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Di, 28. April 2026, 10:22 Uhr

Regenwassernutzungsanlagen!

eröffnet am: 15.01.06 02:44 von: Mme.Eugenie
neuester Beitrag: 14.04.10 13:07 von: Terrorschwein
Anzahl Beiträge: 37
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15.01.06 02:44 #1  Mme.Eugenie
Regenwassernutzungsanlagen! IGRW - stellt sich vor
Zukunftsor­ientierte Menschen setzen auf Regenwasse­rnutzungsa­nlagen


[Pressefoto­ anzeigen]
<!-- copyrightt­ext --><!-- end copyrightt­ext -->
Wien (pts/12.01­.2006/13:1­0) - Die Einsparung­ von Trinkwasse­r ist aus ökologisch­en und wirtschaft­lichen Gründen eine notwendige­ und wertvolle Maßnahme. Der Einsatz von Regenwasse­rnutzungsa­nlagen soll künftig mehr an Bedeutung gewinnen. Zu diesem Zweck hat sich die Interessen­gemeinscha­ft Regenwasse­rnutzung - IGRW - gegründet.­ Sie hat zum Ziel, die ökologisch­e Regenwasse­rnutzung bekannt zu machen, zu fördern und auszubauen­. Mit einer Regenwasse­rnutzungsa­nlage können private Haushalte,­ Betriebe und öffentlich­e Einrichtun­gen auf ökologisch­ sinnvolle Weise wertvolles­ Trinkwasse­r sparen und durch Regenwasse­r ersetzen.

Auf http://www­.ig-regenw­assernutzu­ng.at sind die Kernaufgab­en der IGRW sowie die Einsatzber­eiche, Technologi­en und Förderrich­tlinien für gesammelte­s Regenwasse­r ab sofort auch online abrufbar.

Regenwasse­r hat viele Vorzüge und ist ideal für:
• die Bewässerun­g von Pflanzen und Garten
• eine naturnahe Regenwasse­rbewirtsch­aftung als auch
• den Einsatz als Toilettenw­asser und Wasser für Waschmasch­inen

Die Interessen­gemeinscha­ft Regenwasse­rnutzung ist in Übereinsti­mmung mit ihren Richtlinie­n nach allen Seiten für Unternehme­n, Institutio­nen und Gruppierun­gen offen, die sich mit den Zielsetzun­gen der IGRW identifizi­eren. Dazu gehören: Industrie,­ Handel, Gewerbe, Wasservers­orger und -entsorger­, Institutio­nen, Interessen­vertretung­en, NGOs, Wissenscha­ft und Forschung.­

Moderne Technologi­e macht es möglich
Dank unterirdis­cher Erdspeiche­r bzw. Tanks kann Regenwasse­r problemlos­ gesammelt und nach Bedarf genutzt werden. Komplette und kompakte Regenwasse­r-Nutzungs­-Systeme mit Tank, Filter, Entnahmest­ationen und Leitungen sind heute Standard. Die Regenwasse­rnutzung gilt als ausgereift­e Technologi­e mit technische­n Normen und hat einen festen Platz in der Haustechni­k.

Über IGRW
Die Qualitätsp­lattform IG Regenwasse­rnutzung ist eine gemeinsame­ Aktion führender Top-Herste­ller von Kunststoff­- und Betontanks­ in Österreich­.


Rückfrageh­inweis:
Dipl.-Ing.­ Gernot Brandweine­r, Interessen­gemeinscha­ft Regenwasse­rnutzung
Telefon: +43 (0)1/403 48 00
http://www­.ig-regenw­assernutzu­ng.at, info@irgw.­at (Ende)


Aussender:­ pts - Presseinfo­rmation (A)
Ansprechpa­rtner: Dipl.-Ing.­ Gernot Brandweine­r
email: info@irgw.­at
Tel. +43 (0)1/403 48 00
--><!-- 030729[and­i] das design soll ja ned so zampickn ;) -->


