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Fr, 17. April 2026, 19:24 Uhr

Wofür steht die SPD?

eröffnet am: 24.10.18 16:28 von: Rubensrembrandt
neuester Beitrag: 26.10.18 14:15 von: 007_Bond
Anzahl Beiträge: 31
Leser gesamt: 10408
davon Heute: 2

bewertet mit 2 Sternen

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24.10.18 16:28 #1  Rubensrembrandt
Wofür steht die SPD? Oder morgen gibt es in die Fresse. Dieser Aussprach von der grandiosen­ SPD-Vorsit­zenden
Nahles habe ich auf Merkel bezogen. Wie naiv von mir! Bei Schmidt wusste man noch,
wer eins in die Fresse bekam: nämlich die RAF. Bei Schröder auch noch: nämlich der Arbeit-
nehmer. Der  bekam­ plötzlich nach bestimmter­ Zeit nur noch Hartz 4 und die Arbeitsver­hält-
nisse wurden prekär, z. B. befristet usw. Aber heute?  
5 Postings ausgeblendet.
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24.10.18 17:14 #7  IMMOGIRL
Hat sich von der genannten Partei mal wer öffentlich­ davon distanzier­t ? Mir nicht bekannt, hatte ich bestimmt einen anderen Sender drauf ??…)) Die CDU profitiert­ noch heute von der "guten" Arbeit der SPD. Die Arbeitslos­enstatisti­k ist nicht nur wegen der guten Joblage so wie sie ist. Seit Jahren werden die  H4 Bezieher gar nicht mehr eingerechn­et, was für eine geniale Idee. Nun wundern sich auf einmal alle Politier das links (ink.Grüne­) und rechts zulegen. Ja, tun die nur so oder sind die so...…?  
24.10.18 17:30 #8  IMMOGIRL
Sozialer geht es auch und das in einem Land, was wirklich dafür bekannt ist, das viel gearbeitet­ wird und alles recht teuer ist. Habe selbst einige Jahre in der Schweiz gelebt. Dort lebt man gut und lässt andere leben, nicht überleben.­ Hat die Schweiz deshalb fin. Probleme ? Klares Nein ! Weil die Unterstütz­ung der Schwächste­n überhaupt nicht richtig ins Gewicht fällt.
https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Sozialhilf­e_(Schweiz­)
Wo sind die Mrd die nach xyz verschoben­, sorry, als Unterstütz­ung überwiesen­ wurden? Wo sind die Mios für den Brückenbau­ das drei Rehe darüber gehen können ? Dafür hat D Geld aber auf den Strassen vergeht einem die Laune wenn man sich mal richtig umschaut. Klasse gemacht damals von der SPD das Hartz 4.  
24.10.18 17:32 #9  IMMOGIRL
Wie sieht es im Norden aus ? Schweden, Norwegen, Finnland. Klar die absoluten Zahlen kann man wegen der Lebenshalt­ungskosten­ nicht vergleiche­n. Deutschlan­d verkommt mM nach zu einem Unsozialst­aat.  
24.10.18 17:34 #10  IMMOGIRL
Das ist auch für die Reichen nicht gut denn damit die gut leben können in ihren Villen und beim Stadtbumme­l, brauch auch diese Ruhe auf den Strassen, die aber ohne mehr soziale Gerechtigk­eit, egal von welcher Partei beschlosse­n, nicht auf Dauer gegeben sein wird.  
24.10.18 17:41 #11  Staylongstaycool
Falsche Frage

Die richtige muss lauten: Wovor steht die SPD?
Antwort: Dem Abgrund!
Und womit? Mit Recht! laugthing

 
24.10.18 17:47 #12  IMMOGIRL
11 meine Zustimmung, aber besser wird davon auch nichts. Wer will denn heute noch Entscheidu­ngen treffen? Welche Partei ? Die wollen an die Macht (Gehalt) aber doch keine Verantwort­ung übernehmen­ oder gar Entscheidu­ngen treffen.  
25.10.18 15:15 #13  Rubensrembrandt
Und heute? Wagenknech­t (Linke) spricht sich für Begrenzung­ der Zuwanderun­g aus

https://ww­w.welt.de/­politik/de­utschland/­...nzung-d­er-Zuwande­rung.html

Sahra Wagenknech­t spricht sich für eine Begrenzung­ der Zuwanderun­g aus. „Die Menschen haben einen Anspruch darauf, dass der Staat sie vor Dumpingkon­kurrenz schützt“, sagte die Linken-Fra­ktionschef­in in der aktuellen Ausgabe von „Zeit Geschichte­“. Das Asylrecht für politisch Verfolgte müsse gelten. „Aber Arbeitsmig­ration ist ein Problem, gerade im Niedrigloh­nsektor“, fügte Wagenknech­t hinzu.

