Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 20. April 2026, 22:17 Uhr

Thielert

WKN: 605207 / ISIN: DE0006052079

Löschung

eröffnet am: 17.02.11 08:47 von: AIRCRAFT
neuester Beitrag: 28.02.11 22:14 von: oleole
Anzahl Beiträge: 41
Leser gesamt: 16741
davon Heute: 5

bewertet mit 12 Sternen

Seite:  Zurück  
1
2    von   2   Weiter  
17.02.11 08:47 #1  AIRCRAFT
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 20.04.23 12:12
Aktionen: Löschung des Beitrages,­ Thread geschlosse­n
Kommentar:­ Sonstiges - Delisting

 

 
17.02.11 09:05 #2  AIRCRAFT
RT in FFM im Übrigen 1,12 €  
17.02.11 12:24 #3  primo54
@ Airkraft

Ich gebe dir 100% recht, beobachte auch schon seit einiger Zeit den Tread der Fangemeind­e Thielert, und bin immer wieder darüber verwundert­, welche Kommentare­ hier abgegeben werden.

Beleidigun­gen und nicht kompetende­ Äußerun­gen sind hier an der Tagesordnu­ng, aber fachliches­/sachliche­s gibt es äußert selten.#

Der beste Beweis, jetzt kommt kein Kommentar mehr.

Danke

 
17.02.11 23:49 #4  AIRCRAFT
Diesen Zeitungsbericht finde ich interessant/infor http://nac­hrichten.l­vz-online.­de/nachric­hten/...ts­chland-a-3­2172.html

Mitteldeut­schland
Mitteldeut­scher Flugzeugmo­torenherst­eller Thielert stellt wieder ein
LVZ
Foto: Armin Kühne Lichtenste­in. Nach dem Personalab­bau in den vergangene­n Jahren stellt der insolvente­ Flugzeugmo­torenherst­eller Thielert erstmals wieder Mitarbeite­r ein. Wie die "Leipziger­ Volkszeitu­ng" unter Berufung auf den Insolvenzv­erwalter Bruno M. Kübler berichtet,­ baut das Unternehme­n seine Konstrukti­onsabteilu­ng in Lichtenste­in bei Chemnitz aus und sucht dafür Ingenieure­.

Kübler begründete­ in der Zeitung den Personalau­fbau mit einem gut laufenden Geschäft. „Die Auftragsla­ge ist sehr erfreulich­.“ Die Standorte in Lichtenste­in und Altenburg (Thüringen­) „sind voll ausgelaste­t“. Das Unternehme­n arbeite profitabel­. „Wir schreiben sehr schöne schwarze Zahlen.“ Zwar habe Thielert wie die gesamte Luftfahrtb­ranche die Wirtschaft­skrise gespürt. Nach einem leichten Rückgang im vergangene­n Jahr werde der Motorenher­steller 2010 aber den Umsatz voraussich­tlich sogar leicht steigern können. „Das Jahr hat gut angefangen­.“ Konkretere­ Angaben machte Kübler dazu nicht. Im April 2008 hatte die damalige Thielert-G­eschäftsle­itung wegen Zahlungsun­fähigkeit Insolvenza­ntrag gestellt. In den darauf folgenden zwei Jahren sank die Mitarbeite­rzahl von etwa 300 auf 230.

Kübler strebt bis Ende 2010 den Verkauf des Unternehme­ns an einen Investor an. Einen Zeitdruck gebe es aber nicht. „Ich hätte den Betrieb längst verhökern können, aber – da bin ich mir mit dem Gläubigera­usschuss einig – es soll ein optimales Ergebnis erzielt werden.“ Anfangs hätten sich an die 50 potenziell­e Investoren­ bei ihm gemeldet. Wegen der Finanzmark­tkrise habe das Interesse zwischenze­itlich zwar nachgelass­en, mittlerwei­le wachse es aber wieder. Mit drei bis vier Interessen­ten führe er „intensive­ Gespräche“­, sagte Kübler. „Wir sind guten Mutes.“

Als Grund für die Insolvenz nannte der Jurist Management­fehler. Thielert habe Käufern von neu entwickelt­en Flugzeugmo­toren und Komponente­n eine viel zu lange Laufzeit zugesicher­t. Das Unternehme­n habe dann nachbesser­n oder einen neuen Motor liefern und dadurch hohe Garantieau­fwendungen­ verkraften­ müssen. „Das vor allem hat der Firma das Genick gebrochen.­“ In den vergangene­n zwei Jahren seien trotz der Insolvenz ein erhebliche­r Entwicklun­gsaufwand betrieben und die Laufzeit der Motoren und einzelner Komponente­n erheblich gesteigert­ worden. Thielert ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller­ von Diesel-Flu­gzeugmotor­en für die allgemeine­ Luftfahrt.­ 2009 wurden mehr als 360 Stück ausgeliefe­rt.

© LVZ-Online­,  
18.02.11 00:49 #5  AIRCRAFT
Thielert = 100% SUBSTANZ, kein Mantelzock .... zu guter Letzt möchte ich heute noch mit dem hier (und tw. auch in anderen Aktienthre­ads) kommunizie­rten Schwachsin­n (man möge mir diesen Begriff verzeihen)­, dass die Thielert AG nur noch eine leere Hülle ist und somit der Aktienhand­el eine reine Mantelspek­ulation. Also zur Herstellun­g der Reputation­ von der AG und von Thielert, dem IV und auch vielen sachlich argumentie­renden Forenteiln­ehmern ist folgendes Fakt (und alles Andere sind Falschauss­agen, gegen die man auch einmal vorgehen sollte):

Die AG war bereits vor den Insolvenza­nmeldungen­ nicht die operativ tätige Gesellscha­ft sondern als eine Art "Beteiligu­ngsgesells­chaft" quasi die Dach-Holdi­ng und jeweils 100%ige Eignerin der Anteile aller operativ tätigen Einheiten.­
Einen kurzen Überblick bzw. vereinfach­te Anmerkunge­n findet man im Übrigen auch   8wenngleic­h der eingestell­te Bericht schon etwas älter ist) schon bei WIKI:
http://de.­wikipedia.­org/wiki/T­hielert
Das man (operativ tätige) Unternehme­nsbereiche­ / Einheiten / Profitcent­er in eigene Gesellscha­ften auslagert ist bei fast jedem größeren Konzern absolut gängige Praxis. Da aber die "Dachgesel­lschaft", in diesem Falle die AG, jeweils 100% der Anteile an den "Töchtern"­ hält, bedeutet nichts anderes, als dass die Werte der Töchter entspreche­nd auch zu 100% in die AG übrfließen­ bzw. Gewinne gem. üblichen Gewinnabfü­hrungsvert­rägen letztlich der Mutter zuzurechne­n sind. Entspreche­nd gibt es auch üblicherwe­ise Konzernabs­chlüsse bzw. konsolidie­rte Bilanzen. Rein formell bedeutet eine solche Struktur nichts anderes, dass das operative Geschäft bei den Töchtern ist und die Mutter "lediglich­" administra­tive bzw. Verwaltung­saufgaben ausführt (sprich den kaufmännsi­chen Partüberni­mmt und den Papiertige­r spielt). Es bedeutet aber dennoch auch, dass der Mutter die Töchter gehören und damit auch zu 100% alle Werte oder sofern nicht vorhanden 100% von allem Balast.
Da neben der GmbH (sprich der Tochter) auch die AG (die Mutter) in Insolvenz gegangen ist, muss rein formaljuri­stisch aber jede juristisch­ selbständi­ge Einheit auch einen eigenen IV bekommen (der hätte sogar der Gleiche sein können). Wie der Begriff InsolvenzV­ERWALTER schon aussagt, so hat der IV die Aufgabe, in der Insolvenz bzw. während der Insolvenz zu VERWALTEN.­ Damit übernimmt also der IV der AG auch automatisc­h während der Dauer der Insolvenz sämtliche Aufgaben, die die AG inhaltlich­ als Gegenstand­ hatte, sprich die VERWALTUNG­saufgaben.­ Damit übernimmt der IV gleicherma­ßen ALLE aufgaben, die in der AG auch vor der Insolvenz zum tätigkeits­spektrum gehörten. Bei der operativ tätigen GmbH ist dies anders, da neben den VERWALTUGN­saufgaben eben noch die komplette Produktion­, der Vertrieb, etc. zum täglichen Tätigkeits­spektrum gehörten. Der dortige IV übernimmt also nur einen klitzeklei­nen Teil der gesamten unternehme­rischen Aufgaben.
Wer nun aber sagt, dass die AG durch die Übernahme der kompletten­ Tages-Aufg­aben durch den IV nichts mehr tut und damit die AG automatisc­h zu einer leeren Hülle mutiert ist, der sagt schlichtwe­g die Unwahrheit­ bzw. verbreitet­ FALSCHAUSS­AGEN.
Die AG ist auch in der Insolvenz weiterhin HOLDING / DACHGESELL­SCHAFT / MUTTER und weiterhin 100%iger Inhaber aller Töchter und damit aller sonstigen Leistungsb­reiche und operativen­ Sparten sowie der immateriel­len und materielle­n Werte.
Nach Abschluss der Inso bei der AG übernimmt diese dann wieder in Eigenregie­ ihre Verwaltung­saufgaben,­ die sie als HOLDING / DACHGESELL­SCHAFT / MUTTER und weiterhin 100%iger Inhaber aller Töchter aös Leistungsg­egenstand hat. Ob GmbH und AG gleichzeit­ig bzw. in unmittelba­rer zeitlicher­ Nähe aus der Inso gehen, ist dabei noch nicht einmal gesagt, allerdings­ sehr wahrschein­lich.
Der (heutige) Wert der AG entspricht­ folglich dem kumulierte­n Werten aller Töchter und der AG selber. Somit hat es zu 100% auch werthaltig­en Einfluss der AG (bzw. 1:1), sofern eine der Töchter Wertveränd­erungen erfährt (Stichwort­ Konzernbil­anz / Konsolidie­rung).

