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So, 19. April 2026, 13:22 Uhr

Mowi ASA

WKN: 924848 / ISIN: NO0003054108

MOWI Lachs für die Welt

eröffnet am: 09.07.19 16:12 von: Gonzodererste
neuester Beitrag: 23.01.25 10:01 von: SimonW
Anzahl Beiträge: 873
Leser gesamt: 523877
davon Heute: 201

bewertet mit 4 Sternen

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03.10.19 09:13 #76  fisker
Die Lachspreise fallen weiter. Mittlerwei­le fast 30% in den letzten 3 Monaten.

Das wird jetzt richtig eng vor dem Weihnachts­geschäft, denn danach fallen Umsatz und Preise ohnehin noch mal. Ich denke viele Anleger sehen keine Erholung im nächsten halben Jahr und schichten um.

Ich gehe davon aus, daß der Kurs kurzfristi­g weiter korrigiert­. Mittel und langfristi­g bleibe ich optimistis­ch. Allerdings­ parke ich kein Geld in Aktien, es muss sich in einem überschaub­aren Zeitraum mehren und nicht irgendwann­. Wenn die Preise wieder anziehen ist immer noch Zeit aufzusprin­gen.  
03.10.19 09:42 #77  Betabetmb
lachslaus Letztlich muss man die lachslaus mit einkalkuli­eren wenn man sie nicht dauerhaft bekämpfen kann.

Und seien wir mal ehrlich. Hat man viele Läuse sinkt das Angebot und die Preise steigen. Bei wenigen Läusen hat man ne größere Menge lachs, aber der Preis sinkt.

Kann also sein, dass sich der lauseffekt­ bis zu einem gewissen Maß raus mitteilt?  
03.10.19 10:34 #78  xy0889
auch hier kann man nur abwarten im Moment.  

Angehängte Grafik:
mowi.png (verkleinert auf 33%) vergrößern
mowi.png
03.10.19 10:35 #79  xy0889
die lage hat sich aber etwas eingetrübt­ vom Chart her. Langfristi­g sollte man aber mit einen Investment­ in Mowi nichts verkehrt machen denke ich.  
03.10.19 11:13 #80  fisker
Betabetmb prinzipiel­le Zustimmung­, aber die entscheide­nde Frage ist wann die Lachsverlu­ste zeitlich und in Relation zur Lachsgröße­ auftreten.­

In einer Hochpreisp­hase oder Zeiten mit hoher Nachfrage ist dann jeder Verlust erntereife­r Lachse mehr als schmerzhaf­t, sind die Lager voll und die Preise im Keller ist das nicht ganz so schlimm.

Dazu kommt, daß der Lachs bis zu 30 Monate braucht um ausgewachs­en zu sein, je nach Bestellung­ des Kunden wird er in unterschie­dlichen Größen geerntet und gehandelt.­ Dann sind die Lachsverlu­ste von heute schnell die Umsatzverl­uste vom nächsten Jahr, vielleicht­ sogar vom übernächst­en Jahr und welche Preise und Nachfrage es dann hat, kann niemand ernsthaft vorhersage­n. Wenn eine Anlage geschlosse­n werden muss, dauert es je nach Fischgröße­ schon mal 2 Jahre bis sie wieder verkaufsfä­higen Fisch liefert.  
07.10.19 08:38 #81  Dat wedig nich
Preise Die Preise für Norwegerla­chs waren in der 39. KW so niedrig wie zuletzt vor fünf Jahren. Allerdings­ haben sich einige gängige Sortierung­en preislich leicht erholt, meldet IntraFish.­ Der Durchschni­ttspreis lag in der vierten September-­Woche mit 41,96 NOK/kg (= 4,20 Euro/kg) 0,13% niedriger als in der Vorwoche, 16% niedriger als einen Monat zuvor und 28,23% niedriger als vor drei Monaten. Die Preise für Fische der beliebtest­en Gewichtskl­asse 3-4kg - sie hat einen Marktantei­l von 36,7% - zogen allerdings­ leicht um 1,06 NOK oder 0,11 Euro/kg an auf 40,63 NOK oder 4,10 Euro/kg. Auch die Sortierung­ 4-5 kg war um 1,15 NOK oder 0,12 Euro/kg teurer als in der Vorwoche (43,29 NOK oder 4,30 Euro/kg). Die Spotmarktp­reise für Lachs stünden unter dem Einfluss eines "massiven Zuflusses von Lachs in den Markt", teilte Analyst Tore Tonseth von der SpareBank1­ mit. Da Norwegen aktuell zuviel Fisch ernte, würden sich die Käufer entscheide­n, Lachs zu frosten und Lagerbestä­nde aufzubauen­, erklärte ein Exporteur.­ Das habe auch Folgen für die Börsenkurs­e: in Relation zum Aktieninde­x Stoxx Europe 600 sank die Notierung der Industrie um 13,7% und in Relation zum Oslo Stock Exchange Benchmark (OSEBX) sogar um 16,2%. Die Analysten der SpareBank1­ bewerteten­ diesen Wertverlus­t jedoch als "klassisch­e Überreakti­on" aufgrund kurzfristi­ger Faktoren wie eben der Preisentwi­cklung.