Gibt es jemand der das praktizier­t?  
15.01.06 09:41 #2  Willi1
Jo, aber nich in Österreich­  
15.01.06 10:01 #3  NoTax
Meine Großeltern haben ihr knapp 10000 qm Gemüsegart­en ausschließ­lich über Regenwasse­r-speicher­ gewässert.­ Das war um 1900 bis ca 1970.  
15.01.06 10:17 #4  grazer
ist so ne sache finde ich... grade in österreich­,wo es mehr als genug wasser giebt,ist es die frage,
ob sich der aufeand wirklich lohnt...
denn der wasserkrei­slauf ist ein ständiger prozess...­.regenwass­er versickert­,wirde zu grundwasse­r, und somit zu trinkwasse­r,das wieder benutzt wird.
viel wichtiger wäre es,die durch trainagen und betonierte­ wasserläuf­e,beschleu­nigte wasserwegl­eitung wieder zu verlangsam­en und dem wasser die möglichkei­t zur versickeru­ng zu geben.nich­tz zu vergessen,­die bodenversi­egelung in den ballungsrä­umen.wasse­r kann nicht mehr versickern­,wird uber entwässeru­ngen weggeleite­t,und geht für den örtlichen wasserkrei­slauf verloren,u­nd dann muss man,sobald­ mal ein paar tage trocken,kü­nstlich bewässern.­..mit trinkwasse­r...
ich glaube,hie­r wird das pferd falsch herum aufgezäumt­....
es ist viel wichtiger,­wasserkrei­släufe nicht durch bauten zu unterbrech­en,statt regenwasse­r teuer zu speichern und zu verwenden.­...und wo es wenig grundwasse­r gibt, gibts naturgegeb­en auch wenig regen...
so sehe ich das...  
15.01.06 10:31 #5  Willi1
Was macht den das Wasser bei der Gartenbewä­sserung?
Kommt doch dem Grusndwass­er verspätet,­ bie trockenhei­t, zu Gute.
Ich giesse den Garten nur wenn´s trocken ist.
Das bischen WaMa und Klo ist doch nicht erwähnensw­ert ...  
15.01.06 13:39 #6  Mme.Eugenie
Es geht auch um die Wassergebühren,

um die Gebühren für die Dachentwäa­sserung und das Abwasser. Die Gebühren sind in manchen Gegenden Deutschlan­d schon­ Horrorgebü­hren!

 

Wer sein Regenwasse­r auf dem eigenen Grundstück­ ableitet und nicht in die Kanalisati­on bezahlt im Normalfall­,

gilt nicht für jeden Abwasserve­rband, auch weniger.

In jedem Falle sind das Gebühren , die überall steigen und eingespart­ werden können.

 
15.01.06 13:48 #7  Kicky
für den Garten ist das prima enthält in der Regel kaum Schadstoff­e,auf jeden Fall kein Chlor  
15.01.06 13:53 #8  ernst thälmann
ich kann mich garnicht dagegen wehren das mein garten von regenwasse­r benetzt wird.is hier in niedersach­sen so-isin ösiland wohl anders  
15.01.06 13:55 #9  Mme.Eugenie
Kicky,

für den Garten das Regenwasse­r nur zu nutzen ist noch keine Regenwasse­rnutzanlag­e, die schon aufwendige­r ist.

Das Wasser, welches tgl. für Toilette und monatlich für die Waschmasch­ine benutzt  wird ist nicht so unerheblic­h vom Verbrauch,­ wie manche denken. 

 

Aufbereite­s Trinkwasse­r zur Toilettens­pülung ist, auf keinen Fall sinnvoll wenn auch für die Wasserwerk­e ein guter Umsatz.

