Varta (WKN: A0TGJ5) wieder "geladen"
| eröffnet am: | 28.11.16 14:50 von: | Minusrendite |
| neuester Beitrag: | 09.09.25 20:23 von: | ManuBoom |
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26.11.16 12:04
#1
BackhandSmash
Varta (WKN: A0TGJ5) wieder "geladen"
Der Batterie-Hersteller Varta strebt Finanzkreisen zufolge zurück an die Börse.
Der Name Varta ist eine Abkürzung für „Vertrieb, Aufladung und Reparatur transportabler Akkumulatoren“. Die Quandts hatten den Batteriekonzern 2002 zerschlagen.
jetzt soll es ein Comeback geben !
bis zum 29.11.16 kann gezeichnet werden.
Start am 02.12.16
Preis: 9,00 - 12,50
Kurse zur Zeit: 11,70 € - 11,89 €
Der Name Varta ist eine Abkürzung für „Vertrieb, Aufladung und Reparatur transportabler Akkumulatoren“. Die Quandts hatten den Batteriekonzern 2002 zerschlagen.
jetzt soll es ein Comeback geben !
bis zum 29.11.16 kann gezeichnet werden.
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Preis: 9,00 - 12,50
Kurse zur Zeit: 11,70 € - 11,89 €
19934 Postings ausgeblendet.
07.03.25 10:50
#19940
Gerd58
Ad-hoc Meldung vom 05.03. der Varta AG
https://www.eqs-news.com/de/news/ad-hoc/...-4745-8a79-04341180a8e4_de
Zitat: "VARTA AG erwartet kurzfristig Wirksamwerden der Kapitalmaßnahmen, die zum Erlöschen der bestehenden Aktien und zum Delisting führen"
Zitat: "VARTA AG erwartet kurzfristig Wirksamwerden der Kapitalmaßnahmen, die zum Erlöschen der bestehenden Aktien und zum Delisting führen"
11.03.25 10:28
#19941
M.Minninger
aussetzung-suspension
https://www.finanznachrichten.de/...j55-aussetzung-suspension-029.htm
11.03.25 15:59
#19945
Highländer49
Varta
Der angeschlagene Batteriehersteller Varta hat seine Alt-Aktionäre enteignet. Die Kapitalherabsetzung auf null sei wirksam geworden, teilte das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen mit. Das habe der Vorstand bereits in der vergangenen Woche mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Der Effekt: Alle bisherigen Aktionäre scheiden ohne Kompensation aus - und der Konzern verliert seine Börsennotierung.
Der Aktienkurs von Varta war bereits nach Bekanntwerden der Sanierungspläne im Sommer abgestürzt. Zuletzt lag der Gesamtwert aller Anteile noch bei etwas mehr als 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: Zum Jahresende 2020 waren es nach Unternehmensangaben noch rund 4,9 Milliarden Euro.
Nun steigen Tojner und Porsche ein
Der Unternehmer Michael Tojner hielt bislang 50,1 Prozent der Varta-Aktien. Im Besitz von Kleinanlegern waren 49,9 Prozent. Aber im Gegensatz zu den freien Aktionären wird Tojner auch künftig an Varta beteiligt sein. Denn der Vorstand hat auch eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das bedeutet: Es werden wieder Aktien ausgegeben - aber nur an eine Gesellschaft Tojners und den Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche. Beide lassen sich das früheren Angaben zufolge jeweils 30 Millionen Euro kosten.
Die Aktien sollen einem Sprecher zufolge zeitnah ausgegeben werden. Dann halten Tojner und Porsche je 50 Prozent der Anteile der Varta AG. Ob - wie im Sommer angedeutet - im Jahresverlauf noch ein weiterer Investor einsteigen könnte, wird demzufolge noch sondiert. Tojner hatte Varta 2017 an die Börse gebracht - zunächst auch erfolgreich.
Dauerkrise bei Varta
Das Traditionsunternehmen strauchelt aber bereits seit einiger Zeit - und steckt aktuell mitten in der Sanierung. Gründe für die Krise gibt es einige: Neben der stark schwankenden Nachfrage nach kleinen Lithium-Ionen-Knopfzellen - zum Beispiel für Kopfhörer - stehen auch Managementfehler im Raum. Kritiker warfen Varta unter anderem vor, sich zu abhängig vom Hauptkunden Apple (Apple Aktie) gemacht zu haben und zu viel Geld zu leichtfertig investiert zu haben.
Um die Pleite zu verhindern, melde Varta im Juli 2024 ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren an. Grundlage dafür ist das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG). Dieses ermöglicht auch, die Interessen der Anleger auszuhebeln. Ein wenig später verkündetes Sanierungskonzept sieht neben der Enteignung der Alt-Aktionäre im Wesentlichen noch einen weiteren Schritt vor: Ein Schuldenschnitt und die Verlängerung von Krediten sollen die Verbindlichkeiten von Varta von fast einer halben Milliarde Euro auf 230 Millionen Euro verringern.
