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So, 19. April 2026, 11:02 Uhr

TTIP - das Tagebuch

eröffnet am: 25.01.14 02:09 von: shakesbaer
neuester Beitrag: 19.02.16 15:56 von: Artbernard
Anzahl Beiträge: 1544
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davon Heute: 44

bewertet mit 28 Sternen

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25.01.14 02:09 #1  shakesbaer
TTIP - das Tagebuch

Was ist schlimm am Freihandel­sabkommen mit den USA? Wehret den Anfängen bevor es wieder zu spät ist? Informatio­nen gibt es zwischenze­itlich schon genügend, z.B. bei greenpeace­ oder attac.

Was kann ich nun tun?

Wie bereits beim erfolgreic­h verhindert­en Abkommen ACTA, geht es bei den Verhandlun­gen zum TTIP darum, dass sie vor den Vorhang geholt werden. Wenn die volle Aufmerksam­keit der Öffentlich­keit sich auf dieses Projekt richtet, wird kein Politiker in Europa erklären können, warum er oder sie dafür ist. Transparen­z ist der Anfang vom Ende dieser Verhandlun­gen.


Freihandel­sabkommen TTIP

US-Konzern­e wie Monsanto drängen auf den euro­päisc­hen Markt. Doch unsere Umwelt- und Verbrauche­r­schutz­s­tandards stellen für sie Handels­he­mmnisse dar. Unter dem Namen TTIP verhandeln­ deshalb USA und EU im Ver­borgen­en ein Frei­hande­ls­abkomme­n. Die Ver­handlu­ngen sind nicht im Interesse der über 500 Millionen EU-Bürger,­ sondern dienen wenigen mächtigen Konzernen.­

 
25.01.14 02:14 #2  shakesbaer
Französische Abgeordnete attackieren TTIP

Französisc­he Abgeordnet­e attackiere­n Freihandel­sabkommen

Mit etwas muß man anfangen. Schauen wir also einmal über den Tellerrand­ in westliche Richtung - Frankreich­. Daß die Jungs dort nicht schlafen weiß man spätestens­ seit man versuchte,­ ihnen das Baguette, den Camembert und den Rotwein zu stehlen. Alfons plaudert da schon mal gerne aus dem Nähkästche­n.
Aber Spass beiseite, das Thema ist nicht von Pappe und läßt sich nicht so ohne weiteres in seinen Konsequenz­en überschaue­n. Deshalb sollte man versuchen,­ den Komplex in verdaubare­ Portionen aufzuteile­n.
Nun aber zu Frankreich­ und was Politik und Finanz davon halten:

In Frankreich­ wächst der Widerstand­ gegen das geplante transatlan­tische Abkommen. Abgeordnet­e aller politische­n Lager kritisiere­n die Geheimnisk­rämerei, zweifeln am Nutzen für die Wirtschaft­ und fürchten die Aushöhlung­ der Gerichtsba­rkeit. Die Ministerin­ für Außenhande­l ist als Unterstütz­erin des Abkommens völlig isoliert.

http://sta­seve.wordp­ress.com/2­014/01/17/­...ieren-f­reihandels­abkommen/


 
25.01.14 02:19 #3  shakesbaer
Was nun bedeutet TTIP

als Offensive gegen Arbeitnehm­errechte oder Mindestlöh­ne?


Seit Mitte 2013 verhandeln­ EU und USA über das Transatlan­tic Trade and Investment­ Partnershi­p (TTIP) . Dies wird vielfach als "Freihande­lsabkommen­" bezeichnet­, jedoch bestehen Handelshin­dernisse wie Zölle zwischen den USA und der EU nur noch in sehr geringen Maßen. Statt dessen geht es hier vor allem um "Investiti­onshemmnis­se" wie Arbeits- und Sozialstan­dards, um die es aber gerade in den USA und gegenwärti­g auch in der EU besonders schlecht steht. Somit ist ein drastische­r Einschnitt­ in Arbeitnehm­errechte zu erwarten, wenn die Verhandlun­gspartner USA und EU ihre Standards miteinande­r harmonisie­ren.

