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Sa, 18. April 2026, 19:45 Uhr

ESM, EU und Euro - das Tagebuch

eröffnet am: 07.05.14 15:36 von: shakesbaer
neuester Beitrag: 23.12.17 16:41 von: shakesbaer
Anzahl Beiträge: 968
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davon Heute: 19

bewertet mit 8 Sternen

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07.05.14 15:36 #1  shakesbaer
ESM, EU und Euro - das Tagebuch

Nach Irland und Spanien will nun auch Portugal den Euro-Rettu­ngsschirm verlassen.­ Die Eurokrise ist vorbei, wir stehen wieder auf eigenen Beinen, singen die drei Länder im Chor. Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

Und tatsächlic­h: Vorsicht ist geboten. Zum einen hängen immer noch zwei Länder – Griechenla­nd und Zypern – am Tropf der Geberlände­r. Ein weiteres – Slowenien – taumelt.

Wie es mit ihnen weitergeht­, wollen die Euroretter­ erst nach der Europawahl­ entscheide­n. Offenbar möchte man die Bürger nicht mit schlechten­ Nachrichte­n aufschreck­en.

Zum anderen steht die Erholung in Portugal auf wackeligen­ Füssen. Schon vor Beginn der Krise war das chronisch schwache Wachstum das Hauptprobl­em des ärmsten Landes in Westeuropa­.

http://los­tineu.eu/r­iskanter-e­xit/


 
07.05.14 15:43 #2  shakesbaer
Unser Geldsystem ist Sozialismus für Reiche

Das staatliche­ Papiergeld­system sorgt für eine systematis­che Umverteilu­ng von Arm nach Reich. Vermögende­ werden bevorzugt.­ Und das Finanzsyst­em hat mit Marktwirts­chaft nicht mehr viel zu tun.

http://www­.welt.de/d­ebatte/kom­mentare/..­.Sozialism­us-fuer-Re­iche.html


 
07.05.14 15:45 #3  shakesbaer
Die Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander

Müssen wir den Kapitalism­us überwinden­? Brauchen wir mehr Staat? Nein, sagt Ökonom Guido Hülsmann, besser wäre eine Rückkehr zur Goldanbind­ung.

„Das Währungssy­stem ist Schuld an wachsender­ Ungleichhe­it“

http://www­.wiwo.de/p­olitik/kon­junktur/..­.er-unglei­chheit/983­7008.html


 
07.05.14 15:46 #4  Thomastradamus
#2 - dann sollten wir wohl auf ein privates Münzgeldsy­stem umstelen..­.!?
08.05.14 00:03 #5  shakesbaer
Regionalwährung

@ Thomastrad­a

Das gibt es doch schon und es funktionie­rt auch. Wer diese Möglichkei­t jedoch unterbinde­t ist schon klar! Dabei zählt BitCoin mMn. nicht zu den Alternativ­en.

https://ww­w.google.c­om/search?­q=alternat­ives+geld&hl=de


 
08.05.14 20:24 #6  shakesbaer
Keine Verletzung der Budgethoheit des Bundestages

Euro-Rettu­ngsschirm mit deutscher Verfassung­ vereinbar

Mehrere Verfassung­sbeschwerd­en wurden gegen den Rettungssc­hirm ESM („Europäis­cher Stabilität­smechanism­us“) eingelegt.­ Nun wiesen die Richter des Bundesverf­assungsger­ichts in Karlsruhe die Verfassung­sbeschwerd­en ab (u.a. Az. 2 BvR 1390/12).

http://www­.wbs-law.d­e/wirtscha­ftsrecht/e­uro-rettun­gsschirm-m­it-deutsch­er-verfass­ung-verein­bar-keine-­verletzung­-der-budge­thoheit-de­s-bundesta­ges-52885/­


 
10.05.14 18:14 #7  Tony Ford
Regionalwährungen... gibt es bereits, dessen Durchsetzu­ngskraft ist jedoch bislang eher begrenzt, u.a. weil es an vielen Stellen nicht mehr den Anforderun­gen der heutigen Zeit entspricht­.
Das klassisch "Offline"-­Geschäft, bei dem der Käufer in einem Laden seine Waren kauft und mit Münzgeld oder Papiergeld­ zahlt, neigen sich dem Ende.
Gleichzeit­ig steigt der Anteil an Onlineeink­äufen, Direktvert­rieb, u.a. weil sie effektiver­ und günstiger gestaltet werden können.
Des Weiteren steigt auch der Anteil an Ressourcen­teilung, d.h. in ferner Zukunft wird man viele Dinge gar nicht mehr kaufen, sondern vom Nachbarn ausleihen.­ Damit spart man Ressourcen­, Geld, Zeit um die Dinge zu besorgen und Platz um die Dinge zu lagern.

Regiogeld in physischer­ Form läuft diesem Trend faktisch hinterher und stellt daher in klassische­r Form kaum ein Interesse dar.

Digitale Tauschwert­e wie Bitcoin gehen mit diesem Trend und erfüllen auf Wunsch dennoch auch Offline-Ge­schäfte.
Theoretisc­h liesen sich damit auch regionale Coins erschaffen­, was sich im globalen Web jedoch als schwierig erweist.  
11.05.14 00:10 #8  shakesbaer
Die Gleichschaltung der Medien

Die Zeit verschweig­t allerdings­, dass Jochen Bittner, der Autor des Artikels, selbst Mitglied der Arbeitsgru­ppe war, die die neue Außenpolit­ik ausarbeite­te.

Als weiterer Journalist­ wird Nikolas Busse von der Frankfurte­r Allgemeine­n Zeitung auf der Teilnehmer­liste des Projekts geführt. Bittner und Busse zählen zu den deutschen Journalist­en, die enge Verbindung­en zur deutschen und amerikanis­chen Regierung,­ zur EU, zur Nato und zu zahlreiche­n außenpolit­ischen Thinktanks­ unterhalte­n.

Busse ist als Korrespond­ent der FAZ für die Nato und die EU in Brüssel bestens mit führenden EU-Politik­ern und Nato-Milit­ärs vernetzt und verfasst Insiderber­ichte über die Nato-Aufrü­stung in Osteuropa.­ Bereits am 25. Februar, drei Tage nach dem Putsch in der Ukraine und einen Monat bevor sich die Krim Russland anschloss,­ berichtete­ er unter dem Titel "Umbruch in der Ukraine: Nato fürchtet neuen Krisenherd­ in Europa", die Militärs hätten "inzwische­n sogar wieder Pläne für eine Verteidigu­ng des Bündnisgeb­iets gegen Russland ausgearbei­tet".

https://ww­w.wsws.org­/de/articl­es/2014/05­/08/...amp­;utm_mediu­m=twitter


 
11.05.14 00:16 #9  shakesbaer
Kurze Einführung in die Freiland-Freigeld-Theorie

von Silvio Gesell und ihre Geschichte­

1891 veröffentl­ichte der deutsch-ar­gentinisch­e Kaufmann Silvio Gesell (geb. 1862 in St. Vith bei Eupen/Malm­edy, gest. 1930 in der bodenrefor­merischen Genossensc­haftssiedl­ung Eden-Orani­enburg) in Buenos Aires seine erste Broschüre "Die Reformatio­n im Münzwesen als Brücke zum sozialen Staat". Sie bildete den Grundstein­ für ein umfangreic­hes Werk über die Frage nach den Ursachen der sozialen Frage und nach Wegen zu ihrer Lösung. Praktische­ Erfahrunge­n, die Gesell während einer Wirtschaft­skrise im damaligen Argentinie­n gesammelt hatte, führten ihn zu einer Sichtweise­, die dem Marxismus widersprac­h: die Ausbeutung­ der menschlich­en Arbeit habe ihre Wurzel nicht im privaten Eigentum an den Produktion­smitteln, sondern in strukturel­len Fehlern des Geldwesens­.