Ein Gericht hatte den Sanierungsplan im Januar gebilligt. Dagegen hatten sich die Kleinanleger mit aller Kraft gestemmt. Bislang waren die rechtlichen Schritte aber ohne Erfolg. Auch eine Verfassungsbeschwerde war abgelehnt worden. Zuletzt war in Karlsruhe noch eine weitere Verfassungsbeschwerde in der Sache anhängig, über deren Annahme noch nicht entschieden worden war.
Quelle: dpa-AFX
Der Aktienkurs von Varta war bereits nach Bekanntwerden der Sanierungspläne im Sommer abgestürzt. Zuletzt lag der Gesamtwert aller Anteile noch bei etwas mehr als 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: Zum Jahresende 2020 waren es nach Unternehmensangaben noch rund 4,9 Milliarden Euro.
Nun steigen Tojner und Porsche ein
Der Unternehmer Michael Tojner hielt bislang 50,1 Prozent der Varta-Aktien. Im Besitz von Kleinanlegern waren 49,9 Prozent. Aber im Gegensatz zu den freien Aktionären wird Tojner auch künftig an Varta beteiligt sein. Denn der Vorstand hat auch eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das bedeutet: Es werden wieder Aktien ausgegeben - aber nur an eine Gesellschaft Tojners und den Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche. Beide lassen sich das früheren Angaben zufolge jeweils 30 Millionen Euro kosten.
Die Aktien sollen einem Sprecher zufolge zeitnah ausgegeben werden. Dann halten Tojner und Porsche je 50 Prozent der Anteile der Varta AG. Ob - wie im Sommer angedeutet - im Jahresverlauf noch ein weiterer Investor einsteigen könnte, wird demzufolge noch sondiert. Tojner hatte Varta 2017 an die Börse gebracht - zunächst auch erfolgreich.
Dauerkrise bei Varta
Das Traditionsunternehmen strauchelt aber bereits seit einiger Zeit - und steckt aktuell mitten in der Sanierung. Gründe für die Krise gibt es einige: Neben der stark schwankenden Nachfrage nach kleinen Lithium-Ionen-Knopfzellen - zum Beispiel für Kopfhörer - stehen auch Managementfehler im Raum. Kritiker warfen Varta unter anderem vor, sich zu abhängig vom Hauptkunden Apple (Apple Aktie) gemacht zu haben und zu viel Geld zu leichtfertig investiert zu haben.
Um die Pleite zu verhindern, melde Varta im Juli 2024 ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren an. Grundlage dafür ist das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG). Dieses ermöglicht auch, die Interessen der Anleger auszuhebeln. Ein wenig später verkündetes Sanierungskonzept sieht neben der Enteignung der Alt-Aktionäre im Wesentlichen noch einen weiteren Schritt vor: Ein Schuldenschnitt und die Verlängerung von Krediten sollen die Verbindlichkeiten von Varta von fast einer halben Milliarde Euro auf 230 Millionen Euro verringern.
Ein Gericht hatte den Sanierungsplan im Januar gebilligt. Dagegen hatten sich die Kleinanleger mit aller Kraft gestemmt. Bislang waren die rechtlichen Schritte aber ohne Erfolg. Auch eine Verfassungsbeschwerde war abgelehnt worden. Zuletzt war in Karlsruhe noch eine weitere Verfassungsbeschwerde in der Sache anhängig, über deren Annahme noch nicht entschieden worden war.
Quelle: dpa-AFX
11.03.25 16:50
#19946
Chaecka
Aus die Maus
Rien ne va plus!
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...d0-b0b7-05591655250e
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...d0-b0b7-05591655250e
12.03.25 11:12
#19947
cvr info
Ich verstehe nicht,weshalb gestern noch jemand
gekauft hat, es ist doch völlig eindeutig:
"Der angeschlagene Batteriehersteller Varta hat seine Altaktionäre enteignet. Die Kapitalherabsetzung auf null sei wirksam geworden, teilte das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen mit. Das habe der Vorstand bereits in der vergangenen Woche mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Der Effekt: Alle bisherigen Aktionäre scheiden ohne Kompensation aus – und der Konzern verliert seine Börsennotierung. Die Aktien würden von den Depotbanken in den nächsten Tagen ausgebucht."
Quelle #19946
Bereits heute ist der Handel offenbar ausgesetzt.
"Der angeschlagene Batteriehersteller Varta hat seine Altaktionäre enteignet. Die Kapitalherabsetzung auf null sei wirksam geworden, teilte das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen mit. Das habe der Vorstand bereits in der vergangenen Woche mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Der Effekt: Alle bisherigen Aktionäre scheiden ohne Kompensation aus – und der Konzern verliert seine Börsennotierung. Die Aktien würden von den Depotbanken in den nächsten Tagen ausgebucht."
Quelle #19946
Bereits heute ist der Handel offenbar ausgesetzt.
12.03.25 16:12
#19949
Highländer49
Varta
Das Unternehmen Varta hat seine Zeit an der Börse nun hinter sich – für Aktionäre gibt es ein Ende mit Schrecken. Das sollten Anleger jetzt unbedingt wissen.
https://www.finanznachrichten.de/...ie-ein-ende-mit-schrecken-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...ie-ein-ende-mit-schrecken-486.htm
12.03.25 20:01
#19950
cvr info
Anleger müssen jetzt gar nichts mehr wissen
und schon gar nicht ein Gesülze von clickbait-Jägern.
Es war seit Wochen klar, daß die Story vorbei ist. Daß Alt-Aktionäre nicht für Pipifax verkaufen wollten kann ich noch nachvollziehen (obwohl das die einfachste Möglichkeit der Verlustoptimierung ist).
Aber die Zocker, die nach Mitte Juli noch eingestiegen sind, sind selber schuld.32987033
Es war seit Wochen klar, daß die Story vorbei ist. Daß Alt-Aktionäre nicht für Pipifax verkaufen wollten kann ich noch nachvollziehen (obwohl das die einfachste Möglichkeit der Verlustoptimierung ist).
Aber die Zocker, die nach Mitte Juli noch eingestiegen sind, sind selber schuld.
24.03.25 13:23
#19953
2much4u
...
Super - mit Starug wurden nicht nur die Aktionäre abgezogen, auch diejenigen, die Short gegangen sind, schauen jetzt blöd durch die Finger: Abgerechnet werden die Shorts mit € 1,25 und nicht mit € 0,00 - was man eigentlich erwartet hätte, weil die Varta-Aktien ja wertlos geworden sind.
Schade - das war mir eine Lehre - bei sowas werde ich nicht mehr mitmachen! Vor allem nicht, wenn es sich um ein deutsches Unternehmen handelt.
Schade - das war mir eine Lehre - bei sowas werde ich nicht mehr mitmachen! Vor allem nicht, wenn es sich um ein deutsches Unternehmen handelt.
24.03.25 16:40
#19955
2much4u
...
Das betrifft CFDs...
Man würde meinen, wenn die Varta-Aktien von der Börse genommen werden, sind sie wertlos. Ist aber nicht der Fall - interessieren würde mich, ob Aktionäre dann auch die € 1,25 pro Aktie bekommen, oder ob man da das Schlechtere nimmt - sprich: die Aktionäre einen Totalverlust erleiden.
Man würde meinen, wenn die Varta-Aktien von der Börse genommen werden, sind sie wertlos. Ist aber nicht der Fall - interessieren würde mich, ob Aktionäre dann auch die € 1,25 pro Aktie bekommen, oder ob man da das Schlechtere nimmt - sprich: die Aktionäre einen Totalverlust erleiden.
24.03.25 20:03
#19956
Bogumil
@2much
In diesem Fall hier sind die Aktien nicht nur wertlos, sondern es gibt sie nicht mehr.
Kommt sicher darauf an, was die Regeln des cfd vorsehen für diesen Fall. Einheitlich für call und put sollte es schon sein.
Würde mich aber auch nicht wundern, wenn man das jeweils Bessere - aus Anbietersicht - nimmt.
Nachhaken würde ich da schon.
Kommt sicher darauf an, was die Regeln des cfd vorsehen für diesen Fall. Einheitlich für call und put sollte es schon sein.
Würde mich aber auch nicht wundern, wenn man das jeweils Bessere - aus Anbietersicht - nimmt.
Nachhaken würde ich da schon.
28.03.25 15:38
#19957
cvr info
Bei allen Derivaten die ich kenne
wird Bezug auf den Börsenwert genommen, auch wenn nicht immer eine bestimmte Börse benannt ist. Wenn die Aktien nicht mehr handelbar sind, dann gilt der letzte festgestellte Börsenwert. Das ist eigentlich logisch.
Unlogisch ist dagegen, daß die Aktie bis zuletzt einen solch utopischen Wert behalten hat statt auf einstellige Cent-Kurse abzustürzen.
Eigentlich mußt du dich bei den Glücksrittern "bedanken", nicht beim Emittent.
Unlogisch ist dagegen, daß die Aktie bis zuletzt einen solch utopischen Wert behalten hat statt auf einstellige Cent-Kurse abzustürzen.
Eigentlich mußt du dich bei den Glücksrittern "bedanken", nicht beim Emittent.