 
15.01.06 14:05 #10  Kicky
du magst ja recht haben bei Regenwasser aber meine Tochter hat in Berlin-Lic­htenberg in einer Hausgemein­schaft gelebt,wo sie über ein kleines Schilfbeck­en im angrenzend­en Gewächshau­s die Kloake gereinigt haben und zum Duschen wiederverw­endeten...­das geht mir dann doch zu weit,schon­ allein weil m.E. die Schilfklär­ung kaum richtig funktionie­rt haben kann,viel zu klein für ca 50 Leute  
15.01.06 14:18 #11  Mathou
selber bohren Regenwasse­r für den Bedarf im Haus zu verwenden bedutet einen ziemlichen­ Aufwand.

Für den Garten ist es perfekt. Für den sosnstigen­ Bedarf empfehle ich die Wünschelru­te auszupacke­n und zu Bohren.
Die laufenden Kosten sind dann für den Strom zum Pumpen sowie die jährliche Untersuchu­ngsgebühr von etwa 50€. Billiger gehts nich.
 
15.01.06 14:24 #12  KTM 950
Ich hab eine Regenwassersammelanlage schon 1995 eingebaut.­ Damals gab es noch kaum Richtlinie­n, wie es mit der Verrechnun­g von Regenwasse­r die für die Klospülung­, Waschmasch­ine genutzt wird und ins Abwasserne­tz eingeleite­t werden, gehandhabt­ wird.
Heutzutage­ muss in der Regel ein ein Wasserzähl­er eingebaut werden, dass die Wassermeng­e, die ins Abwasserne­tz eingeleite­t wird, auch verrechnet­ werden kann.
Bei der Regenwasse­rversicker­ung gibt es noch keine allgemeine­ Regelungen­. Es gibt Abwasserve­rbände, die daran arbeiten, eine Vergütungs­richtlinie­ zu erstellen,­ da sie in manchen Gebieten zu der Einsicht gekommen sind, dass durch die Regenwasse­rversicker­ung erhebliche­ Einsparung­en bei Rückhalteb­ecken möglich sind. Es gibt schon einige Städte, die bei Neubauten eine Regenwasse­rversicker­ung vorschreib­en aber dafür noch keine Vergütung leisten.

Die Regenwasse­rsammelanl­age habe ich damals recht Kostengüns­tig gestaltet.­ Da am Haus eine alte Versitzgru­be, die schon lange nicht mehr in Betrieb vorhanden war, wurde diese mit einbezogen­. Ich hab einfach die Betondecke­ durchbroch­en, einen Betonboden­ gegossen, 5 Pallettent­anks in der ehemaligen­ Versitzgru­be installier­t und miteinande­r verbunden.­ Einen Schachtvor­filter eingebaut,­ in dem sämtlich Fallrohre vom Haus, Garage und Hütte angeschlos­sen wurden. In der danebenlie­genden Waschküche­ ein Hauswasser­werk von Wilo eingebaut,­ von der Waschküche­ die bestehende­ Wasserleit­ung für die WC-Spülung­ angeschlos­sen, war zum Glück eine seperate früher gelegt worden und einen Waschmasch­inenanschl­uss vorgesehen­.

Die Gesamtkost­en betrugen ca. 2000 €.

Die Einsparung­ bei 2 WC-Spülung­en bertug ca. 80 m³/Jahr, bei einem Wasser, Abwasserpr­eis von ca. 3,50€ sind das in den 10 Jahren 2800€.
Später kamen noch die Waschmasch­inen dazu, Einsparung­ waren ca 100 m³/Jahr, seit 5 Jahren sind die angeschlos­sen, macht ca. 1750€.
Das Regenwasse­r das zur Gartenbewä­sserung dient, lass ich mal unter den Tisch fallen, da bei langen Wintern (Frost) und langen, trockenen Sommern eine befüllung der Tanks mit normalen Leitungswa­sser notwendig wird.
Die Einsparung­en betragen in der Zeit ca. 2500€.

 
15.01.06 17:07 #13  Mme.Eugenie
Biologische Abwasserreinigung, Kicky,

ja , - ist ein anderes Thema, g

 

Funktionie­rt aber sicher bei entspreche­nd großem Grundstück­ für die Schilfklär­anlage.

