DAX-Überblick
| eröffnet am: | 02.09.24 10:59 von: | Highländer49 |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 20:23 von: | Highländer49 |
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| davon Heute: | 165 | |
bewertet mit 1 Stern |
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10.03.26 19:34
#876
Highländer49
DAX
Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs samt einer Entspannung am Ölmarkt haben den Dax am Dienstag phasenweise wieder über die 24.000-Punkte-Marke katapultiert. Letztlich ging der deutsche Leitindex dann mit einem Plus von 2,39 Prozent auf 23.968,63 Punkte aus dem Tag. Die Risikobereitschaft der Anleger stieß an der runden Marke an ihre Grenzen.
Weiterhin bewegte sich der Dax, der tags zuvor auf ein Tief seit Mai 2025 abgesackt war, konträr zum Auf und Ab der Ölpreise. Am Montagmorgen war der Preis für die Rohöl-Sorte Brent zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar je Fass geklettert. Im Handelsverlauf hatte dann eine Gegenbewegung eingesetzt und sich nach dem europäischen Börsenschluss sowie auch am Dienstagmorgen beschleunigt.
Auslöser war, dass US-Präsident Donald Trump zunächst die Freigabe strategischer Ölreserven in Erwägung gezogen und Medien berichtet hatten, dass er auch eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland überdenke. In einem Telefoninterview mit dem US-Sender CBS News hatte Trump schließlich den Iran-Krieg für "so gut wie beendet" erklärt.
Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank blieb dennoch vorsichtig: "Die Gefahr für die Börsen ist nicht gebannt." Die Frage bleibe, ob der Iran derselben Meinung sei. Zudem gab es von Israel keine Bekräftigung der Aussagen Trumps, sondern nur den Kommentar des Außenministers Gideon Saar, dass "kein endloser Krieg angestrebt" sei.
Der MDax der mittelgroßen Werte ging mit plus 2,94 Prozent auf 29.723,08 Zähler aus dem Handel. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , gewann 2,67 Prozent auf 5.837,17 Zähler und auch an den Börsen in London und Zürich wurden Erholungsgewinne verbucht.
In den USA legten die wichtigsten Indizes zum Handelsschluss in Europa moderat zu. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der Nasdaq 100 stiegen um 0,6 Prozent.
Mit Ausnahme der europäischen Lebensmittelbranche, die von herben Verlusten der Schweizer Lindt-Aktie nach unten gezogen wurde, legten alle Sektoren zu. Neben Rohstoffaktien waren vor allem Bank- und Technologiewerte besonders stark, was sich auch am deutschen Markt widerspiegelte.
Infineon und Suss stiegen um etwas mehr als 6 Prozent, Aixtron sogar um fast 11 Prozent. Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) gewannen 3,4 Prozent und Commerzbank (Commerzbank Aktie) 4,5 Prozent.
Auch Autowerte erholten sich. Trotz eines laut Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Ausblicks gehörten auch Volkswagen dazu mit einem Plus von 2,8 Prozent.
Der Modekonzern Hugo Boss bekam 2025 die schwache Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekommen, doch der bereits im Dezember gegebene Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt. An der Börse kommt das zunächst sehr gut an, doch dann setzten Gewinnmitnahmen ein und das Tagesplus schrumpfte auf 1,8 Prozent.
Evotec sackten im Nebenwerte-Index SDax um fast 11 Prozent ab. Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler treibt seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen voran. Negativ aufgenommen wurde laut RBC-Analyst Charles Weston aber vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr. Größter Index-Gewinner war unterdessen Dermapharm mit plus 8,5 Prozent. Der Arzneimittelhersteller gab Jahreszahlen bekannt und will in größerem Stil eigene Aktien zurückkaufen.
Quelle: dpa-AFX
Weiterhin bewegte sich der Dax, der tags zuvor auf ein Tief seit Mai 2025 abgesackt war, konträr zum Auf und Ab der Ölpreise. Am Montagmorgen war der Preis für die Rohöl-Sorte Brent zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar je Fass geklettert. Im Handelsverlauf hatte dann eine Gegenbewegung eingesetzt und sich nach dem europäischen Börsenschluss sowie auch am Dienstagmorgen beschleunigt.
Auslöser war, dass US-Präsident Donald Trump zunächst die Freigabe strategischer Ölreserven in Erwägung gezogen und Medien berichtet hatten, dass er auch eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland überdenke. In einem Telefoninterview mit dem US-Sender CBS News hatte Trump schließlich den Iran-Krieg für "so gut wie beendet" erklärt.
Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank blieb dennoch vorsichtig: "Die Gefahr für die Börsen ist nicht gebannt." Die Frage bleibe, ob der Iran derselben Meinung sei. Zudem gab es von Israel keine Bekräftigung der Aussagen Trumps, sondern nur den Kommentar des Außenministers Gideon Saar, dass "kein endloser Krieg angestrebt" sei.
Der MDax der mittelgroßen Werte ging mit plus 2,94 Prozent auf 29.723,08 Zähler aus dem Handel. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , gewann 2,67 Prozent auf 5.837,17 Zähler und auch an den Börsen in London und Zürich wurden Erholungsgewinne verbucht.
In den USA legten die wichtigsten Indizes zum Handelsschluss in Europa moderat zu. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der Nasdaq 100 stiegen um 0,6 Prozent.
Mit Ausnahme der europäischen Lebensmittelbranche, die von herben Verlusten der Schweizer Lindt-Aktie nach unten gezogen wurde, legten alle Sektoren zu. Neben Rohstoffaktien waren vor allem Bank- und Technologiewerte besonders stark, was sich auch am deutschen Markt widerspiegelte.
Infineon und Suss stiegen um etwas mehr als 6 Prozent, Aixtron sogar um fast 11 Prozent. Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) gewannen 3,4 Prozent und Commerzbank (Commerzbank Aktie) 4,5 Prozent.
Auch Autowerte erholten sich. Trotz eines laut Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Ausblicks gehörten auch Volkswagen dazu mit einem Plus von 2,8 Prozent.
Der Modekonzern Hugo Boss bekam 2025 die schwache Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekommen, doch der bereits im Dezember gegebene Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt. An der Börse kommt das zunächst sehr gut an, doch dann setzten Gewinnmitnahmen ein und das Tagesplus schrumpfte auf 1,8 Prozent.
Evotec sackten im Nebenwerte-Index SDax um fast 11 Prozent ab. Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler treibt seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen voran. Negativ aufgenommen wurde laut RBC-Analyst Charles Weston aber vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr. Größter Index-Gewinner war unterdessen Dermapharm mit plus 8,5 Prozent. Der Arzneimittelhersteller gab Jahreszahlen bekannt und will in größerem Stil eigene Aktien zurückkaufen.
Quelle: dpa-AFX
11.03.26 10:28
#877
Highländer49
DAX
Die Anleger bleiben am Mittwoch besorgt ob der Entwicklung im Nahen Osten. Der Dax kann deshalb seine Erholungsgewinne vom Vortag nicht verteidigen. Der deutsche Leitindex gab gegen Ende der ersten Handelsstunde um 1,6 Prozent auf 23.585 Punkte nach und zog auch den MDax um 1,3 Prozent auf 29.346 Zähler nach unten. Der Eurozonen-Leitindex fiel außerdem um 1,3 Prozent.
Laut den Experten der Helaba ist es noch zu früh, um auf nachhaltige Kursgewinne zu setzen. Nach Meinung des Experten Jochen Stanzl von der Consors Bank handelte es sich bei dem Vortagsplus nur um eine "technische Erholung", die noch keinen neuen Trend begründe. Mit einer belastbaren Bodenbildung rechnet er im besten Falle in ein bis zwei Wochen.
Der Energiemarkt bleibt weiter das Zünglein an der Waage für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger im Zuge des Iran-Kriegs. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, plant die Internationale Energieagentur (IEA) offenbar die größte Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen. Darin sieht Stanzl aber nur eine "Lösung auf Zeit".
Neben dem geopolitischen Nachrichtenfluss müssen die Anleger am Nachmittag auch die jüngsten Zahlen zur Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Februar verarbeiten. Die Fachleute der hessisch-thüringischen Landesbank wiesen aber darauf hin, dass diese den zuletzt massiven Anstieg der Benzinpreise noch nicht widerspiegeln.
Auf Unternehmensseite hat die Agenda zur Wochenmitte wieder einige Zahlenvorlagen auf höchster Ebene zu bieten. Das Feedback auf Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Henkel war jeweils sehr negativ, wie die Abschläge beider Aktien von fünf respektive 3,5 Prozent zeigten.