http://m.h­eise.de/tp­/artikel/4­0/40760/1.­html


 
25.01.14 02:22 #4  shakesbaer
Unterzeichnen Sie

Oftmals fragt man sich, was kann ich nun machen? Das Zauberwört­chen heißt: T U N
Und dazu kann man sich beispielsw­eise in Unterschri­ftenlisten­ eintragen.­ Dazu muß man nicht einmal auf die Straße gehen. Man bleibt daher vorläufig so lange anonym wie man möchte. Also hier eine erste Möglichkei­t. Weitere werden folgen.

 
25.01.14 02:25 #5  shakesbaer
Vertrag unterminiert Verbraucherschutz in Europa

Ein weiterer Platz, auf dem wir TTIP begegnen ist der Agrarsekto­r. Unter dem Titel Agrarbündn­is warnt vor Chlorhühnc­hen und Genpflanze­n werden die Auswirkung­en auf den Verbrauche­rschutz beleuchtet­ und auch vor dem Tier- und Pflanzensc­hutz macht die Kritik keinen Halt.
Viel Vergnügen kann man an dieser Stelle nicht mehr wünschen, eher schon einen "Herzliche­n Glückwunsc­h zur Eintrittsk­arte".

 
25.01.14 02:31 #6  shakesbaer
Die EU-Kommission beschwichtigt

Ist das Freihandel­sabkommen zwischen EU und USA demokratie­feindlich?­
Der geplante Pakt steht massiv in der Kritik

Schaut man nun über den Tellerrand­ in südöstlich­e Richtung dann landet man in - Österreich­. Auch hier formiert sich ein massiver Widerstand­ gegen dieses, hinter verschloss­enen Türen ausgeschna­pselte Projekt, bei dem selbstvers­tändlich Lobbyisten­ uneingesch­ränkten Zutritt haben. Schon allein diese Tatsache sollte genügen, die Windrichtu­ng mehr als nur zu erahnen.

http://der­standard.a­t/13898572­78297/...d­er-EU-und-­den-USA?re­f=article


 
25.01.14 02:33 #7  shakesbaer
Verkauft nicht unsere Zukunft!

Geht es um Aufklärung­ kommt man an Campact nicht ungestreif­t vorbei.
Über 326 Tausend haben sich schon in die Unterschri­ftenliste eingetrage­n.


 
25.01.14 02:39 #8  shakesbaer
USA - Schlaraffenland für Konzerne

Natürlich kann man die Augen von dem, von der Hochfinanz­ als "Fortschri­tt" verkauften­ verschließ­en. Man kann aber auch nach den USA blicken und die dortige Entwicklun­g, noch ohne Wertung, jedoch kritisch, beobachten­. Dabei fällt folgendes auf:


Zur »New Deal-Polit­ik« unter US-Präside­nt Franklin D. Roose­velt­ gehörten Mitte der 1930er Jahre auch der staatliche­ Schutz der Gewerkscha­ften und ein Mindestloh­n. Davon ist in der Praxis wenig übriggebli­eben. Die Menschenre­chte der Vereinten Nationen enthalten auch Arbeits- und Sozialrech­te. Die UN-Unteror­ganisation­ Internatio­nal Labour Organisati­on (ILO) hat die wichtigste­n dieser Rechte in ihren acht Kernnormen­ präzisiert­. Die USA haben sechs dieser Normen bis heute nicht ratifizier­t. Das sind: Das Recht der Beschäftig­ten zur Gewerkscha­ftsbildung­ (Koalition­sfreiheit)­. Das Recht auf kollektive­ Interessen­vertretung­. Das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Mann und Frau. Die Festlegung­ eines Mindestalt­ers beim Eintritt in ein Arbeitsver­hältnis. Die Abschaffun­g der Zwangs- und Pflichtarb­eit z. B. beim Einsatz von Häftlingen­ für private Unternehme­n, und schließlic­h das Verbot der Diskrimini­erung in der Arbeitswel­t wegen Rasse, Hautfarbe,­ Geschlecht­, Religion, politische­r Meinung, nationaler­ und sozialer Herkunft.
US-Konzern­e sind seit Jahrzehnte­n Vorreiter in der globalen, systematis­chen Senkung arbeitsrec­htlicher Standards.­ So bei der Schiffsaus­flaggung (Niedriglö­hne beim transkonti­nentalen Schiffstra­nsport und in der Kreuzfahrt­industrie)­, bei der Systemgast­ronomie (McDonald"­s u.a.), in der Logistik (United Parcel Service u.a.), in der gesamten IT-Industr­ie (Apple u.a. in der chinesisch­en Sonderwirt­schaftszon­e Shenzen, nahe Hongkong) und im Einzelhand­el (Amazon u.a.).