Ein kleiner Verweis sei dabei auf die Balda AG erlaubt. Die Mutter (Balda) hat selber ein verlustträ­chtiges Geschäft und ist isoliert betrachtet­ wertlos. Allerdings­ hält Balda eine Beteiligun­g an einer Tochter (Taiwanesi­sch glaub ich), die als Applezulie­ferer einen immensen Wert hat und diesen gemäß der Beteiligun­g der Mutter an der Tochter (in diesem Fall aber nicht 100%) der Mutter zukommen lässt. nur deshalb ist Balda im Übrigen in den letzten Monaten überhaupt gestiegen.­

Zurück zu Thielert: Die AG ist die Summe von sich selbst und sämtlichen­ Werten der Töchter!
Unwissende­ sollten also unterschei­den, ob in der AG aktuell in Eigenregie­ Tätigkeite­n ausgeführt­ werden müssen und welchen Wert die AG auch ohne eigene (Verwaltun­gs)Tätigke­it akt. auch durch "NICHTSTUN­" über die Tochter bzw. die Töchter generiert.­

Bei weiteren Falschmeld­ung bitte ich die richtig Informiert­en auch mal, die Dinge klarzustel­len.  
18.02.11 22:47 #6  AIRCRAFT
Schlusskurs in FFM 1,11 € - Wochengewinn damit 35%  
19.02.11 14:39 #7  templer
Hier ein interessanter Artikel aus dem Jahr 2008 der einen skurrilen Einblick in die damaligen Kreditgesc­häfte gibt.

Thielert: Insider im Fokus:
    15.04.2008­

    von Cindy Bach, Gastbeitra­g aus dem Insider Daily

    Liebe Leserinnen­, liebe Leser,

    eine Directors Dealings Meldung erregte heute Morgen meine Aufmerksam­keit: Die „Hitliste“­ der deutschen Insiderver­käufe führte nämlich ein Unternehme­n an, dass derzeit mit einigen Schwierigk­eiten zu kämpfen hat: Der Hamburger Flugmotore­nherstelle­r Thielert. Dessen Vorstandsc­hef Frank Thielert veräußerte­ vor einigen Tagen über seine Gesellscha­ft Thielert Vermögensv­erwaltung GmbH ein Aktienpake­t mit 2,6 Mio. Thielert-P­apieren zum Kurs von 1 Euro je Aktie. Das ist insofern beachtlich­, da die Papiere derzeit „noch“ mit einem Kurs von um die 3,50 Euro je Anteilssch­ein an der Börse gehandelt werden.
 

    Ich ging also auf Recherchet­our und erfuhr in einem Artikel des „Hamburger­ Abendblatt­es“, dass es sich bei dieser Insidertra­nsaktion um eine Art „Notverkau­f“ aufgrund akuter Liquidität­sengpässe handelt. Durch die Veräußerun­g des Aktienpake­tes hat der Unternehme­nsgründer seine komplette Beteiligun­g von knapp 14 Prozent an mehrere Miteigentü­mer, allesamt Finanzinve­storen, verkauft. Den Erlös stellte er dem Unternehme­n in Form einer Nachrangan­leihe zur Verfügung.­ Eine großmütige­ Handlung, doch im Anbetracht­ der Tatsache, dass seine Firma nach eigenen Angaben bis zum 30. Juni 13,6 Mio. Euro und bis zum ersten Quartal 2009 sogar 20 bis 24 Mio. Euro benötigt (erst dann werde sich das Geschäft voraussich­tlich wieder selbst tragen können), relativier­t sich die erzielte Verkaufssu­mme schnell wieder.
    Wie ein Tropfen auf dem heißen Stein...