Das von Rheinmetall für 2026 angepeilte Wachstum konnte die Anleger im Rüstungsboom also wie zuletzt schon nicht mehr groß begeistern. Nach ihrer Rally aus den Vorjahren haben die Aktien 2026 ihre Mühe, sich im Plus zu behaupten. JPMorgan-Analyst David Perry sah den 2025 erzielten Umsatz und das operative Ergebnis etwas unter den Erwartungen.
Auch Henkel tut sich in diesem Jahr schwer, im Plus zu bleiben. In den vergangenen Tagen hatten die Aktien während des Iran-Kriegs schon viel Schwäche gezeigt. Nach einem schwachen Jahresergebnis bleibt das Management des Konsumgüterkonzerns für 2026 vorsichtig gestimmt. Der Experte Callum Elliott von Bernstein Research äußerte sich kritisch zur weiten Spanne des Margenausblicks.
Mit SAP (SAP Aktie) konnte ein Dax-Schwergewicht mit einem Abschlag von 2,5 Prozent nicht davon profitieren, dass der US-Konkurrent Oracle seine hohen Investitionen in KI-Infrastruktur entgegen allen Zweifeln in Umsatzwachstum ummünzen kann - und seinen Aktien im außerbörslichen Handel damit viel Schub nach oben gab.
Im MDax war die Reaktion auf zwei vorsichtige Jahresausblicke besser. Titel der Porsche AG knüpften mit einem Anstieg um ein Prozent an ihre Vortagserholung an. Die positive Kursreaktion auf eigentlich schlechte Nachrichten suggeriert so etwas wie ein Gefühl des Aufbruchs unter den Anlegern.
Befreit wirkten aber die Anleger von Wacker Chemie , wie ein Kurssprung um 7,6 Prozent zeigt. Auch sie setzten damit einen Erholungsversuch fort. Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan attestierte dem Spezialchemiekonzern einen immerhin beruhigenden Ausblick.
Wieder Verluste von 2,2 Prozent einstecken mussten am Mittwoch die Aktionäre der Lufthansa (Lufthansa Aktie) . Neben den kriegsbedingten Turbulenzen müssen sie sich auf das neue Problem einstellen, dass die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit an diesem Donnerstag und Freitag zu einem Streik aufgerufen hat.
Ein erneuter Kursrutsch um sieben Prozent drückte Gerresheimer . Der Verpackungshersteller kann den Geschäftsbericht für das Jahr 2025 in der Folge laufender Bilanzprüfungen erst nach dem 31. März veröffentlichen und muss daher voraussichtlich aus dem SDax absteigen. Die Aktie bleibt "nicht investierbar", sagte ein Händler.
Ein großer MDax-Verlierer war Delivery Hero mit einem Abschlag von 7,2 Prozent, nachdem die Bank of America ihr Votum auf "Underperform" gesenkt hat. Analyst Xavier Le Mené rechnet zunächst nicht mit größeren Bewertungsimpulsen durch derzeit stattfindende strategische Erwägungen. Besser erging es nach einer Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux dem SDax-Wert Vossloh mit 2,4 Prozent Plus.
Quelle: dpa-AFX
Laut den Experten der Helaba ist es noch zu früh, um auf nachhaltige Kursgewinne zu setzen. Nach Meinung des Experten Jochen Stanzl von der Consors Bank handelte es sich bei dem Vortagsplus nur um eine "technische Erholung", die noch keinen neuen Trend begründe. Mit einer belastbaren Bodenbildung rechnet er im besten Falle in ein bis zwei Wochen.
Der Energiemarkt bleibt weiter das Zünglein an der Waage für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger im Zuge des Iran-Kriegs. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, plant die Internationale Energieagentur (IEA) offenbar die größte Freigabe von Ölreserven ihrer Geschichte, um die Preisturbulenzen zu beruhigen. Darin sieht Stanzl aber nur eine "Lösung auf Zeit".
Neben dem geopolitischen Nachrichtenfluss müssen die Anleger am Nachmittag auch die jüngsten Zahlen zur Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Februar verarbeiten. Die Fachleute der hessisch-thüringischen Landesbank wiesen aber darauf hin, dass diese den zuletzt massiven Anstieg der Benzinpreise noch nicht widerspiegeln.
Auf Unternehmensseite hat die Agenda zur Wochenmitte wieder einige Zahlenvorlagen auf höchster Ebene zu bieten. Das Feedback auf Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Henkel war jeweils sehr negativ, wie die Abschläge beider Aktien von fünf respektive 3,5 Prozent zeigten.
Das von Rheinmetall für 2026 angepeilte Wachstum konnte die Anleger im Rüstungsboom also wie zuletzt schon nicht mehr groß begeistern. Nach ihrer Rally aus den Vorjahren haben die Aktien 2026 ihre Mühe, sich im Plus zu behaupten. JPMorgan-Analyst David Perry sah den 2025 erzielten Umsatz und das operative Ergebnis etwas unter den Erwartungen.
Auch Henkel tut sich in diesem Jahr schwer, im Plus zu bleiben. In den vergangenen Tagen hatten die Aktien während des Iran-Kriegs schon viel Schwäche gezeigt. Nach einem schwachen Jahresergebnis bleibt das Management des Konsumgüterkonzerns für 2026 vorsichtig gestimmt. Der Experte Callum Elliott von Bernstein Research äußerte sich kritisch zur weiten Spanne des Margenausblicks.
Mit SAP (SAP Aktie) konnte ein Dax-Schwergewicht mit einem Abschlag von 2,5 Prozent nicht davon profitieren, dass der US-Konkurrent Oracle seine hohen Investitionen in KI-Infrastruktur entgegen allen Zweifeln in Umsatzwachstum ummünzen kann - und seinen Aktien im außerbörslichen Handel damit viel Schub nach oben gab.
Im MDax war die Reaktion auf zwei vorsichtige Jahresausblicke besser. Titel der Porsche AG knüpften mit einem Anstieg um ein Prozent an ihre Vortagserholung an. Die positive Kursreaktion auf eigentlich schlechte Nachrichten suggeriert so etwas wie ein Gefühl des Aufbruchs unter den Anlegern.
Befreit wirkten aber die Anleger von Wacker Chemie , wie ein Kurssprung um 7,6 Prozent zeigt. Auch sie setzten damit einen Erholungsversuch fort. Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan attestierte dem Spezialchemiekonzern einen immerhin beruhigenden Ausblick.
Wieder Verluste von 2,2 Prozent einstecken mussten am Mittwoch die Aktionäre der Lufthansa (Lufthansa Aktie) . Neben den kriegsbedingten Turbulenzen müssen sie sich auf das neue Problem einstellen, dass die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit an diesem Donnerstag und Freitag zu einem Streik aufgerufen hat.
Ein erneuter Kursrutsch um sieben Prozent drückte Gerresheimer . Der Verpackungshersteller kann den Geschäftsbericht für das Jahr 2025 in der Folge laufender Bilanzprüfungen erst nach dem 31. März veröffentlichen und muss daher voraussichtlich aus dem SDax absteigen. Die Aktie bleibt "nicht investierbar", sagte ein Händler.
Ein großer MDax-Verlierer war Delivery Hero mit einem Abschlag von 7,2 Prozent, nachdem die Bank of America ihr Votum auf "Underperform" gesenkt hat. Analyst Xavier Le Mené rechnet zunächst nicht mit größeren Bewertungsimpulsen durch derzeit stattfindende strategische Erwägungen. Besser erging es nach einer Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux dem SDax-Wert Vossloh mit 2,4 Prozent Plus.
Quelle: dpa-AFX
11.03.26 20:26
#878
Highländer49
DAX
Die Entwicklungen im Iran-Krieg haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch wieder spürbar verunsichert. Die Straße von Hormus ist faktisch gesperrt. Mehrere Schiffe in und nahe der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meeresenge gerieten unter Beschuss und die Ölpreise stiegen wieder.
Die Nervosität spiegelt sich im deutlich schwankenden Dax wider. Nach seiner Erholung am Vortag kam der deutsche Leitindex erneut unter Druck. Auf weitgehende Erholungen zur Mittagszeit und am Nachmittag folgten rasch größere Verluste. Letztlich ging das Börsenbarometer mit einem Abschlag von 1,37 Prozent auf 23.640,03 Punkte aus dem Tag.
Der MDax sank um 1,04 Prozent auf 29.414,84 Zähler. Europaweit und auch in den USA sah es nur ein wenig besser aus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx fiel um 0,73 Prozent auf 5.794,68 Zähler, und auch in London und Zürich wurden Verluste verbucht. In den USA gab der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial um Börsenschluss in Europa ähnlich nach, während sich der technologielastige Nasdaq 100 besser hielt.
Der Energiemarkt bleibt im Zuge des Iran-Kriegs weiter Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger. Nur zeitweise gab es etwas Erleichterung, da die Internationale Energieagentur (IEA) eine Rekordmenge strategischer Ölreserven, insgesamt 400 Millionen Barrel, freigeben will.
Laut Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, ist dies allerdings nur eine "Lösung auf Zeit". Auch bei dem Dax-Vortagesplus habe es sich nur um eine "technische Erholung" gehandelt, die noch keinen neuen Trend begründe. Mit einer belastbaren Bodenbildung für den Leitindex rechnet Stanzl im besten Falle in ein bis zwei Wochen.
Aufseiten der Unternehmen standen zur Wochenmitte wieder einige Quartalsberichte samt Jahreszielen an. Das Feedback der Anleger auf Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Henkel war dabei negativ, wie die Abschläge beider Aktien von 8,0 und 3,5 Prozent zeigten. Sowohl beim Rüstungskonzern als auch beim Konsumgüter- und Klebstoffhersteller monierten Analysten Schwächen im Schlussquartal 2025 sowie durchwachsene Ausblicke.
SAP (SAP Aktie) gaben um 2,5 Prozent nach und profitierten somit nicht davon, dass US-
Branchenkollege Oracle seine hohen Investitionen in KI-Infrastruktur entgegen allen Zweifeln in Umsatzwachstum ummünzen konnte.
Im MDax gewannen Wacker Chemie unterdessen als Index-Favorit 6,6 Prozent und erholten sich damit weiter von ihrem jüngsten mehrmonatigen Tief. Gut kam vor allem das Unternehmensziel für das operative Ergebnis 2026 an, das etwas über der durchschnittlichen Analystenschätzung liegt.
Die Aktien des Sportwagenbauers Porsche gaben ihre im Tagesverlauf eingeheimsten Kursgewinne wieder ab und verloren 1,2 Prozent. Das Urteil von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) fiel ernüchternd aus: Die Zuffenhausener hätten die ohnehin geringen Erwartungen im vierten Quartal noch verfehlt, schrieb Analyst Christian Frenes. Der Ausblick signalisiere obendrein einen längeren Weg zurück zu prozentual zweistelligen Margen.
Die Lufthansa-Papiere gaben um 1,6 Prozent nach. Nicht nur kriegsbedingte Turbulenzen belasten. Für Donnerstag und Freitag hat nun auch die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit zum Streik aufgerufen.
Einen Kursrutsch am Morgen von fast 18 Prozent konnten die Gerresheimer-Aktien bis Handelsschluss teils ausbügeln. Sie verloren letztlich 5,8 Prozent. Der Pharma-Verpackungshersteller kann den Geschäftsbericht für das Jahr 2025 wegen noch laufender Bilanzprüfungen erst nach dem 31. März veröffentlichen und wird daher wohl aus dem SDax herausgenommen.
Quelle: dpa-AFX
Die Nervosität spiegelt sich im deutlich schwankenden Dax wider. Nach seiner Erholung am Vortag kam der deutsche Leitindex erneut unter Druck. Auf weitgehende Erholungen zur Mittagszeit und am Nachmittag folgten rasch größere Verluste. Letztlich ging das Börsenbarometer mit einem Abschlag von 1,37 Prozent auf 23.640,03 Punkte aus dem Tag.
Der MDax sank um 1,04 Prozent auf 29.414,84 Zähler. Europaweit und auch in den USA sah es nur ein wenig besser aus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx fiel um 0,73 Prozent auf 5.794,68 Zähler, und auch in London und Zürich wurden Verluste verbucht. In den USA gab der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial um Börsenschluss in Europa ähnlich nach, während sich der technologielastige Nasdaq 100 besser hielt.
Der Energiemarkt bleibt im Zuge des Iran-Kriegs weiter Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger. Nur zeitweise gab es etwas Erleichterung, da die Internationale Energieagentur (IEA) eine Rekordmenge strategischer Ölreserven, insgesamt 400 Millionen Barrel, freigeben will.
Laut Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, ist dies allerdings nur eine "Lösung auf Zeit". Auch bei dem Dax-Vortagesplus habe es sich nur um eine "technische Erholung" gehandelt, die noch keinen neuen Trend begründe. Mit einer belastbaren Bodenbildung für den Leitindex rechnet Stanzl im besten Falle in ein bis zwei Wochen.
Aufseiten der Unternehmen standen zur Wochenmitte wieder einige Quartalsberichte samt Jahreszielen an. Das Feedback der Anleger auf Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Henkel war dabei negativ, wie die Abschläge beider Aktien von 8,0 und 3,5 Prozent zeigten. Sowohl beim Rüstungskonzern als auch beim Konsumgüter- und Klebstoffhersteller monierten Analysten Schwächen im Schlussquartal 2025 sowie durchwachsene Ausblicke.
SAP (SAP Aktie) gaben um 2,5 Prozent nach und profitierten somit nicht davon, dass US-
Branchenkollege Oracle seine hohen Investitionen in KI-Infrastruktur entgegen allen Zweifeln in Umsatzwachstum ummünzen konnte.
Im MDax gewannen Wacker Chemie unterdessen als Index-Favorit 6,6 Prozent und erholten sich damit weiter von ihrem jüngsten mehrmonatigen Tief. Gut kam vor allem das Unternehmensziel für das operative Ergebnis 2026 an, das etwas über der durchschnittlichen Analystenschätzung liegt.
Die Aktien des Sportwagenbauers Porsche gaben ihre im Tagesverlauf eingeheimsten Kursgewinne wieder ab und verloren 1,2 Prozent. Das Urteil von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) fiel ernüchternd aus: Die Zuffenhausener hätten die ohnehin geringen Erwartungen im vierten Quartal noch verfehlt, schrieb Analyst Christian Frenes. Der Ausblick signalisiere obendrein einen längeren Weg zurück zu prozentual zweistelligen Margen.
Die Lufthansa-Papiere gaben um 1,6 Prozent nach. Nicht nur kriegsbedingte Turbulenzen belasten. Für Donnerstag und Freitag hat nun auch die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit zum Streik aufgerufen.
Einen Kursrutsch am Morgen von fast 18 Prozent konnten die Gerresheimer-Aktien bis Handelsschluss teils ausbügeln. Sie verloren letztlich 5,8 Prozent. Der Pharma-Verpackungshersteller kann den Geschäftsbericht für das Jahr 2025 wegen noch laufender Bilanzprüfungen erst nach dem 31. März veröffentlichen und wird daher wohl aus dem SDax herausgenommen.
Quelle: dpa-AFX
12.03.26 10:24
#879
Highländer49
DAX
Der Dax hat am Donnerstag in einem Umfeld wieder erhöhter Ölpreise nochmals nachgegeben. Der deutsche Leitindex sank gegen Ende der ersten Handelsstunde um 0,4 Prozent auf 23.551 Zähler, was aber viel weniger war, als es Indikationen über weite Strecken erwarten ließen. Der MDax schaffte es zeitgleich knapp mit 0,1 Prozent ins Plus auf 29.444 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx dagegen sank um 0,7 Prozent.
Entscheidend für Anleger bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, weil der von den USA und Israel angegriffene Iran immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier nimmt. US-Präsident Donald Trump stellt zwar seit Tagen ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Noch scheinen die Kapazitäten des Regimes in Teheran aber ausreichend für zumindest schmerzhafte Schläge.
Ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent kostete am Morgen zeitweise wieder mehr als 100 Dollar, kehrte zuletzt aber unter diese Marke zurück. In Indikationen wurde der Dax vor diesem Hintergrund schon in der Nähe von 23.200 Punkten gesehen. Eine panikartige Situation, wie es sie am Montag mit einer Ölpreisspitze bei fast 120 Dollar (Dollarkurs) gab, blieb dieses Mal jedoch aus.
Auch nach Zahlen erzielte Kursgewinne bei einigen Indexmitgliedern und eine Erholung bei Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) vom Jahrestief verhinderten, dass sich der Leitindex seinem Tief seit Beginn des Iran-Kriegs noch viel deutlicher näherte. Dieses hatte am Montag bei 22.927 Punkten gelegen. Rüstungswerte zogen am Donnerstag allgemein wieder an.
Spitzenreiter im Dax waren mit einem Kursgewinn von 8,4 Prozent Zalando-Aktien. Ein Händler verwies auf Zahlen über den Erwartungen. Der Online-Händler kündigte aber auch ein Aktienrückkaufprogramm an und zeigte sich für 2026 optimistisch, indem er weiter wachsen und dabei auch auf die Anwendung von KI setzen will.
Gewinne gab es nach der Zahlenvorlage aber auch bei Brenntag (Brenntag Aktie) , RWE , Daimler (Daimler Aktie) Truck und Hannover Rück . Gerade bei Daimler Truck überraschte der Anstieg um 4,8 Prozent nach vorbörslich schwachen Indikationen. Stimmen gingen bei dem Nutzfahrzeugbauer in Richtung eines enttäuschenden Ausblicks, erwähnt wurden aber auch starke Auftragseingänge.
Der Versicherer Hannover Rück überzeugte die Anleger mit einer höher als gedachten Dividende und beim Energiekonzern RWE kam der langfristige Ausblick gut an. Nach der Zahlenvorlage mit 1,4 Prozent unter Druck war zuletzt aber BMW in einem allgemein wieder schwachen Sektorumfeld. Der Autobauer hat im vergangenen Jahr erneut den schwachen Markt in China zu spüren bekommen und setzte sich für 2026 verhaltene Ziele.
In den hinteren Börsenreihen entwickelte sich K+S mit einem fast fünf Prozent großen Plus positiv dank Zahlen, die einem Händler zufolge "besser waren als befürchtet". Aus dem SDax profitierten die Titel des Leasinganbieters Grenke mit einem Anstieg um 2,4 Prozent auch etwas vom Jahresbericht.
Quelle: dpa-AFX
Entscheidend für Anleger bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, weil der von den USA und Israel angegriffene Iran immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier nimmt. US-Präsident Donald Trump stellt zwar seit Tagen ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Noch scheinen die Kapazitäten des Regimes in Teheran aber ausreichend für zumindest schmerzhafte Schläge.
Ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent kostete am Morgen zeitweise wieder mehr als 100 Dollar, kehrte zuletzt aber unter diese Marke zurück. In Indikationen wurde der Dax vor diesem Hintergrund schon in der Nähe von 23.200 Punkten gesehen. Eine panikartige Situation, wie es sie am Montag mit einer Ölpreisspitze bei fast 120 Dollar (Dollarkurs) gab, blieb dieses Mal jedoch aus.
Auch nach Zahlen erzielte Kursgewinne bei einigen Indexmitgliedern und eine Erholung bei Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) vom Jahrestief verhinderten, dass sich der Leitindex seinem Tief seit Beginn des Iran-Kriegs noch viel deutlicher näherte. Dieses hatte am Montag bei 22.927 Punkten gelegen. Rüstungswerte zogen am Donnerstag allgemein wieder an.
Spitzenreiter im Dax waren mit einem Kursgewinn von 8,4 Prozent Zalando-Aktien. Ein Händler verwies auf Zahlen über den Erwartungen. Der Online-Händler kündigte aber auch ein Aktienrückkaufprogramm an und zeigte sich für 2026 optimistisch, indem er weiter wachsen und dabei auch auf die Anwendung von KI setzen will.
Gewinne gab es nach der Zahlenvorlage aber auch bei Brenntag (Brenntag Aktie) , RWE , Daimler (Daimler Aktie) Truck und Hannover Rück . Gerade bei Daimler Truck überraschte der Anstieg um 4,8 Prozent nach vorbörslich schwachen Indikationen. Stimmen gingen bei dem Nutzfahrzeugbauer in Richtung eines enttäuschenden Ausblicks, erwähnt wurden aber auch starke Auftragseingänge.
Der Versicherer Hannover Rück überzeugte die Anleger mit einer höher als gedachten Dividende und beim Energiekonzern RWE kam der langfristige Ausblick gut an. Nach der Zahlenvorlage mit 1,4 Prozent unter Druck war zuletzt aber BMW in einem allgemein wieder schwachen Sektorumfeld. Der Autobauer hat im vergangenen Jahr erneut den schwachen Markt in China zu spüren bekommen und setzte sich für 2026 verhaltene Ziele.
In den hinteren Börsenreihen entwickelte sich K+S mit einem fast fünf Prozent großen Plus positiv dank Zahlen, die einem Händler zufolge "besser waren als befürchtet". Aus dem SDax profitierten die Titel des Leasinganbieters Grenke mit einem Anstieg um 2,4 Prozent auch etwas vom Jahresbericht.
Quelle: dpa-AFX
12.03.26 18:05
#880
Highländer49
DAX
Im Umfeld wieder steigender Ölpreise hat der Dax am Donnerstag moderat nachgegeben. Anleger reagierten gelassener als noch am Montag auf den neuerlichen Anstieg der Ölpreise auf inzwischen wieder rund 100 US-Dollar. Obendrein halfen erfreuliche Quartalsberichte und Unternehmensausblicke, die Verluste am deutschen Aktienmarkt zu begrenzen.
Der deutsche Leitindex ging mit einem Abschlag von 0,21 Prozent auf 23.589,65 Zähler aus dem Tag. Eine wieder deutlichere Annäherung an das am Montag erreichte Tief seit Mai 2025 bei rund 22.930 Punkten, wie zeitweise befürchtet, blieb aus.
Der MDax der mittelgroßen Werte gab um 0,58 Prozent auf 29.243,41 Punkte nach. Europaweit und in den USA wurden ebenfalls Verluste verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx sank um 0,79 Prozent auf 5.748,89 Zähler. Die Börsen in London und Zürich schwächelten ebenfalls. Jenseits des Atlantiks büßten der Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 jeweils etwas mehr als ein Prozent ein.
Wegweisend für die Anleger bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, weil der von den USA und Israel angegriffene Iran immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier nimmt. Die am Vortag von der Internationalen Energieagentur (IEA) angekündigte Freigabe strategischer Ölreserven zeigte keine entspannende Wirkung. Laut UBS-Experte Henri Patricot bringt die Freigabe nur einen Zeitgewinn, ohne an der Situation etwas grundlegend zu ändern.
Quelle: dpa-AFX
Der deutsche Leitindex ging mit einem Abschlag von 0,21 Prozent auf 23.589,65 Zähler aus dem Tag. Eine wieder deutlichere Annäherung an das am Montag erreichte Tief seit Mai 2025 bei rund 22.930 Punkten, wie zeitweise befürchtet, blieb aus.
Der MDax der mittelgroßen Werte gab um 0,58 Prozent auf 29.243,41 Punkte nach. Europaweit und in den USA wurden ebenfalls Verluste verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx sank um 0,79 Prozent auf 5.748,89 Zähler. Die Börsen in London und Zürich schwächelten ebenfalls. Jenseits des Atlantiks büßten der Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 jeweils etwas mehr als ein Prozent ein.
Wegweisend für die Anleger bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, weil der von den USA und Israel angegriffene Iran immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier nimmt. Die am Vortag von der Internationalen Energieagentur (IEA) angekündigte Freigabe strategischer Ölreserven zeigte keine entspannende Wirkung. Laut UBS-Experte Henri Patricot bringt die Freigabe nur einen Zeitgewinn, ohne an der Situation etwas grundlegend zu ändern.
Quelle: dpa-AFX
13.03.26 10:19
#881
Highländer49
DAX
Fast zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran meiden die Anleger bei deutschen Aktien weiter das Risiko. Sie bleiben vor dem Wochenende wegen möglicher weiterer Kriegs-Ereignisse im Nahen Osten lieber vorsichtig, was auch mit dem anhaltend hohen Ölpreis in Zusammenhang steht. Auch in Asien waren die Vorzeichen zu Wochenschluss negativ.
Nach etwas mehr als einer halben Handelsstunde gab der Dax am Freitag um gut ein Prozent auf 23.350 Punkte nach. Auf Wochensicht bahnt sich so für den deutschen Leitindex ein ähnlich hohes Minus an - vor allem bedingt vom düsteren Montag, an dem er mit 22.927 Punkten auf ein Tief seit Mai abgesackt war. Der MDax fiel am Morgen um 1,5 Prozent auf 28.818 Zähler und der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 büßte 1,1 Prozent ein.
Die Öl- und Gaspreise bleiben entscheidend für die größer werdenden Konjunktur- und Inflationssorgen. Seit Donnerstag pendelt der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf hohem Niveau um die 100 US-Dollar-Marke, während der Iran trotz massiver Angriffe der USA und Israels mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Golfregion droht. Zuletzt mussten Anleger bis zu 102,50 Dollar (Dollarkurs) für 159 Liter bezahlen.
Durch die Kursverluste an diesem Freitag weiten sich die Dax-Abgaben seit Kriegsausbruch auf fast acht Prozent aus. Wie der Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank schrieb, sind die Aktienmärkte bislang noch nicht so stark gefallen wie bei früheren Ölpreisschocks. Anleger glaubten noch an den "Trump-Put", also die Annahme, dass der US-Präsident rechtzeitig eingreift, wenn die Märkte stärker unter Druck geraten.
"Die Nervosität wächst jedoch täglich und je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto stärker dürften die Märkte in Richtung Stagflation tendieren", warnt der Experte. In diesem Szenario stagniert das Wirtschaftswachstum, während die Inflation anzieht. Vor diesem Hintergrund rückten die Zinsentscheide der großen Notenbanken in den Mittelpunkt, die in der kommenden Woche anstehen.
