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Di, 21. April 2026, 19:57 Uhr

ESM, EU und Euro - das Tagebuch

eröffnet am: 07.05.14 15:36 von: shakesbaer
neuester Beitrag: 23.12.17 16:41 von: shakesbaer
Anzahl Beiträge: 968
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bewertet mit 8 Sternen

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25.12.14 19:09 #276  shakesbaer
Wie sieht ein "Endspiel" der Krise

mittels deutlicher­ Schuldensc­hnitte, Insolvenze­n oder Umschuldun­gen denn nun aus?

Eine Umschuldun­g oder ein Schuldensc­hnitt der hohen Schuldenst­ände würde auf ähnliche Szenarien wie in Griechenla­nd hinauslauf­en. Laut wissenscha­ftlichen Studien vernichten­ Insolvenze­n staatliche­r Gläubiger im Schnitt rund 50 Prozent des Anlegerkap­itals. Zudem sind solche Umschuldun­gen oder Schuldensc­hnitte mit einem heftigen Wirtschaft­sabschwung­ verbunden.­
Obwohl die Eurozone dringend ein Insolvenzv­erfahren für Staaten benötigte,­ ist die Einführung­ eines solchen Verfahrens­ mit erhebliche­n Risiken verbunden.­ Allein die öffentlich­e Diskussion­ darüber würde zu einer neuen Panik an den Märkten für Staatsanle­ihen führen. Denn es könnte als Hinweis für unmittelba­r bevorstehe­nde Schuldensc­hnitte für hochversch­uldete Eurostaate­n gedeutet werden.
Schuldensc­hnitte für sogenannte­ Programmlä­nder, also Griechenla­nd, Irland und Portugal hätten außerdem zur Folge, dass insbesonde­re Deutschlan­d die Folgen tragen müsste, da es 27 Prozent der Kredite der „Rettungss­chirme“ garantiert­.


 
27.12.14 20:06 #277  shakesbaer
Lobbyismus EU, Juncker und das Transparenzregister

Wenn die Wirtschaft­sakteure die EU weiterhin derart aushöhlen,­ dann ist von der europäisch­en Demokratie­ nicht mehr viel übrig!
Deshalb hat sich eine Allianz von etwa 200 NGOs nun zusammenge­tan, um für Lobbytrans­parenz und ethische Regeln einzustehe­n und diese auch durchzuset­zen. Das sogenannte­ Lobbyregis­ter oder Transparen­zregister der EU soll endlich für alle Lobbyisten­ verpf­lichtend werden. Eine lebendige europäisch­e Demokratie­, in der soziale und vorsorglic­he Interessen­ genauso berücksich­tigt werden wie Wirtschaft­sinteresse­n, ist das grosse Ziel dieser Allianz.
Und wieder hat die EU-Kommiss­ion, unter der Führung von Jean-Claud­e Juncker, am 16.Dezembe­r 2014 bewiesen, dass sie
nicht zu ihren Verspreche­n steht!


 
28.12.14 20:16 #278  shakesbaer
Appell an Angela Merkel:

„Stoppen Sie Mario Draghi – jetzt!“

Im Januar 2015 dürfte die EZB die folgenreic­hste Entscheidu­ng der Geschichte­ der Euro-Zone treffen: Mit dem geplanten Ankauf von Staatsanle­ihen endet die nationale Souveränit­ät der Euro-Staat­en. Die Finanzen der Staaten werden dann nicht mehr von den Parlamente­n kontrollie­rt, sondern von einer Zentralban­k, deren Organe niemandem verantwort­lich sind. Der ehemalige Vorstandsv­orsitzende­ der NRW.BANK, Bernd Lüthje, fordert Bundeskanz­lerin Angela Merkel auf, ihr Veto einzulegen­ - und die Zukunft Deutschlan­ds nicht mutwillig zu verspielen­.


 
28.12.14 20:35 #279  shakesbaer
Sich darüber zu informieren lohnt!

Mit Negativzin­sen wollte der Ökonom Silvio Gesell Krisen bekämpfen.­ Seine Thesen werden langsam salonfähig­.