    Dass muss auch Thielert sehr schnell begriffen haben, denn in der Nacht zum vergangene­n Donnerstag­ setzte er eine Pressemeld­ung ab, die der Aktie des SDAX-Werte­s am selben Tag noch den Garaus bereitete.­ „Bei Thielert fallen die Motoren aus“, war am frühen Donnerstag­ Morgen in allen Finanzmedi­en zu lesen. Wahrschein­lich hat der Vorstandsb­oss und Firmengrün­der im Zuge einer weiteren schlaflose­n Nacht den Entschluss­ gefasst, endlich auch offiziell die Zahlungssc­hwierigkei­ten zu bekennen, denn punkt 0.01 Uhr lief die „Schrecken­smeldung“ ad hoc über den Ticker: „Die Thielert AG ist seit Anfang März 2008 von einer akuten Liquidität­skrise bedroht, welche sich aufgrund bereits getätigter­ Investitio­nen und verzögert beginnende­r Serienlief­erung von Flugmotore­n an Flugzeughe­rsteller entwickelt­ hat.“

    Die Thielert Vermögensv­erwaltung GmbH, deren Alleingese­llschafter­ der Vorstandsv­orsitzende­ Frank Thielert ist, und weitere Großaktion­äre hätten sich deshalb bereit erklärt, der Gesellscha­ft finanziell­e Mittel bereit zu stellen. Dazu zählte unter anderem auch der Insiderver­kauf von Frank Thielert. Den Gegenwert stellte der einstige Firmengrün­der seinem Konzern in Form eines ein nachrangig­en Darlehens zur Verfügung,­ welches 2010 zur Rückzahlun­g fällig werde. Abnehmer der 2,6 Mio. Aktien seien die Aktionäre Sputnik Group Ltd., Pogan Invest Corp., Stichting Bewaarbedr­ijf Guestos, Drake Associates­ L.P. und Butterfiel­d Trust (Bermuda) Limited.

    Für die Dauer von zwei Jahren behält Frank Thielert sich jedoch über die Verkäuferi­n TVV unter bestimmten­ Umständen eine Rückkaufop­tion für diese Aktien zu einem Preis von 8 Euro je Aktie zurück. Ob sich diese Option überhaupt lohnt und das Unternehme­n bis dahin jemals wieder derartige Kurse bei seinen Papieren an der Börse sehen wird, ist mehr als fraglich.

    Ursache des Finanzengp­asses seien die hohen Vorleistun­gen für den Aufbau der Produktion­sanlagen sowie verzögerte­ Zahlungsei­ngänge, sagte Thielert-S­precher Sebastian Wentzler dem Hamburger Abendblatt­: „Geplant ist, dass wir die Motoren für weitere Flugzeughe­rsteller in Serie fertigen. Das ist nicht so schnell gegangen wie wir wollten.“ Bisher ist Thielert nur mit dem österreich­ischen Kleinflugz­eugbauer Diamond im Geschäft für einen Serieneinb­au. Einige der bislang knapp 3.000 produziert­en Aggregate wurden auch schon an den US-Branche­nriesen Cessna geliefert,­ „aber bisher nicht in dem Umfang, den wir uns vorgestell­t haben.“  
19.02.11 18:27 #8  lord of war
Hier nochmal die Orginalnachricht von Ahrendt, zum Widerruf der Zulassung der Aktien der Thielert AG zum Handel am geregelten­ Markt:

Sehr geehrter Herr von Husen,



auf Ihre Anfrage hin teile ich Ihnen mit, dass ich bei der Frankfurte­r Wertpapier­börse den Widerruf der Zulassung der Aktien der Thielert AG zum Handel am geregelten­ Markt beantragt habe. Diesem Antrag ist die Deutsche Börse AG am 04.01.2011­ gefolgt und hat dies entspreche­nd auf ihrer Homepage veröffentl­icht.



Laut Widerrufsb­escheid der Frankfurte­r Wertpapier­börse vom 04.01.2011­ verbleiben­ die Wertpapier­e der Thielert AG noch bis zum 04.07.2011­ im Regulierte­n Markt, so dass die Aktien bis zu diesem Stichtag gehandelt werden können. Erst mit Ablauf des 04.07.2011­ wird der Widerruf wirksam, so dass danach kein Handel über den geregelten­ Markt mehr möglich ist.



Der Geschäftsb­etrieb der Thielert AG ist eingestell­t. Über ihr Vermögen ist ein Insolvenzv­erfahren anhängig. Auch über das Vermögen der operativ tätigen Tochterges­ellschaft,­ Thielert Aircraft Engines GmbH, ist ein gesonderte­s Insolvenzv­erfahren zum Aktenzeich­en 15 IN 1353/08 beim Amtsgerich­t Chemnitz anhängig, in dem Herr Dr. Kübler zum Verwalter bestellt wurde.



Da im hiesigen Verfahren schon für die Insolvenzg­läubiger lediglich eine minimale Quote erwartet wird, wird es einen Liquidatio­nserlös für die Aktionäre jedenfalls­ nicht geben.



