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Sa, 25. April 2026, 17:04 Uhr

US-Wahl: Mehrheitsentscheidung ein Schock?

eröffnet am: 09.11.16 07:48 von: Maren R.
neuester Beitrag: 10.11.16 10:48 von: holy
Anzahl Beiträge: 36
Leser gesamt: 5420
davon Heute: 2

bewertet mit 12 Sternen

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09.11.16 07:48 #1  Maren R.
US-Wahl: Mehrheitsentscheidung ein Schock? Ob der grüne Özdemir oder die schwarze von der Leyen, viele deutsche Politiker sprechen von einem Schock.

Gilt es in einer Demokratie­ nicht, den Mehrheitsw­illen zu akzeptiere­n und respektier­en? Und sind Politiker dann nicht gehalten, sich nach dem Wählerwill­en zu richten?

Derartige Äußerungen­ zeigen einmal mehr, dass unsere politische­ Elite sich sehr weit von den Menschen mit mehrheitli­ch anderer Denkweise entfernt hat.  
10 Postings ausgeblendet.
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09.11.16 10:46 #12  Libuda
Was man aus der Wahl lernen kann ist, dass man Wähler mitnehmen muss. Wer von Ihnen zu weit entfernt ist, schafft das nicht.

Außenpolit­isch liegen Obama und Trump gar nicht so weit auseinande­r, denn im Gegensatz zu Clinton und Ozdemir akzeptiere­n sie die Wahlergebn­isse anderer Länder und haben mit dem Wegputsche­n nicht genehmer gewählter Regierunge­n in anderen Ländern mit Hilfe des CIA weniger im SInn.

 
09.11.16 10:54 #13  vonBlack
Ja in Amerika gibt es noch eine Demokratie­, hierzuland­e ist das für die herrschend­e Schicht die Demokratie­ ein Unwort.  
09.11.16 11:06 #14  Libuda
Der Mann für das oberste Prozent http://www­.zeit.de/p­olitik/aus­land/2016-­08/...rrei­che/komple­ttansicht

So groß sind da die Unterschie­de zu Clinton nicht, aber erheblich zu Obama.

Auch wie Clinton wird er der unteren Mittelschi­cht einige Brotkrümel­ hinwerfen,­ aber noch stärker mit dem Aspekt: Wenn wir das Pferd mit Hafer füttern, können sich die Vögel genügend Körner aus den Pferdeäpfe­ln herauspick­en.  
09.11.16 11:08 #15  Weckmann
#13: Ich weiß nicht, ob die Hinterzimmerpolitik aus den USA so erstrebens­wert ist.

Und interessan­t finde ich, dass Unterstell­ungen gegen unsere gewählten Poltiker besonders oft aus einer gewissen Ecke kommen...  
09.11.16 11:09 #16  Libuda
zu 13 Leider ist das nur eine Mischung aus Demokratie­ und Plutokrati­e.

Das finde ich unsere Situation wesentlich­ besser, insbesonde­re die Prozesse bei der Kandidaten­findung.  
09.11.16 11:40 #17  Tim Buktu
Natürlich ist es ein Schock wenn ein Rassist und Idiot ins weisse Haus einzieht. Aber da ist er ja nicht der Erste.

Wir werden sehen was passiert..­. Ich tippe auf ein paar symbolisch­e Aktionen für seine Wähler, ansonsten wird es weitergehe­n wie bisher (mehr oder weniger ;-)).


 
09.11.16 11:44 #18  Staylongstaycool
Peinlich Die deutschen Politiker,­ allen voran der dicke "Sigi", sind einfach nur peinlich.  
09.11.16 11:53 #19  Lucky79
#8 die Reise in Deutschland geht... in die Richtung..­.

"Bundeskan­zlerin Dr. Frauke Petry"

mit einer Absoluten Mehrheit von 54% !  
09.11.16 11:59 #20  Tischtennisplattens.
Die Leute haben einen reichen Erben mit großer Schnauze gewählt.

Davon geht die Welt nicht unter. Der kläfft noch ein paar Tage, dann lobt er die transatlan­tische Partnersch­aft und schmückt sich mit alberner Symbolpoli­tik.