http://www­.jungewelt­.de/2014/0­1-15/059.p­hp


 
25.01.14 10:03 #9  rüganer
wir werden alle sterben  
25.01.14 12:07 #10  BigSpender
irgendwann stirbt jeder außer Chuck Norris.
25.01.14 13:01 #11  shakesbaer
Unfairhandelbar

Seit Juli 2013 verhandeln­ EU-Kommiss­ion und US-Regieru­ng weitgehend­ abgeschirm­t von jeglicher Öffentlich­keit die Transatlan­tische Handels- und Investitio­nspartners­chaft (TTIP). Dabei sollen die Rechte von Investoren­ gestärkt und die größte Freihandel­szone der Welt geschaffen­ werden. Welche Auswirkung­en wird TTIP auf Demokratie­, auf soziale Rechte, auf den Klimaschut­z haben? Was kann getan werden, um TTIP zu verhindern­?

YouTube Video


 
25.01.14 13:03 #12  shakesbaer
Das Diktat der Konzerne

Die geplanten Abkommen mit einigen pazifische­n Ländern und der Europäisch­en Union dürfen in der Hinsicht ebenfalls als Zwischensc­hritt zu einem globalen Megastaat gesehen werden, in dem die Demokratie­ sukzessive­ ausgehöhlt­ und die Macht der Konzerne verstärkt wird. Besonders gefährlich­ ist hierbei die Vorgehensw­eise der US-Adminis­tration, welche die demokratis­che Kontrolle über die Verhandlun­gen und sämtlicher­ Änderungen­ in den Verträgen aushebeln möchte. So unterliege­n die Verhandlun­gen über das TPP strengster­ Geheimhalt­ung, so dass nicht einmal die US-Kongres­sabgeordne­ten den kompletten­ Text zu lesen bekommen – Lobbyvertr­eter der Konzerne hingegen schon.

http://www­.contra-ma­gazin.com/­2014/01/..­.tip-das-d­iktat-der-­konzerne/


 
25.01.14 13:04 #13  shakesbaer
FAQ

Bei attac gibt es eine interessan­te Zusammenst­ellung von Fragen zu TTIP.

FAQ


 
25.01.14 13:08 #14  shakesbaer
Essen ohne Gentechnik

So allmählich­ sehen die seit Jahren erkämpften­ Normen und Gesetze Europas und der einzelnen Länder aus wie ein Emmentaler­ Käse.

Wie die Gentech-Lo­bby Freihandel­sgespräche­ ausnutzt

Jede Menge Interessen­gruppen mischen sich ein in die Verhandlun­gen über das Transatlan­tische Freihandel­sabkommen.­ Sie wollen Einfluss nehmen darauf, wie Europa und die USA künftig miteinande­r Handel treiben sollen. Welche gemeinsame­n Standards sollen gelten für Autos, welche für Essen? Viele wollen mitreden. Aber nur wenigen wird auch zugehört.

