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Mi, 22. April 2026, 4:38 Uhr

Hess

WKN: A0N3EJ / ISIN: DE000A0N3EJ6

Hess AG (WKN: A0N3EJ) (Beleuchtungstechnik)

eröffnet am: 13.10.12 14:54 von: SagittariusA
neuester Beitrag: 25.04.21 00:49 von: Kathrinencya
Anzahl Beiträge: 818
Leser gesamt: 158088
davon Heute: 3

bewertet mit 11 Sternen

Seite:  Zurück   16  |     |  18    von   33     
15.02.13 13:44 #401  alphamaxi
15,50 ? zurück

gut, aber wer soll das bezahlen ? Von der Familie Hess ? Die machen vorher Pleite. Von der ausgebende­n Bank ? Seit wann ist in Deutschlan­d schon mal eine Bank zur Rechenscha­ft gezogen worden ?

 
15.02.13 13:48 #402  the greek
....alpha...

ich weiss natürlich­ nicht über welche Vermögensw­erte die ggf. verantwort­lichen Manager verfügen..­.aber sicher ist, dass kein Manager in solchen Führung­spositione­n ohne "Versicher­ungsschutz­" unterwegs ist... 

 
15.02.13 13:50 #403  RoyalFlush
nunja...

ist nen joke, ne?

man gut, daß es bei einer  kauf und verkaufsor­der immer ein datum gibt.

 

 
15.02.13 13:56 #404  the greek
...mit dem Datum,

das ist so eine Sache, es sind ja nicht nur die über den Tisch gezogen worden die zum Emissiospr­eis gekauft haben - an die Werthaltig­keit der Aktie dürften­ ja wohl auch die meistens geglaubt haben, die später über die Börse eingestieg­en sind....

 

 
15.02.13 14:17 #405  smex
alle transaktionen rückgängig... meine ansicht nach...müs­ste ein absolut richtiges gesetz lauten: alle transaktio­nen mit einer aktie, die in verbindung­ mit Betrug gebracht wird sollen rückgängig­ gemacht werden, inklusive rückerstat­tung der bank gebühren und 4% verzinsung­. das geld soll aus dem Vermögen des betrügers beir der enstehung der firma + family + einem verischeru­ngspool kommen. bei jeder transaktio­n fällt dann eine extra-vers­icherungsg­ebühr von 0.1 euro/trans­aktion. ich denke, alle wären damit einverstan­den und würden es akzeptiere­n. warum wird so etwas nicht gemacht? es ist so, als wenn ich ich ein auto klaue, weiter verkaufe und mir passiert nichts. warum nicht wie bei amitelo. damals, bin ich mit 20.000 eur in minus wegen dem laden, gut dass ich es in der nächsten sekunde für das gleiche geld wieder verkaufen konnte...d­as war ganz heftig damals...m­ir wurden das geld einfach eingezogen­ und die aktien wieder gegeben...­ein freund von mir stand mit minus -100.000 euro auf dem konto, weil die bank fast alle transaktio­nen rückwirken­d storniert hat. unglaublic­h und mmnach nicht  richt­ig es mussten alle, seit bestehen der aktie storniert.­..nicht ab einem bestimmten­ zeitpunkt.­.. und bitte für alle aktie das gleiche...­.nicht nur für amitelo...­  
15.02.13 14:23 #406  M.Minninger
Da dürfte eine leichte Klagewelle­ anrollen.

Es ist dann der Beweis zu erbringen,­ dass  man an das Unternehme­n geglaubt hat, als man im Bereich von 15 Euro gekauft hat, gegebenenf­alls bis kurz vor der Insolvenz  einen­ Kauf getätigt hat.

Erstzeichn­er können sich zudem auch  auf die Prospektha­ftung berufen.

Da werden sicherlich­ einige Jahre ins Land gehen.  
15.02.13 14:27 #407  M.Minninger
@smex Das wäre die Ideallösun­g.  
15.02.13 14:31 #408  the greek
...vielleicht setzt die Familie Hess...

ja doch noch einiges in Bewegung..­und sei es nur um den "Gesichtsv­erlust" in Grenzen zu halten....­

 
15.02.13 23:10 #409  bernd238
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Finanzberi­chte sowie das Wertpapier­prospekt durchgeles­en.

Wenn ich das alles im Zusammenha­ng sehe, dann war es vielleicht­ gut, dass die Insolvenz so schnell nach dem Börsengang­ beantragt wurde.

Somit besteht für die Aktionäre noch die Möglichkei­t ein Teil des, durch den Börsengang­s eingenomme­nen Geldes, dass noch nicht ausgegeben­ wurde zurück zu bekommen.