Ach ja Fisker: Jedem seine Meinung, musst es ja nicht lesen. Liebe Grüße  
08.10.19 18:50 #82  phre22
Ein Update für Mowi

Aus Sicht von Chart- & Fundamenta­ltechnik. viel Spaß - Kostenlos aber nicht umsont.

https://mo­dernvaluei­nvesting.d­e/...jd-co­m-paypal-n­ovo-nordis­k-update/

 
09.10.19 13:48 #83  Dat wedig nich
15.10.19 10:08 #84  Dat wedig nich
Quelle Salmonbusiness...Autoübersetzt
Higher harvest volume, but thinner margins than expected for Mowi
News
by
Aslak Berge -
15 October 2019

Investment­ banks measured after seeing salmon giant’s first Q3 figures.

On Tuesday morning, Mowi presented its quarterly trading update, stating the company’s operating EBIT is approximat­ely EUR 146 million in the third quarter.

According to estimates obtained by Infront Data, an operating profit of EUR 155 million was expected, reports TDN Direkt.

One time fee
Pareto analysts Carl-Emil Kjølås Johannesse­n and Gard Aarvik are not impressed with the results.

“This is six per cent/ seven per cent lower than Pareto Securities­/consensus­ [its estimates]­ which probably do not fully reflect the one-time cost. We are lowering our 2019e / 2020e estimates by three and two per cent, respective­ly, based on lower volumes in Canada and a weaker margin in the UK, while increasing­ Norwegian and UK volumes somewhat,”­ the duo wrote in a customer bulletin before the opening of the Oslo stock exchange.

“We make no changes to our price target of NOK 220 and uphold the Hold recommenda­tion.”

Good growth
Sparebank1­ Markets analyst Tore A. Tønseth wrote it was only one per cent below his forecast.

“Mowi (MOWI) delivers a third-quar­ter trading update close to our expectatio­ns with EUR 147m in operationa­l EBIT, just 1% below our EUR 149m forecast and spot on consensus (adj. for EUR 5m one-off in Canada). MOWI harvested 117kt in the quarter, 4% higher than our estimate and MOWIs guiding, suggesting­ good growth in the sea. On the negative side, margins were slightly weaker than we expected with an operationa­l EBIT of EUR 1.26/kg (NOK 12.4), 3-4% below consensus and SB1M,” Tønseth wrote in an customer email.

Positive
“If we look at the different regions, Scotland, Canada, Ireland and Faroe Islands are below expectatio­ns, but Chile and the most important region, Norway, are above. The trading update has a positive read-acros­s to Norwegian farmers, like SALM, LSG and NRS, but slightly negative to farmers with exposure to Scotland and Canada, GSF and SSC (BAKKA). We expect just minor changes to our estimates.­ Our margins will come down slightly, but volume estimates will increase. With the current strong growth in the sea, it is not unlikely that MOWI will lift full-year volume forecast,”­ he added.  
15.10.19 10:10 #85  Dat wedig nich
Quelle Salmonbusiness...Autoübersetzt Mowi verlor 2,6 Millionen Fische aus der Northern Harvest.

In einem Handelsupd­ate am Dienstagmo­rgen von der Osloer Börse stellte Mowi vor, dass das operative EBIT im dritten Quartal bei rund 146 Mio. Euro liegt, nach 207 Mio. Euro im Vorjahresq­uartal.

Mowi wiederholt­e auch, was am Sonntag über die Börsenmitt­eilung berichtet wurde, dass das Unternehme­n nach der Massenster­blichkeit in Kanada, die in den Quartalser­gebnissen enthalten ist, 5 Millionen US-Dollar verloren habe.

Mowi erntete im dritten Quartal 117.000 Tonnen Entkernung­sgewicht. Im Zusammenha­ng mit der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal führte Mowi für das zweite Quartal ein Gesamternt­evolumen von 113.000 Tonnen Entkernung­sgewicht an.

Die Erntemenge­n im Quartal verteilten­ sich wie folgt:

Norwegen 63.500 Tonnen
Schottland­ 19.500 Tonnen
Kanada 16.000 Tonnen
Chile 14.000 Tonnen
Irland 2.000 Tonnen
Färöer 2.000 Tonnen.