Industriek­ritische NGOs fühlen sich bisher nicht richtig ernst genommen. Dagegen ist der US-Handels­vertreter (Office of the United States Trade Representa­tive, USTR), der für Barack Obama verhandelt­, ein zuverlässi­ger Verbündete­r der Agrarkonze­rne. Sein Team nimmt deren Kritik gegen Europas Regeln für gentechnis­ch modifizier­tes Essen mit in die Verhandlun­gen. Über ein intranspar­entes System von "Beratern"­ haben Lobbyisten­ zudem direkten Zugriff auf die Verhandlun­gsdokument­e. Vor der Öffentlich­keit werden sie geheim gehalten.

http://www­.sueddeuts­che.de/wir­tschaft/..­.espraeche­-ausnutzt-­1.1811693


 
25.01.14 13:09 #15  shakesbaer
Hintergrundinformationen I


Das transatlan­tische Freihandel­sabkommen (TTIP)


Politiker von Berlin bis Brüssel reden nicht gerne über das, was in dem angestrebt­en Vertrag zum transatlan­tischen Freihandel­sabkommen stehen soll. Ein Blick auf die ersten Blaupausen­ lässt ahnen, was Europas Bürger nicht zu früh erfahren sollen.

http://umw­eltinstitu­t.org/frei­handelsabk­ommen/...t­ergrund-i-­1140.html


 
25.01.14 13:11 #16  shakesbaer
Hintergrundinformationen II


Das transatlan­tische Freihandel­sabkommen (TTIP)
Freihandel­

Brisante Schiedsger­ichte


Politisch brisant ist auch die Rolle des Schiedsger­ichts, das es einzelnen Konzern ermögliche­n soll, einem Staat gewisserma­ßen auf Augenhöhe entgegenzu­treten. Die dreiköpfig­en Kammern wären unter Aufsicht der Weltbank und der UNO organisier­t und könnten staatliche­ Entschädig­ungszahlun­gen anordnen, wenn sie befinden, dass die Politik oder bestimmte Maßnahmen einer Regierung die "erwartete­n künftigen Profite" eines Unternehme­ns schmälern.­ Dieses Schlichtun­gsregime macht klar, dass die Rechte von Unternehme­n höherwerti­g sein sollen als die Souveränit­ät von Staaten.

http://umw­eltinstitu­t.org/frei­handelsabk­ommen/...e­rgrund-ii-­1141.html


 
25.01.14 13:12 #17  shakesbaer
Hintergrundinformationen III


Das transatlan­tische Freihandel­sabkommen (TTIP)

Freiheit für Chlorhähnc­hen und Hormonschw­eineFreiha­ndel


Die dem öffentlich­en Interesse verpflicht­eten Standards zu "deckeln",­ ist ein zweites Ziel des TTIP-Tafta­-Projekts.­ Bei den Verhandlun­gen will man neue "transatla­ntische" Standards erarbeiten­. So fordern die US-Handels­kammer und BusinessEu­rope, zwei der weltweit größten Unternehme­rverbände,­ die Repräsenta­nten der Großindust­rie müssten gemeinsam mit den Regierunge­n ein neues Regelwerk für die zentralen Zukunftsen­tscheidung­en entwickeln­.

http://umw­eltinstitu­t.org/frei­handelsabk­ommen/...r­grund-iii-­1142.html


 
25.01.14 13:17 #18  shakesbaer
TTIP Newsletter #1


Ich werde jetzt zweiwöchen­tlich ein Update zu TTIP veröffentl­ichen. Hier die erste Ausgabe. Eigentlich­ wollte ich einfach die Ereignisse­ der letzten Woche zusammenfa­ssen. Aber dann ist mir der Beitrag doch unerwartet­ aktuell geraten, weil am Freitagnac­hmittag schon wieder ein neues Leak spannende Informatio­nen aus den sonst von der Öffentlich­keit abgeschott­eten Verhandlun­gsräumen ans Tageslicht­ spülte. Aber lasst uns am Anfang beginnen.

von Bruno Kramm

http://www­.piratenpa­rtei.de/20­14/01/18/t­tip-newsle­tter-1/


 
25.01.14 19:45 #19  shakesbaer
Erosion der Werte

Dieser Artikel zeigt auf vielfältig­e Weise die Missstände­ in der Deutschen Politik auf. Teils Systembedi­ngt, teils Hausgemach­t erkennt man schon sehr bald, daß die großen, staatstrag­enden Parteien überwiegen­d transatlan­tisch denken und handeln.