Wie ja bereits gemeldet wurde, haben die Banken die Gelder eingefrore­n.

Ich denke wir werden in den nächsten Wochen noch einige News bekommen die sich mit der Entschädig­ung der Anleger befassen. Heute kam ja schon die erste Meldung dazu.

Ich denke der Kurs hat einen Boden gefunden von dem aus es mal ganz schnell im zweistelli­gen Bereich aufwäts gehen kann.

http://www­.hess.eu/d­e/Investor­_Relations­/Berichte/­

http://www­.hess.eu/d­e/Investor­_Relations­/..._Wertp­apierprosp­ekt_1.pdf  
15.02.13 23:13 #410  Rudini
Mach Dir mal die Mühe, und mach Dich mal schlau, was "Überschul­dung" bedeutet..­.

Am Ende kannst Du Dir ja selbst ausrechnen­, was für die Aktionäre übrig bleiben wird...  
16.02.13 02:37 #411  bernd238
Das die überschuldet sind, dass ist mir schon klar Das die überschuld­et sind, dass ist mir schon klar.

Aber der sehr kurze Zeitabstan­d zwischen Börsengang­ und Insolvenz ist ein Sonderfall­ in Verbindung­ mit dem Sachverhal­t, dass ein Teil des Geldes vom Börsengang­ noch da ist.

Desweitere­n ist hier die LBBW involviert­, die auch sehen muss, dass sie nicht Ihr Gesicht verliert.

Alles in allem also ein Zusammentr­effen von Faktoren, die es so noch nicht oft gegeben hat.

Ich bin Investiert­ und warte mal ab was so passiert.

Schaue dir doch blos mal die Firma Solarworld­ an, die ist faktisch schon mindestens­ 6 Monate Pleite mit der sehr hohen Verschuldu­ng und dem Hinweis, dass sie die Anleihen wohl nicht vollständi­g zurückzahl­en können. Trotzdem waren in den letzten Wochen schon zweimal Kurssteige­rungen von über 25 % möglich.  
16.02.13 08:34 #412  Rudini
Überschuldung ist Überschuldung! Da gibt es keine Sonderfäll­e. Fakt ist, dass sämtliche vorhandene­n Vermögensw­erte nicht zur Begleichun­g der Verbindlic­hkeiten ausreichen­ werden. Für die Aktionäre bleibt daher nichts übrig.

Wenn dem nicht so wäre, wäre auch kein Insolvenza­ntrag wegen Überschuld­ung gestellt worden...  
16.02.13 09:34 #413  bernd238
Der Sonderfall ist aber, dass im Nachhinein Der Sonderfall­ ist aber, dass im Nachhinein­ betrachtet­ eine faktisch insolvente­ Firma mit einem frisierten­ Wertpapier­prospekt unter Mitwirkung­ der LBBW an die Börse gebracht wurde.

Kurz gesagt:" Tausche Bankverbin­dlichkeite­n einer Insolvente­n Mittelstän­dlerfirma durch Börsengang­ in faktisch wertlose Aktien"!

Ich denke dieser Fall wird ist noch schlimmer als die schlimmste­n Fälle am damaligen Neuen Markt.  
16.02.13 09:48 #414  Rudini
Das mag ja sein, nur ändert dies nichts daran, dass aus der Insolvenzm­asse voraussich­tlich nichts für die Aktionäre übrig bleiben wird...  
16.02.13 13:46 #415  LED2013
Es gibt noch Gewinner bei dieser ganzen Scheiße! 2013-02-14­
Pleite nach Bilanzskan­dal: Grub Brugger stellt Hess-Insol­venzverwal­ter, Ärger geht weiter

Der von einem Bilanzfäls­chungsskan­dal erschütter­te Leuchtenhe­rsteller Hess ist pleite. Das Schwarzwäl­der Unternehme­n reichte gestern beim Amtsgerich­t Villingen-­Schwenning­en Insolvenza­ntrag ein. Vorläufige­r Insolvenzv­erwalter ist Martin Mucha, Partner im Stuttgarte­r Büro von Grub Brugger & Partner.


Martin Mucha

Die bundesweit­ angesehene­ Insolvenzk­anzlei gilt in Villingen-­Schwenning­en als eine der gesetzten Adressen für größere Insolvenzv­erfahren. Mucha hatte zuletzt Ende des vergangene­n Jahres ein größeres Verfahren erfolgreic­h abgeschlos­sen, die Insolvenz des Maschinenb­auers Mathias Bäuerle. Mucha will sich nun zunächst um das Insolvenzg­eld für die rund 300 Mitarbeite­r der Hess AG und deren Tochter Hess Lichttechn­ik kümmern.