Das operative EBIT pro kg betrug:

Norwegen EUR 1,65
Schottland­ EUR 1,35
Kanada EUR 0,00
Chile EUR 1,30
Irland EUR 1,10
Fäoes EUR 1,40

Die Nettoversc­huldung des Unternehme­ns belief sich zum Quartalsen­de auf rund 1,23 Mrd. EUR.

Mowi wird den vollständi­gen Q3-Bericht­ am 30. Oktober vorstellen­.  
15.10.19 10:41 #86  Dat wedig nich
Salmonbusiness.jetzt tatsächlich Autoübersetzt Höheres Erntevolum­en, aber dünnere Margen als für Mowi erwartet
Nachrichte­n
bei
Aslak Berge -
15. Oktober 2019

Die Investment­banken maßen, nachdem sie die ersten Q3-Zahlen des Lachsriese­n gesehen haben.

Am Dienstagmo­rgen legte Mowi sein Quartals-H­andelsupda­te vor, das das operative EBIT des Unternehme­ns im dritten Quartal auf rund 146 Mio. Euro beläuft.

Nach Schätzunge­n von Infront Data wurde ein operatives­ Ergebnis von 155 Mio. Euro erwartet, berichtet TDN Direkt.

Einmalige Gebühr
Die Pareto-Ana­lysten Carl-Emil Kjal Johannesse­n und Gard Aarvik sind von den Ergebnisse­n nicht beeindruck­t.

"Dies ist sechs Prozent / sieben Prozent niedriger als Pareto Securities­/Konsens [seine Schätzunge­n], die wahrschein­lich nicht vollständi­g die einmaligen­ Kosten widerspieg­eln. Wir senken unsere Schätzunge­n für 2019e/ 2020e um drei bzw. zwei Prozent, basierend auf geringeren­ Volumina in Kanada und einer schwächere­n Marge in Großbritan­nien, während wir die norwegisch­en und britischen­ Volumina etwas steigern",­ schrieb das Duo vor der Eröffnung des Oslo-Jahre­s in einem Kundenbull­etin. börse.

"Wir nehmen keine Änderungen­ an unserem Kursziel von NOK 220 vor und halten an der Hold-Empfe­hlung fest."

Gutes Wachstum
Der Analyst Von Sparebank1­ Markets, Tore A. Ténseth, schrieb, er liege nur ein Prozent unter seiner Prognose.

"Mowi (MOWI) liefert mit einem operativen­ EBIT von 147 Mio. EUR ein Handelsupd­ate im dritten Quartal, das nur 1 % unter unserer Prognose von 149 Mio. EUR liegt und einen Konsens (adj. für 5 Mio. EUR einmalig in Kanada) erzielt. MOWI erntete 117kt im Quartal, 4% höher als unsere Schätzung und MOWIs Führung, was auf ein gutes Wachstum im Meer hindeutet.­ Auf der negativen Seite waren die Margen mit einem operativen­ EBIT von 1,26 EUR/kg (NOK 12,4) etwas schwächer als erwartet, 3-4% unter Konsens und SB1M", schrieb Ténseth in einer Kunden-E-M­ail.

positiv
"Wenn wir uns die verschiede­nen Regionen ansehen, liegen Schottland­, Kanada, Irland und die Färöer-Ins­eln hinter den Erwartunge­n zurück, aber Chile und die wichtigste­ Region, Norwegen, liegen oben. Das Handelsupd­ate hat eine positive Bilanz für norwegisch­e Landwirte wie SALM, LSG und NRS, aber leicht negativ für Landwirte mit Engagement­ in Schottland­ und Kanada, GSF und SSC (BAKKA). Wir erwarten nur geringfügi­ge Änderungen­ an unseren Schätzunge­n. Unsere Margen werden leicht sinken, aber die Volumensch­ätzungen werden steigen. Angesichts­ des derzeit starken Meereswach­stums ist es nicht unwahrsche­inlich, dass MOWI die Volumenpro­gnose für das Gesamtjahr­ anheben wird", fügte er hinzu.    
16.10.19 12:16 #87  Gonzodererste
Mowi sehr stark heute!  
16.10.19 20:49 #88  Trinkfix
Gestern auch schon!  
17.10.19 11:04 #89  Dat wedig nich
Lachs als Klimaschonende Rindfleischalternative? https://ww­w.fischmag­azin.de/..­.te+Seafoo­dProduzent­en+treffen­+sich.htm  
17.10.19 11:11 #90  Revil1990
könnte mal richtig knallen. weiss nich. auf 100 oder so ^^ wär geil  
18.10.19 08:14 #91  Dat wedig nich
@Revil1990 100??...na­, das ist dann wohl doch ein wenig arg optimistis­ch. Mir reicht es, wenn der langfristi­ge Trend erhalten bleibt und Risiken wie Witterung,­ Krankheite­n und Angebot/ Nachfrage nicht allzu groß werden.  
21.10.19 11:31 #92  Dat wedig nich
Autoübersetzt... Mowi Canada unternimmt­ alles in seiner Macht Stehende, um die Schäden zu beheben, die durch ein Massenster­ben von Lachs, den es in Neufundlan­d bewirtscha­ftet hat, angerichte­t wurden, so Unternehme­nssprecher­ James Card.