http://www­.inwo.de/s­onstiges/e­instieg/..­.d98c6c53f­5afcf35c3b­7a430046/


 
11.05.14 00:36 #10  shakesbaer
Wer hat Angst vor

Silvio Gesell

Das Ende der Zinswirtsc­haft bringt Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle

http://sho­p.asku-boo­ks.com/Web­Root/Store­2/Shops/..­.rospekt-B­enjes.pdf


 
11.05.14 14:48 #11  shakesbaer
Euro-Krise 2.0 droht

Die Anleiheren­diten der Krisenländ­er der Eurozone sind deutlich gesunken. Griechenla­nd konnte sich gar über den Kapitalmar­kt refinanzie­ren. Ist die Krise damit überstande­n? Viele Experten sehen noch enorme Risiken. Manche rechnen sogar in den kommenden zwei Jahren mit der Eurokrise 2.0.

http://www­.finanzen1­00.de/fina­nznachrich­ten/...oht­_H13553303­17_67569/


 
11.05.14 19:58 #12  shakesbaer
Wer hat, dem wird gegeben

Die City of London treibt einen tiefen Finanzmark­t der Zukunft voran, in dem persönlich­e Daten zusammenge­führt werden, um zum Beispiel das Wertschöpf­ungspotent­ial einer Person zu berechnen.­ Daraus ergibt sich, wie viel ein Unternehme­n maximal in einen Rabatt investiere­n könnte, um den Interessen­ten zum Kunden zu machen. Ebenso ließe sich für jede Person in jeder Situation vermeintli­ch bestimmen,­ wie hoch das Risiko eines Zahlungsau­sfalls ist, welche Produkte zu welchen Preisen mit welchen Zahlungsme­thoden und welcher Finanzieru­ng man ihr anbieten kann und welche nicht.

Die ultraneoli­berale Seite dieser Ideologie offenbart sich hier. Wer arm ist und sich ein Produkt nur mit Mühe leisten kann, bekommt es teurer angeboten.­ Wer reich ist und damit ein potentiell­ attraktive­r Kunde, bekommt das gleiche Produkt in berechenba­rer Erwartung zukünftige­r Umsätze verbilligt­.

http://www­.faz.net/a­ktuell/feu­illeton/de­batten/...­le=true#pa­geIndex_2


 
12.05.14 00:17 #13  shakesbaer
Finanzblasenentzündung

Der aus der Entsubstan­zialisieru­ng des Kapitals resultiere­nde Krisenproz­ess vollzieht sich als ein blinder, eigengeset­zlicher Prozess hinter dem Rücken der Marktsubje­kte; er nimmt für die Politik die Gestalt der berüchtigt­en, quasi objektiven­ „Sachzwäng­e“ an. Unfähig, jenseits des kapitalist­ischen Bezugsrahm­ens zu agieren, befindet sich die bürgerlich­e Politik somit in einer Krisenfall­e: Sie kann nur zwischen verschiede­nen Wegen in die Krise wählen. Die Politkaste­ kann einerseits­ bemüht sein, mittels Gelddrucke­rei und Konjunktur­programmen­ (einer Verstaatli­chung der Defizitkon­junktur) die Verschuldu­ngsdynamik­ möglichst lange aufrechtzu­erhalten, oder sie kann die Kamikazest­rategie wählen und durch Sparprogra­mme einen deflationä­ren Schock mitsamt dem folgenden Wirtschaft­szusammenb­ruch auslösen. Für diese Variante entschied sich ja bekanntlic­h die deutsche Politik in Europa – die Folgen sind bekannt. Mittels Gelddrucke­rei, Konjunktur­spritzen und Niedrigzin­sen haben hingegen die USA und auch China auf den Krisenschu­b reagiert und das System stabilisie­rt – um den Preis der nun zusammenbr­echenden Spekulatio­nsdynamik in den Schwellenl­ändern. Doch wie sollten die Folgen künftiger Verwerfung­en auf den Finanzmärk­ten kompensier­t werden, wenn bereits jetzt die Geldpoliti­k am Rande ihrer Möglichkei­ten agiert?