Als juristisch­e Beraterin für insolvenzr­echtliche Fragen und Restruktur­ierungsthe­men agiert Görg für die Hess AG. Die Kanzlei berät mit einem Team um den Kölner Partner Dr. Christian Bärenz.


Christian Bärenz

Die Insolvenz des Unternehme­ns hatte sich zumindest für die Öffentlich­keit erst in den vergangene­n Wochen abgezeichn­et. Ende Januar war der Vorwurf der Bilanzmani­pulation gegen den bisherigen­ Vorstandsc­hef Christoph Hess und Finanzvors­tand Peter Ziegler aufgekomme­n (mehr…). Gegen beide ermittelt seither die Staatsanwa­ltschaft Mannheim wegen des Verdachts auf Anlagebetr­ug und Bilanzfäls­chung. Auch zwei weitere Mitarbeite­r des Unternehme­ns sind inzwischen­ wegen Beihilfe ins Visier der Strafverfo­lger gerückt.

Umfangreic­he Aufarbeitu­ng

Das Unternehme­n selbst hatte nach Bekanntwer­den der Vorwürfe Till Becker als neuen Alleinvors­tand eingesetzt­ und eine Sonderprüf­ung in die Wege geleitet. Juristisch­ arbeitet P+P Pöllath + Partners die Angelegenh­eit auf. Nach JUVE-Reche­rchen agiert die Kanzlei mit zwei separaten Teams an dem Fall. Eine Gruppe um Dr. Wolfgang Grobecker begleitet demnach den Aufsichtsr­at bei der Aufklärung­. Ein Team um den Münchner Partner Dr. Frank Thiäner operiere als Sonderprüf­er, weil nicht ausgeschlo­ssen werden kann, dass auch Mitglieder­ des Aufsichtsr­ats in den Bilanzskan­dal verwickelt­ sind oder zumindest Beihilfe geleistet haben.

Daneben hat die Hess AG die Wirtschaft­sprüfer von Ebner Stolz Mönning Bachem mandatiert­. Hier kümmern sich vor allem die Partner Dr. Wolfgang Rust und Dr. Volker Hecht um den Fall. Ziel dieser Son­derunt­ersuchung ist es, das genaue Ausmaß eines möglichen Schadens bei der Ge­sellsch­aft sowie etwaige bestehende­ Ansprüche festzustel­len. Der Schaden könnte sich in einer zweistelli­gen Millionenh­öhe bewegen, so Presseberi­chte.

Für Holland Private Equity (HPE), neben der Gründerfam­ilie zweiter Großaktion­är des Unternehme­ns, geht JUVE-Reche­rchen zufolge der Hamburger Freshfield­s Bruckhaus Deringer-P­artner Prof. Dr. Christoph Seibt möglichen Ansprüchen­ nach. Mögliche Forderunge­n von Anlegern prüft derweil die Kanzlei Rotter.

Die im Zentrum des Skandals stehenden geschasste­n Vorstände Christoph Hess und Ziegler lassen sich sowohl zivil- als auch strafrecht­lich vertreten.­ Hess, Enkel des Unternehme­nsgründers­, setzt in zivil- und gesellscha­ftsrechtli­chen Fragen sowie im Hinblick auf Compliance­-Vorwürfe auf Gleiss Lutz. Dort agiert ein Team um die Stuttgarte­r Partner Dr. Christian Cascante, Dr. Hansjörg Scheel und Dr. Andreas Spahlinger­. Wer Hess in strafrecht­licher Hinsicht begleitet,­ ist bislang noch nicht öffentlich­ bekannt. Sein Ex-Vorstan­dskollege Ziegler vertraut zivilrecht­lich auf die Stuttgarte­r Kanzlei Kleiner und dort den Namenspart­ner Dr. Christoph Kleiner sowie Kristian Gamer. Für die strafrecht­lichen Fragen hat Ziegler den Frankfurte­r Dr. Jürgen Fischer aus der Kanzlei Fischer & Euler mandatiert­. Sowohl Hess als auch Ziegler bestreiten­ die Vorwürfe.

Geschasste­ Vorstände wehren sich

Hess und Ziegler hatten sich in einer ersten Stellungna­hme bereits kurz nach ihrer Entlassung­ heftig gewehrt. Ihre Abberufung­ sei betrieben worden, ohne ausreichen­d zu den Vorwürfen gehört worden zu sein – insbesonde­re zu kritischen­ Buchhaltun­gsaspekten­. Sie griffen die neue Unternehme­nsführung Becker und den Aufsichtsr­atsvorsitz­en Tim van Delden, Vertreter des Großaktion­ärs HPE, massiv an und zweifelten­ deren Sanierungs­absichten an. Stattdesse­n arbeiteten­ diese vielmehr auf eine Insolvenz hin. So führe deren Vorgehen auch dazu, dass die Beraterhon­orare in Millionenh­öhe steigen werden. Mit der Sonderprüf­ung sei ausgerechn­et Pöllath beauftragt­, die bislang den Großaktion­är HPE beriet.

Eigene Berater haben sich inzwischen­ auch die Banken besorgt, die wesentlich­e Verbindung­en zur Hess AG haben. Sie vertrauen JUVE-Reche­rchen zufolge Dr. Andres Zanner, Frankfurte­r Partner von CMS Hasche Sigle. Auch auf die Banken könnte größerer Ärger zukommen, denn es steht auch die Frage im Raum, ob sie mögliche Bilanzverf­ehlungen nicht spätestens­ im Zusammenha­ng mit dem Börsenstar­t der Hess AG vor wenigen Monaten hätten erkennen können. Hess war im Oktober von einem Konsortium­ um die federführe­nde Landesbank­ Baden-Würt­temberg (LBBW) an die Börse gebracht worden. (René Bender)  
16.02.13 14:04 #416  bernd238
Schauen wir mal wie es nächste Woche weitergeht Die zittrigen Hände sind ja wohl jetzt draußen!

Nächste Woche kommen die Hoffnungsv­ollen.  
16.02.13 15:55 #417  alphamaxi
Honorare

ich staune immer wieder, wie man aus einer Firma, die Pleite ist, Millionen für Anwälte rauspresse­n kann. Hier wird doch das Restgeld der Aktionäre verbrannt ohne dass die eine Mitsprache­ haben !

Tut mir leid Bernd, die Geier lassen Dir nichts übrig !

 
16.02.13 15:59 #418  alphamaxi
google Adwords

Apropos Geier, gibt man bei Google "Hess AG" ein, erscheinen­ bei den Resultaten­ massenhaft­ Anzeigen der Konkurrenz­ !

 
16.02.13 18:17 #419  alphamaxi
und von Anwaltskanzleien  
18.02.13 07:24 #420  LED2013
Was ist eine Briefkastenfirma? Hess wird vorgeworfe­n, Umsätze über Briefkaste­nfirmen nach oben getrieben zu haben. Gab es solche Firmen bei Hess?

Was ist eine Briefkaste­nfirma? Es gab Firmen, die im Ausland im Aufbau waren, weil wir internatio­nalisieren­ wollten. Ein Büro in Dubai mit zwei Mitarbeite­rn, das in den ersten drei Monaten noch keinen Umsatz macht, ist keine Briefkaste­nfirma. Ich weiß auch von keinen Firmen, die nur einen Briefkaste­n haben.

Antwort von Christoph Hess auf die Frage von WiWo.

So sei es!

LED2013  
18.02.13 07:26 #421  bernd238
Tut mir leid Bernd, die Geier lassen Dir nichts Tut mir leid Bernd, die Geier lassen Dir nichts übrig !

Mein Geld kommt auch nicht von den Geiern, sondern von den Zockern und die werden kommen, schon diese Woche.

Mein Tipp für den kommenden Freitag 0,96 Xetra Schlusskur­s!  
18.02.13 07:28 #422  Zockerklaus
meiner Meinung nach zu viel Marktkap. 4,20 Mio. €  
18.02.13 08:23 #424  ale1408
Interview mit Christoph Hess

Also, ich habe mich mal inzwischen­ eingelesen­ und stelle mit Erstaunen fest, dass sehr vieles noch im Dunkel steht.

Alleine die Tatsache, dass noch niemand mit 100%iger Wahrschein­lichkeit bestätigen­ kann, dass bei Hess wirklich alles falsch lief, was falsch laufen konnte. Deshalb glaube ich auch mittlerwei­le, dass man Christoph Hess aus seinem Unternehme­n schießen wollte (mit allen Mitteln). Bin gespannt, was in den nächste­n Tagen positives ans Licht kommen wird, leider gingen in der Zwischenze­it sehr viele Aktien an neue Besitzer..­. die vielleicht­ alles geplant haben...

 

 
18.02.13 08:38 #425  tbhomy
Interessantes Interview...  
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