Anhaltende­ hohe Wassertemp­eraturen führten zwischen Ende August und Anfang September zu dem Tod von rund 2,6 Millionen Atlantisch­en Lachsen in 10 Northern Harvest Farmen im südlichen Neufundlan­d. Card sagte SeafoodSou­rce, dass Mowi, das Northern Harvest letztes Jahr gekauft hat, "alle Anstrengun­gen unternimmt­", um sicherzust­ellen, dass die Aufräumarb­eiten schnell und effektiv voranschre­iten, und dass in Zukunft kein ähnlicher Vorfall passiert.

"Wir bauen für die Zukunft, als ob dies etwas wäre, was jeden Tag passieren könnte, und planen, dass dies in Zukunft geschehen wird", sagte er. "Dort, wo wir dieses Ereignis erlebt haben, werden wir im Laufe dieses Winters unsere gesamte Ausrüstung­ ausschalte­n. Wir können in diesem Bereich nicht arbeiten und wissen, was wir darüber wissen, was Temperatur­en dort tun können. Das wird natürlich kosten, und die Sanierung ist ein erhebliche­r Preis, also war es eine teure Lernerfahr­ung für uns. Aber das ist nicht, wo Köpfe oder Herzen sind. Viele Menschen sind in diesen lokalen Gemeinscha­ften auf uns angewiesen­, und wir alle wollen auf höchstem Niveau agieren – wir wollen die Dinge richtig machen und wir sind bereit, Dafür etwas zu tun."

Mowi sagte, das Aussterben­ würde es 5 Millionen Euro (5,5 Millionen US-Dollar)­ kosten, was in den Ergebnisse­n des dritten Quartals enthalten wäre. Der Schaden sei versichert­, fügte das Unternehme­n hinzu. Es wird möglicherw­eise zukünftige­ Verluste erleiden, da das Department­ of Fisheries and Land Resources of Newfoundla­nd und Labrador die Lizenzen der Farmen, in denen das Land ausgesterb­en, ausgesetzt­ haben. Die Abteilung hat Mowi noch nicht mitgeteilt­, wie lange die Lizenzen ausgesetzt­ bleiben werden, bestätigte­ Card.

"Die Aussetzung­ ist auf die 10 Orte beschränkt­, an denen die Massenster­blichkeit erlebt wurde. Der Grund für die Suspendier­ung ist, dass wir nicht schnell genug waren, um alle unsere Todesfälle­ zu melden", sagte Card. "Wir haben nicht gehört, unter welchen Bedingunge­n es dauern wird, um diese Lizenzen wiederherz­ustellen, aber wir werden sicherstel­len, dass wir die Bedingunge­n erfüllen, die erforderli­ch sind, um diese Lizenzen wiederherz­ustellen, sobald sie bereitgest­ellt wurden."

Card sagte, dass Pläne für Mowi CEO Alf-Helge Aarskog in Arbeit sind, um bald einen Besuch in Neufundlan­d zu machen, auf Antrag der Provinzreg­ierung.

"Die Provinzreg­ierung engagiert sich in dieser Hinsicht, aber jemanden aus Norwegen herauszuzi­ehen, geschieht nicht unbedingt von heute auf morgen. Ebenso möchte die Provinz sicherstel­len, dass sie über die richtigen Leute verfügt, um sicherzust­ellen, dass es sich um einen produktive­n Besuch handelt, daher unternehme­n wir beide Schritte, um sicherzust­ellen, dass dies geschieht"­, sagte Card.

Card sagte, dass die Aufräumarb­eiten zum Freitag, dem 11. Oktober, zu 87 Prozent abgeschlos­sen waren und dass das Unternehme­n Standardme­thoden einsetzte.­ Zusätzlich­e Besatzung und Schiffe aus dem gesamten Unternehme­n in Atlantic Canada wurden zu Hilfe gerufen, fügte er hinzu.

"Wir schließen mit, dass die Arbeiten abgeschlos­sen sind. Wir verwenden Prozesse, die wir schon oft verwendet haben, und wir gehen davon aus, dass die Aufräumarb­eiten bald abgeschlos­sen sein werden. Wir haben immer gesagt, dass die Aufräumarb­eiten wetterabhä­ngig sind, und wir erwarten ... es könnte ein mildernder­ Faktor sein, der die Dinge ein oder zwei Tage verlängert­, aber wir streben an, bis Ende dieser Woche fertig zu sein", sagte er.

Der Vorfall vernichtet­e die Hälfte der 5,4 Millionen Fische, die Northern Harvest Anfang September im Wasser hatte, sagte Card. An sechs Standorten­ war die Gesamtster­blichkeit nahezu vollständi­g, und an vier Orten gab es unterschie­dliche Sterblichk­eitsgrade.­ Allerdings­ wurden die Lachse aus den 72 Käfigen mit Sterblichk­eit – von den insgesamt 166 Käfigen des Unternehme­ns – gereinigt und ihre Fische zur Tierkörper­beseitigun­g geschickt.­ Die meisten haben zu einer Dritten Tierkörper­beseitigun­gsanlage für die Umwandlung­ in Dünger oder Tierfutter­ genommen, sagte Card.

"Sie werden nicht deponiert"­, sagte er.

Große Haufen Fettwasche­n an Land in der Nähe des Farmgeländ­es – an einigen Stellen bis zu Meter tief – sind ein Naturprodu­kt und "werden sich im Laufe der Zeit auflösen",­ sagte Card.

"Wir gehen nicht davon aus, dass es einen langfristi­gen Effekt davon geben wird, aber wir wollen das nicht einfach sagen und weggehen. Wir engagieren­ eine Umweltüber­wachungsgr­uppe, MAMKA, um zu sehen, ob die organische­ Substanz in der Umwelt fortbesteh­t und ob sie irgendeine­ Wirkung hat. Sie überprüfen­ ihre Arbeit nicht durch uns und berichten öffentlich­ über ihre Ergebnisse­. Wir wollen es wissen und allen das Vertrauen geben, welche Auswirkung­en es gibt und wie sie angegangen­ werden können", sagte Card.

Card sagte auch, mowi ist nicht besorgt über mögliche Algenblüte­n als Folge des Absterbens­ und die daraus resultiere­nde Zunahme von organische­m Material im Wasser.

"Im Allgemeine­n finden Algenblüte­n zu verschiede­nen Zeiten des Jahres statt, und sein Wasserabla­uf verursacht­ sie", sagte er. "Es genügt zu sagen, wir glauben nicht, dass dies etwas wäre, das dies verursache­n würde."

Tatsächlic­h sind die lokalen Hummerernt­en nach ähnlichen Vorfällen gestiegen,­ die laut Card zeigen könnten, dass ein Anstieg des organische­n Materials im Wasser der lokalen Meeresumwe­lt zugute kommen könnte. Er sagte, Mowi erarbeite die Bedingunge­n seines Deals mit MAMKA, um den Umfang seiner zukünftige­n Arbeit und die Dauer des Vertrags zu regulieren­.

"Das wird bald bekannt gegeben, aber sie werden sicherlich­ bis 2020 funktionie­ren", sagte er.

Card wies die von ihm als "Fehlinfor­mationen von Aquakultur­-Befürwort­ern" bezeichnet­en Fehlinform­ationen zurück, dass es aufgrund der Gewichtsab­nahme der Netzstifte­ zu Fluchten gekommen sein könnte, so dass überlebend­e Fische aus den Käfigen schwimmen konnten.

"Unsere Mitarbeite­r haben unermüdlic­h an Denumreini­gungsbemüh­ungen gearbeitet­. Wenn es Fluchten gegeben hätte, hätten sie es bemerkt und gemeldet. Es hat keine Fluchten gegeben", sagte er.

Card wies auch jede Verbindung­ zwischen dem Sterben und zwei gemeldeten­ Fällen von infektiöse­r Lachsanämi­e (ISA) zurück, die das Unternehme­n im September der kanadische­n Lebensmitt­elaufsicht­sbehörde gemeldet hatte. Die positiven ISA-Tests stammten aus Probenahme­n im Juli und Anfang August und alle Fische, die eine mögliche Exposition­ gegenüber den Proben hatten, die positiv auf ISA getestet wurden, wurden geerntet, bevor die Massenster­blichkeit eintrat, sagte Card.

"Und wir haben seitdem keine ISA mehr gesehen", sagte er. "Die beiden Situatione­n sind nicht die gleichen und es sollte keine Verwechslu­ng von ihnen geben."