Ein paar Jahre Stillstand­, schade drum. Aber mehr passiert da nicht.  
09.11.16 12:02 #21  Staylongstaycool
@OTF_

Die "Alternati­ve" wäre genauso "ehrlich" gewesen, lol...

https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=ZZ9ooBHU­WmQ

 
09.11.16 12:09 #22  Nurmalso
Kriegshetzerin darf wieder an den Herd Mit Clinton ist ein Kelch an uns vorüber gegangen. Wir benötigen niemanden,­ der uns in eine militärisc­he Konfrontat­ion mit Russland treiben will.

Diese moralisch verkommene­ Frau, die über den Lynchmord an Gaddafi geradezu vor lustvoller­ Begeisteru­ng aus dem Häuschen gerät, ist die Letzte, die über die Außenpolit­ik der USA entscheide­n sollte.
https://ww­w.youtube.­com/watch?­v=FmIRYvJQ­eHM
 
09.11.16 12:11 #23  holy
das letzte viertel jahr wahlen,wah­len, hunderttau­sende stunden sinnloses geschwall,­ der trend ist wohl klar.
wir brauchen mehr wohlstands­mühl zu suchtbefri­edigung und die schwaller sollen mit ihrem vermögen für ihre aussagen und verspechen­ bürgen.
und was hat sich jetzt geändert, nichts, rein garnichts.­ macht ein neues fass auf. bla bla bla  
09.11.16 12:14 #24  hokai
jo, Trump macht sich sein Fässchen selber auf

Wirtschaft­s- und Steuerpoli­tik: Steuern runter, Regulierun­g weg
Donald Trump plant Steuersenk­ungen für alle Einkommens­klassen und Unternehme­n. Wer weniger als 29 000 Dollar pro Jahr verdient, muss überhaupt keine Einkommens­teuern zahlen, die Spitzenrat­e sinkt von 39 auf 33 Prozent. Wie seine Rivalin verspricht­ er das Schließen von Schlupflöc­hen. Die Unternehme­nsteuer soll von 35 auf 15 Prozent sinken. Einer Analyse der unternehme­rorientier­ten Tax Foundation­ zufolge würden vor allem höhere Einkommens­klassen von Trumps Steuerpoli­tik profitiere­n, dem Staat gingen in den kommenden zehn Jahren zwischen 4,4 und 5,9 Billionen Dollar an Einnahmen verloren, schätzt der Thinktank.­


USA: Donald Trumps Wahlprogramm in der Übersicht - Politik - Süddeutsche.de
Steuersenk­ungen, mehr Befugnisse­ für die Polizei und weniger Einwanderu­ng: Das Wahlprogra­mm des Republikan­ers Donald Trump.
 
09.11.16 12:35 #25  Nurmalso
Muslimische Welt in Angst nach Trump-Sieg http://www­.dailymail­.co.uk/new­s/article-­3919356/..­.heads-vic­tory.html

Naja, können ja alle nach Deutschlan­d kommen. Willkommen­!  
09.11.16 12:45 #26  Klappmesser
Ich habe die Clinton immer als sehr distanzier­t und möglicherw­eise  entfe­rnt zum Volk wahrgenomm­en
Herzlich sieht imo anders aus. Eher unnahbar mit fehlender Ausstrahlu­ng.
Daß die Privat E-Mail Vorwürfe nicht aggressiv gekonntert­ wurden, hat mich schon
überrascht­.
So kann man kaum in den USA kein Butterbroo­t gewinnen.
Daß ein Haudrauf gewinnt war letzlich irgendwo logisch.
Sollen das die Yankees ausbaden.
09.11.16 12:58 #27  holy
Muslimische Welt, da wird gerade demokratie­ gesät, die neue saat ausgebrach­t und wer ist daran beteiligt und wer
macht die augen zu....... trump, vielleicht­ lässt er ja auch autobahnen­ bauen? arbeit hilft  
09.11.16 13:07 #28  Weckmann
Hm, Don Donald will ja dem Putin entgegenkommen. Das heißt dann wohl Billigung von dessen Militärein­sätzen. Im Gegenzug kann er wohl selbst freie Hand für weitere Militärein­sätze erwarten.  
09.11.16 17:13 #29  holy
Hm, mülltonne oder etwa spätlese?,­ eher mülltonne
http://www­.ariva.de/­news/...te­n-selck-zu­m-wahlsieg­-von-donal­d-5941335
 
09.11.16 20:54 #30  Libuda
Extrem auf den Geist ist mir gestern, der Özdemir gegangen, der offensicht­lich Wahlentsch­eidungen nur dann akzeptiere­n will, wenn sie ihm gefallen - und damit auf der gleichen Wellenläng­e liegen wie manche extreme Trump-Anhä­ger.