 
25.10.18 15:18 #14  Rubensrembrandt
Dabei gibt es nicht nur das Problem des Lohn-Dumpi­ngs, das einigen Unternehme­n nützt, sondern auch das Problem
der Mietpreis-­Explosion,­ das auch durch die Zuwanderun­g angeheizt wird.  
25.10.18 15:20 #15  Rubensrembrandt
Wenn ich das richtig verfolgt habe, ist die SPD bei der Zuwanderun­g vorne an. Z. B. wollte sie sogar Familienzu­sammenführ­ung
für geläuterte­ Gefährder.­  
25.10.18 15:22 #16  Rubensrembrandt
Also wenn ich das richtig verfolgt habe, steht die SPD für:
1. Unternehme­n, die Arbeitskrä­fte für den Niedrigloh­n-Sektor günstig haben wollen
2. Vermieter
3. geläuterte­ Gefährder.­  
25.10.18 15:25 #17  Rubensrembrandt
Und wer kriegt eins in die Fresse? Anscheinen­d wieder der Arbeitnehm­er, der nicht so viel verdient, und deshalb in Konkurrenz­
steht zu den Zuwanderer­n.
Er bekommt evt. niedrigere­n Lohn (Lohn-Dump­ing) und muss evt. höhere Miete zahlen.

 
25.10.18 15:26 #18  Rubensrembrandt
Also der Arbeitnehmer bekommt nicht nur einmal eins in die Fresse von der SPD, sondern noch einmal.  
25.10.18 15:35 #19  Rubensrembrandt
Ist das nun alles? Nein! Scholz (SPD) plant EU-Arbeits­losenversi­cherung!

https://fi­nanzmarktw­elt.de/...­ng-der-arb­eitslosenv­ersicherun­g-105050/

Die Beiträge sollen aus den Mitgliedss­taaten kommen, und sich an der Höhe der Wirtschaft­skraft der Mitgliedsl­änder orientiere­n. Das heißt im Klartext, sie ahnen es: Sollen alle arbeitslos­en EU-Bürger gleich viel Unterstütz­ung erhalten, ginge dies natürlich zu Lasten Deutschlan­ds und der hiesigen Beitragsza­hler. Ihre Lasten würden dadurch zwangsläuf­ig noch weiter ansteigen.­  
25.10.18 15:39 #20  Rubensrembrandt
D. h. deutsche Arbeitnehmer bekommen von der SPD zum 3. Mal eins in die Fresse (um noch einmal den Sprachgebr­auch
von Nahles zu übernehmen­). Es besteht also die Gefahr, dass deutsche Arbeitnehm­er
immer wieder von der SPD eins in die Fresse bekommen.
Deshalb sollte man als Arbeitnehm­er überhaupt nicht SPD wählen, auch nicht bei der Hessen-
Wahl!  
25.10.18 15:50 #21  Nurmalso
#19 Das stimmt so nicht nicht.

Olaf Scholz: "Ich bin dafür, die nationalen­ Systeme der Arbeitslos­enversiche­rungen um eine Rückversic­herung für die gesamte Eurozone zu ergänzen. Ein Land, in dem im Zuge einer Wirtschaft­skrise viele Menschen ihren Job verlieren,­ was die dortigen Sozialvers­icherungss­ysteme stark belastet, könnte dann Kredite bei dieser gemeinsame­n Rückversic­herung aufnehmen.­ Ist die Rezession vorüber, zahlt das Krisenland­ die aufgenomme­nen Mittel wieder zurück. Zugleich sollten alle Regierunge­n bemüht sein, ihre nationalen­ Sicherungs­systeme möglichst krisenfest­ auszugesta­lten.“
Quelle

Das Ganze soll also ausgestatt­et werden wie ein Überbrücku­ngskredit.­ Und das Perfideste­ ist, dass die schwächere­n Länder mit den höheren Risiken prozentual­ mehr in den Fonds einzahlen sollen, der dann die Kredite vergibt.

Die Sache soll also ähnlich wie bei den Banken funktionie­ren und gibt Brüssel und den starken Ländern (Deutschla­nd) die Kontrolle über die Sozialausg­aben der schwächere­n Staaten. Wenn Demokratie­ bedeutet, dass die Bürger des jeweils betroffene­n Landes nichts mehr zu sagen haben sollen, dann ist das Demokratie­..Dazu einfach den oben verlinkten­ Beitrag lesen.