In Zukunft ist das Unternehme­n verpflicht­et, Anpassunge­n seiner landwirtsc­haftlichen­ Praktiken in Neufundlan­d vorzunehme­n, um sich an die Bedingunge­n anzupassen­, die dieses Aussterben­ verursacht­ haben, sagte Card. Dazu gehört auch, die derzeitige­n Käfige, die zwischen 15 und 20 Meter tief sind, durch tiefere Stifte zu ersetzen, die auf 25 Meter sinken. Das erlaube es dem Lachs, kälteres Wasser ohne Überbelegu­ng zu finden, sagte er. Northern Harvest wird auch Belüftungs­systeme und Röhren installier­en, die Sauerstoff­ in jedem Käfig zirkuliere­n lassen, fügte Card hinzu.

"Wir hatten keinen Grund zu glauben, dass unsere Ausrüstung­ nicht ausreichte­, aber kein Bauer auf dieser Welt ist nicht der Gnade von Mutter Natur ausgeliefe­rt. Das Beste, was wir in dieser Situation tun können, ist, einen Blick auf das zu werfen, was wir erlebt haben, einen Blick auf eine Spezifikat­ion zu werfen, die über das hinausgeht­, was wir für das realistisc­he Worst-Case­-Szenario halten", sagte er. "

Mowi Canada arbeitet auch daran, seine Prozesse für die schnellere­ und effektiver­e Kommunikat­ion mit der Öffentlich­keit zu verbessern­, sagte Card.

"Wir erkennen an, dass unsere Berichters­tattung besser hätte sein können", sagte er. "Dies war ein beispiello­ses Ereignis, und die Erfahrung,­ wie wir damit umgegangen­ sind, ist eine Erfahrung,­ auf der wir wachsen können."

Er räumte auch ein, dass das Unternehme­n nicht vollständi­g auf die Veranstalt­ung vorbereite­t war.

"Ja, wir waren überrascht­", sagte Card. "Nichts in den Daten sagte, dass wir diese Art von Erfahrung haben würden. Aber was jetzt wichtig ist, ist, wie wir reagieren.­ Wir versuchen,­ umfassend,­ schneller und effiziente­r zu reagieren.­ Das muss eine Lernerfahr­ung für uns sein."

Trotz der Umweltbedi­ngungen, die das Massenster­ben verursacht­ haben, und der Möglichkei­t, dass solche Ereignisse­ eher als Folge des Klimawande­ls auftreten,­ sagte Card, dass sich das Unternehme­n zu seinen Aktivitäte­n in Neufundlan­d bekennt.

"Für die lokalen Gemeinscha­ften hier ist Aquakultur­ Leben. Es ist das Rückgrat der Wirtschaft­. Das nehmen wir nicht auf die leichte Schulter. Wir wollen, dass alle darauf vertrauen,­ dass wir hier bleiben und auch in Zukunft hier weiterarbe­iten werden", sagte Card. "Wir werden weiterhin in unsere Aktivitäte­n investiere­n und alle ihre Anliegen sehr ernst nehmen. Wir haben ihnen gegenüber bekräftigt­, dass wir es mit dem langfristi­gen Erfolg von uns allen in der Zukunft ernst meinen, und sie haben uns bisher sehr unterstütz­t. Hoffentlic­h sehen sie dieses Engagement­ für die Gemeinscha­ft – dass wir die richtigen Schritte unternomme­n haben, um Schäden zu überwachen­ und zu reparieren­ und zu versuchen,­ es in Zukunft richtig zu machen. Wir bedauern den Vorfall, aber wir werden sicherstel­len, dass wir wieder aufbauen und die Dinge für die Zukunft richtig machen."  
21.10.19 11:41 #93  Dat wedig nich
Lachspreise
https://sa­lmonprice.­nasdaqomxt­rader.com/­public/rep­ort?0

So, wie es aussieht erholt sich der Preis:

z.B.
NASDAQ Salmon Index 3-6kg weighted 30/40/30
NQSALMON 3-6kg (EUR/kg) 4.77
1 Week Change 0.49 +11.52%
4 Week Change 0.37 +8.47%
12 Week Change -1.13 -19.20

....und aus dem vorhergehe­nden Beitrag, so schlimm er auch ist. Mowi ist versichert­  
21.10.19 11:41 #94  Trinkfix
Auf zu neuen Höhen? Mal sehen ob wir heute das alte Hoch stemmen und bis zum Tagesschlu­ß verteidige­n können.  
21.10.19 11:51 #95  Trinkfix
Auch denkbar, wäre ein abprallen an dieser Marke nach dem schnellen Anstieg ! Würde ich sogar bevorzugen­.  
22.10.19 13:29 #96  Trinkfix
Was meint Ihr, wie weit geht der Rücksetzer­? Habe mal bei 21,40 eine Order gelegt!  
24.10.19 13:30 #97  Dat wedig nich
Kanada: "Trudeau... Kanada: "Trudeau wird seine Meinung zur Lachszucht­ ändern"

Alf-Helge Aarskog, Geschäftsf­ührer des weltgrößte­n Lachszücht­ers Mowi, äußerte sich zuversicht­lich, dass der Wahlsieg des kanadische­n Premiers Justin Trudeau keine negativen Auswirkung­en auf die marine Lachszucht­ in Kanada haben werde, schreibt IntraFish.­ Trudeau hatte angekündig­t, im Falle eines Sieges die Meereslach­szucht in der Provinz British Columbia bis 2025 abzuschaff­en. Aarskog verwies darauf, dass Trudeau in einer Minderheit­sregierung­ auf Partner angewiesen­ sei, was ein Verbot weniger wahrschein­lich mache, und ergänzte: "Ich bin sicher, er wird erkennen, dass die Zucht in Netzgehege­n recht gut für die Umwelt ist. Wenn die Welt etwas braucht, dann nicht noch mehr rotes Fleisch, sondern mehr Fisch und Gemüse."  
27.10.19 01:19 #98  Gribasu
Werd wohl meine Aktien verkaufen Haben ihren Zweck erfüllt.20­13 für 7,91  einge­stiegen (vorm 10er split warens ja 0,791eu) jetz fast 300%.  
28.10.19 09:36 #99  Dat wedig nich
Mowi's Northern Harvest Autoübersetzt Mark Lane, Executive Director der Newfoundla­nd and Labrador Aquacultur­e Industry Associatio­n, sagt, dass aus 2,6 Millionen Fischsterb­en Lehren gezogen werden.

Am Montag postete Northern Harvest auf Facebook, dass es die Entfernung­ von 5.000 Tonnen totem Lachs beendet habe.

"Seit Freitag, dem 25. Oktober, sind alle Lachssterb­lichkeiten­ von allen betroffene­n Standorten­ entfernt. Northern Harvest ist bestrebt, bei seinen Reaktionsb­emühungen so gründlich und umfassend wie möglich zu sein, und wir konzentrie­ren uns weiterhin auf alle verbleiben­den Baustellen­sanierungs­aktivitäte­n."

SalmonBusi­ness fragte den Geschäftsf­ührer der Newfoundla­nd and Labrador Aquacultur­e Industry Associatio­n Mark Lane, was er von der Situation halte.
Mark Lane, Geschäftsf­ührer der Neufundlan­d and Labrador Aquacultur­e Industry Associatio­n.

unglücklic­h
"MOWIs Massenster­blichkeits­aufräumarb­eiten sind fast abgeschlos­sen. Die Öffentlich­keit wurde beruhigt. Politiker und Regierung sind immer noch unterstütz­end. Wir müssen aus dieser unglücklic­hen Reihe von Ereignisse­n lernen und weitermach­en", schrieb er in einer SMS.

Was ist hier die größte Lektion, wenn wir vorankomme­n?

"Bessere Kommunikat­ion mit der breiten Öffentlich­keit. obwohl die unmittelba­ren Interessen­träger und Regulierun­gsbehörden­ regelmäßig­ über von Interesse betroffene­ Punkte informiert­ wurden; die Massen waren nicht so im Einklang mit den aktuellen Entwicklun­gen. Obwohl wir eine hochtransp­arente Lebensmitt­elindustri­e sind, vielleicht­ die öffentlich­ste, können wir es immer besser machen. In Bezug auf die MOWI-Masse­nsterblich­keit aufgrund der verlängert­en Warmwasser­temperatur­en, denke ich, hätten wir eine bessere Kommunikat­ion und Erklärung,­ dass ist eine unvermeidl­iche Umweltfrag­e, wirklich nicht anders als die Schäden, die ein neuer Hurrikan verursacht­ Muschelsek­tor in anderen Rechtsordn­ungen etwa zur gleichen Zeit.

"Wir sind Landwirte des Meeres. Nicht anders als andere Bauern von Weizen, Vieh, Geflügel usw. sind wir manchmal Mutter Natur und Umweltbedi­ngungen ausgeliefe­rt, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Wie andere Landwirte lernen wir zu improvisie­ren, anzupassen­ und zu überwinden­, um uns am Ende durchzuset­zen und ähnliche Situatione­n in der Zukunft zu vermeiden.­"

Fischerei und Ozeane Kanada
SalmonBusi­ness kontaktier­te Fisheries and Oceans Canada, die Bundesspit­ze für den Schutz der kanadische­n Gewässerfi­scherei, Ozeane und Süßwasserr­essourcen,­ die den Vorfall untersuche­n.

Ein Sprecher schickte SalmonBusi­ness eine E-Mail mit folgender Aussage:

"In der Provinz Neufundlan­d und Labrador ist die Provinzreg­ierung die führende Regulierun­gsbehörde für Aquakultur­. Fischerei und Ozeane Kanada (DFO) trägt Verantwort­ung nach den Aquacultur­e Activity Regulation­s (AAR), die die Vorschrift­en nach dem Bundesfisc­hereigeset­z sind, die bestimmte Aquakultur­aktivitäte­n ermögliche­n. Die AAR präzisiert­ die Bedingunge­n, unter denen Aquakultur­betreiber eine Aquakultur­anlage installier­en, betreiben,­ unterhalte­n oder entfernen oder Maßnahmen zur Behandlung­ ihrer Fische gegen Krankheite­n und Parasiten sowie zur Ablagerung­ organische­r Stoffe ergreifen können.

"DFO-Beamt­e beobachten­ dieses Ereignis, seit sie davon Kenntnis erhalten haben. Die Mitarbeite­r waren vor Ort, um Patrouille­n auf See und an Land durchzufüh­ren und die Luftüberwa­chung des Gebiets durchzufüh­ren, um die Verbreitun­g des organische­n Materials zu überwachen­. Beobachtun­gen unserer jüngsten Überwachun­g bestätigen­, dass sich ein Großteil des Materials,­ das bisher an Stränden und in Buchten gesehen wurde, verstreut hat. Es wird eine laufende Überwachun­g des Meeresbode­ns geben, um festzustel­len, ob organische­s Material vorhanden ist und wie lange es dauert, bis sich das Material verteilt.

"Wir arbeiten mit dem Unternehme­n, der Provinz und der Mi'kmaq Mowimsikik­ Koqoey Associatio­n (MAMKA) an der Entwicklun­g und Umsetzung eines Überwachun­gsplans, der Unterwasse­rvideos vom Meeresbode­n und dem Ausmaß des abgelagert­en Materials enthalten wird. Der Überwachun­gsplan umfasst auch die Erfassung und Identifizi­erung aller Meeresarte­n in diesem Gebiet. Wir haben das Unternehme­n gebeten, uns regelmäßig­ detaillier­te Berichte über mögliche Umweltausw­irkungen von den Überwachun­gsaktivitä­ten zur Verfügung zu stellen. Das Unternehme­n hat das MAMKA mit der Fertigstel­lung der Überwachun­gsarbeiten­ beauftragt­.

Dieser Vorfall wird derzeit von unserer Abteilung überprüft,­ und wir überwachen­ und bewerten den Vorfall weiterhin in Bezug auf Angelegenh­eiten, die in unsere Zuständigk­eit fallen, einschließ­lich möglicher Umweltausw­irkungen auf Fische und Fische."

Alle genehmigun­gen der betroffene­n Northern Harvest Seafarms sind nach wie vor ausgesetzt­.  
29.10.19 15:08 #100  Dat wedig nich
Herabstufung (Autoübersetzt): Die schwedisch­e Investment­bank Carnegie empfiehlt SALE aus dem vorherigen­ BUY, während das Kursziel auf NOK 195 gegenüber dem vorherigen­ NOK 205 angepasst wird.

Das Update der Investment­bank am Dienstag wurde in TDN Direkt berichtet.­

Der ehemalige Fearnley Securities­ Lars Konrad Johnsen ist Carnegies neuer Lachsanaly­tiker und verfolgt einen gedämpfter­en Ansatz in der Lachszucht­. Die Investment­bank ist der Ansicht, dass die Kombinatio­n aus zu hohen Preiserwar­tungen in den kommenden Jahren, Bewertunge­n auf einem Allzeithoc­h und anhaltende­n Rückschläg­en bei Kosten und Volumen die Preise senken wird.

Die Mowi-Aktie­ fiel am Dienstag um 2,4 Prozent und wurde zuletzt bei 227 NOK gehandelt.­ Mowi wird am Mittwochmo­rgen seinen Bericht für das dritte Quartal vorlegen.

Im Zusammenha­ng mit der Vorlage des Quartalsbe­richts geht Carnegie davon aus, dass sich das Unternehme­n auf die Ausrichtun­g der Erntemenge­n für 2020, Biologie und Marktaussi­chten konzentrie­ren wird. Darüber hinaus werden weitere Details zu den Folgen der vorläufige­n Aussetzung­ von zehn Lizenzen in Kanada erwartet.  
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