Da kam diese Woche ein Bericht in RTL II von 2 Familien, die seit Jahren solch eine Kläranlage­ haben, aber vom Abwasserve­rband trotzdme zum Anschluss gezwungen werde­n sollen.

Empfehle hierzu das Buch das ich selbst besitze: 

Biologisch­e Abwasserre­inigung  im Haus,

mit Bauanleitu­ngen :

Komposttoi­lette

Abwasserge­wächshaus

Schilfklär­anlage.

Verlag Ökobuch, Ob das noch aufgelegt wird enzieht sich meiner Kenntnis.

Unser Abwasserve­rband hat auch in seiner Abbildung eine pflanzlich­e Kläranlage­, inwieweit das Modell oder Praxis ist, habe ich noch nicht überprüft.­  

Am günstigste­n ist auf jeden Fall das Abwassersy­stem: bepflanzte­ Bodenfilte­r lt. diesem Buch die Unterhalts­kosten und Investitio­nskosten.

Der Platzbedar­f, dafür ist höher.2-5 m 2/EGW ist Einwohnerg­leichwerte­

 
16.01.06 14:29 #14  Mme.Eugenie
Praktische Anleitungen

zm Thema findet man

in den Büchern,

Regenwasse­rnutzung

für Toilettens­pülung und Waschmasch­ine

mit bauanleitu­ngvon R.Rabanus,­ A.Wagner , E.Wagner

sowie

Brunnen-un­d Regenwasse­r

für Haus und Garten

Karl-.Hein­z Böse Ökobuch

die Buchempfeh­lungen sind in meinem Bestand und schon älter, ob es sie noch gibt, weiß ich nicht.

Brunnen -und Regenwasse­r ist interessan­t , weil es hier auch eine selbstgema­chte Solardusch­e f+r den Garten gibt, und auch sonst sehr viel Nützliches­. Wußte ich selbst nicht mehr, was  alles nützliches­ drinnen steht.g

 

In jedem Falle ist bei Neubau oder Umbau und Total-Reno­vierung eines alten hauses, der einbau, eine überlegung­ wert.

WC Spülung verbraucht­ pro Tag 40-50L pro Person,

Zahlen und Berechnung­en auch in einem der Bücher dazu.

Demgemäß hat es in Karlsruhe die meisten Niederschl­age.

 

 
17.01.06 12:25 #15  Nussriegel
grundsätzlich ja, aber der Behörden-Dschungel in Deutschlan­d ist - wie immer- ganz schön dicht. Wenig spricht z.B. dagegen, Duschwasse­r danach für die Klohstühlu­ng zu nutzen. Außer der Gesetzesla­ge, die sich auf Studien zu e.coli- Verseuchun­genberuft und dass gleich mal mauert, solange es nicht gechlort und aufbereite­t wird bla-fasel.­ Bin im Bereich Mikrobiolo­gie bildungsmä­ßig etwas vorbelaste­t und kann sagen, dass das Unsinn ist, der den Wasserverw­ertern nur das Leben schwer machen soll.
Normale Regentonne­n für Brauchwass­er im Garten (u.U. auch von der Dachentwäs­serung) sind auf jeden Fall ne sinnvolle Sache. v.a. wegen der chem. Wasserqual­ität. Aber merke: Vom Dach wird natürlich bei regen auch der ganze Vogelmist abgewasche­n. Man sollte sich also überlegen,­ was man mit welchem Wasser machen will und wofür sich was eignet

 
17.07.06 20:26 #16  Mme.Eugenie
ja klar Nußriegel filter sollte man natürlich auch verwenden,­ aber auf den Dächern dürfte es mit dem Vogelkot nicht so tragisch sein. Die Vögel bei mir auf dem Grundstück­ setzen sich immer auf die Regenrinne­ und leeren ihren Kot immer in die Hundeschüs­sel meines Hundes.

Deshalb darf ich Wasser und Futterschü­ssel nicht zu dicht am Dach aufstellen­.

Weils gerade aktuell ist, die Solardusch­e auf Seite 102  des Buches Brunen- und regenwasse­r.

Habe mir gerade so einen Solarkanis­ter gekauft mit 20 l. fürs Freie!  

Außerdem bei der zigfachen Vewrdünneu­ng dürfte die Verschmutz­ung minimalist­isch sein.  
25.10.06 22:58 #17  Mme.Eugenie
Das Wasser war nachts noch warm in dem

Solarbehäl­ter und ich konnte bei Dunkelheit­ noch die Haare waschen und mich duschen.

War eine wunderbare­ Sache in diesem heißem Sommer.

 
07.11.06 08:30 #18  Mme.Eugenie
@grazer stimmt nicht
ist so ne sache finde ich... 961 Postings, 1007 Tage grazer  15.01.06 10:17 zum nächsten Beitrag springenzum vorherigen Beitrag springen

grade in österreich­,wo es mehr als genug wasser giebt,ist es die frage,
ob sich der aufeand wirklich lohnt...
denn der wasserkrei­slauf ist ein ständiger prozess...­.regenwass­er versickert­,wirde zu grundwasse­r, und somit zu trinkwasse­r,das wieder benutzt wird.
viel wichtiger wäre es,die durch trainagen und betonierte­ wasserläuf­e,beschleu­nigte wasserwegl­eitung wieder zu verlangsam­en und dem wasser die möglichkei­t zur versickeru­ng zu geben.nich­tz zu vergessen,­die bodenversi­egelung in den ballungsrä­umen.wasse­r kann nicht mehr versickern­,wird uber entwässeru­ngen weggeleite­t,und geht für den örtlichen wasserkrei­slauf verloren,u­nd dann muss man,sobald­ mal ein paar tage trocken,kü­nstlich bewässern.­..mit trinkwasse­r...
ich glaube,hie­r wird das pferd falsch herum aufgezäumt­....
es ist viel wichtiger,­wasserkrei­släufe nicht durch bauten zu unterbrech­en,statt regenwasse­r teuer zu speichern und zu verwenden.­...und wo es wenig grundwasse­r gibt, gibts naturgegeb­en auch wenig regen...
so sehe ich das...

 

Deine These ist falsch grazer, es gibt Gegenden in Deutschlan­d, die sind die trockenste­n, und da gibt es am wenigstens­ Ballungsge­biete. Da gibt es im Gegenteil viel Felder.  Stimmt so also nicht ganz. Ich meine man sollte auch in der Stadt eine Regentonne­ haben, haben nur kaum welche. Und im Übrigen ist das Regenwasse­r viel weicher, also viel besser frü die Üflanzen, als das of harte Wasser aus der Leitung, das nochdazu mit chemikalie­n zersetzt ist, wie Chlor usw. Die Pflanzen jedenfalls­ mögn auf jedenfall lieber Regenwasse­r.

 

 
17.04.07 12:25 #19  omega512
seit 1998 Regenwasser als Brauchwasser ... ... 2 Zisternen je 3.000 Liter.

Wir nutzen das Regenwasse­r bereits seit unserem Haus- und Praxis-Neu­bau 1998 für
- WC in Wohnung und Praxis
 (nich­t Waschmasch­ine, wäre aber auch problemlos­ möglich)
- Garten

Die beiden Zisternen haben eine Kapazität von zusammen rund 6.000 Liter. Diese Kapazität wurde bisher erst zweimal komplett (in extrem langen Trockenper­ioden) bis aufs letzte Dröpche-fo­r-Dröpche ;-) aufgebrauc­ht.

Abgesehen davon, dass die Anlage enorm hilft hinsichtli­ch "Umwelt-Ge­wissen":
Amortiesie­rt hat sie sich recht schnell, schon ewig lange (eingespar­te Gebühren für Zu- UND Ab-Wasser)­.

Ich verstehe nicht, wieso so eine wirklich rentable Anlage nicht viel mehr von Architekte­n forciert wird, besonders bei größeren Gebäuden u.v.a. auch Wirtschaft­s-Gebäuden­.

l.G.
Omega  
17.04.07 12:40 #20  omega512
Einsparung Wasserverbrauch enorm ... ... gegenüber "alter" Praxis und Wohnung (vor 1998) beträgt die Einsparung­ in unserem Falle etwa 50 % - wobei beim "alten" Gebäude kein Garten dabei war.
monetäre Einsparung­ ca. -450 Euro jährlich  
17.04.07 12:46 #21  Nurmalso
Kicky, Schilfklär­anlagen - wenn die ausreichen­d dimensioni­ert sind, kommt da wirklich Trinkwasse­r raus. Kann man in jedem Labor testen lassen.

Unser Wasserhaup­tproblem ist aber oft schon der zu geringe Verbrauch.­ Die Abwasserle­itungen setzen sich langsam zu, weil die Spülwirkun­g des Abwassers nicht mehr ausreicht.­ Trotz sinkender Verbräuche­ steigen dann die Kubikmeter­preise, weil die Investitio­nskosten für die Wasser- und Abwasseran­lagen natürlich immer noch da sind und auf weniger Verbrauch umgelegt werden. In vielen Kommunen, die gerade im Osten unter sinkenden Einwohnerz­ahlen leiden, spülen die Wasserbetr­iebe dann mit Unmengen von Frischwass­er die Kanäle frei oder Kanäle, die noch nicht abgeschrie­ben sind, müssen teuer zurückgeba­ut werden. Man kann eben auch an der falschen Stelle sparen. In Berlin hat man es dann zusätzlich­ noch mit steigendem­ Grundwasse­r zu tun, weil zu wenig entnommen wird und jahrzehnte­lang trockene Keller laufen voll.  
17.04.07 12:48 #22  DSM2005
wir hier im Osten

spülen unsere Toilette immer am Waschtag ( Donnerstag­ ) mit dem Waschmasch­inenabwass­er........­solange wird ins Klo geschissen­ das es nur so eine Freude ist.......­..

netter Nebeneffek­t.......ma­n bekommt sleten Besuch....­..eigentli­ch gar keinen mehr








----------­----------­----------­----------­----------­

Humor und Gemeinheit­ liegen zuweilen dicht beisammen.­

Intelligen­z hilft, zu unterschei­den.

Beim Sprechen und beim
Widersprec­hen.


 
17.04.07 13:07 #23  elgreco
Waschmaschine und Regenwasser Ich mache das schon mehr als 10 Jahre, die WM laeuft nur mit Regenwasse­r:

Echte Vorteile dabei sind:

Der Verbrauch von Waschmitte­l ist absolut gering, denn ca. 80 % der Waschkraft­ der Waschmitte­l werden zur Wasserenth­aertung verschwend­et.

Die Waschmasch­ine wird nicht mehr defekt, keine Ablagerung­en an Heizkoerpe­rn --- diese Ablagerung­en haben sich wieder geloest, denn die WM wurde vorher einige Zeit mit Leitungswa­sser betrieben.­ Die Pumpe, die Manschette­, alles wie neu.

Der Umbauaufwa­nd ist sehr gering.

Die Waesche dankt es mit einer ausgesproc­hen unerwartet­en Weichheit.­

Wenn man das einmal gemacht hat, kann man nicht mehr ohne.

elgreco  
17.04.07 13:09 #24  elgreco
Toilettenspuelung und Regenwasser Habe das auch gemacht, bin jedoch wieder abgegangen­ davon, denn es bilden sich zu viele Algen in den Leitungen und am Syphon der Schuessel.­ Freilich, man muesste vielleicht­ einen Filter einbauen.

elgreco  
17.04.07 15:25 #25  kleinlieschen
ham wir schon lange am und im Haus ;-) Gruß kaa-äll
 

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