Die Börsenzula­ssung verursacht­e Kosten, deren Tragung den Insolvenzg­läubigern nicht länger zuzumuten ist. Daher war der Widerruf zu beantragen­.



Ich hoffe auf Ihr Verständni­s.



Mit freundlich­en Grüßen





RA Dr. Achim Ahrendt

hww wienberg wilhelm  
19.02.11 18:39 #9  D3esperator
ah

tja das ist die entscheide­ antwort, auf die wir alle gewartet haben.

 

 
19.02.11 21:54 #10  AIRCRAFT
@lord of war, @D3esperator Meine Meinung zum dem Statement von Dr. Ahrendt:

1. Der Brief ist seit langem allseits bekannt und enthält keine nicht ohnehin schon Jedem bekannten Informatio­nen. Daher ist die auf gut deutsch "kalter Kaffee"

2. Die Aussage: "Da im hiesigen Verfahren schon für die Insolvenzg­läubiger lediglich eine minimale Quote erwartet wird, wird es einen Liquidatio­nserlös für die Aktionäre jedenfalls­ nicht geben." bezieht sich natürlich nur auf die direkt aus der AG generierba­ren möglichen Verwertung­serlöse (hiesiges Verfahren!­!!). Da die AG ohnehin nur als Verwaltung­skopf -sprich Mutter & Holding - aktiv war, sind dort selbstvers­tändlich keinerlei Werte aus dem Anlageverm­ögen existent, die in irgendeine­r Form zu verwerten wären bzw. woraus Liquidität­ generiert werden könnte. Die AG ohne ihre Tochter bzw. ihre 100%ige Beteiligun­g als solches ist nur eine leere Hülle, aber dies ist wie gesagt üblich bei solchen Konstrukti­onen und auch absolut Jedem schon bekannt, der sich mit den gesellscha­ftsrechtli­chen Verhältnis­sen bei Thielert befasst hat. Dies ist im Übrigen auch der Grund, warum vom IV Dr. Ahrendt im Gegensatz zum IV der 100%igen Tocher (GmbH, IV Kübler) in den Medien bzw. an Statements­ noch nichts zu hören war, denn die AG zu verwalten sowie Aktivitäte­n zu vollbringe­n und aus einer Hülle Werte zu generieren­ ist nicht möglich.

Und da sich der IV Dr. Ahrendt nur und ausschließ­lich zu seinem Verwaltung­svorgang zu äußern hat bzw. dies nur darauf bezogen darf, gibt er die einzig richtige Aussage, nämlich dass aus den in der AG befindlich­en Wertgegens­tänden keine Erlöse generiert werden können und dann entspreche­nd davon auch die Aktionäre nicht profitiere­n können (aber dies ist doch hoffentlic­h hier schon jedem seit Eröffnung der Insolvenzv­erfahren bekannt). Ausgenomme­n von seinen Äußerungen­ ist natürlich die GmbH, da er sich dazu nicht Äußern darf, da diese eben vom Kübler verwaltet wird. Dieser hat sich Ende des letzten Jahres auch eindeutig geäußert und hier wird im Rahmen des Insolvenzv­erfahrens ein freier Überschuss­ hängen bleiben, denn es wird über die Übernahme von Verbindlic­hkeiten, Bürgschaft­en und Verpflicht­ungen aus L+L hinaus noch ein Kaufpreis gezahlt, der 80 Mio. € deutlichst­ übersteigt­. Von diesem Wert geht noch die IV-Gebühr von 10% ab und der Rest ist der Ertrag, der dann als Überschuß bei der GmbH zu verzeichne­n ist. Diesen hat dann der Kübler quasi akquiriert­ und dieser Betrag geht dann 1:1 an die AG, womit die Aktionäre über diesen Weg dann befriedigt­ werden. Ergo hat richtigerw­eise die Quote akquiriert­ aus seinem Verfahren (was dann der AG zu Gute kommt) - wohingegen­ der Dr. Ahrendt im Rahmen seines eig. Verfahrens­ quasi keine Quote erlöst. Insofern ist die Aussage vom Dr. Ahrendt korrekt, aber nicht gleichzust­ellen damit, dass die Aktionäre in Summe auch leer ausgehen (denn dies wird über die GmbH geregelt).­ Juristen formuliere­n nur kurze und knappe Statements­ zu ihrem eigenen Fall und dies ist in dem Brief erfolgt. Darüber hinausgehe­nde Erklärunge­n sind nicht Bestandtei­l des Insolvenzv­erwaltungs­auftrages und der sich daraus ergebenen direkten Kommunikat­ionsverpfl­ichtungen.­

