Was ich derzeit lese
| eröffnet am: | 10.08.20 19:13 von: | Fritz Pommes |
| neuester Beitrag: | 24.03.24 22:41 von: | Philipp Robert |
| Anzahl Beiträge: | 1494 | |
| Leser gesamt: | 414191 | |
| davon Heute: | 102 | |
bewertet mit 12 Sternen |
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10.08.20 19:13
#1
Fritz Pommes
Was ich derzeit lese
Herman Bang: Der grosse Kahn
Herman Bang war Däne, er wurde am 28.4.1857 auf der Insel Als geboren und starb auf einer Lesereise im Zug am 29.1.1912 in Ogden, USA
Er war Sohn eines Pastors, seine Mutter und ein jüngerer Bruder starben an Tuberkulose, als Bang 8 Jahre alt war. Er wurde dann von seinem Grossvater aufgezogen und studierte auf dessen Wunsch Jura und Staatswissenschaften, um Diplomat zu werden.
Das Studium gab er auf, allerdings hatte er sich an den grosszügigen Lebensstil seines Grussvaters gewöhnt - die Folge waren lebenslängliche finanzielle Schwierigkeiten. Als Journalist leistete er sich eine abfällige Bemerkung in einem Zeitungsartikel und verlor dadurch seinen Brot-Job.
Während einer Lese-Reise in die USA verstarb er im Zug in Richtung Westen an den Folgen eines Schlaganfalls.
Herman Bang war Däne, er wurde am 28.4.1857 auf der Insel Als geboren und starb auf einer Lesereise im Zug am 29.1.1912 in Ogden, USA
Er war Sohn eines Pastors, seine Mutter und ein jüngerer Bruder starben an Tuberkulose, als Bang 8 Jahre alt war. Er wurde dann von seinem Grossvater aufgezogen und studierte auf dessen Wunsch Jura und Staatswissenschaften, um Diplomat zu werden.
Das Studium gab er auf, allerdings hatte er sich an den grosszügigen Lebensstil seines Grussvaters gewöhnt - die Folge waren lebenslängliche finanzielle Schwierigkeiten. Als Journalist leistete er sich eine abfällige Bemerkung in einem Zeitungsartikel und verlor dadurch seinen Brot-Job.
Während einer Lese-Reise in die USA verstarb er im Zug in Richtung Westen an den Folgen eines Schlaganfalls.
1468 Postings ausgeblendet.
13.04.23 19:04
#1471
Fritz Pommes
Abseits der "üblichen"Goethe-Pfade
ist der Verfasser Oswald weit davon entfernt, die ausgetretenen Pfade der Gothe-Verehrung zu beschreiten.....
Und er verschweigt auch nicht die uneheliche Zeugung seines Sohnes August, als auch welche Auswirkungen das gehabt hätte und gehabt hat. Bis hin zu der fragwürdigen Verschweigung über die Un-Ehelichkeit seines Sohnes und geheim gehaltenen Auswirkungen ( z. B. die mögliche testamentarischen Konsequenzen....)
F.P.
Und er verschweigt auch nicht die uneheliche Zeugung seines Sohnes August, als auch welche Auswirkungen das gehabt hätte und gehabt hat. Bis hin zu der fragwürdigen Verschweigung über die Un-Ehelichkeit seines Sohnes und geheim gehaltenen Auswirkungen ( z. B. die mögliche testamentarischen Konsequenzen....)
F.P.
27.04.23 22:33
#1472
Fritz Pommes
Joaquim Maria Machado de Assis:
Die nachträglichen Memoiren des Bras Cubas
Aus dem Jenseits "erinnert"sich der Verfasser seines Lebens, deshalb auch die NACHTRÄGLICHEN Memoiren......
Erschienen im Manesse Verlag, der leider im Random-House aufgegangen ist. Bei meinem Lieblingsbuchhändler habe ich noch das eine oder andere Dünndruck-Bändchen erstanden - darunter auch diese "Memoiren".
Viel Spass bei der Lektüre !
F.P.
Die nachträglichen Memoiren des Bras Cubas
Aus dem Jenseits "erinnert"sich der Verfasser seines Lebens, deshalb auch die NACHTRÄGLICHEN Memoiren......
Erschienen im Manesse Verlag, der leider im Random-House aufgegangen ist. Bei meinem Lieblingsbuchhändler habe ich noch das eine oder andere Dünndruck-Bändchen erstanden - darunter auch diese "Memoiren".
Viel Spass bei der Lektüre !
F.P.
27.04.23 22:43
#1473
Fritz Pommes
Nachsatz zum Post 1472
Die "nachträglichen Memoiren" sind schon 1880 erschienen, sprühen vor Geist und Witz bleibt von den
Buffonerien des virtuellen Erzählers nicht verschont.
Gestorben ist der Autor 1908. Er hat aber noch Zeit gefunden, eine eigenständige brasilianische Erzähl-kultur zu begründen.....
F.P.