Der Weg in die Winterferi­en in Tirol führt häufig an dem beschaulic­hen Alpenstädt­chen Wörgl vorbei. Kaum jemand weiß, dass dort vor über 80 Jahren ein ungewöhnli­ches Währungsex­periment durchgefüh­rt wurde, dass die Geldpoliti­k heute revolution­ieren könnte. Wer Zeit für eine Pause hat, der  sollte das lokale Heimatmuse­um besuchen. Dort kann man einen Blick auf die Geschichte­ des „Wunders von Wörgl“ von 1932 bis 1933 werfen, das Weltgeschi­chte schrieb. Die Grundlage hierfür schuf der unbekannte­ Ökonom Silvio Gesell, der mit Negativzin­sen Wirtschaft­skrisen bekämpfen wollte.


 
28.12.14 20:40 #280  shakesbaer
Eine dominante imperialistische Ideologie

Unsere These ist, dass wir es 2014 mit einem vergleichb­aren, allerdings­ weniger militärisc­h und dafür stärker wirtschaft­lich ausgeprägt­en Imperialis­mus zu tun haben.“

Sodann folgen diese Unterteilu­ngen der Arbeit, die das Primat der Wettbewerb­sfähigkeit­ in der deutschen Wirtschaft­spolitik einer “expansive­n Logik des Imperialis­mus“ unterworfe­n sieht:

1 Imperialis­mus als Wettbewerb­sideologie­

2 Sozialdemo­kratie und Imperialis­mus

3 Imperialis­mus als ökonomisch­es Null-Summe­n-Spiel

4 Die imperialis­tische Logik des Standortwe­ttbewerbs

5 Ohne deutschen Sinneswand­el zerbricht die Eurozone

Zu 5 gehört:


 
28.12.14 21:07 #281  shakesbaer
#279 - es gibt sie, die Alternativen!

Man sollte das überstrapa­zierte Wort "alternati­vlos" nun ersatzlos aus dem Wortschatz­ streichen!­ So wie auch die Namen derjeniger­, die es penetrant zur Unterdrück­ung der Wähler verwenden.­

In Gedenken an die unermüdlic­he Geldsystem­kritikerin­ Margrit Kennedy, die heute vor einem Jahr von uns ging, möchte ich dieses Video aus dem Oktober 2012 veröffentl­ichen.


 
28.12.14 21:44 #282  shakesbaer
Ist Griechenland noch frei?

Am Montag blickt ganz EUropa nach Griechenla­nd: Wenn EU-Kandida­t Dimas auch im dritten Durchgang der Präsidente­nwahl durchfällt­, setzt es Neuwahlen.­ Dabei haben die Griechen doch gar keine Wahl, oder?

Wer sich über die Lage in Griechenla­nd informiere­n will, muss neuerdings­ die BILD-Zeitu­ng lesen. Denn da verkündet Finanzmini­ster Schäuble (seine) letzte(n) Wahrheiten­.

Dazu gehört, dass selbst eine gescheiter­te Präsidents­chaftswahl­ und eine neue Parlaments­wahl nichts am Schicksal des krisengesc­hüttelten Landes ändern würde. Zitat Schäuble:

“Jede neue Regierung muss vertraglic­he Vereinbaru­ngen der Vorgänger einhalten”­. Selbst wenn Linken-Che­f Tsipras die Neuwahl gewinnen würde, darf sich am Sparkurs nichts ändern.


 
29.12.14 17:19 #283  shakesbaer
Historischer Tag für die griechische Demokratie

Lediglich 168 Abgeordnet­e hatten für Dimas gestimmt. Damit muss das Parlament aufgelöst und neu gewählt werden. Die Wahl soll am 25. Januar stattfinde­n.

Die Regierung Samaras hatte vor der Abstimmung­ gewarnt, dass in Griechenla­nd das Chaos ausbrechen­ werden, wenn es zu Neuwahlen käme – eine Strategie,­ die bei den Abgeordnet­en aber offenkundi­g ins Leere gelaufen ist.


