Growthpoint Properties Australia Ltd
WKN: A0N9Q1 / ISIN: AU000000GOZ8AU000000GOZ8 - Growthpoint Properties
| eröffnet am: | 14.04.21 19:04 von: | MrTrillion |
| neuester Beitrag: | 13.04.26 23:11 von: | MrTrillion3 |
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Growthpoint and TPG Angelo Gordon create Australia logistics partnership
By Florence Chong1 October 2024
Maschinell aus dem Englischen übersetzt
"Growthpoint Australia (GOZ), das in hochwertige Industrie- und Bürowerte investiert, macht 23,8% der Bilanzsumme von Growthpoint nach Buchwert aus und trug 21,2 % zu seinem HY2025 DIPS bei. Trotz der Erhöhung der Ausschüttungsquote von 79,8% (HY2024) auf 95,2% sank die Ausschüttung von 9,65 AU-Dollar pro Aktie (HY2024) auf 9,1 Cent pro Aktie. Zur kompensierten zusätzlichen 2,1 Cent pro Aktie in Höhe von 2,1 AU-Dollar, um die erhöhte Dividendensteuer zu kompensieren, die sich von 9,8% (HY2024) auf 18,3% fast verdoppelte. Growthpoint erhielt eine Nettoausschüttung von 553,2 Millionen R von GOZ (HY2024: R551,2 Millionen).
GOZ behielt seine starke Bilanz bei und reduzierte seinen Verschuldungsgrad von 40,7% auf 39,7%. Das direkt geführte GOZ-Portfolio entwickelte sich gut, wobei die Belegung mit 94% (FY2024: 95%) und einem durchschnittlichen Ablauf des durchschnittlichen Mietvertrags um 6 Jahre anhielt. Der Zeitraum markierte zahlreiche strategische Kapitalerscheinungen für GOZ, einschließlich der Veräußerung seiner Nicht-Kernbeteiligung an Dexus Industria REIT für 131,7 Millionen AU-Dollar und die Gründung der AU-Dollar-198 Millionen AU-Dollar Growthpoint Australia Logistics Partnership (GALP) mit TPG Angelo Gordon, die 80% hält.
GOZ lancierte auch den Growthpoint Canberra Office Trust (GCOT), der ein AU-Dollar-Hoch ertragreiches, in erster Linie von der Regierung gepachtetes Bürogebäude in Canberras CBD erwarb. Infolgedessen verzeichnete das Fondsmanagement von GOZ in den sechs Monaten eine starke Dynamik."
Quelle: https://propertywheel.co.za/2025/03/...-and-kzn-assets-outperforming/
Laut ChatGPT ist hier Abwarten angesagt:
"Growthpoint Properties Australia (ASX: GOZ) ist ein börsennotiertes Immobilienunternehmen, das sich auf Büro- und Logistikimmobilien in Australien konzentriert. In den letzten Jahren hat die Aktie jedoch einen deutlichen Kursrückgang erlebt und sich bisher nicht nachhaltig erholt. Hier sind die Hauptfaktoren, die zu diesem Rückgang geführt haben:(AInvest)
Gründe für den Kursrückgang
1. Finanzielle Belastung und hohe Verschuldung
Growthpoint kämpft mit einer hohen Verschuldung, die durch steigende Zinssätze und steigende Finanzierungskosten weiter belastet wird. Im Geschäftsjahr 2024 betrug die Nettoverschuldung des Unternehmens 38,7 %, was zu einem Rückgang der Funds from Operations (FFO) pro Aktie auf 0,10 AUD in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2025 führte. (simplywall.st)
2. Erhöhte Leasingkosten und Leerstand
Das Unternehmen verzeichnete hohe Anreize für neue Mietverträge, insbesondere im Bürosegment, mit durchschnittlichen Anreizen von 23 %. Zudem gab es Herausforderungen bei der Vermietung von Flächen, wie beispielsweise den verbleibenden 10.000 Quadratmetern in 5 Murray Rose Avenue in Sydney Olympic Park. (gurufocus.com)
3. Strategische Fehlentscheidungen
Growthpoint tätigte Investitionen, die sich als weniger vorteilhaft herausstellten. Beispielsweise wurde eine Beteiligung an Dexus Industria REIT verkauft, was zu einem Verlust von 3,8 % gegenüber dem letzten Schlusskurs führte. (AInvest, theaustralian)
Bemühungen um Stabilisierung und Erholung
Trotz der Herausforderungen unternimmt Growthpoint Schritte, um seine finanzielle Stabilität zu verbessern:
Logistikpartnerschaft mit TPG Angelo Gordon: Im Oktober 2024 bildete Growthpoint die Growthpoint Australia Logistics Partnership, indem es 80 % von sechs Industrieimmobilien im Wert von 200 Millionen AUD an TPG Angelo Gordon verkaufte. Dies führte zu einem Nettogewinn von 181 Millionen AUD und einer Reduzierung der Verschuldung auf 38,7 %. (theaustralian, stocksavvy.ai)
Erweiterung des Logistiksegments: Das Logistiksegment des Unternehmens verzeichnete einen Umsatzanstieg von 15 % im Geschäftsjahr 2024, was zu einer Verbesserung der Gewinnmargen beitrug. (AInvest)
Refinanzierung und Nachhaltigkeitsinitiativen: Growthpoint stärkte seine Kapitalstruktur durch die Verlängerung und Refinanzierung von Nachhaltigkeitskrediten und verbesserte die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit auf 93 %. (nasdaq.com)
Ausblick
Analysten prognostizieren für Growthpoint ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 3,8 % in den nächsten drei Jahren, was über dem Branchendurchschnitt von 5,1 % Rückgang liegt. Allerdings bleibt die Unsicherheit aufgrund der bestehenden finanziellen Belastungen und der Marktdynamik bestehen.(au.finance.yahoo.com)
Fazit
Die Aktie von Growthpoint Properties Australia hat aufgrund finanzieller Belastungen, strategischer Fehlentscheidungen und Herausforderungen im Leasinggeschäft an Wert verloren. Das Unternehmen ergreift jedoch Maßnahmen zur Stabilisierung und Diversifizierung, insbesondere durch Investitionen in das wachsende Logistiksegment. Ob diese Bemühungen zu einer nachhaltigen Erholung führen werden, bleibt abzuwarten.
Weitere Infos von ChatGPT auf meine Frage hin inwiefern es Sinn mache, hier nochmal nachzukaufen und auf einen Turnaround zu warten oder ob die Analysten eher zu HOLD raten:
"Aktuell empfehlen Analysten überwiegend, die Aktie von Growthpoint Properties Australia (ASX: GOZ) zu halten oder zu kaufen. Die Mehrheit der Analysten stuft die Aktie als "Strong Buy" ein, mit einem durchschnittlichen Kursziel von etwa 2,71 AUD, was ein Aufwärtspotenzial von rund 19 % gegenüber dem aktuellen Kurs von etwa 2,27 AUD bedeutet .(StockAnalysis, tipranks.com)
Einige Analysten, darunter Citi und MA Financial Group, haben ihre "Buy"-Empfehlungen bekräftigt und Kursziele von 2,60 AUD bzw. 3,32 AUD gesetzt . Macquarie hat die Aktie von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel auf 2,61 AUD erhöht, da die Aktie als unterbewertet gilt .(markets.businessinsider.com, switzerreport.com.au)
Die jüngsten Unternehmenszahlen zeigen jedoch einen Nettoverlust von 298,2 Millionen AUD im Geschäftsjahr 2024, was eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr darstellt . Trotzdem wird für die nächsten drei Jahre ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 3,8 % prognostiziert, was über dem Branchendurchschnitt von -5,1 % liegt .(au.finance.yahoo.com)
Zusätzlich hat Growthpoint einen Großteil seines Industrieportfolios verkauft, um die Verschuldung zu reduzieren und eine Sonderdividende auszuzahlen .(theaustralian)
Technische Indikatoren deuten jedoch auf eine überverkaufte Situation hin, was auf ein mögliches Kaufsignal hindeuten könnte .(Investing.com Australia)
Fazit: Analysten sehen derzeit Potenzial für einen Turnaround bei Growthpoint Properties Australia. Die Aktie wird überwiegend zum Halten oder Kaufen empfohlen. Allerdings sollten Anleger die jüngsten finanziellen Herausforderungen und die Branchensituation berücksichtigen. Ein Einstieg könnte sinnvoll sein, wenn man an die langfristige Erholung des Unternehmens glaubt."
Growthpoint Properties Australia: Fundamentale Analyse und Einschätzung für langfristige Investoren
Growthpoint Properties Australia ist ein australischer Gewerbeimmobilien-REIT mit Fokus auf Büro- und Industrieimmobilien. Das Marktumfeld ist aktuell schwierig aufgrund steigender Zinsen, veränderter Arbeitsmodelle und potenziell höherer Leerstände. Dies belastet Erträge und Bewertungen.
Fundamental weist Growthpoint eine solide Dividendenrendite von rund 8,5 Prozent auf, jedoch mit rückläufigem Funds from Operations und Dividendenkürzungen im letzten Geschäftsjahr. Der Verschuldungsgrad liegt im moderaten Bereich um 38 Prozent, wobei die Zinsdeckung mit 2,6 fach noch okay, aber nicht komfortabel ist. Das Portfolio umfasst etwa 57 Immobilien mit einer Belegungsquote von 94 Prozent und einer durchschnittlichen Restlaufzeit der Mietverträge von 6 Jahren.
Die Risiken sind neben dem Zinsumfeld auch eine schwächere operative Performance und Bewertungsrisiken aufgrund steigender Kapitalisierungsraten. Die Ertragskraft ist zuletzt rückläufig, und es wurden einige Industrieimmobilien verkauft, was die Ertragsbasis reduziert hat.
Vor diesem Hintergrund ist Growthpoint aus fundamentaler Sicht kein risikofreier Wert. Für einen langfristigen Anlagehorizont von 10 bis 15 Jahren sind eine Stabilisierung des Zinsumfelds und eine Erholung der operativen Kennzahlen essenziell. Nachkaufen sollte man nur bei klaren Anzeichen einer Erholung, halten ist möglich, wenn man Dividenden schwankend akzeptiert. Aussteigen empfiehlt sich bei anhaltender Schwäche oder besseren Alternativen.
Aktuell ist ein Neu-Einstieg nicht ratsam, da das Umfeld unsicher ist und die Kennzahlen noch keine nachhaltige Trendwende zeigen. Wer auf Dividenden setzt und kurzfristige Schwankungen verkraftet, kann die Position halten, ansonsten besser abwarten.
Quelle: chatgpt.com
Stand 13.01.2026
Aktueller Kurs ca. 2.50 bis 2.55 AUD
Dividende ca. 0.18 bis 0.20 AUD p.a.
Dividendenrendite ueber 7 Prozent
KGV negativ bzw. nicht sinnvoll
FFO niedrig aber stabilisiert
Geschaeftsmodell
Growthpoint Properties Australia ist ein australischer REIT mit Fokus auf Buero, Industrie und Logistik.
Das Geschaeft ist auf stabile Mieteinnahmen und laufende Ausschuettungen ausgelegt, nicht auf Wachstum.
Auslastung
Industrie ueber 95 Prozent
Buero ueber 90 Prozent
Lange Mietlaufzeiten sorgen fuer Planungssicherheit.
Fundamentale Einschaetzung
Positiv
Stabile Mieteinnahmen trotz schwierigem Marktumfeld
Hoeherer Anteil Industrie und Logistik
Dividende aktuell durch Cashflows gedeckt
Bilanz moderat verschuldet
FFO und Dividenden-Guidance fuer FY26 bestaetigt
Negativ
Bueroimmobilien bleiben strukturell unter Druck
Kaum Wachstum
Hohe Zinsabhaengigkeit
Seit Jahren schwache Kursentwicklung
Kein klassischer Turnaround oder Wachstumswert
Analysten
Konsens Buy bis Overweight
Kursziele ca. 2.55 bis 3.00 AUD
Kurspotenzial begrenzt
Fokus klar auf Dividende nicht auf Kursgewinne
Chancen
Attraktive laufende Ausschuettung
Profiteur sinkender Zinsen
Logistik stabilisiert das Portfolio
Geeignet als Einkommensbaustein
NAV-Abschlag bietet Puffer
Risiken
Weitere Abwertungen bei Bueroimmobilien
Zinsen bleiben laenger hoch
Dividende langfristig nicht garantiert
Keine Kursfantasie
Langfristige Einschaetzung fuer ertragsorientierte Anleger 5 bis 15 Jahre
Empfehlung HALTEN bis moderat KAUFEN als Income-Wert
GOZ ist kein Wachstumswert.
Die Aktie eignet sich fuer Anleger, die laufende Ertraege suchen und mit seitwaerts laufenden Kursen leben koennen.
Realistische Erwartung
Dividende langfristig 6 bis 8 Prozent p.a.
Kurs seitwaerts mit zyklischen Schwankungen
Gesamtrendite moderat aber stabil
Nicht geeignet fuer
Wachstumsanleger
Kurzfristige Trader
Anleger mit Fokus auf starke Kursgewinne
Geeignet fuer
Einkommensstrategien
REIT-Beimischung
Langfristige Cashflow-Orientierung
Kurzfazit
GOZ ist langweilig, defensiv und ertragsorientiert.
Kein Zock, kein Tenbagger.
Als langfristiger Einkommensbaustein absolut brauchbar.
Autor: ChatGPT
Growthpoint Properties Australia ist für mich zum Stand 11. April 2026 eine klar unterbewertete, aber keineswegs risikolose A-REIT-Situation. Die Aktie notiert an der ASX zuletzt bei 2,13 AUD bei rund 1,60 Mrd. AUD Börsenwert. Dem stehen 3,10 AUD NTA je Security gegenüber, also ein Abschlag von rund 31 %. Auf Basis der bestätigten FY26-Ausschüttung von 18,4 Cent ergibt sich eine laufende Rendite von rund 8,6 %, und auf Basis der auf 23,0 bis 23,6 Cent erhöhten FY26-FFO-Guidance liegt die FFO-Rendite sogar bei rund 10,8 bis 11,1 %. Das ist für einen etablierten, intern solide finanzierten REIT günstig. Der Markt bewertet Growthpoint derzeit so, als ob die Büroprobleme noch lange dominieren werden. Genau daraus entsteht hier die Chance. (Australian Securities Exchange)
Das Unternehmen ist kein kleiner Nischenwert, sondern ein australischer Gewerbeimmobilien-REIT mit 66 Assets und 5,4 Mrd. AUD Assets under Management per 30. Juni 2025, davon 4,1 Mrd. AUD direkt gehalten und 1,4 Mrd. AUD über Drittmandate. Direkt investiert ist Growthpoint im Wesentlichen in Office und Industrial/Logistics. Zum 31. Dezember 2025 umfasste das direkt gehaltene Portfolio 27 Büroobjekte im Wert von rund 2,6 Mrd. AUD und 23 Industrieobjekte im Wert von rund 1,5 Mrd. AUD. Genau diese Mischung ist entscheidend: Die Industrieobjekte liefern die Stabilität, die Büros liefern die Unsicherheit, aber auch das Aufholpotenzial.
Fundamental ist das Bild besser, als der Aktienkurs suggeriert. Im FY25 erzielte Growthpoint 176,0 Mio. AUD FFO beziehungsweise 23,3 Cent je Security. Die ordentliche Ausschüttung lag bei 18,2 Cent, zusätzlich gab es eine Einmalzahlung von 2,1 Cent; der ordentliche Payout lag damit bei 78 % und also sauber innerhalb der Zielspanne. Der NTA fiel im FY25 zwar von 3,45 auf 3,09 AUD, aber im ersten Halbjahr FY26 stabilisierte sich das Bild wieder: FFO stieg auf 91,9 Mio. AUD beziehungsweise 12,2 Cent je Security, die Ausschüttung lag bei 9,2 Cent und der NTA zog leicht auf 3,10 AUD an. Das zeigt: Die operative Ertragskraft hält, auch wenn die bilanziellen Immobilienwerte noch unter Druck stehen.
Operativ ist besonders wichtig, dass sich die Vermietung im Bürosegment verbessert. Die Belegung des direkt gehaltenen Office-Portfolios stieg in 1H26 von 92 % auf 94 %, während das Industrial-Portfolio weiter mit 98 % belegt war. Growthpoint vermietete im Halbjahr 30.068 Quadratmeter Bürofläche und 62.566 Quadratmeter Industriefläche. Gleichzeitig stiegen die in den Bewertungen angesetzten Marktmieten um durchschnittlich 1,6 % im Office- und 2,1 % im Industrial-Bereich. Der direkte Bürobestand verlor im Halbjahr dennoch netto 0,9 % an Wert, der Industriebestand legte netto um 0,2 % zu. Das ist für mich der Kern der Story: operativ verbessert sich das Geschäft bereits, bilanziell ist der Druck im Office-Segment aber noch nicht ganz vorbei.
Ein zweiter, oft unterschätzter Hebel ist das Funds-Management-Geschäft. Im FY25 wuchs der Bereich sichtbar: neue AUM von 328 Mio. AUD, Co-Investments von 37 Mio. AUD und ein Anstieg der Funds-Management-Umsätze auf 9,6 Mio. AUD. Im ersten Halbjahr FY26 kamen weitere 125 Mio. AUD neue AUM hinzu; zusätzlich baute Growthpoint die Growthpoint Australia Logistics Partnership aus und etablierte den Growthpoint Macquarie Park Trust für den Erwerb eines A-Grade-Büroobjekts in Macquarie Park. Das ist strategisch wichtig, weil dieser Bereich kapitaleffizienter ist als reines Bilanzwachstum. Noch ist er zu klein, um den Konzern allein zu tragen, aber er kann über Jahre ein echter Werttreiber werden.
Die Bilanz ist ordentlich, aber nicht ultrakonservativ. Zum 31. Dezember 2025 lag das Gearing bei 41,2 %, also im eigenen Zielkorridor von 35 bis 45 %, aber eben im oberen Mittelfeld. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten lagen bei 5,0 %, 78 % der Schulden waren fixiert, die durchschnittliche Laufzeit der Schulden lag bei 3,4 Jahren, die Zinsdeckung bei 3,0x und die ungezogenen Kreditlinien bei 165,7 Mio. AUD. Positiv ist auch das Investment-Grade-Rating von Baa2. Negativ ist: Das ist keine Bilanz, die massive Fehler im Büroportfolio locker wegsteckt. Sie ist solide, aber sie verlangt Disziplin. Und da der australische Cash Rate Target nach der RBA-Entscheidung vom 18. März 2026 bei 4,10 % liegt, kommt der nächste große Rückenwind von der Zinsseite im Moment nicht automatisch.
Gerade deshalb muss man das Bürothema nüchtern sehen. Der australische Office-Markt ist noch nicht gesund: Die landesweite Office-Vakanz stieg im Januar 2026 auf 15,9 %, CBD-Vakanz und Non-CBD-Vakanz lagen bei 14,8 % beziehungsweise 18,5 %. Das ist hoch, und es erklärt den Abschlag des Marktes. Gleichzeitig gibt es aber erste Signale, dass gute, gut gelegene Objekte vor einer besseren Phase stehen könnten. JLL erwartet für australische CBD-Büros aufgrund anhaltender Flächennachfrage, begrenzten Neubauangebots und steigender ökonomischer Mieten mittelfristig sinkenden Leerstand und wieder stärkere Mietentwicklung. Im Industriebereich ist das Bild ohnehin besser: CBRE erwartet trotz höherer Entwicklungstätigkeit weiter einen strukturell engen Markt; die Vakanz soll in 2H26 bei nur rund 3,6 % ihren Höhepunkt erreichen und damit unter dem langfristigen Gleichgewicht bleiben. Für Growthpoint heißt das: Industrial bleibt das Fundament, Office ist die Option auf die Neubewertung. (Property Council Australia)
Mein Fazit ist deshalb klar: Growthpoint ist heute kein Qualitätswert ohne Probleme, sondern ein Value- und Normalisierungsfall. Der NTA-Abschlag ist attraktiv, aber er ist kein Gratisgeld, weil weitere Office-Abwertungen grundsätzlich noch möglich sind. Trotzdem ist die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für mich unterbewertet, weil der Markt die operative Stabilität des Industrieportfolios, die sichtbar bessere Vermietungsdynamik im Office-Bereich, die kontrollierte Ausschüttungspolitik und das zusätzliche Wachstum über Funds Management zu wenig würdigt. Aus dieser Kombination leite ich ein 12-Monats-Kursziel von 2,70 AUD im Basisszenario ab. In einem schwachen Szenario, in dem die Büroerholung stockt und die Bewertungen nochmals nachgeben, sehe ich eher 2,10 AUD. In einem positiven Szenario mit weiterem Leasingerfolg, stabilen Cap Rates und engerem NTA-Abschlag halte ich 3,05 AUD für erreichbar. Die Aktie ist damit aus meiner Sicht eher ein Kauf als ein Halten. (Australian Securities Exchange)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist die Sache ebenfalls interessant, aber nicht als Kursrakete. Growthpoint dürfte über diesen Zeitraum eher über laufende Ausschüttungen, moderate Mietsteigerungen, selektive Portfoliomaßnahmen und den Ausbau des Funds-Management-Geschäfts Wert schaffen als über explosives organisches Wachstum. Im Basisszenario halte ich auf Sicht von fünf Jahren Kurse im Bereich von 3,20 bis 3,80 AUD für realistisch, auf Sicht von zehn bis fünfzehn Jahren eher 3,50 bis 4,50 AUD. Der größere Teil des Gesamtertrags würde aus meiner Sicht aber nicht aus dem Kurs allein kommen, sondern aus der Kombination aus hoher laufender Ausschüttung und einer allmählichen Schließung des heutigen Bewertungsabschlags. Wer hier ein defensives, aber schwankungsanfälliges Income-Vehikel mit Büro-Risiko und echter Re-Rating-Chance sucht, findet in Growthpoint eine interessante Aktie. Wer einen glasklaren Compounder ohne zyklischen Ballast sucht, ist hier falsch. (Growthpoint)
Autor: ChatGPT
Auf meine Frage an die KI, ob sie Growthpoint Properties als konkursgefährdet sieht oder eher von einer Kurserholung ausgeht, erhielt ich ausserdem noch folgende Antwort:
"Nach den zuletzt veröffentlichten Zahlen wirkt GOZ für mich nicht akut konkursgefährdet. Die Gesellschaft lag per 31. Dezember 2025 bei einer Interest Cover Ratio von 3,0x gegenüber einer Covenant-Schwelle von >1,6x und bei einem Loan-to-Value von 44,0 % gegenüber einer Grenze von <60 %. Das Unternehmen schreibt selbst, es habe „keine Anzeichen“, die Covenants nicht einhalten zu können. Dazu kamen 265,7 Mio. AUD pro-forma ungezogene Linien, und laut Management ist die Liquidität ausreichend, um die 100 Mio. AUD Fälligkeit in 1H27 abzudecken. Die Kreditfazilitäten sind außerdem mit Baa2 / Stable geratet.
Meine Einschätzung: Ich sehe hier deutlich eher ein Bewertungs- und Bürozyklusproblem als ein Insolvenzproblem. Operativ ist der REIT nicht kollabiert. Die FY26-FFO-Guidance wurde auf 23,0 bis 23,6 Cent je Security angehoben, die Ausschüttungsguidance von 18,4 Cent bestätigt, die Büroauslastung stieg auf 94 % von 92 %, und das Industrieportfolio läuft weiter mit 98 % Auslastung. Das spricht für Stabilisierung, nicht für einen Absturz in die Zahlungsunfähigkeit.
Aber: Das heißt nicht, dass sich der Aktienkurs schnell oder vollständig erholt. Das ist der Punkt, den man hart trennen muss. Der Kurs lag zuletzt bei 2,13 AUD, der zuletzt gemeldete NTA bei 3,10 AUD. (Australian Securities Exchange)
Der australische Büromarkt bleibt schwach. Die landesweite Office-Vakanz lag im Januar 2026 bei 15,9 %. GOZ macht zwar Fortschritte im eigenen Portfolio, aber das Marktumfeld ist noch nicht gesund. Deshalb halte ich eine langsame operative Erholung für plausibel, aber keine saubere, schnelle Kurserholung zurück auf alte Höchststände. (Property Council Australia)
Mein klares Fazit: Nein, ich sehe GOZ aktuell nicht als konkursgefährdet. Ja, eine Erholung ist aus meiner Sicht wahrscheinlich. Aber eher als zäher Mehrjahresprozess über Ausschüttungen, Leasingfortschritte und einen langsam sinkenden Bewertungsabschlag. Dass die Aktie kurzfristig wieder auf Deinen Einstand läuft, würde ich nicht unterstellen."
Also hakte ich nochmal mit der Frage nach, ob ich nachlegen und meinen Bestand verdoppeln soll. Antwort:
"Direkt: Ich würde nicht blind den Bestand verdoppeln.
Warum nicht? Weil GOZ für mich zwar nicht nach Insolvenzfall, aber eben auch nicht nach sauberem Turnaround aussieht. Operativ ist der REIT stabiler, als der Kurs vermuten lässt: FY26-FFO wurde auf 23,0 bis 23,6 Cent je Security angehoben, die Ausschüttung von 18,4 Cent bestätigt, die Büroauslastung stieg auf 94 %, das Industrieportfolio liegt bei 98 %, und die Covenants wirken mit 3,0x Interest Cover und 44,0 % LTV gegenüber den Schwellen von >1,6x bzw. <60 % aktuell nicht angespannt. Gleichzeitig bleibt der australische Büromarkt schwach; die landesweite Office-Vakanz lag im Januar 2026 bei 15,9 %. Genau das ist der Haken: stabil genug zum Überleben, aber noch nicht stark genug für einen aggressiven Durchschnittskauf. (Growthpoint)
Der zweite Punkt ist rein rechnerisch wichtig: Wenn Du bei rund 2,13 AUD etwa 44 % im Minus bist, liegt Dein bisheriger Einstand grob bei 3,80 AUD. Wenn Du zum aktuellen Kurs verdoppelst, sinkt Dein neuer Durchschnitt nur auf etwa 2,97 AUD. Von 2,13 AUD bis 2,97 AUD braucht die Aktie dann immer noch knapp 39 % Kursanstieg, nur damit Du wieder bei null bist. Das ist besser als vorher, aber es ist immer noch kein kleiner Weg. (Australian Securities Exchange)
Mein Urteil ist deshalb klar: Halten kann man GOZ eher noch als Verdoppeln. Für ein großes Aufstocken fehlt mir hier derzeit die Sicherheit, dass die Büroabwertungen wirklich durch sind und der Markt den NTA-Abschlag in absehbarer Zeit deutlich schließt. Dass die Aktie günstig wirkt, stimmt. Dass sie deshalb automatisch stark zurückläuft, stimmt eben nicht. (Growthpoint)
Wenn Du unbedingt aufstocken willst, dann aus meiner Sicht eher klein und gestaffelt statt sofort verdoppeln. Also kein „all in“, sondern nur so viel, dass ein weiterer Rückschlag Dich nicht noch stärker in dieselbe Wette hineinzieht. Der Fehler wäre hier, aus Frust über den Minusstand aggressiv nachzukaufen. Das wäre psychologisch verständlich, sachlich aber nicht sauber.
Mein nüchternes Fazit: Ich wäre aktuell eher gegen ein Verdoppeln des Bestands. Für mich ist GOZ momentan eher ein haltbarer Value-/Income-Fall als ein Titel, bei dem ich überzeugt die Position massiv hochfahren würde."
Die KI war erneut ChatGPT.
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