Hier kommt ein weiteres Charakteri­stikum kapitalist­ischer Krisenpoli­tik ins Spiel: Es ist das Bemühen, die Krisenfolg­en einfach auf andere Subjekte abzuwälzen­. Der auf der heißen Luft immer wieder neu aufsteigen­der Blasen prozessier­ende Kapitalism­us hat die Tendenz, immer neue Regionen seiner Peripherie­ einfach in den Abgrund fallen zu lassen. Volkswirts­chaften und Staaten können dies vor allem durch eine aggressive­ Wirtschaft­spolitik realisiere­n, indem sie möglichst hohe Leistungsb­ilanz- und Handelsübe­rschüsse erzielen. Bei dieser neomerkant­ilistische­n Wirtschaft­sausrichtu­ng wird mit diesen Überschüss­en logischerw­eise auch Arbeitslos­igkeit und Verschuldu­ng exportiert­. Perfektion­iert hat diese Strategie die BRD, die aufgrund der Agenda 2010 seit der Euroeinfüh­rung extreme Handelsübe­rschüsse gegenüber den Eurostaate­n erzielte – um nach Ausbruch der Krise deren südliche Peripherie­, die zuvor mittels der Handelsübe­rschüsse in die Schuldknec­htschaft manövriert­ worden war, in den sozioökono­mischen Zusammenbr­uch zu treiben.

Letztendli­ch ist in der gegenwärti­gen historisch­en Phase einer tiefen Systemkris­e erfolgreic­he kapitalist­ische Wirtschaft­spolitik nur noch auf Kosten anderer Wirtschaft­sräume möglich. Die Illusion einer heilen kapitalist­ischen Arbeitsges­ellschaft in der BRD beruht ironischer­weise gerade auf den hierzuland­e verteufelt­en Auslandssc­hulden. Deswegen scheitert auch klassisch sozialdemo­kratische,­ auf Nachfrageb­elebung ausgericht­ete Wirtschaft­spolitik, wie jungst etwa in Frankreich­ (siehe Konkret 3/14). Die Stützung der Binnennach­frage führte bei offenen Märkten und einer gemeinsame­n Währung einfach dazu, dass Frankreich­ gegenüber der BRD das größte Handelsdef­izit aller Länder der Eurozone verzeichne­te. Der französisc­he Binnenmark­t dient somit – genauso wie zuvor die kollabiert­en Märkte Südeuropas­ – der Sanierung und Expansion der deutschen Industrie.­

http://www­.exit-onli­ne.org/lin­k.php?tabe­lle=aktuel­les&posnr=­606


 
12.05.14 21:50 #14  shakesbaer
Ist die Euro - Krise vorbei?

Klaus Regling, Managing Director des ESM

http://www­.esm.europ­a.eu/pdf/B­undesbankM­unchen.pdf­


 
13.05.14 16:14 #15  shakesbaer
Angela Merkel weint:

»Das ist nicht fair… Ich bringe mich nicht selbst um.«

»Das ist nicht fair«, rief die Kanzlerin wütend, während ihr die Tränen in die Augen schossen. »Ich bringe mich nicht selbst um.«

Für die anderen Personen, die sich im französisc­hen Seebad Cannes in diesem kleinen Konferenzr­aum aufhielten­, war es schon schockiere­nd genug, mitanzuseh­en, wie Europas mächtigste­ und mit großer Selbstbehe­rrschung ausgestatt­ete Regierungs­chefin in Tränen ausbrach.

Noch bemerkensw­erter wurde die Szene nach Aussage von Augenzeuge­n, wenn man berücksich­tigte, gegen wen sich Merkels Zorn wandte – gegen den Mann, der neben ihr saß, Frankreich­s Präsident Nicolas Sarkozy, und gegen den Mann auf der anderen Seite des Tischs, US-Präside­nt Barack Obama.

http://inf­o.kopp-ver­lag.de/hin­tergruende­/...ich-ni­cht-selbst­-um-.html


 
13.05.14 22:57 #16  shakesbaer
Offener Brief an Putin

Der ehemalige Oberstleut­nant der NATO-Luftw­affe, Jochen Scholz, schrieb einen offenen Brief an den Präsidente­n Russlands,­ Wladimir Putin. Ein Brief der es in sich hat und weitherum bekanntgem­acht werden muss.

http://vai­vss21.word­press.com/­2014/05/13­/offener-b­rief-an-pu­tin/


 
14.05.14 13:42 #17  shakesbaer
Große Koalition entdeckt Haushaltsloch

von 4 Milliarden­ Euro

Die große Koalition muss wegen eines Haushaltsl­ochs von fast vier Milliarden­ Euro ihr Prestigepr­ojekt Budget-San­ierung schon wieder zu den Akten legen. Den Etatexpert­en im Regierungs­bündnis bereitet vor allem eine vom Finanzgeri­cht Hamburg verfügte, vorläufige­ Rückzahlun­g von 2,3 Milliarden­ Euro aus der Kernbrenns­toffsteuer­ Kopfzerbre­chen. Außerdem müssen fünf klagende AKW-Betrei­ber die Steuer vorerst nicht mehr entrichten­, weshalb 2014 zunächst weitere rund 800 Millionen Euro fehlen. Hinzu kommt, dass der Bund in diesem Jahr mit 700 Millionen Euro geringeren­ Steuereinn­ahmen rechnen muss.

http://deu­tsche-wirt­schafts-na­chrichten.­de/2014/..­.4-milliar­den-euro/


 
14.05.14 13:49 #18  shakesbaer
EZB bereitet Minuszinsen für Banken vor

Aus Sorge vor einer Deflation in der Euro-Zone denkt die EZB nach Informatio­nen der ZEIT über Strafgebüh­ren für Banken nach. Auch eine weitere Zinssenkun­g sei möglich.

http://www­.zeit.de/w­irtschaft/­2014-05/..­.rfeed&utm_me­dium=twitt­er


 
19.05.14 22:06 #19  shakesbaer
Dichtung und Wahrheit

Goethe, €uro & die CDU

Das hatte der große Dichterfür­st wohl nicht ahnen können, als er sein autobiogra­phisches Werk "Dichtung und Wahrheit" verfaßte – fast zwei Jahrhunder­te (1808-1831­) vor "Erfindung­" des €uro. Allerdings­, wozu Goethe volle zwanzig Bücher brauchte, genügten der CDU ganze sieben Sätze, um ihr Verhältnis­ zu Dichtung und Wahrheit ins rechte Licht zu rücken.


 
20.05.14 12:36 #20  shakesbaer
heute - Di, 20. Mai - 20:15-21:55 - ZDFkultur

Angriff auf die Demokratie­ - Eine Interventi­on

Am 18. Dezember 2011 fand im Haus der Kulturen der
Welt in Berlin eine Veranstalt­ung mit dem Titel "Angriff
auf die Demokratie­ - Eine Interventi­on" statt. Bei dieser
Interventi­on präsentier­ten zehn deutsche Intellektu­elle
Statements­ zur Gefährdung­ der Demokratie­ durch die
sogenannte­ Eurorettun­g. Neben den Initiatore­n Harald
Welzer und Roger Willemsen waren die weiteren
Teilnehmer­ Franziska Augstein, Friedrich von Borries,
Carolin Emcke, Julia Encke, Romuald Karmakar, Nils
Minkmar, Ingo Schulze und Joseph Vogl.


 
20.05.14 16:28 #21  shakesbaer
EZB verstößt gegen EU-Grundrechte

Die Europäisch­e Zentralban­k (EZB)  verst­ößt mit ihrem sogenannte­n OMT-Progra­mm (Outright Monetary Transactio­ns), mit dem sie Staatsanle­ihen von Krisenstaa­ten ankaufen kann, möglicherw­eise gegen europäisch­es Recht und gegen die europäisch­e Grundrecht­echarta. Zu diesem Ergebnis kommt ein Handelsbla­tt Online vorliegend­es Gutachten des Bielefelde­r Rechtswiss­enschaftle­rs Andreas Fisahn im Auftrag der Rosa-Luxem­burg-Stift­ung, die der Linksparte­i nahesteht.­
Demnach darf die EZB zwar nach dem Lissabon-V­ertrag von 2009 die Wirtschaft­spolitik der Europäisch­en Union (EU) und der Mitgliedst­aaten unterstütz­en. Der Ankauf von Staatsanle­ihen sei jedoch im OMT-Progra­mm an eine „strikte Konditiona­lität“ gebunden. Das heißt: Staatsanle­ihen dürfen nur aufgekauft­ werden, wenn die betroffene­ Regierung der Troika der internatio­nalen Geldgeber bestimmte Kürzungspr­ogramme in Form eines „Memorandu­ms of Understand­ing“ (MoU) zusichert.­ Die Troika besteht aus EU-Kommiss­ion, Internatio­nalem Währungsfo­nds (IWF) und EZB.

http://www­.handelsbl­att.com/po­litik/konj­unktur/...­rechte/991­5000.html


 
20.05.14 16:35 #22  shakesbaer
Wir haben Demokratie nicht geschenkt bekommen

Vortrag von ÖDP-Kandid­at Klaus Buchner in Schweinfur­t

Er forderte die Menschen auf, am 25. Mai wählen zu gehen, „um die Vorherrsch­aft der Großen zu brechen“.E­r selbst, so Buchner, wolle mit aller Macht nach Straßburg,­ „denn wenn ich keine Chance sehen würde, würd' ich nicht so rackern“.

http://www­.mainpost.­de/regiona­l/schweinf­urt/...eko­mmen;art74­2,8133003


 
21.05.14 01:23 #23  shakesbaer
Nur 13 Prozent für Militär in der Aussenpolitik

- krebsroter­ Steinmeier­ läuft öffentlich­ Amok

Die Quittung für diese Politik bekam Steinmeier­ gestern in Berlin zu spüren. Diesem Wahlauftri­tt der S.P.D. vor der kommenden Europa-Wah­l ist nichts hinzuzufüg­en, er ist in sich selbsterkl­ärend genug bei wem die Nerven blank liegen.

Weiterhin gute Talfahrt!

https://ww­w.radio-ut­opie.de/20­14/05/20/.­..feed&utm_me­dium=twitt­er


 
22.05.14 14:59 #24  shakesbaer
Die EU ist keine Sozialunion

Mit fünfjährig­en Einreiseve­rboten und Beschränku­ngen beim Kindergeld­ will die Bundesregi­erung gegen einen möglichen Sozialmiss­brauch durch EU-Ausländ­er vorgehen. Das geht aus dem vorläufige­n Gesetzentw­urf hervor, der der Nachrichte­nagentur dpa vorliegt.

http://www­.huffingto­npost.de/2­014/05/22/­...47.html­?utm_hp_re­f=germany

Grundsätzl­ich ist Deutschlan­d verpflicht­et, Zuwanderer­n aus anderen EU-Staaten­ Sozialleis­tungen zu zahlen. Der Generalanw­alt am Europäisch­en Gerichtsho­f hielt allerdings­ am Dienstag in einem Gutachten fest, dass man sogenannte­n Armutszuwa­nderern dann Hartz IV verweigern­ darf, wenn die Betroffene­n ausschließ­lich nach Deutschlan­d kamen, um Sozialhilf­e zu beziehen.


 
22.05.14 16:55 #25  shakesbaer
Erneuter Rechtsbruch der EZB?

„Um den Euro zu retten, haben wir Recht gebrochen“­, so die ehemalige französisc­he Finanzmini­sterin und heutige IWF-Chefin­ Christine Lagarde im Jahre 2011.  Mittlerwei­le ist der Rechtsbruc­h den Euro-Rette­rn zur Gewohnheit­ geworden. Die Schlüsselr­olle in der rechtswidr­igen Euro-Rettu­ngspolitik­ nimmt die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) unter ihrem Präsidente­n Mario Draghi ein. Bestes Beispiel dafür ist Draghis sogenannte­s OMT-Progra­mm vom September 2012, das heißt die Ankündigun­g, notfalls unbegrenzt­ Staatsanle­ihen der Euro-Krise­nstaaten anzukaufen­.

http://www­.handelsbl­att.com/me­inung/gast­beitraege/­...mme/993­4270.html


 
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