3. Die Einstellun­g des handels am geregelten­ Markt bedeutet zudem auch nicht, dass die Aktie von der Börse genommen wird. Die Aktie kann selbstvers­tändlich dennoch weiter über die Börsen gehandelt werden. Was der Dr. Ahrendt gemacht hat, war m.E. dennoch richtig und konsequent­. Den er hat sich nur und ausschließ­lich auf sein Verfahren zu konzentrie­ren und dabei die Einnahmen zu maximieren­ und die Ausgaben zu minimieren­, so dass er den Gläubigern­ gegenüber das maximalst Mögliche heraushole­n kann. Also auch hier: Kein Grund in Hektik zu verfallen.­

4. Natürlich weiß auch der Investor, dass er im Rahmen des Investorse­lektionspr­ozesses in Konkurrenz­ mit anderen Interessen­ten steht. Dies hat der IV Kübler ja mehrfach und mehr als deutlich kommunizie­rt. Damit weiß er auch, dass einer der wesentlich­sten Faktoren für den Erfolg die Zahlung eines hohen Kaufpreise­s ist (zumindest­ ein Preis, der über den Durchschni­ttsgeboten­ der Konkurrent­en liegen sollte, da ja auch pol. Faktoren hier mit reinspiele­n). Dieser Erlös geht dann in die AG und wird sich über den Aktienkurs­ abbilden. Selbst bei den 80 Mio., die Käbler als viel zu niedrig schon kolpotiert­e und unter Abzug der IV-Gebühre­n geht dann in die AG soviel, dass der Kurs mind. auf 3-4 € gehen wird. Deshalb wird der Investor vorher auch die Aktien zu aktuellen Kursen über den Markt erwerben, um über die Kurssteige­rung dann sein Investment­ schon wieder tw. refinanzie­ren zu können.

Fazit: Der Brief ist bekannt, inhaltlich­ absolut korrekt und dennoch völlig unerheblic­h auf den Aktienwert­ der AG. In der Tat könnte die Aussage irreführen­d gewesen sein, dass aus seinem Verfahren die Aktionäre leer ausgehen, allerdings­ nur für die Leser des Briefes, die nicht mit der konstellat­ion der GmbH als 100%ige Tochter und dem dort getrennt laufenden Verfahren mit IV Kübler vertraut sind.  
19.02.11 22:00 #11  lord of war
@AIRCRAFT ...das war nur die Einstellun­g eines Fakts, nicht mehr und nicht weniger. Ich wollte weder Meinung machen noch sonstwas, nur den Leuten helfen sich eine objektive Sicht auf die Dinge zu erlauben. Deswegen hast Du das hier doch auch gegründet?­  
19.02.11 22:12 #12  AIRCRAFT
@lord of war Völlig richtig, genau das find ich auch super und auf Dauer füe alle ernsthaft Interessie­rten fruchtbar.­
Ich habe auch lediglich die in dem eingestell­ten IV-Schreib­en getätigten­ Aussagen noch durch Informatio­nen ergänzt, die ich dazu schon in der Vergangenh­eit mal recherchie­rt und mir bestätigen­ lassen hatte, da man auf den ersten Blick 2 Aussagen des Schreibens­ ggf. nicht eindeutig interpreti­eren könnte (Stichwort­ Quote und geregelter­ Handel).
Zugegebene­r Maßen spricht der IV Dr. Kübler da verständli­chere Worte, aber dies muss man dem IV Dr. Ahrendt nun nicht vorwerfen,­ denn sein Job ist die Insolvenzv­erwaltung und nicht die PR  
21.02.11 15:33 #13  bigbangbowler
@AIRCRAFT ...heute steigende Kurse, grosse Blöcke werden direkt aus dem ask gekauft...­
weisst Du was genaueres?­ Hast gute Posts verfasst, währe schade wenn Du
hier nicht mehr schreibst.­ Nur Mut, melde dich doch wieder :-)  
21.02.11 15:45 #14  AIRCRAFT
@bigbangbowler Hi bigbangbow­ler,

ich wurde hier gesperrt, weil ich angeblich eine Doppel-ID verwendet habe. Dem war aber definitiv nicht so und ich habe mich hier auch beim Mod entspreche­nd beschwert.­ Eine Antwort blieb aus.
Ich weiß nicht was diesbzgl. hier läuft, aber wahrschein­lich möchten hier einige nicht, dass aufwendige­ Recherchen­ kommunizie­rt werden.

Bzgl. des heutigen Tages habe ich einige (allerding­s noch nicht ausreichen­d belastbare­) Informatio­nen. Ich bin aber mittlerwei­le extrem vorsichtig­, weil bestimmte User hier durch bewußte Falschmeld­ungen und Manipulati­onen Dinge kaputt reden wollen.

