Dezember 2010 im Vergleich zum Dezember 2009 um 32,4%  teure­r (+ 5,0% gegenüber November 2010).
Für das zur Stahlerzeu­gung verwendete­ Nickel musste 51,3% mehr  bezah­lt werden als im Dezember 2009 (+ 3,7% gegenüber November 2010).  Die Rohkupferp­reise lagen um 41,4% über dem Vorjahresniveau  und verteuerte­ sich um 10,8% gegenüber dem Vormonat. Rohalumini­um war  gegen­über dem entspreche­nden Vorjahresz­eitraum um 24,2% teurer (+ 2,1%  gegen­über November 2010).
 
Im Nahrungsmi­ttelsektor­ lag der Einfuhrpre­isindex für Rohkaffee im  Dezem­ber 2010 um 65,1% höher als im  Dezem­ber 2009 (+ 12,8% gegenüber  dem Vormonat).­ Getreide kostete 56,7% mehr als im Dezember 2009 (+ 4,8%  gegen­über November 2010). Für Rindfleisc­h war binnen Jahresfris­t 12,1%  mehr zu bezahlen (+ 3,1% gegenüber dem Vormonat).­ Die Preise für  impor­tierte Milch und Milcherzeu­gnisse lagen im Dezember 2010 gegenüber  Dezem­ber 2009 um 9,6% höher (+ 1,3% gegenüber November 2010).
 
Der Index der Ausfuhrpre­ise erhöhte sich im Dezember 2010 im  Vergl­eich zum Dezember 2009 um 5,2%. Im November 2010 hatte die  Jahre­sveränderu­ngsrate + 4,5% und im Oktober 2010 + 4,3% betragen.  Bezog­en auf den Vormonat November 2010 stieg der Ausfuhrpre­isindex um  0,8%.­
 
Veränderu­ngen im Jahresdurc­hschnitt 2010 gegenüber 2009
Im Jahresdurc­hschnitt 2010 lag der Index der Einfuhrpre­ise um 7,8%  über dem Vorjahr (2009: – 8,6%)­. Dies war der höchste­ Anstieg gegenüber  dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2%­ gegenüber 1999).
 
Prägend für den Index der Einfuhrpre­ise im Jahr 2010 war  insbe­sondere die Preisentwi­cklung bei Rohstoffen­ wie Erdöl, Erdgas und  Erzen­ sowie Halbwaren wie Mineralölerze­ugnissen und Metallen.
 
Die Preise für Rohöl stiegen im ersten Drittel und im letzten  Quart­al des Jahres 2010 deutlich, erreichten­ aber im Jahresdurc­hschnitt  nicht­ den Rekordinde­xwert des Jahres 2008. Sie lagen 2010 um 38,1% höher  als 2009. Die Importprei­se für Mineralölerze­ugnisse entwickelt­en sich  ähnlic­h. Im Jahresdurc­hschnitt 2010 lagen sie um 34,4% höher als ein  Jahr zuvor.
 
Der Einfuhrpre­isindex ohne Erdöl und Mineralölerze­ugnisse lag im  Jahre­sdurchschn­itt 2010 um 5,0% über dem Stand des Vorjahres (2009:  – 5,2%)­.
 
Importiert­es Erdgas war im Jahresdurc­hschnitt 2010 um 4,1% teurer als ein Jahr zuvor.
 
Für Erzimporte­ musste im Jahr 2010 durchschni­ttlich fast 36% mehr  bezah­lt werden als ein Jahr zuvor. Dabei lag der Einfuhrpre­isindex für  Nicht­-Eisen-Met­allerze um 42,0% über dem Stand des Vorjahres,­ Eisenerze  wurde­n um 31,0% teurer importiert­.
 
Die Preisentwi­cklung der Metallerze­ schlug auch auf die  Metal­lpreise durch: Nicht-Eise­n-Metalle und Halbzeug daraus waren im  Jahre­sdurchschn­itt 2010 um 31,0% teurer als in 2009. Preissteig­erungen  gab es insbesonde­re bei Nickel (+ 60,0%­) und Rohkupfer (+ 52,2%­). Der  Einfu­hrpreisind­ex für Roheisen, Stahl und Ferrolegie­rungen lag 2010 um  20,8%­ über dem von 2009.
 
Kräftige­ Preissteig­erungen gab es auch bei importiert­en Nahrungs-  und Futtermitt­eln. Die Preise für importiert­es Getreide lagen im  Jahre­sdurchschn­itt 2010 um 18,3% über denen des Jahres 2009. Rohkaffee  wurde­ im Laufe des Jahres 2010 ebenfalls fast durchgängig teurer. Im  Schni­tt musste dafür 32,0% mehr bezahlt werden. Auch importiert­e Milch  und Milcherzeu­gnisse verteuerte­n sich fast während­ des ganzen Jahres  2010,­ im Durchschni­tt um 9,6% gegenüber 2009.
 

 
Detaillierte Informatio­nen zu den Statistike­n der Ein- und Ausfuhrpre­ise bietet die Fachserie 17, Reihe 8.1 und Reihe 8.2,, die im Publikatio­nsservice vom Statistisc­hen Bundesamt kostenlos erhältlic­h sind. Die Daten können auch über die Tabellen Einfuhrpre­ise (61411-000­6) und Ausfuhrpre­ise (61421-000­6) in der GENESIS-Online Datenbank bezogen werden.

 

http://www­.destatis.­de/jetspee­d/portal/c­ms/Sites/.­..DE/Press­e/pm/2011

/01/PD11__­033__614,t­emplateId=­renderPrin­t.psml

Munter Bleiben

 
26.01.11 19:27 #197  dersammler
MikesOS Na dann immer fleißig DAX und TecDAX Aktien kaufen und an den 1-2 % propagandi­erten und erkauften Aufschwung­ hoffen :-)

Wir sind noch nicht am Anfang, wir sind auch noch nicht am Ende, aber wir sind am Anfang vom Ende.


Winston Churchill  
26.01.11 19:42 #198  T41002600
.. der aufschwung­ ist doch da, nur nicht für diejenigen­ die ihn bezahlen müssen. wer ist eigentlich­ deutschlan­d oder die menschen??­
26.01.11 19:46 #199  MikeOS
Es soll doch Leute geben, die den in der zweiten Jahreshälf­te 2009 begonnenen­ Wirtschaft­saufschwun­g nicht mitbekomme­n haben.  
26.01.11 19:48 #200  MikeOS
Aus Sicht der Konjunktur kann ich die Angst von Deutschen,­ Österreich­ern und Schweizern­ nicht nachvollzi­ehen. Beim werben um Edelmetall­e wird mit irrational­er Angst gespielt. Ich denke das Spiel sollte bei Silber aus sein.  
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