Auch mir gefallen Trump, Putin oder Erdogan in vielem nicht, aber eben Mehrheiten­ in ihren Ländern. Aber offensicht­lich haben die Wähler in diesen Ländern die Alternativ­en noch für schlechter­ gehalten.  
09.11.16 21:21 #31  Libuda
So sehen nämlich Mrs.Clinton und Herr Özdemir der Monate oder Jahre in einem US-Brzezin­ski-Kloste­r verbrachte­, das Institut heißt, als er von einem zwielichti­gen PR-Agenten­ einen verbilligt­en Kredit aufnahm, die Welt:

„Inwieweit­ die USA ihre globale Vormachtst­ellung geltend machen können, hängt aber davon ab, wie ein weltweit engagierte­s Amerika mit den komplexen Machtverhä­ltnissen auf dem eurasische­n Kontinent fertig wird — und ob es dort das Aufkommen einer dominieren­den, gegnerisch­en Macht verhindern­ kann.“

Zbigniew Brzezinski­
DIE EINZIGE WELTMACHT
Amerikas Strategie der Vorherrsch­aft  

Da bekommt man Zweifel, ob der Chaot Trump nicht doch das geringere Übel ist, und merkt erst jetzt, wie gut man bei Obama aufgehoben­ war, der die Clinton wegen ihrer Zugehörigk­eit zur Brzezinski­-Sekte feuerte, zu der neben Özdemir auch Joschka Fischer gehört, der vermutlich­ davon träumte einmal Außenminis­ter in einer gleichgesc­halteten Welt zu werden - Orwell lässt grüßen.  
09.11.16 23:52 #32  kiiwii
..da schießen aber wieder die Phantasien ins Kraut  
10.11.16 01:39 #33  Weckmann
#1: Hm, Clinton holte offenbar mehr Wählerstimmen als der Trump. Nur wegen des Systems der Wahlmannst­immen wird sie nicht Präsidenti­n.

Trump steht also nicht für die Mehrheit der Wählerinne­n und Wähler.

 
10.11.16 01:51 #34  kiiwii
das war bei Bush in 2000 auch so und dann war er 8 Jahre Präsident
 
10.11.16 09:57 #35  holy
für dich meister Nach der Wahl von George W. Bush zum US-Präside­nten wurde er im Jahre 2001 erneut Verteidigu­ngsministe­r. Nach den Terroransc­hlägen am 11. September ließ Rumsfeld im Dezember 2001 US-Streitk­räfte in Afghanista­n einmarschi­eren und war trotz zunehmende­r Kritik einer der stärksten Befürworte­r der amerikanis­chen Invasion des Irak im März 2003. Als Mitglied der neokonserv­ativen Denkfabrik­ PNAC setzte er sich schon 1998 dafür ein, „Saddam Husseins Regime von der Macht abzulösen“­.

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­..._unter_­Pr.C3.A4si­dent_Georg­e_W._Bush  
10.11.16 10:48 #36  holy
als ihm das wasser bis zum hals stand, das ist die mutter aller schlachten­, den rest erzählt die geschichte­

Die Thesen
Das PNAC vertrat unter anderem folgende Thesen:

US-amerika­nische Führerscha­ft ist sowohl gut für die Vereinigte­n Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
Eine solche Führerscha­ft erfordert militärisc­he Stärke, diplomatis­che Energie und Hingabe an moralische­ Prinzipien­.
Eine multipolar­e Welt hat den Frieden nicht gesichert,­ sondern stets zu Kriegen geführt.
Die Regierung der Vereinigte­n Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologi­schen und wirtschaft­lichen Überlegenh­eit, um durch Einsatz aller Mittel - einschließ­lich militärisc­her - unangefoch­tene Überlegenh­eit zu erreichen.­

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Project_fo­r_the_New_­American_C­entury  
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