Buffonerien des virtuellen Erzählers nicht verschont.
Gestorben ist der Autor 1908. Er hat aber noch Zeit gefunden, eine eigenständige brasilianische Erzähl-kultur zu begründen.....
F.P.
11.05.23 10:21
#1476
Fritz Pommes
Italo Calvino: Die unsichtbaren Städte
Calvino wurde am 15.10.1923 auf Cuba geboren und verstarb am 29.10.1985 in San Remo in Italien.
Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Italiens. (siehe auch Wikipedia !!) Seine Eltern waren im naturwissenschaftlichen Bereich tätig - er studierte aber nach dem Kriege auch Literaturwissenschaften und war zudem bekennnender Kommunist.
Die unsichtbaren Städte sind kein Roman im herkömmlichen Sinne, sondern eine Sammlung verschiedener Reisenotizen.
Als "Aufhänger" dient der chinesische Herrscher Kublai Khan im Zwiegespräch mit Vasco de Gama.
Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Italiens. (siehe auch Wikipedia !!) Seine Eltern waren im naturwissenschaftlichen Bereich tätig - er studierte aber nach dem Kriege auch Literaturwissenschaften und war zudem bekennnender Kommunist.
Die unsichtbaren Städte sind kein Roman im herkömmlichen Sinne, sondern eine Sammlung verschiedener Reisenotizen.
Als "Aufhänger" dient der chinesische Herrscher Kublai Khan im Zwiegespräch mit Vasco de Gama.
06.07.23 21:48
#1479
Philipp Robert
Empfehlung
aus aktellem Anlass ( https://www.ariva.de/forum/...r-erinnerung-549883?page=42#jumppos1070 ) :
Angehängte Grafik:
herunterladen.png

herunterladen.png
17.07.23 16:33
#1480
skaribu
Sinnfreier Gruß an Fritzchen und die Leseratten
mit Lippes Leselust (Jürgen von der Lippe und Torsten Sträter) vom 16. Juli 2023:
Oliver Rosenthal - Wie dem auch sei
https://youtu.be/IDE5ZCCZA1EYouTube Video
Oliver Rosenthal - Wie dem auch sei
https://youtu.be/IDE5ZCCZA1EYouTube Video
14.09.23 11:39
#1481
Philipp Robert
Das waren noch Zeiten...
Die Parole "Hessen vorn!" beschreibt in den 1960er Jahren die eindrucksvolle Entwicklung des Bundeslandes seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch welchen Bestand hat der stolze Slogan aus dem vergangenen Jahrhundert heute – nach fast 14 Jahren CDU-Regierung?
(Aktualisierung angesichts meiner derzeitigen Lektüre:
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/hessen.htm )
(Aktualisierung angesichts meiner derzeitigen Lektüre:
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/hessen.htm )
14.09.23 12:03
#1482
goldik
Schön, das der Faden mal wieder "aufgenommen"
wird...
Ich las inzwischen: Der gelbe Elefant - Heinz Strunk
Seine Texte machen u.U. schlechte Laune, trotzdem sind sie interessant...
Demnächst:
https://www.rowohlt.de/buch/...-immer-so-schoen-mit-dir-9783499003943
Ich las inzwischen: Der gelbe Elefant - Heinz Strunk
Seine Texte machen u.U. schlechte Laune, trotzdem sind sie interessant...
Demnächst:
https://www.rowohlt.de/buch/...-immer-so-schoen-mit-dir-9783499003943
31.10.23 22:20
#1483
goldik
Inzwischen hab' ich
www.rowohlt.de/buch/...-immer-so-schoen-mit-dir-9783499003943
fast durch, bislang das Beste.
Schade das hier grad' so wenig Betrieb ist.32097115
www.rowohlt.de/buch/...-immer-so-schoen-mit-dir-9783499003943
fast durch, bislang das Beste.
Schade das hier grad' so wenig Betrieb ist.
01.12.23 22:49
#1484
Philipp Robert
Alles Müller oder was ?
Nicht zuletzt das Handelsblatt bescherte mir einen bestimmt spannenden Historiker, den ich zu meiner Schande noch nicht kannte.
Ein bisschen freie Assoziation ermöglichte dann rasch das Kennenlernen.
https://images.booklooker.de/s/02LiAn/...r-Aufstieg-des-Arbeiters.jpg
Ein bisschen freie Assoziation ermöglichte dann rasch das Kennenlernen.
https://images.booklooker.de/s/02LiAn/...r-Aufstieg-des-Arbeiters.jpg
02.12.23 14:39
#1486
Philipp Robert
0:09. Danke für die Anregung zu
einem spontanen Buchtip:
Leseprobe:
Kaum Lichtflecken in der Fremdschande bei versteckten Denkproblemen. Mich erwischt ewige Dunkelheit inmitten meiner Mitmenschen, Krammenschen mit ihrem handklebenden Neid; überbelichtetes Leben ist wie Schmerz schleudern bei der Hinwandlung ins Elendland, wo Denken, Reden und Schreiben Nachredesippen herausfordert. Gut so. Besser als sich selber dem gefährlichen, trägen Hauptstrom auf seinen Irrwegen zu ergeben und zu verwandern. Schliesslich wird alles Schwere leicht nach ehrlichem Dasein für Wahres.