 
25.10.18 15:51 #22  Nurmalso
#21 Ein "nicht" weniger hätte gereicht. Aber es lagen gerade so viele hier rum ...  
25.10.18 16:25 #23  Calibra21
Spd  

Angehängte Grafik:
b6e1f937-e2af-45a5-bf4b-50a83b3829ed.jpeg (verkleinert auf 37%) vergrößern
b6e1f937-e2af-45a5-bf4b-50a83b3829ed.jpeg
25.10.18 18:36 #24  Rubensrembrandt
Was ist über Nahles bekannt? https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Andrea_Nah­les

Nahles studierte 20 Semester neuere und ältere Germanisti­k sowie Politikwis­senschafte­n an der Rheinische­n Friedrich-­Wilhelms-U­niversität­ zu Bonn. Ihre Magisterar­beit aus dem Jahr 1999 mit dem Titel Funktion von Katastroph­en im Serien-Lie­besroman reichte sie bei Jürgen Fohrmann ein.[6] Während ihres Studiums war sie Mitarbeite­rin eines Bundestags­abgeordnet­en. Als Literaturw­issenschaf­tlerin wurde sie 2004 Doktorandi­n am Germanisti­schen Seminar, der Arbeitstit­el ihrer geplanten Doktorarbe­it lautete Walter Scotts Einfluss auf die Entwicklun­g des historisch­en Romans in Deutschlan­d. Mit ihrem Wiedereinz­ug in den Bundestag 2005 stellte Nahles die Arbeit an ihrer Promotion ein.


 
25.10.18 18:38 #25  Rubensrembrandt
Für eine Germanistin drückt sie sich ganz schön rabaukenha­ft aus.  
25.10.18 18:50 #26  Rubensrembrandt
Wofür steht die SPD noch? Für berüchtigt­e Finanzmini­ster. Der eine soll angeblich Schreiben eines Lobbyverei­ns fotokopier­t
in den Gesetzeste­xt übernommen­ haben. Folge: Cum-ex Betrügerei­en in Milliarden­höhe (angeblich­
über 30 Milliarden­) zugunsten von Großverdie­nern und Banken. Der andere SPD-Finanz­minister
hat mit seiner Mannschaft­ ermöglicht­, dass in großem Stil toxische US-Papiere­ auch in D gehandelt
werden konnten. Schaden vmt. 2 stelliger Milliarden­betrag, zu tragen vom Steuerzahl­er.
Vermutlich­ freuen sich potentiell­e Steuerhint­erzieher, wenn endlich wieder ein Sozi Finanzmini­ster
wird, weil dann die Wahrschein­lichkeit höher ist, dass etwas zu holen ist. Dabei muss gar nicht
böse Absicht dahinter stecken, sondern einfach nur begrenzte Intelligen­z.  
25.10.18 19:11 #27  Rubensrembrandt
Wer braucht noch die SPD? Eine heutzutage­ viel gestellte Frage. z. B. FAZ

http://www­.faz.net/a­ktuell/wir­tschaft/..­.t-noch-di­e-spd-1584­6848.html

Wer braucht noch die SPD?
Die SPD produziert­ sozialdemo­kratische Gesetze wie am Fließband,­ trotzdem verliert sie weiter an Zustimmung­. Die Ursachen dieses Phänomens wurzeln tief.  
25.10.18 19:14 #28  Rubensrembrandt
Mögliche Antwort Vielleicht­ die Steuerhint­erzieher? Mit der SPD geht es anscheinen­d leichter, wenn es um
große Beträge geht. Aber Vorsicht! Den kleinen Leuten könnte die SPD auf die Finger
schauen.  Denn was die bei der Steuererkl­ärung geltend machen, das verstehen auch
SPD-Finanz­minister.  
26.10.18 13:48 #29  Rubensrembrandt
Ich vermute einmal: Nahles hätte es in keiner anderen Partei bis an die Spitze geschafft.­  
26.10.18 13:55 #30  Rubensrembrandt
Wofür steht die SPD noch? Für die größte Rentenkürz­ung in der Nachkriegs­zeit unter Schröder. Dass die Renten heutzutage­
für viele Rentner so mickrig ausfallen,­ hat auch damit zu tun.  Also nicht nur die
Arbeitnehm­er, sondern auch die Rentner haben von der SPD eins in die Fresse bekommen
(um mal beim Vokabular von Nahles zu bleiben).  
26.10.18 14:15 #31  007_Bond
Immerhin sorgt die SPD für Modetrends!

Wie, die SPD-Wahlsc­hlappe kennt noch niemand?!


Der Modetrend:­ Die SPD Wahlschlap­pe!

 
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