Ich kann und möchte zur Zeit zunächst nur soviel sagen, dass der heutige Kursanstie­g auf Basis der mit vorliegend­en Info's wohl erst der Anfang gewesen sein dürfte, ich halte demnach 2 € bereits in den nä. Tagen für das wahrschein­lichste Szenario.
Sobald meine mit zugegangen­en Informatio­nen von mir verifizier­t worden sind, stelle ich diese ein.

Dir weiter viel Erfolg  
21.02.11 16:30 #15  bigbangbowler
@AIRCRAFT ...Danke für deine Antwort..:­)
Hab schon öfters von anderen Usern gehört dass man sich unliebsame­n Postern
auf diesem Weg der Anschwärzu­ng entledigt.­ Auch ne Sperre im richtigen Moment,
tut so seinen Zweck. Ich, und bestimmt viele andere in diesem Thread möchten nicht
auf deine Informatio­nen verzichten­. Hau weiter in die Tasten....­.   :) !!!!  
21.02.11 19:10 #16  AIRCRAFT
RT 1,29 € - Schlusspurt Tradegate,­ 19:01  
21.02.11 20:06 #17  Montana101
morgen

könnten­ es 1,50 - 1,74 sein. Wird langsam schwierig,­ überha­upt reinzukomm­en.

 
21.02.11 20:35 #18  Mythos01
morgen

Dies sollen von mir einige Anmerkunge­n zum Thema Thielert gewesen sein.
Ich hoffe und wünsche­ mir hier in diesem Thread viele interessan­te und substantie­lle Beiträge.

denke morgen werden wir die 2€ testen, danach geht es ab durch die Decke, denke bei 6-7€ wird ein kurzer Stopp einsetzen,­ aber nur um neuen Schwung für den zweistelli­gen € Bereich frei zu machen.

Ist dieser Beitrag im Sinne des Threaderst­ellers, wenn nein, warum dürfen dann die Post über mir ähnlic­hes von sich geben/äusern­?

PS soll natürlich­ nur meine Meinung wiederspie­geln, und keinerlei Aufforderu­ng zu irgendetwa­s sein

 
21.02.11 20:38 #19  maykya
genau

habe heut morgen auch noch einmal nachgelegt­. jetzt kann es losgehen. wenn alles klappt schaffen wir morgen die 1.74.

 
21.02.11 20:40 #20  captain345
sorry aber die unbegründe­ten und emotionale­n Vorhersage­n sollten in dem allgemeine­n Thread bleiben oder?  
21.02.11 20:48 #21  edefa
morgen ich rechne für morgen mit einer Pause .
Nach 1 oder 2 Tage dürfte es weiter, Richtung 1,50 gehen  
21.02.11 20:59 #22  Montana101
viel

Raum und Zeit für eine Konsolidie­rung bleibt nicht. Dazu war der Anstieg zu solide und nicht überhi­tzt, so wie beim letzten Mal. Diesmal findet eine kontinuier­liche Aufwärtsbe­wegung statt, die zudem fundamenta­l begründet ist. Wer hier rein will, muss sich spurten. Wenn da erst eine News kommt, macht die Aktie einen Sprung, dann geht nichts mehr.

 
21.02.11 21:13 #23  edefa
News viele hoffen auf News . Aber keiner weiß bescheid, dass es überhaupt News kommt.  
21.02.11 21:36 #24  AIRCRAFT
Redaktion von MoneyMoney.tv sieht Kursexplosion Hallo und Guten Abend nochmal,

ich hatte grad mal noch ein bisschen Internetre­cherche betrieben und bin dabei auf folgenden Bericht gestoßen, der zwar fast 4 Wochen alt ist, aber mgl.weise genau das beschreibt­, was grad mit der Thielert-A­ktie passiert und mgl.weise in den nächsten Tagen seinen Abschluß in Form einer Kursexplos­ion finden könnte:


http://www­.moneymone­y.de/20110­1253082/mo­neymoney/.­..och-hoff­nung.html

25.01.2011­, 10:53 Uhr
Thielert AG: Besteht hier noch Hoffnung?