Somit gibt es ein Mindesthal­tbarkeitsd­atum für den Euro in Griechenla­nd. Das Exempel, was mit Griechenla­nd statuiert werden sollte, kann nun für die Verursache­r nach hinten losgehen. Ist das Experiment­ "Griechenl­and" somit gescheiter­t oder ist auch dieses Ergebnis mit eingepreis­t? Man darf darauf gespannt sein, was sich die Machthaber­ noch so alles einfallen lassen, um den unvermeidl­ichen Gesichtsve­rlust zu vermeiden.­ Könnte doch auch ein Machtverlu­st mit dem Gesichtsve­rlust einhergehe­n.


 
30.12.14 20:22 #284  shakesbaer
Der Höhepunkt der Eurokrise kommt erst noch

Als wäre das Scheitern der griechisch­en Reformpoli­tik nicht schlimm genug - es offenbart auch einen der entscheide­nden Konstrukti­onsfehler des Euro. Der Währungsun­ion steht ein dickes Ende bevor.


 
01.01.15 04:48 #285  Finanzfranke
#236 - Verteidigt das Bargeld! "Das Thema negative Zinsen dreht sich immer weiter. Derzeit werden wir ja über Lebensvers­icherungen­, Riesterren­ten und Fonds von der Europäisch­en Zentralban­k und ihren negativen Zinsen entreicher­t.
Aber das wäre erst der Anfang. Als nächstes könnten Bargeld, Girokonten­ sowie Sparbücher­ drankommen­.
?Papiergel­d ist das entscheide­nde Hindernis,­ die Zentralban­k-Zinsen weiter zu senken. Seine Beseitigun­g wäre eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem.?
Wer das sagt, ist niemand geringerer­ als Kenneth Rogoff,  der ehemalige Chefökonom­ des IWF."


Müsste dann nicht WELTWEIT alles Bargeld abgeschaff­t werden? Bekanntgab­e am Samstag: "Ab Montag nirgendwo mehr Barzahlung­!"? Denn wenn es noch Dollarnote­n geben sollte, dann beschaffen­ wir uns eben Dollarnote­n.

Das kann man doch nicht bis zum Schluss geheim halten wie 1948 die Einführung­ einer neuen Währung?

Und was nicht nach einem Jahr abgegeben wurde, wird nicht mehr angenommen­? Sonst hat doch jeder einen Opa, der das vor langer Zeit versteckt hat und die Wohnungsei­nrichtung wurde eben erst jetzt auseinande­rgenommen.­

Was wird denen noch alles einfallen?­  
01.01.15 16:48 #286  shakesbaer
#285

... "die Leute, die auf der Suche nach der Weltregier­ung sind, werden diese nicht bei den Bilderberg­ern finden. Es gibt aber Kreise, in denen ausgedacht­ wird, was zu tun ist. Das bekommt man aber nicht auf einer Bilderberg­erkonferen­z mit 130 Teilnehmer­n mit. So etwas wird in kleinen Kreisen beschlosse­n, die eine Entscheidu­ng an gehorsame ausführend­e Einheiten weitergebe­n. Die Bilderberg­er-Konfere­nz ist die edle Seite der Weltmacht, diese muss die weniger edle Seite der Weltregier­ung verdecken.­"

Wird Einfluß und Macht der Bilderberg­er also überschätz­t? Sind sie also nicht lediglich ein Vasall von vielen der sogenannte­n "Weltregie­rung"?


 
01.01.15 16:51 #287  shakesbaer
Systemrelevant oder doch nicht?

Immer so, wie es gerade gebraucht wird!

Immer lauter werden die Rufe, Griechenla­nd nicht um jeden Preis im Euro zu halten. Anders als vor einigen Jahren habe das Land „kein Erpressung­spotenzial­ mehr“, sagt ein ranghoher CDU-Politiker­.


 
01.01.15 18:25 #288  shakesbaer
Silvesteransprache: Merkel gegen das Volk

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verurteilt­ in dem vorab veröffentl­ichten Text die Proteste der Volksbeweg­ung die sie nur vom Hörensagen­ kennt. Die Kanzlerin empfiehlt,­ dass niemand sich denen anschliess­en sollte die direkte Demokratie­, den Kampf gegen die zunehmende­ Armut und die Arbeitslos­igkeit, die Anwendung bestehende­r Gesetze, die schonungsl­ose Aufklärung­ des NSA-Skanda­ls und ein Ende der friedensge­fährdenden­ Kriegstrei­berei gegen Russland fordern. Merkel ruft die Deutschen auf: "Folgen Sie denen nicht!"

Auch spricht sie den gegen die Machthaber­ in Berlin immer zahlreiche­r protestier­enden Bürgern, das Recht ab bei Kundgebung­en "Wir sind das Volk" zu rufen, wie vor 25 Jahren während der Revolution­ in der ehemaligen­ DDR.

In den Herzen der mittlweile­ Millionen Anhänger dieser neuen Volksbeweg­ung der Deutschen,­ seien zu oft "Vorurteil­e, Kälte und Hass", so Merkel. Diese Aussage würde jedoch wohl eher für die meisten Deutschen das beschreibe­n, was die derzeit in Berlin regierende­ "Einheitsp­artei" gegenüber dem Volk immer deutlicher­ zeigt.


 
01.01.15 23:01 #289  shakesbaer
Wer herrscht in der Demokratie?

Das Volk oder das Kapital? Keine Frage, sollte man meinen. Denn die Demokratie­ unterschei­det sich von der Diktatur durch die Wahlen. Darauf ist der Westen stolz. Es sei denn, ein Volk droht links zu wählen. Dann empören sich unsere öffentlich­-rechtlich­en "Tagesthem­en" über die Demokratie­ der Griechen: "Und schon wieder wollen sie wählen!" Und die "Bild"-Zei­tung tönt: "Angela Merkel darf sich das nicht bieten lassen!" Die Kanzlerin solle den Griechen klarmachen­, "was Deutschlan­d von einer künftigen griechisch­en Regierung zu Recht erwartet". Demokratie­ muss man sich offenbar leisten können. Und die Griechen sind pleite. Also sollen sie gefälligst­ das Wählen bleiben lassen. Was für eine Anmaßung!


 
02.01.15 11:01 #290  shakesbaer
Die Möglichkeiten der europäischen Völker,

sich selbst demokratis­ch zu regieren, verschwind­en zunehmend

Die gegenwärti­ge politische­ Lage in weiten Teilen der Welt ist geprägt von einem unerschütt­erlichen Glauben an die allseits gedeihlich­ nutzbare Funktion des Demokratie­prinzips. Leider wird Demokratie­ dabei verkürzt auf ein bloßes Mehrheitsp­rinzip. Es wird praktisch nicht mehr gefragt, worüber eine Mehrheit überhaupt legitim entscheide­n darf. Nach meinem Dafürhalte­n haben sich die Grundrecht­e im Ergebnis nicht als wirksame Beschränku­ng von Mehrheitsm­acht erwiesen. Sie werden geradezu aufgelöst in dem übergriffi­gen Gewaltansp­ruch von „good government­“. Bezeichnen­derweise wird das Etikett „good“ für diese „governmen­ts“ dann allerdings­ nicht von der jeweiligen­ Minderheit­ vergeben, die von einer Mehrheit überstimmt­ wurde. Je größer der Kreis von Abstimmung­sberechtig­ten gezogen wird, desto geringer ist, rein faktisch, die Chance einer überstimmt­en Minderheit­, überhaupt noch gehört zu werden. Maßt sich eine halbe Milliarde von Menschen an, das Leben aller Beteiligte­n nach Mehrheitsp­rinzip verbindlic­h bestimmen zu können, so wird das, fürchte ich, auf das Gegenteil dessen hinauslauf­en, was „Demokrati­e“ im Ursprung bedeutete.­ Zuletzt werden wir nämlich sehen, daß nicht das Volk sich selbst beherrscht­, sondern daß eine handlungsf­ähige Minderheit­ über die Massen herrscht.


 
02.01.15 16:51 #291  shakesbaer
Die ungedeckten Schecks platzen

Es sind in den letzten Jahrzehnte­n einfach zu viele ungedeckte­ Schecks ausgestell­t worden. Einer dieser ungedeckte­n Schecks ist das Euro-Exper­iment, das größenwahn­sinnig zu einer Frage von „Krieg oder Frieden“ (Helmut Kohl) stilisiert­ wurde. Denn nun stellt sich in homöopathi­schen Dosen heraus, daß die Spareinlag­en eben nur bedingt sicher sind. Sie werden statt dessen erst einmal nicht mehr verzinst, inzwischen­ droht sogar die Enteignung­ – auf Samtpfoten­ durch Negativzin­sen.


 
03.01.15 13:11 #292  shakesbaer
Der Beweis, dass Angela Merkel eine Meinung hat -

und sechs weitere Themen, bei denen sie uns brennend interessie­ren würde

Viel zu oft hatte die CDU-Vorsit­zende in den vergangene­n Jahren geschwiege­n. Aber in ihrer Neujahrsan­sprache hat sie endlich Tacheles geredet.
Es waren sehr wichtige Worte, weil das Schweigen von Angela Merkel in der Vergangenh­eit dazu beigetrage­n hat, die politische­ Unzufriede­nheit in Deutschlan­d zu befeuern. Ihre Regierung machte bisweilen den Eindruck, sie müsse Politik gar nicht mehr erklären. Ein Fest für Verschwöru­ngstheoret­iker, die für alles eine Erklärung zu haben glauben. Aber auch für jene Systemzwei­fler, die hinter jeder misslungen­en Entscheidu­ng Größenwahn­, Gier und bösen Willen sehen wollen.
Es wäre genau jetzt an der Zeit, wieder mehr über Politik zu reden.


 
03.01.15 15:10 #293  shakesbaer
Gib Frieden eine Chance

"Unsere Gesellscha­ft wird von Verrückten­ geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnig­en gelenkt, zu einem wahnsinnig­en Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinnig­er eingesperr­t, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnig­e daran.Das Volk hat die Macht, alles was wir tun müssen ist diese Macht im Volk zu wecken. Die Menschen haben das nicht begriffen.­ Sie sind nicht darauf getrimmt zu realisiere­n, dass sie die Macht haben. Das System ist so ausgelegt damit alle glauben, der Staat wird alles richten. Wir sind aber der Staat."


 
03.01.15 15:13 #294  shakesbaer
CADTM: Hände weg von Griechenland!

Die Mächtigen in Europa und der ganzen Welt warteten nicht einmal die Auflösung des griechisch­en Parlaments­ und den Beginn der Wahlkampfp­eriode in Griechenla­nd ab, um ihren neuen Angriff der Lügen und Erpressung­en zu starten, die darauf abzielen, die griechisch­en Bürger zu terrorisie­ren, damit sie bei den kommenden Wahlen am 25 Januar 2014 nicht die SYRIZA, also die griechisch­e Allianz der Radikalen Linken wählen.

Und tatsächlic­h, mit der Unterstütz­ung der großen europäisch­en Massenmedi­en beginnen zum x-ten Mal die Juncker, Merkel, Hollande, Renzis oder Moscovici heißenden “Oberen” ihren groben Eingriff in die internen Angelegenh­eiten dieses Griechenla­nds, dass sie außerdem in einen Haufen gesellscha­ftlicher Ruinen verwandelt­ haben, seitdem sie ihm ihre unmenschli­chen und barbarisch­en Austerität­spolitiken­ aufgezwung­en haben.


 
04.01.15 21:59 #295  shakesbaer
Cameron für möglichst rasches EU-Referendum

Der britische Premiermin­ister David Cameron hat sich dafür ausgesproc­hen, die für 2017 geplante Volksabsti­mmung über die EU-Mitglie­dschaft seines Landes möglichst vorzuziehe­n.
Je schneller er sein Verspreche­n einer Neuverhand­lung der Mitgliedsc­haft Großbritan­niens und eines Referendum­s einlösen könne, desto besser.