Leseprobe:
Kaum Lichtflecken in der Fremdschande bei versteckten Denkproblemen. Mich erwischt ewige Dunkelheit inmitten meiner Mitmenschen, Krammenschen mit ihrem handklebenden Neid; überbelichtetes Leben ist wie Schmerz schleudern bei der Hinwandlung ins Elendland, wo Denken, Reden und Schreiben Nachredesippen herausfordert. Gut so. Besser als sich selber dem gefährlichen, trägen Hauptstrom auf seinen Irrwegen zu ergeben und zu verwandern. Schliesslich wird alles Schwere leicht nach ehrlichem Dasein für Wahres.
Angehängte Grafik:
9783754975589_1651760606000_xxl.webp

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02.12.23 17:03
#1487
goldik
Ernsthaft?
Entlästertes Gedächtnis
Nacht nicht erkannt
Durchflüsterte Hohlwände
Gehauchte Schwäche
Lichtfürchten
Nur Geschattetes muss das Licht fürchten, so wie einst Adam im Paradies, als Gott ihn suchte. Auch wir wollen manchmal lieber etwas verstecken als es alle Menschen wissen lassen. Deshalb lässt man sich vom Dichter berühren und denkt noch lange über seine Worte nach. Im Gedichtband „Lichtfürchten“ (2013) von Antoine Twerenbold (1947) sind solche Texte zu entdecken. Lichtfürchten beginnt / Elend gehört / ganzes Leben / schwemmt sich weg / in Schlick // Wrack nie gefunden Mit reicher Lebenserfahrung wagte er das zu schreiben, was sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Einige Menschen erkennen sich selber in diesen Texten, oder sie möchten andere schreiben und riskieren dabei Kleckse im ganzen Inhalt. Antoine Twerenbold, Kommunikationsplastiker und Erfinder der Plastischen Mentalsprache hat zu Illustrationszwecken seines Gedichtbandes „Lichtfürchten“ sinnigerweise 10 seiner Zeichnungen aus dem Werkzyklus „Kleckseknoten“ (2012) verwendet.
usw...
Entlästertes Gedächtnis
Nacht nicht erkannt
Durchflüsterte Hohlwände
Gehauchte Schwäche
Lichtfürchten
Nur Geschattetes muss das Licht fürchten, so wie einst Adam im Paradies, als Gott ihn suchte. Auch wir wollen manchmal lieber etwas verstecken als es alle Menschen wissen lassen. Deshalb lässt man sich vom Dichter berühren und denkt noch lange über seine Worte nach. Im Gedichtband „Lichtfürchten“ (2013) von Antoine Twerenbold (1947) sind solche Texte zu entdecken. Lichtfürchten beginnt / Elend gehört / ganzes Leben / schwemmt sich weg / in Schlick // Wrack nie gefunden Mit reicher Lebenserfahrung wagte er das zu schreiben, was sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Einige Menschen erkennen sich selber in diesen Texten, oder sie möchten andere schreiben und riskieren dabei Kleckse im ganzen Inhalt. Antoine Twerenbold, Kommunikationsplastiker und Erfinder der Plastischen Mentalsprache hat zu Illustrationszwecken seines Gedichtbandes „Lichtfürchten“ sinnigerweise 10 seiner Zeichnungen aus dem Werkzyklus „Kleckseknoten“ (2012) verwendet.
usw...
24.03.24 13:25
#1489
Philipp Robert
Ich lese gerade
(Betreff bitte im engeren Sinn verstehen! Aber was nicht ist ...)
https://www.projekte-verlag.de/putin-liest-kant
(keine Werbung)
https://www.projekte-verlag.de/putin-liest-kant
(keine Werbung)
24.03.24 19:01
#1492
Philipp Robert
Wer hat, der hat.
Auch auf die vier Hahnebücher, auf die sich der gute Mann werbend bezieht, bezieht sich der Betreff v.a. auch.
Vorderhand war aber das da gemeint: https://www.lesejury.de/media/images/product-huge/...783946169598.jpg
Und auch das kantige "Zum ewigen Frieden" hat auch noch Zeit, nachdem ich die weltläufigen drei Kritiken vor kurzem nach jahrelanger Lektüre mit endlosen Unterbrechungen hinter mich gebracht habe.
Vorderhand war aber das da gemeint: https://www.lesejury.de/media/images/product-huge/...783946169598.jpg
Und auch das kantige "Zum ewigen Frieden" hat auch noch Zeit, nachdem ich die weltläufigen drei Kritiken vor kurzem nach jahrelanger Lektüre mit endlosen Unterbrechungen hinter mich gebracht habe.