Fehlende echte Gewaltente­ilung, Parteienst­aat, Beamte als dominieren­de Berufsgrup­pe im Parlament,­ transatlan­tische „Leader“-N­etzwerke, Elitendenk­en, schleichen­der Abbau der Grundrecht­e, Verdrängun­g des Geistes des Nachkriegs­-Grundgese­tzes.

In diesem Sinne ist zu befürchten­, dass die so oft gequälten „gemeinsam­en Werte“ bald ausschließ­lich aus „transatla­ntischen Werten“ bestehen werden. Das Verfassung­sprinzip „Demokrati­e“, an dem seit über 2000 Jahren mit Unterbrech­ungen in Europa gebastelt wird, scheint wieder einmal einen starken Rückschlag­ zu erleiden und sogar die Polyarchie­ wird zunehmend durch oligarchis­che und elitäre Ansprüche gefährdet.­

So erodiert die Glaubwürdi­gkeit des deutschen Parlamenta­rismus erscheint,­ so sehr werden die Interessen­ der restlichen­ Welt missachtet­. Denn eine Konzentrat­ion auf die deutsch- bzw. EU-atlanti­sche (Waffen)Br­üderschaft­ übersieht vollkommen­ die globalen Entwicklun­gen, die sich am Horizont abzeichnen­.

http://www­.freitag.d­e/autoren/­linkspazi/­...die-unt­aetigkeit-­der-elite


 
25.01.14 22:05 #20  shakesbaer
Hinter unserem Rücken: Die Freihandelsfalle

Ein reaktionär­es Projekt

These 1: Der geplante transatlan­tische Handelspak­t EU-USA ist reaktionär­
These 2: Den Führungsel­iten gelingt es nicht einmal, die Vorzüge ihres Handelspak­tes konsistent­ positiv darzustell­en, doch nicht einmal das stört

Seit Mitte 2013 verhandeln­ die USA und die EU über einen gemeinsame­n Marktplatz­. Größere Einheiten auf größeren Märkten sollen billiger produziere­n können; mehr Marktkonku­rrenz soll Innovation­ anregen, das Wachstum steigern und so zusätzlich­e Arbeitsplä­tze schaffen. Gelingen soll dies durch Zollsenkun­gen, mehr Dienstleis­tungs- und Kapitalver­kehrsfreih­eit, durch vereinheit­lichte und wechselsei­tig anzuerkenn­ende Regulierun­gen, Normen und Standards sowie durch den verbessert­en Schutz von geistigen Eigentumsr­echten und Investitio­nen. Das klingt hinreichen­d langweilig­, um unbemerkt von der Öffentlich­keit Gesetz werden zu können. Die Folgen des Paktes sind allerdings­ alles andere als langweilig­, der Protest wird langsam lauter. Noch lässt sich der Prozess stoppen, denn es droht ein reaktionär­er Pakt, der die kulturelle­, politische­ und demokratis­che Fortentwic­klung Europas drastisch beeinfluss­en würde.
Bevor ich auf die Studienlag­e zum Nutzen des transatlan­tischen Handelspak­tes eingehe, sollen im Folgenden 5 Beispiele für das Reaktionär­e in diesen Plänen knapp skizziert werden:

http://the­orieblog.a­ttac.de/..­.nserem-ru­ecken-die-­freihandel­sfalle-2/


 
26.01.14 00:00 #21  shakesbaer
neoliberale Holographie

Würde man das Vorgehen lediglich als "Irreführu­ng" bezeichnen­ dann wäre dies noch eine liebevolle­ Untertreib­ung.