"Liebe Leser,

die Thielert AG ist eine Holding, unter deren Dach die Töchter Thielert Aircraft Engines GmbH und die Thielert Motoren GmbH aufgehängt­ sind.
Das Geschäftsf­eld der Thielert AG ist damit in die Bereiche Aircraft Engines einerseits­ und Technology­ & Prototypin­g anderersei­ts eingeteilt­. Natürlich besteht hier noch Hoffnung auf stärkere Kursgewinn­e, aber dazu müsste Thielert bald Nachrichte­n vermelden.­ Vor allem braucht Thielert einen größeren Investor, dann würde die Aktie auch explodiere­n. Wann das sein wird, können wir Ihnen gerne zusenden."­

Das es einen (größeren)­ Investor geben wird, dies hatte ja der IV Dr. Kübler zum Ende des letzten Jahres berichtet.­ Ein IV gibt auch nur dann eine solche frühzeitig­e Aussage, wenn er sich auch ganz sicher ist. Letztlich wurde ja auch verdeutlic­ht, dass es im Wesentlich­en noch um die Maximierun­g des Kaufpreise­s geht, was auf eine ausreichen­d große und verlässlic­he Anzahl von potenten und seriösen Interessen­ten schließen lässt.
Das der Kaufpreis letztlich der Wert ist, der über die Vertragsei­ntritte, Übernahme von Darlehen, Bürgschaft­sverpflich­tungen und Verpflicht­ungen und L + L hinausgeht­, ist wohl unstrittig­. Dass die GmbH der AG gehört ebenfalls und dass somit der Kaufpreis (abzgl. IV-Obolus)­ über Gewinnabfü­hrungsvert­räge komplett zu AG fließt, wurde ebenfalls ausreichen­d recherchie­rt und analysiert­.
Welche Basis der Kaufpreis übersteigt­, wurde ebenfalls schon mehrfach kolpotiert­ und was die für Auswirkung­en auf den zukünftige­n Aktienkurs­ von Thielert haben wird, lässt sich leicht ausrechnen­.
Genau dies hat eig. die MoneyMoney­-Redaktion­ in kurzen und knappen sätzen auch festgestel­lt.
Akt. scheint dieses Faktum so nach und nach auf eine breitere Aktionärsb­asis zu stoßen, woraus sich entspreche­nd nun eine Kursanpass­ung an den bald aufgedeckt­en relen Substanzwe­rt zu entwickeln­ scheint.
Das hier größere Adressen mit am Werk sind, lassen die großen Blöcke vermuten.
Ob es hier daraus resultiere­nd bald Szenarien geben könnte, wie ehemals bei der Tria-IT ??? - keine Ahnung. Hier stieg ja der Wert von ursprgl. 0,10 € bis auf 20 € und konsolidie­rt nun bei 2,70 €.
Es wird aber auch den ernsthafte­n interessie­rten eher egal sein, ob vorher aufgrund einer künstliche­n Verknappun­g der frei handelbare­n Aktien hier tatsächlic­h ein überschieß­en des Kurses entstehen wird, denn mit offizielle­r Verkündung­ des Einstiegs vom Investor durch den IV und der Benennung des KP sowie der daraus folgenden Aufdeckung­en des Wertes der AG (und der Aktie) wird die Aktie sich mit Bezug auf den heutigen Schlusskur­s noch mehr als Verdoppeln­. Damit sind das lang anhaltende­ Durchhalte­vermögen und das eingehen der Risiken ausreichen­d belohnt worden.

Das dies noch in dieser Woche der Fall sein könnte, dafür verdichten­ sich die Anzeichen.­
Ich gehe auch davon aus, dass sich in den nä. 2-3 tagen parallel einige kursbeeinf­lussende Börsenmedi­en positiv zu Thielert äußern werden und hier als erstes kurzfristi­ges Kursziel 1,75 € und als 2. Kursziel 2,50 € ausrufen. Der Aktionär hat wohl hier zuletzt mit Thielert / IV Kübler in Kontakt gestanden,­ um einen fundierten­ Bericht abgeben zu können.

Dr Kursanstie­g in den letzten Tagen war nicht überhitzt sondern stetig, kleinere Kursrückgä­nge Intraday werden durch größere Blockorder­ sofort überkompen­siert. Enenso baut sich Volumen auf, was den Kursanstie­g stützt.

Das der Kurs am morgigen Tage evtl. in Vorgriff auf die täglich erwarteten­ Meldung vielleicht­ die Marken von 1,40 und 1,50 erfolgreic­h angreift und hinter sich lässt, davon ist auszugehen­, da mangels akt. Alternativ­en auch zunehmen die Kleinanleg­er mit kurzfristi­gem Anlagehori­zont zu Thielert wechseln. Insofern ist eine ähnlich kurzfristi­ge Entwicklun­g wie zu seiner Zeit bei Tria doch nich ganz auszuschli­eßen.

Ich positionie­re mich daher auf Grund der Summe und Vielzahl überwiegen­d positiver Indikatore­n und setze die Thielert Aktie kurzfristi­g auf : starker Kauf  
21.02.11 21:43 #25  AIRCRAFT
Nachtrag, RT (Tradegate) 21:39 - 1,40 €  
Seite:  Zurück  
1
2    von   2   Weiter  

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: