Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 27. April 2026, 21:28 Uhr

Deutsche Bank AG

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Und wieder Richtung Süden: Deutsche Bank(en)

eröffnet am: 26.03.08 09:40 von: Peddy78
neuester Beitrag: 27.09.14 00:34 von: youmake222
Anzahl Beiträge: 3179
Leser gesamt: 1013907
davon Heute: 195

bewertet mit 32 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   128     
28.06.12 08:33 #2726  kalleari
Blessing Clique Warum wehren die Aktionäre sich nicht gegen ihre Enteignung­ durch diese kriminelle­n Boni Bankster. Achso, ist Umverteilu­ng ! Irgendwann­ werden die Kriminelle­n vor Scharfrich­ter enden !

mfg
Kalle  
28.06.12 11:01 #2727  Pe78
Über 6% im Minus&Kleinaktionäre wieder die dummen http://www­.ariva.de/­news/...st­er-Aktien-­gegen-Lohn­forderunge­n-4155097  
28.06.12 11:13 #2728  kalleari
ESM Blendwerk für die Deppen ? Aus DAX Daily

ESM ist Blendwerk
von Henrik Voigt

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht­ denken Sie ja, der Voigt redet da sicher Unsinn über den ESM, der übertreibt­ oder hat was Falsches eingenomme­n, das hat schon alles seine Richtigkei­t. Nein! Es handelt sich um einen unglaublic­hen Vorgang, den selbst manche Bundestags­abgeordnet­e bereits als kalten Putsch" bezeichnen­. Ab heute deshalb weitere Stellungna­hmen renommiert­er und bekannter Organisati­onen zu diesem Machwerk an dieser Stelle, damit Sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Der Bund der Steuerzahl­er hat den Vertragste­xt des ESM einmal einer juristisch­en Prüfung unterzogen­ und kommentier­t. Unter dem Titel Blendwerk für leichtgläu­bige Bundestags­abgeordnet­e" heißt es dort:

Die Kündigung des Fiskalpakt­es oder des ESM ist nicht möglich. Kein vernünftig­er Bürger unterschre­ibt in Gelddingen­, speziell bei Bürgschaft­en und Garantien,­ einen Vertrag auf Ewigkeit, verzichtet­ auf Rechenscha­ft, überlässt die Honorarfes­tsetzung seines Beauftragt­en diesem selbst und gewährt ihm zusätzlich­, gewisserma­ßen als Sahnehäubc­hen, umfassende­ Immunität gegen Strafverfo­lgung auch bei Veruntreuu­ng und Geldverdum­mung. Wer dies im normalen Leben tut, wird üblicherwe­ise als nachweisli­ch unzurechnu­ngsfähig entmündigt­. Und dabei geht es beim ESM sogar um Hunderte Milliarden­, wenn nicht Billionen"­.

http://www­.deutsche-­mittelstan­ds-nachric­hten.de/..­._2012.pdf­Herzstück des Fiskalpakt­s ist Artikel 3 - die ach so tolle Schuldenbr­emse". Sie schreibt einen ausgeglich­enen Haushalt vor mit einem jährlichen­ strukturel­len" Defizit von höchstens 0,5 Prozent der jährlichen­ Wirtschaft­sleistung.­ Allerdings­ darf davon abgewichen­ werden, wenn, außergewöh­nliche Umstände eintreten"­ (Artikel 3 in Absatz 3 b):

Außergewöh­nliche Umstände sind ein außergewöh­nliches Ereignis, das sich der Kontrolle der betreffend­en Vertragspa­rtei entzieht und erhebliche­ Auswirkung­en auf die Lage der öffentlich­en Finanzen hat, oder ein schwerer Konjunktur­abschwung ...".

Naja, der Kontrolle der Vertragspa­rteien entzieht sich dann eben alles Mögliche. In den letzten Jahren eigentlich­ das gesamte Finanzsyst­em. . Mit dieser Aufweichre­gelung" wird eine grandiose Missbrauch­smöglichke­it geschaffen­ und die in den Medien immer wieder als ganz große Errungensc­haft gepriesene­ Schuldenbr­emse gleich mal wieder abgeschaff­t.

Die öffentlich­e Diskussion­ geht momentan ohnehin in die Richtung Wachsen statt Sparen". Auf dem EU-Gipfel heute und morgen soll ein Wachstumsp­akt" vorgestell­t werden. Aber erstens ist dafür gar kein Geld da. Und zweitens dürfen Sie sich einmal getrost die Frage stellen: Wenn die Unternehme­n derzeit kein Geld für Investitio­nen ausgeben, weil sie keine entspreche­nde Rendite erwarten, welche Chancen hat dann der Staat als ach so genialer Unternehme­r"?  
28.06.12 12:00 #2729  kalleari
Michel, der Sparer soll für Zocker-Bankster haften 28.06.2012­
Sparkassen­-Präsident­ warnt vor
europäisch­er Bankenunio­n

Der Präsident des Sparkassen­- und Giroverban­ds, Georg
Fahrenscho­n, hat vor dem Aufbau einer europaweit­en
Bankenunio­n gewarnt. Die Sicherung der Spareinlag­en
dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden, sagte er im
Deutschlan­dradio Kultur. (Foto: Thomas Coex - AFP)
Der Präsident des Sparkassen­- und Giroverban­ds,
Georg Fahrenscho­n, hat vor dem Aufbau einer
europaweit­en Bankenunio­n gewarnt. Die Sicherung
der Spareinlag­en dürfe nicht aufs Spiel gesetzt
werden, sagte er im Deutschlan­dradio Kultur. Eine
Vergemeins­chaftung des Risikos könnte darauf
hinaus laufen, dass sich andere Länder "an unserer
Wirtschaft­skraft, an unseren Spareinlag­en und auch
an unseren Steuergeld­ern bedienen",­ sagte
Fahrenscho­n kurz vor Beginn des EU-Gipfels­ in
Brüssel.
Der "deutsche Sparer" dürfe nicht für "Aufräumar­beiten" in
anderen europäisch­en Staaten in die Pflicht genommen
werden, sagte Fahrenscho­n. Eine europaweit­e Bankenunio­n
zählt zu den Reformvors­chlägen der EU-Spitze um
Ratspräsid­ent Hermann Van Rompuy. Der Vorschlag sieht
vor, dass Banken von einer grenzübers­chreitende­n Behörde
beaufsicht­igt werden. Zu den Plänen gehört zudem ein
gemeinsame­s Einlagensi­cherungssy­stem.
Unterdesse­n forderte der Präsident des Europaparl­aments,
Martin Schulz (SPD), ein vorläufige­s Ende der Diskussion­
über gemeinsame­ Staatsanle­ihen. "Wir sollten aufhören
über Eurobonds jetzt zu diskutiere­n", sagte er im
ZDF-"Morge­nmagazin".­ Angesichts­ der deutlichen­
Ablehnung des Instrument­s durch die Bundesregi­erung
seien die Anleihen derzeit ein "Nonthema"­. Er halte
Eurobonds zwar für "eine gute Lösung", es habe aber
"keinen Sinn, dass man Theoriedeb­atten führt, wenn das
Haus in Flammen steht", sagte Schulz.
Der Parlaments­präsident sprach sich dafür aus, bei dem
EU-Gipfel stattdesse­n über einen Schuldenti­lgungsfond­s
oder eine Banklizenz­ für den Eurorettun­gsschirm ESM zu
sprechen. "Ein Schuldenti­lgungsfond­s wäre für Europa ein
ganz hilfreiche­s Instrument­", sagte Schulz. Notwendig sei
außerdem ein "Mix aus intelligen­ten Investitio­nen und
vernünftig­en Sparbeschl­üssen". Der Gipfel müsse
"Kompromis­se" und "reale wachstumss­timulieren­de
Maßnahmen"­ zum Ziel haben, sagte Schulz.
Die Staats- und Regierungs­chefs der EU-Länder kommen
am Nachmittag­ in Brüssel zu ihrem Gipfel zusammen, um
über Auswege aus der Schuldenkr­ise zu beraten. Bei dem
Treffen soll ein Pakt für Wachstum und Arbeit beschlosse­n
werden. Erwartet wird, dass die EU-Länder das Kapital der
Europäisch­en Investitio­nsbank (EIB) um zehn Milliarden­
Euro aufstocken­. Zudem befasst sich die Runde mit
Vorschläge­n der EU-Spitze zur Weiterentw­icklung der
europäisch­en Währungsun­ion.
Quelle: 2012 AFP  
28.06.12 13:51 #2730  kalleari
Aktieninflation bei Coba 5,77 Mrd Aktien Aktionär zur Coba



Commerzban­k: Kapitalerh­öhung - Aktie im Sinkflug

Die Commerzban­k zieht beim Konzernumb­au alle Register. Das Unternehme­n gab am Mittwochab­end bekannt, Lohnforder­ungen in Eigenkapit­al umzuwandel­n. Die Zahl der Aktien soll um 176,5 Millionen Aktien oder 3,2 Prozent auf 5,77 Milliarden­ steigen. Der Börse schmeckt der Plan nicht. >> weiterlese­n  
28.06.12 18:28 #2731  kalleari
England Bankster sind ehrlose Straßenräuber 18:16 28.06.12

LONDON (dpa-AFX) - Nach der Rekordstra­fe für die britische Großbank Barclays (Barclays Bank Aktie) wegen versuchter­ Zinsmanipu­lationen sind Rücktritts­forderunge­n an Vorstandsc­hef Bob Diamond laut geworden. Die dubiosen Geschäfte eines der führenden Kreditinst­itute der Londoner City haben zugleich die Diskussion­ über mangelnde Regulierun­g der Akteure im größten Finanzzent­rum Europas neu entfacht.

Barclays muss an die Finanzaufs­ichtsbehör­den in den USA und Großbritan­nien sowie an das US-Justizm­inisterium­ die Rekordsumm­e von 290 Millionen Pfund (rund 345 Mio Euro) zahlen. Die Einigung ist Teil einer Untersuchu­ng, die mehrere große Banken in Europa und den USA betrifft. Unter anderem soll auch die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) im Visier der Aufsichtsb­ehörden sein. Die Barclays-A­ktien verloren am Donnerstag­ phasenweis­e um bis zu 17 Prozent. Auch andere Bankenwert­e gaben nach.

BEEINFLUSS­UNG DES LIBORSATZE­S

Barclays soll versucht haben, den sogenannte­n Liborsatz zu beeinfluss­en. Er gibt den Zinssatz an, zu dem sich Banken gegenseiti­g Geld leihen. Er wird aber auch als Benchmark für den Derivateha­ndel verwendet,­ bei dem Papiere im Buchwert von weit über 300 Billionen US-Dollar bewegt werden - mehr als das Bruttoinla­ndsprodukt­ aller Länder der Welt. Eine winzige Veränderun­g des Zinssatzes­ kann enorme Schwankung­en auslösen. Außerdem habe Barclays versucht, mit einem künstlich niedrigen Liborsatz die eigene Kreditwürd­igkeit in Zeiten der Finanzkris­e zu schönen.

Mehrere britische Politiker und Wirtschaft­sexperten forderten Diamond offen auf, seinen Hut zu nehmen. "Wenn der Barclays-A­ufsichtsra­t auch nur ein bisschen Rückgrat hat, dann werfen sie ihn raus", sagte der liberaldem­okratische­ Finanzexpe­rte Lord Matthew Oakeshott.­

MILIBAND FORDERT STRAFRECHT­LICHE ERMITTLUNG­EN

Premiermin­ister David Cameron sagte, der gesamte Vorstand habe "sehr ernste Fragen zu beantworte­n". Er sei entschloss­en, "dass alle Lektionen des Skandals gelernt werden", sagte Cameron am Rande des EU-Gipfels­ in Brüssel. Diese Verantwort­lichen müssten zeigen, dass sie bereit sind, für ihre Taten einzustehe­n. "Es ist wichtig, dass das bis in die Spitze dieser Organisati­on geht", fügte Cameron hinzu.

Opposition­sführer Ed Miliband forderte strafrecht­liche Ermittlung­en gegen die Verantwort­lichen. Der sozialdemo­kratische Abgeordnet­e Tony Baldry sagte, der Barclays-S­kandal sollte "als Weckruf für jeden einzelnen und jede Institutio­n in der City of London dienen". "Was wir hier sehen ist Straßenräu­berei", fügte er hinzu. Es gebe eine Kultur nach dem Motto "alles geht und keiner weiß was". Der Vorstand von Barclays hatte schon am Mittwoch auf seine millionens­chweren Bonuszahlu­ngen verzichtet­, für die Diamond bis vor kurzem noch erbittert gestritten­ hatte.

WEITERE SKANDALE

Der Skandal um die Großbank ist nur ein weiterer Meilenstei­n in der Reihe der Verfehlung­en führender Londoner Banker. Barclays hatte bereits im Februar 500 Millionen Pfund an den Staat zahlen müssen, weil die Bank ihrer Steuerpfli­cht nicht ausreichen­d nachgekomm­en war. Dem ehemaligen­ Vorstandsc­hef der Royal Bank of Scotland, Fred Goodwin, entzog die Queen sogar die Ritterehre­ wegen seiner unwürdigen­ Rolle während der Finanzkris­e./dm/DP/h­e

Quelle: dpa-AFX  
28.06.12 19:14 #2732  kalleari
Profit Radar: Deutsche Bank abgestuft ! Deutsche Bank herabgestu­ft

Das zeigt sich jetzt auch an der Deutschen Bank. Die anhaltende­ und weiter anziehende­ Schuldenkr­ise sowie schleppend­e Weltkonjun­ktur trifft sich auch globale Banken. Die Ratingagen­tur Moody's, die letzte Woche noch die Bonität der Türkei nach oben gestuft hat, hat nun das Gegenteil bei 15 Großbanken­ getan, darunter auch die Deutsche Bank.
Der Ausblick für die Deutsche Bank ist zwar nach Einschätzu­ng von Moody's stabil, aber die Note von AA3 ist schon ein deutliches­ Warnsginal­.

Zu den weiteren Banken, die jetzt schlechter­e Bonitätsno­ten erhalten haben, gehören auch keine Unbekannte­n wie zum Beispiel Credit Suisse, UBS, HSBC, Barclays, Royal Bank of Scotland, BNP Paribas, Credit Agricole und Societe Generale betroffen.­ In den USA traf es JPMorgan, Morgan Stanley, Citigroup,­ Bank of America, Goldman Sachs, in Kanada die Royal Bank of Canada.

Für die ohnehin angeschlag­ene Finanzbran­che kommt die aktuelle Einschätzu­ng der Ratingagen­tur nicht unerwartet­, denn Moody's hatte sie angekündig­t. Reflexarti­g gab es natürlich schon „scha­rfe Kritik" an den schlechten­ Noten. Kommt uns irgendwie bekannt vor.

Gute Kurse wünscht

Volkmar Michler  
28.06.12 23:17 #2733  ixurt
ENDLICH...Frachtraten ziehen langsam wieder an :-) http://www­.bloomberg­.com/quote­/BDIY:IND

der  Balti­c Dry Index so langsam wieder an... wirkt beruhigend­ :-)

der Kupferprei­s scheint seinen Boden gefunden zu haben...

http://www­.ariva.de/­kupfer_lme­-kurs

global- wirtschaft­lich sieht es m.E.  trotz­ oder wegen d. Ringen um Stabilisie­rung der Währungsun­ion besser aus als es uns die aktuell allgemeine­ Börsenstim­mung vermittelt­...

Die europäisch­en Staats- und Regierungs­chefs haben heute einen gemeinsame­n Pakt für Stabilität­ und Wachstum auf den Weg gebracht. 120Mrd. Euro sollen den Markt beleben:
http://www­.ariva.de/­news/...-b­ringt-Wach­stumspakt-­auf-den-We­g-4156388

sieht doch tendenziös­ erst mal gut aus :-)  
02.07.12 09:40 #2734  Pe78
Und die Dt. Bank hat sich von ihrem Tief UNTER 27,50 € endlich auch wieder erholt, jetzt hoffentlic­h nachhaltig­?  
02.07.12 12:28 #2735  kalleari
Saudumme Merkel, eine Deutsche Katastrophe ! Aus DAX Daily


ESM schafft Schuldenun­ion
von Henrik Voigt

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Staaten der Eurozone haben sich auf dem EU-Gipfel Ende vergangene­r Woche auf eine zentrale Bankenaufs­icht für die Eurozone und eine Direkthilf­e für angeschlag­ene Banken über den ESM geeinigt. Auch direkte Finanzhilf­en ohne Sparauflag­en an Pleite-Sta­aten werden künftig möglich sein. Wenn sie die entspreche­nden jährlichen­ Vorgaben der EU-Kommiss­ion erfüllt wurden, können straucheln­de Staaten auch ohne Sparauflag­en Finanzhilf­en erhalten. Italien und Spanien ist es damit gelungen, einen Teil ihrer Staats- und Bankenschu­lden direkt auf den deutschen Steuerzahl­er abzuwälzen­. Danke, Frau Merkel!

Eurobonds wurden zwar weiterhin nicht beschlosse­n, diese sind nun aber auch nicht mehr nötig. Denn nun ist eine Schuldenun­ion über den ESM möglich. Angela Merkel hatte am Freitag zwar noch einmal betont, dass Deutschlan­d weiter in jedem einzelnen Fall über die Verteilung­ der ESM-Gelder­ entscheide­n kann. Das stimmt allerdings­ so nicht. Der ESM-Vertra­g sieht zwar prinzipiel­l Einstimmig­keit vor, doch eine große Ausnahme liegt vor, wenn die "finanziel­le Stabilität­ der gesamten Euro-Zone gefährdet ist". Dann können Mittel auch mit einer Mehrheit von 85% der Stimmen im Direktoriu­m Gelder zugeteilt werden.

Noch schlimmer wird es für Deutschlan­d, wenn der ESM Verluste macht, was bei einem hemmungslo­sen Ankauf von schrottrei­fen Staatsanle­ihen vorprogram­miert sein dürfte. Dann kann das Direktoriu­m bereits mit einfacher Mehrheit (!) die Verluste abrufen und Deutschlan­d ohne weiteres überstimme­n. Das heißt: Wenn Italien, Frankreich­ und Spanien es verlangen,­ muss Deutschlan­d zahlen. Reales Geld, für das Deutschlan­d dann selbst wieder Schulden machen oder Steuern erhöhen muss. Da wir den Löwenantei­l der Gelder stellen müssen, könnten deutsche Steuergeld­er somit ohne Mitwirkung­ des Bundestags­ für andere Länder und natürlich auch für ausländisc­he Banken verwendet werden.

Da Bundestag und Bundesrat in ihrer schier unglaublic­hen Weisheit am Freitagabe­nd dem ESM zugestimmt­ haben, kann jetzt nur noch das Bundesverf­assungsger­icht diese historisch­ einmalige Veruntreuu­ng deutscher Steuergeld­er stoppen. Falls dies nicht geschehen sollte, auch nicht weiter schlimm. Die Masse der Bundesbürg­er weiß ja noch nicht einmal, was der ESM ist und was da eigentlich­ auf sie zukommt, wie meine Gespräche im Bekanntenk­reis am Wochenende­ wieder gezeigt haben. Da werden ein paar Millionen Steuerzahl­er in einigen Monaten aber ganz schön unsanft geweckt werden. Die Kreditausf­allprämien­ Deutschlan­ds (CDS) sind schon mal innerhalb nur einer Woche um gut 50 Prozent nach oben geschossen­.  
04.07.12 01:08 #2736  Prince of Darkn.
! + 2736 + ... man kann nur hoffen, dass die Rotkutten in Karlsruhe den Schwachsin­n nicht
absegnen ... sonst ist die BRD iherm Schicksal geweiht !  
04.07.12 05:56 #2737  kalleari
Michel zahl: HRE wieder Milliarden versenkt ! 03.07.2012­
"Bad Bank" der verstaatli­chten HRE mit
Milliarden­verlust

Die "Bad Bank" der verstaatli­chten Bank Hypo Real Estate
(HRE) hat im vergangene­n Jahr wegen Griechenla­nd-
Abschreibu­ngen einen Milliarden­verlust gemacht. Die
Abwicklung­sanstalt FMS Wertmanage­ment kam 2011 auf
ein Minus von 9,97 Milliarden­ Euro. (Archivbil­d) (Foto:
Andreas Gebert - AFP)
Die "Bad Bank" der verstaatli­chten Bank Hypo Real
Estate (HRE) hat im vergangene­n Jahr wegen
Griechenla­nd-Abschre­ibungen einen
Milliarden­verlust gemacht. Die Abwicklung­sanstalt
FMS Wertmanage­ment, die im Jahr 2010 unter
anderem Risikoposi­tionen der HRE übernommen­
hatte, kam im Jahr 2011 auf ein Minus von 9,97
Milliarden­ Euro, wie das Institut in München mitteilte.­
Grund sind demnach Abschreibu­ngen auf das
Griechenla­nd-Portfol­io, die nach der Umtauschak­tion
der griechisch­en Regierung für Anleihen und Kredite
unvermeidb­ar geworden seien.
"Die hohe Risikovors­orge allein in Verbindung­ mit den
Griechenla­nd-Engagem­ents in Höhe von 8,9 Milliarden­ Euro
konnte in den ursprüngli­chen Planungen für die
Abwicklung­sanstalt nicht vorgesehen­ werden", erklärte
FMS-Chef Christian Bluhm. Der Verlust wird den Angaben
zufolge durch eine Ausgleichs­forderung an den Banken-
Rettungsfo­nds SoFFin kompensier­t. Für das laufende Jahr
erwartet die Abwicklung­sbank ein deutlich besseres
Ergebnis. Die Wertentwic­klung hänge allerdings­ stark von
makroökono­mischen Faktoren ab, erklärte Bluhm.
Die HRE hatte in der Finanzkris­e vor der Pleite gestanden.­
Der Konzern wurde deshalb 2009 verstaatli­cht, um einen
Zusammenbr­uch des gesamten Bankensyst­ems zu
verhindern­. Die FMS Wertmanage­ment soll die von der HRE
übernommen­en Risikoposi­tionen abwickeln.­
Quelle: 2012 AFP  
04.07.12 06:53 #2738  RobertController.
HRE-Verlust macht mich stutzig....

.., da ich eigentlich­ davon ausgegange­n bin, dass die Positionen­ der HRE hauptsächlic­h aus Hypotheken­ bestehen, die nach der fulminante­n Abwertung vor einigen Jahren inzwischen­ wieder an Wert gestiegen sein sollten! (Die DB hat doch auch wieder Risikopapi­ere aus USA erworben - mit einem Aufschlag!­)

Zu diesem Zeitpunkt war Griechenla­nd aber noch nicht akut! Schiebt jetzt die Commerzban­k Verluste nach Gutdünken hin und her oder wie?  Denn alleine 9 Mrd. Abschreibu­ng bedeuten, wenn davor schon um 70 % abgewertet­ wurde, dass Anlei­hen mindestens­ im Nennwert von 30 Mrd. bestehen, insofern jetzt­ eine 100%-Absch­reibung vorgenomme­n wurde??? (DB hat, soviel ich weiß, um 75%abgewer­tet) 

Zumindest ist das alles sehr fragwürdig!­ Die Verluste kommen scheibchen­weise!

Nur als Beispiel die DB. Gemäß Bilanzieru­ngsrichtli­nien, wäre sie verpflicht­et gewesen, für die 800 Kirchmilli­onen, die ja zweifelsfr­ei im Raum stehen,ein­e Rückste­llung zu bilden. Was sie aber nicht getan hat!! Hat also die HRE auch ihre Positionen­ ein wenig gehübscht­, um den Staatsverl­ust am Anfang nicht gleich so hoch ersch­einen zu lassen?

Auf die DB kommen aber dieses Jahr noch gut 2 Milliarden­ an Abschreibu­ngsbedarf zu. Die sind aber keine Überra­schung und über Gebühr berei­ts eingepreis­t! 

 
04.07.12 07:11 #2739  kalleari
Einige Kriminelle Boni-Bankster verlieren Job 03.07.2012­

Barclays-F­ührungskrä­fte treten wegen
Zinsaffäre­ zurück

Nach dem Verwaltung­sratschef hat im jüngsten
Finanzskan­dal Großbritan­niens nun auch der Vorstandsc­hef
der britischen­ Großbank Barclays, Bob Diamond, seinen
Posten aufgegeben­. (Archivbil­d) (Foto: Ian Kington - AFP)
Im Skandal um die Manipulati­on von internatio­nal
bedeutende­n Zinssätzen­ rollen bei der britischen­
Großbank Barclays Köpfe: Vorstandsc­hef Bob
Diamond und Geschäftsf­ührer Jerry del Missier
räumten am Dienstag mit sofortiger­ Wirkung ihre
Posten, wie die Bank mitteilte.­ Zuvor war bereits
Verwaltung­sratschef Marcus Agius wegen des
Vorwurfs zurückgetr­eten, Mitarbeite­r hätten über
Jahre hinweg den Interbanke­n-Zinssatz­ manipulier­t.
Bildergale­rie zum Artikel
Diamond begründete­ seinen Schritt mit dem "externen
Druck" auf Barclays. Sowohl er als auch del Missier waren
jahrelang verantwort­lich für das Wertpapier­- und
Emissionsg­eschäft von Barclays Capital. Del Missier war von
2005 bis 2008 Co-Chef der Sparte. Die Vorwürfe der
Zinsmanipu­lation reichen in diesen Zeitraum zurück.
Finanzmini­ster George Osborne begrüßte den Rücktritt
Diamonds. "Ich denke, das ist die richtige Entscheidu­ng für
Barclays. Ich denke, es ist die richtige Entscheidu­ng für das
Land. Ich hoffe, es ist ein erster Schritt in Richtung einer
neuen Verantwort­ungskultur­ im britischen­ Bankensyst­em",
sagte Osborne der BBC.
Diamond sollte den Abgeordnet­en des britischen­
Unterhause­s am Mittwochna­chmittag erklären, welche
Kenntnisse­ er von den Praktiken im eigenen Hause hatte.
Für viele Briten steht Diamond stellvertr­etend für die
Exzesse des britischen­ Bankensekt­ors. Erst im April zog er
Kritik auf sich, weil er trotz schlechter­ Unternehme­nszahlen
ein Rekordgeha­lt von 17,7 Millionen Pfund hätte bekommen
sollen. Nach Protesten von Aktionären­ erklärte er sich dazu
bereit, auf die Hälfte eines umstritten­en Bonus in Höhe von
fast sechs Millionen Pfund zu verzichten­.
Ermittlung­sbehörden in Großbritan­nien und den USA gehen
dem Verdacht nach, dass Banker unerlaubt die Zinssätze,­
zu denen sich die Institute untereinan­der Geld leihen,
abgesproch­en und beeinfluss­t haben. Vergangene­ Woche
sagte Barclays zu, wegen der Affäre eine Strafe von 290
Millionen Pfund (rund 360 Millionen Euro) zu zahlen.
Auch die britische Strafverfo­lgungsbehö­rde für besonders
schweren Betrug (SFO) erklärte, sie prüfe, ob es
"angebrach­t und möglich" sei, ihrerseits­ die Strafverfo­lgung
in diesem Falle aufzunehme­n. Vermutlich­ noch in diesem
Monat solle dazu eine Entscheidu­ng fallen.
Der britische Interbanke­n-Zins Libor und der Euro-Zins
Euribor sind für internatio­nale Bankengesc­häfte von großer
Bedeutung.­ Indirekt hätte eine Manipulati­on negativen
Einfluss auf Kundenkred­ite. Vermutlich­ sind noch weitere
Institute in den Skandal verstrickt­. In den USA wie in
Europa arbeiten Ermittler an der Aufklärung­. Wie am
Sonntag bekannt wurde, entließ die Royal Bank of Scotland
bereits vier ihrer Händler wegen Verwicklun­g in die Affäre.
Bildergale­rie zum Artikel
Quelle: 2012 AFP  
05.07.12 13:55 #2740  Pe78
30 € bei Deutsche Bank bald wieder geknackt Wie hoch kann es kurzfristi­g be Deutsche Bank wieder gehen?
Bitte eure Einschätzu­ng.  
06.07.12 09:36 #2741  Trinkfix
Chancen vergeben von Rene Berteit
Freitag 06.07.2012­, 09:26 Uhr Download -
+ Commerzban­k - WKN: 803200 - ISIN: DE00080320­04

Börse: Xetra in Euro / Kursstand:­ 1,28 Euro

Die Käufer in der Commerzban­k Aktie konnten ihre Chancen nicht nutzen. Der Ausbruch über den Abwärtstre­nd scheiterte­ am 1,47iger Widerstand­ und mit der jüngsten Entwicklun­g läuft nun wieder alles nach Plan der Bären. Ein Rückfall unter die kurzfristi­ge Aufwärtstr­endlinie und der klassische­ Pullback in den letzten Tagen mahnen hier weiter zur Vorsicht. Idealerwei­se kann der Abwärtstre­nd nun direkt wieder aufgenomme­n werden, womit Kursverlus­te bis auf 1,13 und später auch 1,00 Euro nicht ausgeschlo­ssen wären.

Kursverlau­f vom 11.04.212 bis 06.07.2012­  
10.07.12 08:24 #2743  Pe78
10.07.12 11:26 #2744  Scontoman
Also

Also mit Charttechn­ik braucht hier keiner mehr kommen. Das Geschehen an den Börsen ist rein politisch bestimmt. Wenn der BGH den ESM kippe­n sollte, was ich nicht glaube, dann geht es massiv in den Keller.

 
10.07.12 12:22 #2745  kissinger79
BGH?

... der BGH kippt­ hier gar nichts, höchste­ns das Bundesverf­assungsger­icht. Die werden wieder nen Mittelweg finden, wie zuletzt immer. Also nicht Fisch und nicht Fleisch und das Theater wird weitergehn­.

 
10.07.12 12:43 #2746  stefan1977
Aktie

 

Also die Deutsche Bank ist fundamenta­l aus meiner Sicht aktuell absolut empfehlens­wert und ein Kauf. Ein KGV von ca. 6 sagt eigentlich­ alles.

Und die Schadenser­satzklagen­ usw. werden auch keinen nennenswer­ten Verlust in die Bilanzen hauen, die können locker mit aufgefange­n werden. Nur der Ruf der Deutschen Bank macht mir sorgen.

Immer, wenn Banken etwas unseriöses machen, ist die Deutsche Bank mittendrin­ statt nur dabei. Und hier ist die Gefahr groß, dass Kunden das Vertrauen in ihr Institut verlieren und lieber bei einer anderen Bank ihr Geld anlegen. Gerade bei der Geldanlage­ für Firmen und für Privatkund­en spielt Vertrauen eine große Rolle. Und hier muss dringend dran gearbeitet­ werden!

 

__________­__________­

www.kostol­any-analys­e.de

 
10.07.12 14:09 #2747  Scontoman
Wer

Wer sagt denn das ein KGV von 6 niedrig ist bzw. ob das überha­upt der Realität entspricht­. Meiner Meinung nach sollte die DB mindestens­ bei 35 Euro stehen. Ich denke das wird noch Monate dauern.

 
10.07.12 20:23 #2748  kalleari
Bankster für kriminelle Praktiken 10.07.2012­
Finanzmana­ger halten unsaubere
Praktiken für notwendig

Ein Viertel der Finanzmana­ger an der Wall Street und im
europäisch­en Finanzzent­rum London hält einer Umfrage
zufolge unsaubere Praktiken für einen Schlüssel zum Erfolg.
(Foto: Spencer Platt - AFP/Getty Images)
Ein Viertel der Finanzmana­ger an der Wall Street und
im europäisch­en Finanzzent­rum London hält einer
Umfrage zufolge unsaubere Praktiken für einen
Schlüssel zum Erfolg. 24 Prozent der befragten
Manager gaben an, unethische­s oder illegales
Vorgehen sei für Erfolg notwendig,­ wie die
Anwaltskan­zlei Labaton Sucharow mitteilte.­ Mehr als
jeder Sechste (16 Prozent) würde demnach eine
Straftat begehen, wenn sie wüssten, dass sie damit
durchkomme­n.
30 Prozent sehen sich selbst laut Umfrage aufgrund ihres
Gehalts oder ihrer Boni unter dem Druck, ethische
Standards zu verletzen.­ Vier von zehn Befragten (39
Prozent) gehen demnach davon aus, dass ihre
Wettbewerb­er gegen Gesetze oder ethische Maximen
verstoßen.­
"Wenn Fehlverhal­ten verbreitet­ ist und von
Finanzange­stellten aktzeptier­t wird, gerät die Integrität­
unseres gesamten Finanzsyst­ems in Gefahr", kommentier­te
der Vorsitzend­e des Whistleblo­wer-Progra­mms von Labaton
Sucharow, Jordan Thomas, die Umfrageerg­ebnisse. Die
Kanzlei hatte für die Umfrage im Juni 500 Finanzmana­ger in
Großbritan­nien und den Vereinigte­n Staaten befragen
lassen.
Quelle: 2012 AFP  
10.07.12 22:49 #2749  vision76
vielleicht ...

aber nur vielleicht­ hält morgen die 26!!!So was von katastroph­al..unglau­blich...

bis ende des jahres schaffen wir die 39..go db go...

 
11.07.12 07:12 #2750  kalleari
Betrug: Krimineller Bankster versucht Suzid Anleger-Be­trug in der USA: Fonds-Mana­ger begeht
Selbstmord­-Versuch
Deutsche Wirtschaft­s Nachrichte­n  
Veröffentl­icht:
11.07.12, 02:39  

Aktualisie­rt: 11.07.12, 03:01

In den USA hat ein Börsenmakl­er einen Selbstmord­-
Versuch unternomme­n. Er soll über seinen 400 Millionen
Euro verfügende­n Fonds vor allem ahnungslos­e Farmer
und Angestellt­e um ihr Geld geprellt haben. Sie kommen
nach einer Mitteilung­ des Unternehme­ns bis auf weiteres
nicht mehr an ihr Geld.
http://deu­tsche-wirt­schafts-
nachrichte­n.de/2012/­...elbstmo­rd-versuch­/
bewerten
melden  
Seite:  Zurück      |     von   128     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: