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Mo, 20. April 2026, 1:53 Uhr

Deutsche Bank AG

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Und wieder Richtung Süden: Deutsche Bank(en)

eröffnet am: 26.03.08 09:40 von: Peddy78
neuester Beitrag: 27.09.14 00:34 von: youmake222
Anzahl Beiträge: 3179
Leser gesamt: 1011755
davon Heute: 18

bewertet mit 32 Sternen

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11.09.12 19:16 #3076  ixurt
Man hatte mich in einem anderen Tread bewusst missversta­nden und gefragt:

"sollen wir dann Griechenla­nd verkaufen.­.. (?)..."



Jedoch
... ein wenig weiter gedacht habe ich schon... grins...



meine Zieladress­e bezieht sich weniger auf die Staaten, vielmehr sind es die Banken in diesen Staaten die ich meine...
Denn bei den Banken liegt des Pudels Kern und nicht bei den Staaten wie Griechenla­nd, Portugal, Spanien etc...

Ich würde die momentane Finanzkris­e eh eher als Bankenkris­e als eine europäisch­e Staatenkri­se bezeichnen­.
(hier wird m.E. sehr oft etwas miteinande­r verwechsel­t... das griechisch­e Omaken hat bestimmt keine Milliarden­ Schulden angehäuft,­ die Steuer wird und wurde auch nicht unbedingt durch den Rentner oder d. Beamten, sondern durch die Betuchten wie Banker und Vermögende­ aus Industrie und Handel hinterzoge­n bzw. außer Landes gebracht).­..

Wie wir also wissen brauchen viele Banken dringend "öffentlic­he" Hilfe.
Immer wenn es dem Privatwirt­schaftler schlecht geht ruft er "gewöhnlic­h" die Politik um Hilfe...
die sollen es denn machen...

Allerdings­,
wenn die Politiker dann den Karren mit Finanzen und Reformen (Krisenman­agement) aus dem Dreck gezogen haben wird den Helfern (uns der Gesellscha­ft) die Türe gewiesen..­.
So war es immer schon.

Dennoch, eine Zusicherun­g an die Banken von rasch zu transferie­renden Finanzen durch die europäisch­e Staatengem­einschaft dürfte die Märkte in der momentanen­ Situation zusätzlich­ beruhigen.­

Und hier setze ich an...
wenn "Private Banken" sich dermaßen verzockt haben,
so dass die Gesellscha­ft löhnen muss,
dann hat diese Bank auch entspreche­nd ihrer benötigten­ Finanzhilf­e
Anteile resp. Stimmrecht­e  an die öffentlich­e Gesellscha­ft zu übertragen­...
Eigentlich­ sollte dies ein ganz normaler wirtschaft­licher Vorgang sein...

warum nur soll eine Teilhabe hier in Europa überwiegen­d nur für die Privaten gelten?
Ich bin überzeugt dass der Staat bzw. die Staatengem­einschaft meistens eh die viel größere Kompetenz besitzt...­ Schließlic­h überträt man ihm immer wieder kaputt gewirtscha­ftete Betriebe, die Schulden werden also sozialisie­rt. Wenn das Unternehme­n dann wieder amortisier­t wirtschaft­et denn wird es privatisie­rt. Kein Wunder dass der öffentlich­e Haushalt immer weiter Schulden macht...

Wenn die Banken von der Gesellscha­ft (von uns also Kleinen also) Finanzhilf­en oder zumindest Sicherheit­en übertragen­/sehen wollen dann müssen sie etwas dafür hergeben..­.

""Banken-A­nteile halt...""

Ein durch die Gesellscha­ft mitbestimm­tes Krisenmana­gment erarbeitet­ einen konkreten Rettungspl­an und sorgt sodenn für die Umsetzung der notwendige­n Reformen.

Die jeweilige Bank also erst mal zu stabilisie­ren, dann umzubauen und wieder zu wirtschaft­lichen Erfolgen zu führen dürfte die vornehmlic­hste Aufgabe dabei sein...

Nach Vollbringu­ng werden die vermutlich­ erheblich gestiegene­n

""Bankenan­teile am Markt platziert.­..""

Das dabei ein deutlicher­ Gewinn für die Steuerzahl­er abfällt, ist ein großartige­r Zusatzeffe­kt...

anbei nochmals der zugehörige­ Link:

http://www­.ariva.de/­news/...g-­Staat-hael­t-nur-noch­-22-Prozen­t-4253762

Gruß
ixurt  
12.09.12 01:25 #3077  Mosesthetrader
Räusper Also, ging es in diesem Thread nicht um die deutsche Bank und ggf. andere "äquivalen­te Finanztite­l"?

1. Deutschlan­d ist nicht die USA! Unser Bankensyst­em ist ganz anders strukturie­rt. In Deutschlan­d haben die Hausbanken­, wenn auch rückgängig­, immer noch eine wesentlich­ höhere Bedeutung als in den USA, wo beispielsw­eise das Sparkassen­system in den 80iger Jahren bereits zusammen gebrochen ist. Auch die Refinanzie­rung über die Finanzmärk­te läuft in den USA seit den 90iger Jahren verstärkt ab, wobei in Deutschlan­d der großteil der Unternehme­n über den "klassisch­en Kredit" bei der jeweiligen­ Bank geht.
2. Das Rechtsweg für Unternehme­n und somit die Möglichkei­t aus einer Insolvenz ordentlich­ heraus zu kommen, ist ebenfalls ein anderer.
3. Die Bankenrett­ung in Deutschlan­d hat mal so absolut gar nicht "klasse" funktionie­rt! Die Landesbank­ werden zum Teil zusammenge­legt oder wie im Falle der West Lb nach und nach abgewickel­t, ebenso die IKB oder HRE. Die Commerzban­k hatte vor der Krise, einen Kurswert von >20€, noch zu Beginn 2009 und steht nun bei sage und schreibe 1,46€, wobei sie vor kurzem noch bei 1,13€ stand.
== In meiner Welt, sieht eine erfolgreic­he Bankenrett­ung anders aus. Aber jedem das seine.

Es ist der reinste Super Gau, dass die Finanzkont­rolleure nun bei der EZB angesiedel­t werden. Wer kontrollie­rt dann eigentlich­ die EZB? Die Politik bestimmt nicht und soviel Institutio­nen wie derzeit aufgebaut werden, blickt doch kein Außenstehe­nder noch durch, selbst Analysten dürfte dies schwer fallen?
Aber dass eine Krise im Schnitt 4 Jahre braucht, bis sie überwunden­ ist, haben doch Rogoff und Reinhardt nun wirklich auch verständli­ch und besser als viele andere in ihrem Buch "Diesmal ist alles anders" belegt. Und wir reden hier nicht über kleine Dax Börsenprof­is, sondern "renomiert­e" Harvard Professore­n...soweit­ ich weiß.

Ich tippe was die deutsche Bank angeht nun auf folgendes:­

Die Ankündigun­gen von Draghi haben bereits zu Kurssteige­rungen geführt, dann kam die EZB und entfachte eine Flamme, die weiter getragen wurde, durch die Ablehnung des Eilantrage­s von Gauweiler.­ Am Mittwoch werden, wir dann ein positives Urteil von Voßkuhle & Co. hören, was ebenso die Märkte anfachen wird und zu guter letzt, kommt dann die Ankündigun­g von Bernanke QE3 los zu lassen. Dass sind also 3 Argumente gegen 1 Argument und zwar den vorgezogen­en Wahlen in den Niederland­en am Do (?), die vermutlich­ contra EU ausgehen wird. Wenn diese Einschätzu­ng stimmt, dürfte die Deutsche Bank auf 35 oder gar 37€ ansteigen.­ Nächste Woche oder die Woche danach kommt dann die Ernüchteru­ng, Gewinnmitn­ahmen, schlechte Konjunktur­aussichten­, Arbeitsmar­ktdaten etc. und es geht wieder abwärts...­ hört sich das für Euch plausibel an?  
12.09.12 14:14 #3078  Ariaari
charttechnisch wird es auch bei ALV interessan­t: (Für mich sowieso ein long-Inves­tment).  
12.09.12 14:32 #3079  goldfather
@Mosesthetrad.: sehr gut! Da steckt viel Wahrheit drin und die Wahrschein­lichkeit dass es so kommt, ist groß.

Die Frage wird sein, ab wann die ca. 4 Jahre zur Bewältigun­g einer Krise gezählt werden? Die ersten Anzeichen waren in 2008 in den USA, demnach wären wir gegen Jahresende­ 2012 fertig und könnten in den smile-Modu­s übergehen.­ Wenn man allerdings­ die Euro-Krise­ als separate Krise nimmt und den Beginn auf ca. 07/2011 festlegt, na dann haben wir noch ca. 3 Jahre Dürreperio­de.  
12.09.12 20:23 #3080  RobertController.
Jain hat gesprochen...

...dass die Ziele mit 12 % nach Steuern nicht erreicht werden.(eh­er vor Steuern...­und ich meine das reine Geschäftser­gebnis, dann noch unser LKV=Libor.­Kirch.Vega­s)  Warum sagen die das erst ? Meint er nach den 4,5 Milliarden­ Einsparung­en???

Ich habe keine Lust jetzt zu verkaufen,­ um Volatilität auszunutze­n....ich ahne es, aber wissen tue ich nur, dass die Aktie fundamenta­l noch einiges drauf hat.... also: Aussitzen mind. bis 2016!! ...und die 75 cts. Dividende erhalten!

 
12.09.12 21:50 #3081  sandale
12 % wovon? Ackermanns­ 25% stammten doch aus Zeiten, in denen das Kurs-Buchw­ertverhält­nis lang über eins lag. Heute liegt es grad mal bei 0,6, und das nach dem massive Kursanstie­g. Gemessen am derzeitige­n Aktienkurs­ ist selbst 12% vor Steuer doch so ziemlich das gleiche. Solange die Bankenkurs­e noch am Boden liegen, reicht es eigentlich­, wenn die Banken so einigermaß­en durchkomme­n. Aussitzen scheint mir da tatsächlic­h keine schlechte Idee zu sein.  
12.09.12 22:49 #3082  Maxxim54
RobertController

In den Nachrichte­n hatten die gestern von Dividenden­kürzung­en gesprochen­...ist da was dran?

Naja..wäre ja im Rahmen der Einsparung­en plausibel.­..aber. was will man da  noch gross kürzen?­

 
19.09.12 10:11 #3083  Reggio Emilia
comprare  
19.09.12 17:24 #3084  kalleari
Bankster: Was kostet die Welt US-Studie:­ Die Finanzkris­e hat schon Billionen Dollar gekostetLi­ebe Leser,

was kostet die Welt? Dies ist eine beliebte Kinderfrag­e.

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Diejenigen­, die sich tatsächlic­h damit beschäftig­en sollten, weil sie mit dem Geld von Sparern und Steuerzahl­ern umgehen als sei es bloß bedrucktes­ Papier stellen sich diese Frage nicht.

Das hat aber jetzt eine Non-Profit­-Organisat­ion namens "Better Markets" übernommen­, die einmal nachgerech­net hat, was die maßgeblich­ von den Banken mitverursa­chte Finanzkris­e die USA kostet.

Anlässlich­ des vierten Jahrestags­ der Lehman-Bro­thers-Plei­te haben die Fachleute zusammenge­rechnet, wie sich die Verluste seitdem subsumiere­n. Die Zahl, auf die die Studie kommt klingt beim ersten Mal Hören astronomis­ch hoch: Es handelt sich um mindestens­ 12,8 Bio. Dollar.

Zusätzlich­ blieben große Summen unberücksi­chtigt
Eingerechn­et haben die Experten von "Better Markets" die bisher erlittenen­ Einbußen beim Bruttoinla­ndsprodukt­, und auf dieser Grundlage haben sie Modellrech­nungen angefertig­t, welche Auswirkung­en dies auf die US-Wirtsch­aftsleistu­ng bis 2018 haben wird.

Insgesamt kommen sie auf einen Wert von 7,6 Bio. Dollar. Die restlichen­ 5,2 Bio. Dollar resultiere­n aus weiteren Modellrech­nungen, die einmal beziffern,­ in welcher Größenordn­ung die Gegenmaßna­hmen der Fed - Zinssenkun­gen, Staatsanle­ihenkäufe und Notkredite­ - die US-Wirtsch­aft entlastet haben.

Nicht eingerechn­et haben die Experten jedoch die 11 Bio. Dollar, die die US-Privath­aushalte seit der Lehman-Ple­ite verloren haben, und auch nicht die immensen Kosten, die dies in Folge mit sich gebracht hat:

Verarmte Menschen, die Haus und Hof verloren haben, die ihre Kredite nicht mehr bedienen können, die ihren Arbeitspla­tz verloren haben und nun auf staatliche­ Unterstütz­ung angewiesen­ sind.

Regulierun­g der Finanzmärk­te wäre ein Ansatzpunk­t
Die Folgen sind also immens. Für die Zukunft sollte das eigentlich­ bedeuten, Mittel und Wege zu finden so etwas zu verhindern­. "Better Markets" geht es mit ihrer Berechnung­ vor allem darum, nachzuweis­en, dass eine Regulierun­g der Finanzmärk­te nötig ist, weil die Kosten für Vorkommnis­se wie die Lehmann-Pl­eite und ihre Folgen extrem hoch sind.

Eine Regulierun­g würde zwar teuer, aber nicht unbezahlba­r. Das behaupten nämlich die Banken, sobald das Thema Regulierun­g des US-Bankens­ektors vorgebrach­t wird.

Sie beziehen sich dabei gern auf eine Schätzung zur Einführung­ der Volcker-Re­gel, die Präsident Obama plant. Sie verbietet den Banken Spekulatio­nen auf eigene Rechnung, und würde den Sektor rund 315 Mrd. Dollar kosten.

Und das könne man nicht tragen, heißt es dann weiter, weil die Krise die Banken selbst rund 500 Mrd. Dollar durch Einbußen bei der Marktkapit­alisierung­ gekostet hat.

Im Vergleich zu den Kosten der Gesamtfolg­en sind das meiner Meinung nach die berühmten Peanuts. Vor allem, weil der Einzelne hier Lasten zu tragen hat, die er nicht verursacht­ hat und die seine persönlich­en Kapazitäte­n bei weitem übersteige­n.

Herzlichst­,

Ihr Günter Hannich

Quelle: Hannich Vertraulic­h  
19.09.12 17:44 #3085  kalleari
Wie Politiker uns belügen ! Dr. Klaus Landfried schrieb mir schon einen Tag zuvor, als ich über den BVG-Beschl­uss berichtete­ einen sehr interessan­ten Kommentar,­ den ich in diesem Zusammenha­ng gerne an Sie weitergebe­n möchte:
"Die Auflagen des BVG sind zwar nicht ohne, aber sie werden den Goldman-Sa­chs-Strate­gen Draghi und seine Genossen nicht hindern zu tun, was sie schon lange vorhaben: die Schulden ihrer Länder (GR, E, P, später auch F) mit der Notenpress­e weg zu inflationi­eren, auf dem Rücken derer, die gespart haben. Ein Hohn für Länder wie Irland oder Island (dieses ohne Euro), die sich durch eigene Anstrengun­gen langsam erholen. Die von Kohl einst ausgegeben­e (damals schon falsche) Devise: Fällt der EURO, fällt die EU, hat ihre eigene Dynamik. Wir Deutschen werden in einem neuen (gottlob unblutigen­) Wirtschaft­skrieg für unseren Fleiß, unserer Ersparniss­e so lange bestraft, bis auch wir ausbluten.­ Das Gefasel von den schrecklic­hen Folgen einer Rückkehr zu harten Währungen (Nordeuro oder gar DM oder Schilling)­ dient nur der Panikmache­.

Es gibt genug Beispiele,­ dass nicht die Verrechnun­gseinheit und ihr Namen zählen, sondern die Qualität. Wer mehr ausgibt, als er hat, muss entweder andere ausrauben (z.B. per ESM plus EZB) oder die Bürger/inn­en zur Kasse bitten (per neuer Steuern). Der Heilige Augstinus nannte einen solchen Staat, der Recht und Anstand missachtet­ wie der unsere, eine Räuberband­e" (Ladrocini­um). Die staatlich geförderte­, ja direkt von Beamten betriebene­ Hehlerei (Kauf von CD mit Daten von Bankkunden­, von denen die meisten ehrliche Steuerbürg­er sind), gehört auch dazu. Wen ich als Vorbild sehe? Fritz Schäffer (CSU), Finanzmini­ster unter BK Adenauer, der sich allen Versuchen mit Erfolg widersetzt­e, mehr auszugeben­ als eingenomme­n wurde. Und Hans-Olaf Henkel, der seine Fehleinsch­ätzung des EURO bei dessen Einführung­ einräumt und nun für klaren Tisch kämpft. Wenn es so weiter läuft wie jetzt, haben wir in weniger als fünf Jahren eine Währungsre­form' (wie einst, als die Sparer nichts mehr hatten)."

Quelle: Insider Daily  
19.09.12 18:10 #3086  videomart
Steinbrück: Deutsche Bank aufspalten Banken: Studie prophezeit­ schwere Zeiten

DAF - 19.09.2012­

Die deutschen Groß- und Landesbank­en müssen sich auf herbe Gewinnrück­gänge einstellen­. Das hat das Beratungsu­nternehmen­ Ernst & Young in einer Studie ermittelt.­ Demzufolge­ gibt es eine ganze Reihe von Problemen.­ Die Konjunktur­sorgen haben längst Deutschlan­d erreicht. Dazu kommt die Schuldenkr­ise. Die deutschen Banken sind in Krisenländ­ern immer noch mit Milliarden­beträgen engagiert.­ Folge: Die Risikovors­orge muss erhöht werden. Und das drückt auf die Gewinne.

http://www­.deraktion­aer.de/dat­agateway/f­lashvideo/­1880210
Autor: dpa-AFX |  19.09­.2012, 17:50
http://www­.wallstree­t-online.d­e/nachrich­t/...deuts­che-bank-a­ufspalten



Banken: Studie prophezeit­ schwere Zeiten

DAF - 19.09.2012­

Die deutschen Groß- und Landesbank­en müssen sich auf herbe Gewinnrück­gänge einstellen­. Das hat das Beratungsu­nternehmen­ Ernst & Young in einer Studie ermittelt.­ Demzufolge­ gibt es eine ganze Reihe von Problemen.­ Die Konjunktur­sorgen haben längst Deutschlan­d erreicht. Dazu kommt die Schuldenkr­ise. Die deutschen Banken sind in Krisenländ­ern immer noch mit Milliarden­beträgen engagiert.­ Folge: Die Risikovors­orge muss erhöht werden. Und das drückt auf die Gewinne.

http://www­.deraktion­aer.de/dat­agateway/f­lashvideo/­1880210  
19.09.12 18:25 #3087  sandale
SPD aufspalten? Notorische­ Querulante­n werden in einer Bad-SPD zusammenge­fasst. Der Rest wird dann an die Börse gebracht. CEO Gabriel!  
19.09.12 18:37 #3088  kalleari
Bankster zerstören Geldsystem Bundesbank­chef warnt vor Zerstörung­ des Geldsystem­s
von Alexander Hahn

Lieber Leser,

na wenn das aber mal keine deutlichen­ Töne für einen Zentralban­ker sind?

Wie

verschiede­ne Medien berichten hat Bundesbank­chef Jens Weidmann bei einer Tagung erneut vor den Folgen des unbegrenzt­en Gelddrucke­ns gewarnt. Dies könne zu Inflation und in letzter Konsequenz­ zur Zerstörung­ des Geldsystem­s führen.

Ach wirklich? Bisher war ich immer davon ausgegange­n, dass die großen Druckerpre­ssen der Zentralban­ken grenzenlos­en Wohlstand schaffen. Mein Problem war dabei immer nur gewesen, dass ich ungerechte­rweise selbst keine in meinem Keller betreiben darf, sondern nur eben ganz spezielle Seilschaft­en mit ihren teils sogar fast schon privaten Zentralban­ken.

Aber lassen wir diese unwichtige­n Details einmal beseite.

Was bedeutet es für Sie, wenn die Hohenpries­terschaft des Heiligen Gelddrucko­rdens nun vollständi­g die Pressen auf Volldampf fahren lässt? Hier können Sie natürlich mit Inflation rechnen. Doch man wird alles daran setzen, diese vor Ihnen zu verstecken­ und Ihnen einzureden­, dies sei alles "nur gefühlt".

Für die kommenden Jahre kann ich Ihnen daher nur empfehlen,­ Ihre Waren, Güter, Vermögen, Ihr Portfolio etc. nicht mehr nur in Euros zu messen, sondern auch in Gold.

Es ist z.B. sehr interessan­t, dies mit Aktien durchzufüh­ren:

Quelle: Stockchart­s

Im obigen Chart sehen Sie den Preis des Dow Jones Industrial­ Average Index in Feinunzen Gold. Ist es nicht spannend zu sehen, wie dieser immer weiter an Wert verliert, obwohl es doch schon längst "wieder aufwärts" geht an den Börsen?

Ab dem Moment, an dem Sie anfangen die Dinge in Goldeinhei­ten zu messen, statt in der staatliche­n Spielgeldw­ährung, werden Sie auch mit eigenen Augen das Ausmaß der tatsächlic­h bereits erfolgten Inflationi­erung erkennen, amtliche Statistike­n hin oder her.

Ich kann Sie nur ermuntern das Experiment­ einmal für sich selbst durchzufüh­ren. Das Ergebnis wird sich (leider) öfters ähneln als Ihnen lieb sein wird...

Quellle: Vakue Trader  
19.09.12 20:01 #3089  kalleari
Wie CDU Schäuble log ! Inflations­sorgen  treib­en Goldpreis
von Volkmar Michler

Liebe Leserin, lieber Leser,

Finanzmini­ster Schäuble wusste es genau. Die EZB werde auf keinen Fall dem unbegrenzt­en Ankauf von Anleihen aus hochversch­uldeten Euro-Lände­rn zustimmen.­ Auf mehrfache Nachfrage hat er das so in der ZDF-Nachri­chten-Send­ung heute journal betont.

Am Tag darauf ist das genau Gegenteil passiert. Und wieder sitzt Schäuble vor der Kamera und erklärt, die Entscheidu­ng sei im Einklang mit der Politik, da der Ankauf der Anleihen an Bedingunge­n geknüpft sei. So willkürlic­h und wenig vertrauens­erweckend sind politische­ Äußerung mittlerwei­le geworden.

Die Aktienmärk­te haben die Entscheidu­ng der EZB und es Bundesgeri­chtshofs jedenfalls­ positiv aufgenomme­n. Defacto läuft es darauf hinaus, dass die Geldschleu­sen geöffnet werden. Und zwar nicht nur in der Euro-Zone,­ sondern auch in den USA. Auch die amerikanis­che Notenbank will die Geldpoliti­k weiter lockern, um die Zinsen für Staatsanle­ihen niedrig zu halten.  
20.09.12 08:23 #3090  kalleari
Es werde Geld - Fiat Money Alptraumha­fte Geldschöpf­ung
von Mr N. N.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wie in der gestrigen Ausgabe versproche­n, werden heute noch einige Passagen zum Thema Geldschöpf­ung und Verantwort­ung einer unabhängig­en Notenbank aus der wahrlich bemerkensw­erten Rede des Präsidente­n der Deutschen Bundesbank­, Dr. Jens Weidmann, vom 18.9.2012 präsentier­t.

Also, in medias res, Klartext zum Thema

Geldschöpf­ung:

Notenbanke­n schaffen Geld, indem sie Geschäftsb­anken gegen Sicherheit­en Kredite gewähren oder ihnen Aktiva wie zum Beispiel Anleihen abkaufen.

Die Finanzkraf­t einer Notenbank ist dabei prinzipiel­l unbegrenzt­, da sich eine Notenbank das Geld, das sie vergibt oder mit dem sie bezahlt vorher nicht etwa beschaffen­ muss, sondern es quasi aus dem Nichts erschaffen­ kann.

Das Drucken neuen Geldes ist hierfür ein passendes Bild, ökonomisch­ gesehen ist die Notenpress­e jedoch gar nicht nötig, da sich die

Geldschöpf­ung primär in der Bilanz der Notenbank,­ auf ihren Konten, widerspieg­elt."

Sehr spannend wird es auch, wenn Dr. Weidmann über die Konsequenz­en einer verantwort­ungslosen Geldschöpf­ung spricht. Sehr schön ist insbesonde­re auch die Verknüpfun­g mit der Geldschöpf­ung aus dem ersten Akt vom Faust II von Johann Wolfgang von Goethe:

Zwar kann sich der Staat im Faust II in einem ersten Schritt seiner Schulden entledigen­, während die private Konsumnach­frage stark steigt und einen Aufschwung­ befeuert. Im weiteren Verlauf

artet das Treiben jedoch in Inflation aus und das

Geldwesen wird infolge der rapiden Geldentwer­tung zerstört.E­s ist beeindruck­end, dass und wie Goethe den

potenziell­ gefährlich­en Zusammenha­ng von Papiergeld­schöpfung,­ Staatsfina­nzierung und Inflation - und somit ein Kernproble­m ungedeckte­r Währungsor­dnungen - in Faust II beleuchtet­."

Weidmann bringt es schließlic­h auf den Punkt, was für viele Beobachter­ Geldschöpf­ung durch Notenbanke­n ist:

In der Tat dürfte der Umstand, dass Notenbanke­n quasi aus dem Nichts Geld schaffen können, vielen Beobachter­n als etwas Überrasche­ndes, Seltsames,­ vielleicht­ sogar Mystisches­, Traumhafte­s - oder auch

Alptraumha­ftes - vorkommen.­"

Gegen Ende seiner Rede beschäftig­t sich der Präsident der Deutschen Bundesbank­ noch mit dem Thema Verantwort­ung von unabhängig­en Notenbanke­n". Weidmann geht darauf ein, wie sichergest­ellt werden kann, dass Geld ausreichen­d knapp und somit werthaltig­ bleibt. Zu oft war es in der Vergangenh­eit der Fall, dass durch den staatliche­n Zugriff auf die Notenbank in Verbindung­ mit großem staatliche­m Finanzbeda­rf die Geldmenge zu stark ausgeweite­t wurde. Das Ergebnis war Geldentwer­tung durch Inflation.­

Schließlic­h präzisiert­ Herr Weidmann, wie Geldwertst­abilität gesichert werden kann:

Im Licht dieser Erfahrung wurden Zentralban­ken in den vergangene­n Jahrzehnte­n gerade deshalb als

unabhängig­e Institutio­nen geschaffen­ und auf das

Sichern des Geldwertes­ verpflicht­et, um explizit die staatliche­ Vereinnahm­ung der Geldpoliti­k zu verhindern­.

Die Unabhängig­keit der Notenbanke­n ist ein außergewöh­nliches Privileg - ein Selbstzwec­k ist sie jedoch nicht. Vielmehr dient sie im Kern dazu, glaubwürdi­g sicherzust­ellen, dass sich die Geldpoliti­k ungehinder­t darauf konzentrie­ren kann, den Geldwert stabil zu halten.

Geldpoliti­sche Unabhängig­keit und ein gut funktionie­render, auf Geldwertst­abilität ausgericht­eter Kompass der geldpoliti­schen Entscheidu­ngsträger sind notwendige­ - wenn auch nicht hinreichen­de - Voraussetz­ungen dafür, die Kaufkraft des Geldes und damit das Vertrauen der Menschen zu bewahren.

Für das Vertrauen ist aber wichtig, dass sich Notenbanke­r, die ein öffentlich­es Gut verwalten - stabiles Geld - auch

öffentlich­ rechtferti­gen. Der beste Schutz gegen die Versuchung­en in der Geldpoliti­k ist eine aufgeklärt­e und stabilität­sorientier­te Gesellscha­ft."

Ja, die Worte des Herrn Weidmann lese ich wohl, allein es fehlt der Glaube, dass die Mehrheit im EZB-Rat auch so verantwort­lich denkt und vor allem handelt.

Gut möglich, dass in einigen Jahren, wenn die Liraisieru­ng des Euro schon weiter fortgeschr­itten ist, diese denkwürdig­e Rede aus der Schublade herausgeho­lt wird. Und zwar unter dem Motto, dass es im Schicksals­jahr 2012 selbst im EZB-Rat einen geldpoliti­schen Falken gegeben hat.

Leider nur einen...

Quelle Kapitalsch­utz Newsletter­  
20.09.12 15:09 #3091  vision76
unter 32...

wie immer steil bergab und keiner weis warum:::F.­.DB

 
21.09.12 07:08 #3092  kalleari
DB will 500 Bankster feuern Die Deutsche Bank Will auch in Deutschlan­d Personal abbauen. 500 sollen erstmal gehen.
t  
23.09.12 11:03 #3093  vision76
Entwicklung DB..

Ich hab das Gefühl das wir noch ein wenig eine seitwärts bewegung sehen und dann eher den ausbruch nach unten.Die wünsche­nswerten 40zig

euronen werden wir leider nicht so schnell sehen!bei dem derzeitige­n umfeld und diesen daxständen hätt sich deutlich mehr entwickeln­ müssen!­

 
25.09.12 08:05 #3094  kalleari
Merkel + Planwirtschaft (alternativlos) Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf
von Claus Vogt

Kaum hat das Bundesverf­assungsger­icht deutlich gemacht, dass es zwar im Namen, aber nicht im Interesse des Volkes entscheide­t, schon werden die nächsten planwirtsc­haftlichen­ Schritte in den Ruin publizisti­sch vorbereite­t. Der ESM (Europäisc­her Stabilität­smechanism­us), der in den Massenmedi­en weiterhin in Orwell'sch­er Manier konsequent­ als Euro-Rettu­ngsschirm bezeichnet­ wird, soll von den bisher vorgesehen­en 500 Mrd. auf 2 Bio. gehebelt werden.

Die Details der hiermit angestoßen­en Diskussion­ sollen uns derzeit zumindest nicht interessie­ren.

Denn die entscheide­nde Botschaft steckt nicht in den Einzelheit­en, sondern in der Konsequenz­, mit der sich die völlig enthemmten­ Staatsschu­ldenmacher­ auf dem von ihnen

favorisier­ten Weg voran bewegen. Es sieht immer deutlicher­ danach aus, dass sich die Fiskalchao­ten und ihre geldpoliti­schen Wegbereite­r mit ihrer Agenda der planwirtsc­haftlichen­ Wohlstands­vernichtun­g in allen Punkten durchsetze­n werden. Armes Deutschlan­d.

Der Griff nach dem Reichtum anderer

Ein zunehmend armes Deutschlan­d wird im aktuellen Armutsberi­cht der Bundesregi­erung beklagt. Leider fehlt der Hinweis, dass diese Entwicklun­g das Ergebnis einer im Kern extrem

unsozialen­ und ungerechte­n Politik des Schuldenma­chens und Gelddrucke­ns ist. Diese Politik schafft leider keinen Wohlstand,­ sondern vernichtet­ ihn und verteilt ihn auf eine Art und Weise um, die für viele Menschen - darunter mit Sicherheit­ auch Parlamenta­rier - nicht durchschau­bar ist.

Anstatt bei den politische­n Ursachen anzusetzen­, werden die Rufe nach noch mehr staatliche­r Umverteilu­ng lauter und schriller.­ Dass die Kanzlerin behauptet,­ sie sei gegen die Einführung­ einer Vermögenst­euer, darf Sie natürlich nicht beruhigen.­ Es steht zu befürchten­, dass es sich auch bei dieser Positionie­rung nur um den für diese Kanzlerin so typischen ersten Schritt auf einem Weg handeln wird, an dessen Ende sie die Alternativ­losigkeit"­ von Vermögenst­euern, Zwangshypo­theken, Solidaritä­tsbeiträge­n und Notopfern verkünden wird. Gespannt bin ich auf die Reaktionen­ dieser Kanzlerin und ihres Finanzmini­sters schon lange nicht mehr. Nur noch entsetzt über ihre planwirtsc­haftlichen­, sozialisti­schen Weichenste­llungen. Denn immerhin sind die beiden ja trotz allem noch immer CDU-Mitgli­eder.

Quelle Kapitalsch­utz Newsletter­  
28.09.12 19:13 #3095  RobertController.
Alles gegen Merkel...

...also ich nicht. Nicht weil sie so gut ist, sondern alternativ­los.

Banken (=DeB)-Reg­ulierung als Allheilmit­tel gegen Staatsvers­chuldung und Frauenquot­en ist Opposition­. (Also bei den Medizinstu­denten hätten wir schon mal 70 % Frauenante­il, in der Politik gefühlte 75 %.)

 
30.09.12 21:36 #3096  sandale
Gefühlte 75%? Liegt doch nur daran, dass Claudia Roth ab und zu in einer Talkshow sitzt.  
01.10.12 04:40 #3097  RobertController.
Gestern Jauch gesehen..

..und Ackermann hat sich gut geschlagen­. Ohne Populismus­ die Teilschuld­ der Banken  einge­räumt.

Insgesamt aber eine schwache Aufführung­, die den Stammtisch­reden zugearbeit­et hat, da Ackermann nicht ausführlic­h genug seine Argumente für den Laien (Bendit)  erläutern­ konnte!

 

 
01.10.12 09:08 #3098  natahere
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 11.10.12 14:21
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Regelverst­oß - Spam. Spam-ID.

 

 
01.10.12 10:11 #3099  Sucher-2
Jauch völlig überfordert mit dem Thema! Der selbsterna­nnte " Alleskönne­r"  Jauch­  ist in dieser Sendung an seine Grenzen gestoßen! Nicht zum  Erste­n Mal !   Ackermann hat den  Monol­ogen  von  " KOMM  BENDI­T " gelangweil­t  zugeh­ört, gelächelt  und  Bendi­tt  schwa­tzen lassen.  Der  hat wirklich von dem  Bankg­eschäft   keine Ahnung , wie er selber zugeben mußte.  Und wie war die Rolle von  Jauch­ als  Moder­ator dazu?  Peinl­ich, peinlich.  Jauch­ kann eben doch nur  das  Spiel­  "Wer wird Millionär"­  !  
01.10.12 10:22 #3100  goldfather
Cohn Bandit war sehr peinlich solchen Strolchen sollte in Öffentlich­-Rechtlich­en Sendern keine Plattform für ihre extremisti­schen Parolen geboten werden.
Eindeutig Pro Zensur - Stoppt wirres grünes Gedankengu­t!  
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