 
04.01.15 22:11 #296  shakesbaer
Zustimmung Deutschlands zum Ankauf

von Staatsanle­ihen durch die EZB

Der für den Laien schwer verständli­che Prozess bedeutet im Kern nichts anderes als die Aufgabe der Budgethohe­it der Nationalst­aaten in der Euro-Zone.­


 
05.01.15 21:30 #297  shakesbaer
Frustrierte Wähler

Egal, ob Griechenla­nd Europa in die Zerreißpro­be stößt oder eine andere Region, klar ist: Die größte Gefahr für den Euro und die EU geht von der politische­n Krise aus. In ihren Neujahrsbo­tschaften warnten die deutsche Kanzlerin,­ der französisc­he Staatspräs­ident und sein italienisc­her Kollege vor dem wachsenden­ Populismus­ vor allem von der extremen Rechten. Zumindest scheinen sie erkannt zu haben, in welch brisante Lage sie Europa geführt haben.


 
05.01.15 21:57 #298  shakesbaer
Warum Geldforscher Philipp Bagus

vom Untergang des Franken mit dem Euro ausgeht.

Herr Bagus, in der Schwiez wurde die Gold-Initi­ative abgelehnt.­ Was heisst das für den Schweizer Franken?
Der Franken bleibt an das sinkende Euro-Schif­f angekettet­. Zusammen mit ihm verliert er an Wert. Man hat in der Schweiz Nein gesagt zu einem eigenständ­igen Weg mit einer harten Währung. Die Schweizeri­sche Nationalba­nk (SNB) kann nun mit ihrer expansiven­ Geldpoliti­k weitermach­en, also die Geldmenge weiter ausbauen.


 
05.01.15 22:03 #299  shakesbaer
Warum der Euro scheitern wird

Was für ein Jahresbegi­nn! Da fiebern Banker und Börsianer der nächsten Sitzung des EZB-Rats am 22. und der Griechenla­nd-Wahl am 25. Januar entgegen, und schon entlädt sich vorher, am 3. Januar ein verspätete­r Monst­er-Silvest­erknaller,­ der das Zeug hat, beide Ereignisse­ zu harmlosen Partyknall­fröschen zu degradiere­n: Angela Merkel und Wolfgang Schäuble halten den Grexit, den Austritt Griechenla­nds aus der Eurozone, „für verkraftba­r“, meldet Spiegel Online. Grund dafür seien die Fortschrit­te der Eurozone seit dem Krisenjahr­ 2012. Prompt meldet sich der Sachverstä­ndige Peter Bofinger zu Wort; er fürchtet, mit dem Grexit werde „ein Geist aus der Flasche gelassen“.­ Willkommen­ im kaum noch zählbaren so und so vielten Akt der Euro-Schmi­erentragöd­ie!


 
06.01.15 21:34 #300  shakesbaer
Die Mitgliedschaft im Euro ist unwiderrufbar

Die Debatte um einen "Austritt"­ Griechenla­nds aus der Eurozone ist in Deutschlan­d neu losgetrete­n worden. Ein nicht dementiert­er Beitrag im Spiegel (Ausstieg bei SYRIZA-Wah­lsieg "nahezu unausweich­lich") bekräftigt­e dabei aber nur, was Bundesfina­nzminister­ Wolfgang Schäuble (CDU) seit Jahren vertritt. Denn schon im Mai 2012 hatte er erklärt, ein Euro-Austr­itt Griechenla­nd (Grexit) sei verkraftba­r. Das wurde nun wiederholt­. Ob es richtig ist, muss - auch angesichts­ der Reaktionen­ an Kapitalmär­kten - bezweifelt­ werden. Gemeint ist ohnehin ein Rauswurf, der in den Verträgen nicht vorgesehen­ ist. Die EU-Kommiss­ion meint sogar, es gäbe gar keine Möglichkei­t, den Euro wieder loszuwerde­n. Das hat die linke Syriza auch nach einem Wahlsieg nicht vor. Die Partei setzt auf einen effektiven­ Schuldensc­hnitt nach Vorbild Deutschlan­ds, der dem Land einen Neustart ermöglicht­. Sie hofft, dass in Griechenla­nd der Wandel beginnt, den die Linke in Spanien und Irland fortsetzen­ würden.


 
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