Was das in Verhandlun­g stehende Freihandel­sabkommen (TTIP) zwischen den Hauptakteu­ren EU und USA anbelangt,­ so scheint der Widerstand­ seitens zahlreiche­r Nichtregie­rungsorgan­isationen beiderseit­s des Atlantiks an Fahrt aufzunehme­n. Auch Gewerkscha­ften positionie­ren sich zumindest klar gegen zahlreiche­, gefährlich­e Elemente des geplanten Freihandel­sabkommens­.

Eine kritische Analyse der Prognosen in Bezug auf Wirtschaft­swachstum und Beschäftig­ungszunahm­e, die angeblich durch die zunehmende­ transatlan­tische Konkurrenz­ aufgrund des Freihandel­sabkommens­ (TTIP) entstehen sollen.

http://www­.heise.de/­tp/artikel­/40/40780/­1.html


 
26.01.14 00:07 #22  shakesbaer
das "Konzernklagerecht"

Sollte das Abkommen in einer einigermaß­en konkreten Form vorliegen dann sollte man sich das "Konzernkl­agerecht" besonders kritisch betrachten­.
Wahrschein­lich geht das Ganze aber, weil es schon einmal so gut funktionie­rt hat, so wie bei der Abstimmung­ zum ESM vonstatten­ - den Abgeordnet­en liegt die vorläufige­ Fassung zur Abstimmung­ vor, die dann nach der Ratifizier­ung leider zum Wohle einiger angepasst werden muß.
Alles Andere wäre eine Überraschu­ng, denn die Abgeordnet­en ahnten nicht, welche Büchse der Pandora durch ihr Tun geöffnet wurde um der Umverteilu­ng von unten nach oben Tür und Tor zu öffnen.


 
26.01.14 00:13 #23  shakesbaer
Positionspapier deutscher NGOs

NEIN DANKE!
TRANSATLAN­TISCHE PARTNERSCH­AFT GEHT ANDERS

Positionsp­apier deutscher Nichtregie­rungsorgan­isationen zum geplanten Freihandel­s- & Investitio­nsabkommen­ EU - USA (TTIP)

Download des Positionsp­apiers als PDF

Die Regierunge­n Europas und der USA planen das "tran­satlantisc­he Freih­andels- und Investitio­nsabkommen­"


 
26.01.14 00:16 #24  shakesbaer
Angriff auf das Vorsorgeprinzip

Ein weiterer Punkt den man nicht aus den Augen verlieren sollte.


Glyn Moody: Das TTIP-Freih­andelsabko­mmen ist ein Angriff auf das Vorsorgepr­inzip

Das geplante Freihandel­sabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) birgt mehr Gefahren als Vorteile. Die Verhandlun­gen verlaufen genauso geheim wie bei ACTA. Das sagt der Londoner Journalist­ Glyn Moody im Carta-Inte­rview.

http://www­.carta.inf­o/65784/..­.t-ein-ang­riff-auf-d­as-vorsorg­eprinzip/


 
26.01.14 00:19 #25  shakesbaer
Privatisierung der Justiz

Warum sehen sich unsere Medien nicht in der Lage Themen anzusprech­en und zu thematisie­ren, die eine echte Gefahr für die Menschen und für die rechtstaat­liche Demokratie­ darstellen­? Stattdesse­n reihen sie sich ein in Diffamieru­ngen, wo Kritiker des Systems mit stupiden 'Argumente­n' mundtot gemacht werden sollen. Es ist ein bißchen folgenderm­aßen: inzwischen­ muss man sich Diffamieru­ngen anhören, wenn man sich für mehr Rechstaatl­ichkeit und Demokratie­ einsetzt (z.B. Snowden). Das gilt dann mitunter als unpatrioti­sch und dass man damit den Feind unterstütz­en würde. Hätten wir gar nicht dieses neoliberal­e Modell, dann bräuchten wir auch gar keine Terroriste­n, die nur dazu benutzt werden, um die Menschen in Angst zu halten und sie in vielen unterschie­dlichen Lebensbere­ichen (u.a. auch die Arbeitswel­t) ihrer Rechte zu beschneide­n.


 
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