Die Stagflationssorgen hatten zuletzt den Banken besonders stark zugesetzt. Vor diesem Hintergrund ging es für die Titel der Deutschen Bank und der Commerzbank (Commerzbank Aktie) auch am Freitag wieder um bis zu 2,1 Prozent bergab. Laut dem Barclays-Experten Cau sind sie typische Stagflations-Verlierer, genauso wie Rohstoff- und Konsumwerte.
Titel aus den Bereichen Energie, Versorger und Gesundheit sieht Cau auf der anderen Seite als Profiteure. Ein solcher ist außerdem K+S , die am Freitag ihre Rally fortsetzten. Ein Anstieg um nochmals 2,6 Prozent trieb den Kurs auf ein Hoch seit August 2023. Die Titel ziehen in den vergangenen Tagen kräftig an, weil der Nahe Osten bei Düngemitteln am Weltmarkt eine Rolle spielt.
Zu den wenigen Dax-Werten, die sich positiv abheben konnten, gehörten zwei nach Hochstufungen durch Analysten. Zalando (Zalando Aktie) knüpften mit einem fünf Prozent großen Anstieg an ihre Vortagsrally an, nachdem sie vom Analysehaus Bernstein auf "Market-Perform" hochgestuft wurden. Das Chartbild bei dem Online-Händler hellt sich damit weiter auf. Sie stehen nun dicht an der 100-Tage-Linie, die als Indikator für den längerfristigen Trend beliebt ist.
Qiagen verbuchten zudem einen moderaten Anstieg um 0,7 Prozent. Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research sprach dem Diagnostikspezialisten nach dem jüngsten Kursrutsch eine Kaufempfehlung aus. Übernahmefantasie sei bei der Aktie inzwischen wieder vollständig ausgepreist worden. Die Anleger könnten sich jetzt wieder auf das operative Geschäft und eine nicht ambitionierte Bewertung konzentrieren.
Unter Druck bleiben Aktien aus dem Touristikbereich, darunter jene des Flughafenbetreibers Fraport mit 2,8 Prozent Minus und jene der Lufthansa mit einem Abschlag von 2,1 Prozent. Neben den hohen Treibstoffpreisen hat die Fluggesellschaft am Freitag auch weiter mit einem Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zu kämpfen. Auch die Tui-Aktionäre müssen zu Wochenschluss weitere Kursverluste hinnehmen.
Quelle. dpa-AFX
Nach etwas mehr als einer halben Handelsstunde gab der Dax am Freitag um gut ein Prozent auf 23.350 Punkte nach. Auf Wochensicht bahnt sich so für den deutschen Leitindex ein ähnlich hohes Minus an - vor allem bedingt vom düsteren Montag, an dem er mit 22.927 Punkten auf ein Tief seit Mai abgesackt war. Der MDax fiel am Morgen um 1,5 Prozent auf 28.818 Zähler und der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 büßte 1,1 Prozent ein.
Die Öl- und Gaspreise bleiben entscheidend für die größer werdenden Konjunktur- und Inflationssorgen. Seit Donnerstag pendelt der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf hohem Niveau um die 100 US-Dollar-Marke, während der Iran trotz massiver Angriffe der USA und Israels mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Golfregion droht. Zuletzt mussten Anleger bis zu 102,50 Dollar (Dollarkurs) für 159 Liter bezahlen.
Durch die Kursverluste an diesem Freitag weiten sich die Dax-Abgaben seit Kriegsausbruch auf fast acht Prozent aus. Wie der Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank schrieb, sind die Aktienmärkte bislang noch nicht so stark gefallen wie bei früheren Ölpreisschocks. Anleger glaubten noch an den "Trump-Put", also die Annahme, dass der US-Präsident rechtzeitig eingreift, wenn die Märkte stärker unter Druck geraten.
"Die Nervosität wächst jedoch täglich und je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto stärker dürften die Märkte in Richtung Stagflation tendieren", warnt der Experte. In diesem Szenario stagniert das Wirtschaftswachstum, während die Inflation anzieht. Vor diesem Hintergrund rückten die Zinsentscheide der großen Notenbanken in den Mittelpunkt, die in der kommenden Woche anstehen.
Die Stagflationssorgen hatten zuletzt den Banken besonders stark zugesetzt. Vor diesem Hintergrund ging es für die Titel der Deutschen Bank und der Commerzbank (Commerzbank Aktie) auch am Freitag wieder um bis zu 2,1 Prozent bergab. Laut dem Barclays-Experten Cau sind sie typische Stagflations-Verlierer, genauso wie Rohstoff- und Konsumwerte.
Titel aus den Bereichen Energie, Versorger und Gesundheit sieht Cau auf der anderen Seite als Profiteure. Ein solcher ist außerdem K+S , die am Freitag ihre Rally fortsetzten. Ein Anstieg um nochmals 2,6 Prozent trieb den Kurs auf ein Hoch seit August 2023. Die Titel ziehen in den vergangenen Tagen kräftig an, weil der Nahe Osten bei Düngemitteln am Weltmarkt eine Rolle spielt.
Zu den wenigen Dax-Werten, die sich positiv abheben konnten, gehörten zwei nach Hochstufungen durch Analysten. Zalando (Zalando Aktie) knüpften mit einem fünf Prozent großen Anstieg an ihre Vortagsrally an, nachdem sie vom Analysehaus Bernstein auf "Market-Perform" hochgestuft wurden. Das Chartbild bei dem Online-Händler hellt sich damit weiter auf. Sie stehen nun dicht an der 100-Tage-Linie, die als Indikator für den längerfristigen Trend beliebt ist.
Qiagen verbuchten zudem einen moderaten Anstieg um 0,7 Prozent. Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research sprach dem Diagnostikspezialisten nach dem jüngsten Kursrutsch eine Kaufempfehlung aus. Übernahmefantasie sei bei der Aktie inzwischen wieder vollständig ausgepreist worden. Die Anleger könnten sich jetzt wieder auf das operative Geschäft und eine nicht ambitionierte Bewertung konzentrieren.
Unter Druck bleiben Aktien aus dem Touristikbereich, darunter jene des Flughafenbetreibers Fraport mit 2,8 Prozent Minus und jene der Lufthansa mit einem Abschlag von 2,1 Prozent. Neben den hohen Treibstoffpreisen hat die Fluggesellschaft am Freitag auch weiter mit einem Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zu kämpfen. Auch die Tui-Aktionäre müssen zu Wochenschluss weitere Kursverluste hinnehmen.
Quelle. dpa-AFX
13.03.26 19:22
#882
Highländer49
DAX
Der Dax hat sich am Freitag trotz der vagen Hoffnung auf eine Entspannung am Ölmarkt nicht nachhaltig stabilisiert. Die USA wollen zeitweise ihre Russland-Sanktionen lockern, sodass Länder vorerst russisches Öl (Rohöl) kaufen dürfen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent fiel zuletzt etwas unter die Marke von 100 US-Dollar. Der Iran drohte derweil allerdings mit weiteren Attacken auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Golfregion. Medienberichte über Gespräche von Frankreich und Italien mit dem Iran zu einer möglichen sicheren Passage durch die Straße von Hormus dementierte die italienische Regierung inzwischen.
Rund zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran ging der Dax letztlich 0,60 Prozent tiefer mit 23.447,29 Punkten ins Wochenende. Zwischenzeitliche Gewinne von mehr als 0,7 Prozent konnte der deutsche Leitindex also nicht halten. Vom Tief seit Mai bei 22.927 Punkten, auf das der Dax am Montag gestürzt war, konnte er sich jüngst aber merklich absetzen. Auf Wochensicht steht ein Minus von gut einem halben Prozent zu Buche. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte am Freitag 1,45 Prozent auf 28.819,46 Zähler ein.
"Die Nachrichtenlage in der Geopolitik ändert sich zu schnell, als dass Anleger bereit wären, größere spekulative Positionen ins Wochenende mitzunehmen", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Das grundsätzliche Motto an den Börsen laute weiterhin "Risk-off". Angesichts der hohen Ölpreise fürchten die Investoren eine Stagflation - also zumindest stagnierendes Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig anziehender Inflation. Vor diesem Hintergrund rücken die Zinsentscheidungen von US-Notenbank Fed und Europäischer Zentralbank (EZB) in den Fokus, die beide kommende Woche anstehen.
Europaweit wurden ebenfalls Verluste verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx sank um 0,56 Prozent auf 5.716,61 Punkte. An der Börse in London ging es ähnlich moderat abwärts, während sich in Zürich unter dem Strich wenig bewegte. Jenseits des Atlantiks kam auch der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss kaum vom Fleck, der technologielastige Nasdaq 100 verlor dagegen knapp ein halbes Prozent.
Stagflationssorgen hatten zuletzt insbesondere den Banken stark zugesetzt, unter anderem wegen steigender Kreditrisiken. Vor dem Wochenende konnten sich die Titel der Deutschen Bank genau wie der Dax schlussendlich nicht erholen und gaben 0,8 Prozent nach. Die Aktien der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sackten sogar um 2,1 Prozent ab.
Rüstungsaktien waren angesichts des Iran-Kriegs indes begehrter. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stiegen um 2,7 Prozent und knüpften damit an ihre Erholung vom Jahrestief an. Als Gewinner der Krise werden außerdem K+S gehandelt, die ihre Rally am Freitag mit 2,4 Prozent Plus fortsetzten. Spekuliert wird hier auf steigende Düngerpreise wegen wegfallender Kapazitäten in Nahost.
Positiv vom Gesamtmarkt abheben konnte sich auch Zalando mit einem Kurssprung um 6,9 Prozent an die Dax-Spitze. Die Papiere des Onlinehändlers knüpften an ihre Vortagesrally an, nachdem sie vom Analysehaus Bernstein auf "Market-Perform" hochgestuft wurden. Analyst William Woods lobte den verbesserten Barmittelzufluss und den Start von Ausschüttungen an die Anleger.
Qiagen verbuchten zudem ein Plus von 1,8 Prozent. Deutsche Bank Research sprach dem Diagnostikspezialisten nach dem jüngsten Kursrutsch eine Kaufempfehlung aus. Übernahmefantasie sei bei der Aktie inzwischen wieder vollständig ausgepreist worden. Die Anleger könnten sich jetzt wieder auf das operative Geschäft und eine nicht ambitionierte Bewertung konzentrieren.
Für die Anteilsscheine der Porsche AG ging es dagegen auf ein Rekordtief von 36,22 Euro, letztlich büßten sie 1,7 Prozent ein. Analyst Michael Punzet von der DZ Bank bleibt mit Blick auf den Sportwagenbauer weiterhin skeptisch. Seiner Meinung nach dürften die bislang eingeleiteten Maßnahmen erst mittelfristig helfen, negative Faktoren wie die schwache China-Nachfrage und die US-Zollpolitik zu kompensieren.
Die Aktien von 1&1 gerieten im Kleinwerte-Index SDax um 8,8 Prozent unter Druck, womit sie auch den Mutterkonzern United Internet um 3,8 Prozent nach unten zogen. Verwiesen wurde auf einen Bericht, wonach der O2-Mutterkonzern Telefonica eine erwogene 1&1-Übernahme auf Eis gelegt haben soll, solange es in Deutschland Probleme mit dem Netzausbau gibt. Dies berichtete das spanische Onlinemedium "Okdiario" unter Berufung auf Kreise.
Siltronic schnellten um 8,1 Prozent nach oben. Die Investmentbank Oddo BHF bekräftigte ihr "Outperform"-Votum für den Chipzulieferer und sprach von einer schrittweisen Verbesserung der Marktaussichten. Die Aktien von Hapag-Lloyd profitierten wiederum von einer Hochstufung des Analysehauses Kepler Cheuvreux und stiegen um 6,7 Prozent. Analyst Axel Styrman bezeichnete den Einfluss des Iran-Kriegs auf die Container-Reederei als begrenzt.
Quelle: dpa-AFX
Rund zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran ging der Dax letztlich 0,60 Prozent tiefer mit 23.447,29 Punkten ins Wochenende. Zwischenzeitliche Gewinne von mehr als 0,7 Prozent konnte der deutsche Leitindex also nicht halten. Vom Tief seit Mai bei 22.927 Punkten, auf das der Dax am Montag gestürzt war, konnte er sich jüngst aber merklich absetzen. Auf Wochensicht steht ein Minus von gut einem halben Prozent zu Buche. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte am Freitag 1,45 Prozent auf 28.819,46 Zähler ein.
"Die Nachrichtenlage in der Geopolitik ändert sich zu schnell, als dass Anleger bereit wären, größere spekulative Positionen ins Wochenende mitzunehmen", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Das grundsätzliche Motto an den Börsen laute weiterhin "Risk-off". Angesichts der hohen Ölpreise fürchten die Investoren eine Stagflation - also zumindest stagnierendes Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig anziehender Inflation. Vor diesem Hintergrund rücken die Zinsentscheidungen von US-Notenbank Fed und Europäischer Zentralbank (EZB) in den Fokus, die beide kommende Woche anstehen.
Europaweit wurden ebenfalls Verluste verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx sank um 0,56 Prozent auf 5.716,61 Punkte. An der Börse in London ging es ähnlich moderat abwärts, während sich in Zürich unter dem Strich wenig bewegte. Jenseits des Atlantiks kam auch der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss kaum vom Fleck, der technologielastige Nasdaq 100 verlor dagegen knapp ein halbes Prozent.
Stagflationssorgen hatten zuletzt insbesondere den Banken stark zugesetzt, unter anderem wegen steigender Kreditrisiken. Vor dem Wochenende konnten sich die Titel der Deutschen Bank genau wie der Dax schlussendlich nicht erholen und gaben 0,8 Prozent nach. Die Aktien der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sackten sogar um 2,1 Prozent ab.
Rüstungsaktien waren angesichts des Iran-Kriegs indes begehrter. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stiegen um 2,7 Prozent und knüpften damit an ihre Erholung vom Jahrestief an. Als Gewinner der Krise werden außerdem K+S gehandelt, die ihre Rally am Freitag mit 2,4 Prozent Plus fortsetzten. Spekuliert wird hier auf steigende Düngerpreise wegen wegfallender Kapazitäten in Nahost.
Positiv vom Gesamtmarkt abheben konnte sich auch Zalando mit einem Kurssprung um 6,9 Prozent an die Dax-Spitze. Die Papiere des Onlinehändlers knüpften an ihre Vortagesrally an, nachdem sie vom Analysehaus Bernstein auf "Market-Perform" hochgestuft wurden. Analyst William Woods lobte den verbesserten Barmittelzufluss und den Start von Ausschüttungen an die Anleger.
Qiagen verbuchten zudem ein Plus von 1,8 Prozent. Deutsche Bank Research sprach dem Diagnostikspezialisten nach dem jüngsten Kursrutsch eine Kaufempfehlung aus. Übernahmefantasie sei bei der Aktie inzwischen wieder vollständig ausgepreist worden. Die Anleger könnten sich jetzt wieder auf das operative Geschäft und eine nicht ambitionierte Bewertung konzentrieren.
Für die Anteilsscheine der Porsche AG ging es dagegen auf ein Rekordtief von 36,22 Euro, letztlich büßten sie 1,7 Prozent ein. Analyst Michael Punzet von der DZ Bank bleibt mit Blick auf den Sportwagenbauer weiterhin skeptisch. Seiner Meinung nach dürften die bislang eingeleiteten Maßnahmen erst mittelfristig helfen, negative Faktoren wie die schwache China-Nachfrage und die US-Zollpolitik zu kompensieren.
Die Aktien von 1&1 gerieten im Kleinwerte-Index SDax um 8,8 Prozent unter Druck, womit sie auch den Mutterkonzern United Internet um 3,8 Prozent nach unten zogen. Verwiesen wurde auf einen Bericht, wonach der O2-Mutterkonzern Telefonica eine erwogene 1&1-Übernahme auf Eis gelegt haben soll, solange es in Deutschland Probleme mit dem Netzausbau gibt. Dies berichtete das spanische Onlinemedium "Okdiario" unter Berufung auf Kreise.
Siltronic schnellten um 8,1 Prozent nach oben. Die Investmentbank Oddo BHF bekräftigte ihr "Outperform"-Votum für den Chipzulieferer und sprach von einer schrittweisen Verbesserung der Marktaussichten. Die Aktien von Hapag-Lloyd profitierten wiederum von einer Hochstufung des Analysehauses Kepler Cheuvreux und stiegen um 6,7 Prozent. Analyst Axel Styrman bezeichnete den Einfluss des Iran-Kriegs auf die Container-Reederei als begrenzt.
Quelle: dpa-AFX
16.03.26 10:16
#883
Highländer49
DAX
Der DAX befindet sich weiter auf Talfahrt. In der abgelaufenen Woche büßte das größte deutsche Börsenbarometer rund 144 Punkte ein und schloss -0,61% niedriger mit 23.447 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Heidelberg Materials und Qiagen, Zalando war bester DAX-Wert. Was können Anleger in der neuen Woche erwarten?
https://www.finanznachrichten.de/...rholungskurs-dax-ausblick-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...rholungskurs-dax-ausblick-486.htm
16.03.26 10:17
#884
Highländer49
DAX
Nach den jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Krieges hat sich der Dax am Montag stabilisiert. Der deutsche Leitindex pendelte um seinen Schlusskurs vom Freitag und stand zuletzt minimal im Minus bei 23.444 Punkten. Im Rampenlicht steht heute auch die Commerzbank: Die italienische Großbank Unicredit hat ein offizielles Übernahmeangebot vorgelegt.
"Der Krieg im Nahen Osten bleibt weiterhin das dominierende Thema und straft mit jeder neuen Kriegswoche all diejenigen Lügen, die von einem kurzen und einfachen Militärschlag ausgegangen sind", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Die Energiepreise würden so zu einem echten Problem, das sich erst in den kommenden Monaten so richtig entfalten dürfte. Die Folgen sollten sowohl direkt über sinkende Margen bei den Unternehmen als auch über anziehende Inflationstendenzen und daraus folgende Konsumzurückhaltung spürbar werden.
Der MDax der mittelgroßen Werte legte um 0,3 Prozent auf 28.898 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gab geringfügig nach.
Quelle: dpa-AFX
"Der Krieg im Nahen Osten bleibt weiterhin das dominierende Thema und straft mit jeder neuen Kriegswoche all diejenigen Lügen, die von einem kurzen und einfachen Militärschlag ausgegangen sind", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Die Energiepreise würden so zu einem echten Problem, das sich erst in den kommenden Monaten so richtig entfalten dürfte. Die Folgen sollten sowohl direkt über sinkende Margen bei den Unternehmen als auch über anziehende Inflationstendenzen und daraus folgende Konsumzurückhaltung spürbar werden.
Der MDax der mittelgroßen Werte legte um 0,3 Prozent auf 28.898 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gab geringfügig nach.
Quelle: dpa-AFX
16.03.26 19:03
#885
Highländer49
DAX
Nach den jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Krieges hat sich der deutsche Aktienmarkt am Montag stabilisiert. Die Anleger reagierten erleichtert darauf, dass die Ölpreise wieder etwas nachgaben. "Die Anleger setzen auf eine Intervention der USA an den Energiemärkten", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners erklärte, dass dem Dax derzeit ein Eigenleben fehle. Der Ölpreis und die Reaktionen an den anderen Börsen darauf blieben weltweit die Taktgeber.
Der deutsche Leitindex legte nach einem verhaltenen Handelsstart letztlich um 0,50 Prozent auf 23.564,01 Punkte zu. Im Rampenlicht stand hierzulande vor allem die Commerzbank (Commerzbank Aktie) . Die italienische Großbank Unicredit machte einen Schachzug, indem sie für das zweitgrößte deutsche Geldinstitut ein taktisches Übernahmeangebot vorlegte.
Im Großen ging der Blick der Anleger weiter gen Nahost: Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump von Nato-Verbündeten Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Straße von Hormus am Persischen Golf gefordert. Der Schiffsverkehr in der für den internationalen Transport von Öl (Rohöl) und Flüssiggas wichtigen Meerenge ist wegen des Kriegs stark beeinträchtigt, wobei es am Wochenende mehreren Tankern gelungen war, das Nadelöhr zu passieren.
Gleichwohl blieb Lipkow skeptisch: "Der Krieg im Nahen Osten bleibt weiterhin das dominierende Thema und straft mit jeder neuen Kriegswoche all diejenigen Lügen, die von einem kurzen und einfachen Militärschlag ausgegangen sind." Die Energiepreise könnten so zu einem echten Problem werden, das sich erst in den kommenden Monaten so richtig entfalten dürfte.
Die Folgen würden sowohl direkt über sinkende Margen bei den Unternehmen als auch über anziehende Inflationstendenzen und daraus folgende Konsumzurückhaltung spürbar werden, schrieb Lipkow. Die in dieser Woche anstehenden Sitzungen und Zinsentscheidungen der Notenbanken in den USA, der Euroregion, in England und Japan dürften daher besonders stark beachtet werden.
Der MDax der mittelgroßen Werte beendete den Tag 0,46 Prozent höher auf 28.951,70 Zähler. Europaweit gab es ebenfalls leichte Erholungsgewinne: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gewann 0,39 Prozent auf 5.739,01 Punkte und auch die Börsen in London und Zürich stiegen moderat. In den USA rückte der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um 0,7 Prozent vor. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 legte noch etwas deutlicher zu.
Mit plus 8,6 Prozent setzten sich die Commerzbank-Papiere an die Dax-Spitze. Die Unicredit bietet als bereits größte Anteilseignerin für die restlichen Aktien jeweils 0,485 neue eigene Papiere, was im Vergleich zum Schlusskurs am Freitag 30,80 Euro je Commerzbank-Aktie wären. Citigroup-Analyst Andrew Coombs sprach von einem "klugen Schachzug". Das Ziel der Unicredit, die bereits knapp unter 30 Prozent der Anteile hält und bei Überschreiten dieser Schwelle ein verpflichtendes Übernahmeangebot vorlegen müsste, sei nämlich vorerst nicht die vollständige Kontrolle, sondern Flexibilität für die Zukunft. Mit dem aktuellen Gebot könnte die Unicredit nun die Beteiligung am freien Markt zunächst weiter aufstocken.
Bayer (Bayer Aktie) legten an zweiter Stelle im Dax um 3,8 Prozent zu und profitierten von einer Kaufempfehlung der Bank UBS. Mit Blick auf die Lösung der Glyphosatprobleme sieht Analyst Matthew Weston inzwischen mehr Chancen als Risiken. Zudem spreche die jüngste Kursschwäche für einen Kauf der Aktie. Im Pharmabereich ist Weston außerdem optimistisch für die wichtigsten Wachstumstreiber.
An der MDax-Spitze zogen Hensoldt um 5,4 Prozent an, während K+S am MDax-Ende um 5,4 Prozent nachgaben. Beide reagierten auf Analystenkommentare, die sich auch mit den Auswirkungen des Iran-Kriegs beschäftigten. So gaben die Experten von Kepler Cheuvreux ihre negative Bewertung des Radarspezialisten Hensoldt auf und verwiesen darauf, dass der Krieg in Nahost die Nachfrage nach Luftverteidigung anheize. Dagegen wandelten die Experten der Scotiabank ihre neutrale Bewertung für den Düngemittelhersteller K+S in eine negative um. Der Fokus liege zu sehr auf kurzfristiger, opportunistischer Preis- und Margenausweitung und zu wenig darauf, ob die Landwirte es sich leisten könnten, hier mitzuhalten, hieß es. Zudem verwiesen sie auf den starken Kursanstieg der K+S-Aktie seit Jahresbeginn.
Quelle: dpa-AFX
Der deutsche Leitindex legte nach einem verhaltenen Handelsstart letztlich um 0,50 Prozent auf 23.564,01 Punkte zu. Im Rampenlicht stand hierzulande vor allem die Commerzbank (Commerzbank Aktie) . Die italienische Großbank Unicredit machte einen Schachzug, indem sie für das zweitgrößte deutsche Geldinstitut ein taktisches Übernahmeangebot vorlegte.
Im Großen ging der Blick der Anleger weiter gen Nahost: Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump von Nato-Verbündeten Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Straße von Hormus am Persischen Golf gefordert. Der Schiffsverkehr in der für den internationalen Transport von Öl (Rohöl) und Flüssiggas wichtigen Meerenge ist wegen des Kriegs stark beeinträchtigt, wobei es am Wochenende mehreren Tankern gelungen war, das Nadelöhr zu passieren.
Gleichwohl blieb Lipkow skeptisch: "Der Krieg im Nahen Osten bleibt weiterhin das dominierende Thema und straft mit jeder neuen Kriegswoche all diejenigen Lügen, die von einem kurzen und einfachen Militärschlag ausgegangen sind." Die Energiepreise könnten so zu einem echten Problem werden, das sich erst in den kommenden Monaten so richtig entfalten dürfte.
Die Folgen würden sowohl direkt über sinkende Margen bei den Unternehmen als auch über anziehende Inflationstendenzen und daraus folgende Konsumzurückhaltung spürbar werden, schrieb Lipkow. Die in dieser Woche anstehenden Sitzungen und Zinsentscheidungen der Notenbanken in den USA, der Euroregion, in England und Japan dürften daher besonders stark beachtet werden.
Der MDax der mittelgroßen Werte beendete den Tag 0,46 Prozent höher auf 28.951,70 Zähler. Europaweit gab es ebenfalls leichte Erholungsgewinne: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gewann 0,39 Prozent auf 5.739,01 Punkte und auch die Börsen in London und Zürich stiegen moderat. In den USA rückte der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um 0,7 Prozent vor. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 legte noch etwas deutlicher zu.
Mit plus 8,6 Prozent setzten sich die Commerzbank-Papiere an die Dax-Spitze. Die Unicredit bietet als bereits größte Anteilseignerin für die restlichen Aktien jeweils 0,485 neue eigene Papiere, was im Vergleich zum Schlusskurs am Freitag 30,80 Euro je Commerzbank-Aktie wären. Citigroup-Analyst Andrew Coombs sprach von einem "klugen Schachzug". Das Ziel der Unicredit, die bereits knapp unter 30 Prozent der Anteile hält und bei Überschreiten dieser Schwelle ein verpflichtendes Übernahmeangebot vorlegen müsste, sei nämlich vorerst nicht die vollständige Kontrolle, sondern Flexibilität für die Zukunft. Mit dem aktuellen Gebot könnte die Unicredit nun die Beteiligung am freien Markt zunächst weiter aufstocken.
Bayer (Bayer Aktie) legten an zweiter Stelle im Dax um 3,8 Prozent zu und profitierten von einer Kaufempfehlung der Bank UBS. Mit Blick auf die Lösung der Glyphosatprobleme sieht Analyst Matthew Weston inzwischen mehr Chancen als Risiken. Zudem spreche die jüngste Kursschwäche für einen Kauf der Aktie. Im Pharmabereich ist Weston außerdem optimistisch für die wichtigsten Wachstumstreiber.
An der MDax-Spitze zogen Hensoldt um 5,4 Prozent an, während K+S am MDax-Ende um 5,4 Prozent nachgaben. Beide reagierten auf Analystenkommentare, die sich auch mit den Auswirkungen des Iran-Kriegs beschäftigten. So gaben die Experten von Kepler Cheuvreux ihre negative Bewertung des Radarspezialisten Hensoldt auf und verwiesen darauf, dass der Krieg in Nahost die Nachfrage nach Luftverteidigung anheize. Dagegen wandelten die Experten der Scotiabank ihre neutrale Bewertung für den Düngemittelhersteller K+S in eine negative um. Der Fokus liege zu sehr auf kurzfristiger, opportunistischer Preis- und Margenausweitung und zu wenig darauf, ob die Landwirte es sich leisten könnten, hier mitzuhalten, hieß es. Zudem verwiesen sie auf den starken Kursanstieg der K+S-Aktie seit Jahresbeginn.
Quelle: dpa-AFX
17.03.26 10:43
#886
Highländer49
DAX
Der Dax hat sich am Dienstag relativ stabil gehalten. Nach einem soliden Wochenstart und trotz des wieder leicht höheren Ölpreises gab der deutsche Leitindex im frühen Handel nur moderat um 0,2 Prozent auf 23.515 Punkte nach. Der MDax der mittelgroßen Werte zeigte sich prozentual nahezu unverändert bei 28.955 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx tendierte mit minus 0,1 Prozent leicht schwächer.
Es ist der nunmehr zwölfte Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, und am deutschen Aktienmarkt scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs hoch zu sein. "Die meisten haben sich offensichtlich dazu entschieden, die aktuelle Krise ohne große Handelstätigkeit auszusitzen", konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.
Dabei verwies er auf die insgesamt geringen Handelsumsätze. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets sieht den Dax nach den Verwerfungen an den Börsen infolge des Iran-Kriegs weiterhin auf Richtungssuche.
Aktuell kostet Rohöl der Nordseesorte Brent etwas mehr als am Vortag, wobei der Preis weiter über 100 US-Dollar liegt. Das Hoch lag vor rund einer Woche bei knapp 120 Dollar (Dollarkurs), was der höchste Stand seit 2022 war und heftige Konjunktur- und Inflationssorgen geschürt hatte. Besonders im Fokus stehen daher alle Nachrichten über den wichtigsten Versorgungsweg für Energielieferungen, die Straße von Hormus, die vom Iran faktisch blockiert ist.
Zunehmend in den Blick rücken aber auch die großen Zentralbanken. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, die EZB am Donnerstag, und auch in Großbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden.
Spontane Zinsveränderungen in den USA und der Euroregion in dieser Woche werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhoffe man sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", so Altmann.
Die steigenden Preise für Energie sorgten im Dax für Kursgewinne bei RWE und Eon . Die beiden Versorgeraktien gewannen an der Index-Spitze 1,2 und 1,7 Prozent. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) gaben dagegen nach der jüngsten Kurserholung der Rüstungsaktie am Dax-Ende um 1,4 Prozent nach.
Die Aufmerksamkeit der Anleger galt aber vor allem Einzelwerten aus der zweiten und dritten Börsenreihe. So gab der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius vor dem Start seines Kapitalmarkttags an diesem Tag neue Mittelfristziele ab 2027 bekannt. Die Aktie war mit plus 4,6 Prozent Favorit im MDax. RBC-Analyst Charles Weston hob vor allem den Geschäftsbereich Bioprocess Solutions (BPS) positiv hervor. Dieser stehe besonders im Fokus der Anleger, und hier liege der Mittelpunkt der angegebenen Wachstumsspanne über der durchschnittlichen Analystenschätzung.
Fraport (Fraport Aktie) als zweitstärkster Wert kletterte um 3,4 Prozent. Zwar wird am Frankfurter Flughafen auch 2026 noch nicht wieder das Fluggast-Aufkommen erwartet, das es vor der Corona-Krise gegeben hatte, doch Analysten zeigten sich zufrieden mit den Zahlen und den Zielen des Flughafenbetreibers. Unter anderem wurde der freie Barmittelfluss positiv hervorgehoben, der im Vorjahr erstmals seit 2018 wieder positiv war. "Und damit ein Jahr früher", wie es bei JPMorgan hieß.
Im SDax hatten Springer Nature die Nase vorn mit plus 8,2 Prozent. Der Wissenschaftsverlag steigerte im abgelaufenen Jahr den Umsatz und den operativen Gewinn und gab zudem laut Händlern einen überraschend starken Ausblick. Energiekontor sackten dagegen nach einem negativen Analystenkommentar am Ende des Nebenwerte-Index um fast 10 Prozent auf ein Tief seit Ende Dezember ab.
Quelle: dpa-AFX
Es ist der nunmehr zwölfte Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, und am deutschen Aktienmarkt scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs hoch zu sein. "Die meisten haben sich offensichtlich dazu entschieden, die aktuelle Krise ohne große Handelstätigkeit auszusitzen", konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.
Dabei verwies er auf die insgesamt geringen Handelsumsätze. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets sieht den Dax nach den Verwerfungen an den Börsen infolge des Iran-Kriegs weiterhin auf Richtungssuche.
Aktuell kostet Rohöl der Nordseesorte Brent etwas mehr als am Vortag, wobei der Preis weiter über 100 US-Dollar liegt. Das Hoch lag vor rund einer Woche bei knapp 120 Dollar (Dollarkurs), was der höchste Stand seit 2022 war und heftige Konjunktur- und Inflationssorgen geschürt hatte. Besonders im Fokus stehen daher alle Nachrichten über den wichtigsten Versorgungsweg für Energielieferungen, die Straße von Hormus, die vom Iran faktisch blockiert ist.
Zunehmend in den Blick rücken aber auch die großen Zentralbanken. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, die EZB am Donnerstag, und auch in Großbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden.
Spontane Zinsveränderungen in den USA und der Euroregion in dieser Woche werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhoffe man sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", so Altmann.
Die steigenden Preise für Energie sorgten im Dax für Kursgewinne bei RWE und Eon . Die beiden Versorgeraktien gewannen an der Index-Spitze 1,2 und 1,7 Prozent. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) gaben dagegen nach der jüngsten Kurserholung der Rüstungsaktie am Dax-Ende um 1,4 Prozent nach.
Die Aufmerksamkeit der Anleger galt aber vor allem Einzelwerten aus der zweiten und dritten Börsenreihe. So gab der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius vor dem Start seines Kapitalmarkttags an diesem Tag neue Mittelfristziele ab 2027 bekannt. Die Aktie war mit plus 4,6 Prozent Favorit im MDax. RBC-Analyst Charles Weston hob vor allem den Geschäftsbereich Bioprocess Solutions (BPS) positiv hervor. Dieser stehe besonders im Fokus der Anleger, und hier liege der Mittelpunkt der angegebenen Wachstumsspanne über der durchschnittlichen Analystenschätzung.
Fraport (Fraport Aktie) als zweitstärkster Wert kletterte um 3,4 Prozent. Zwar wird am Frankfurter Flughafen auch 2026 noch nicht wieder das Fluggast-Aufkommen erwartet, das es vor der Corona-Krise gegeben hatte, doch Analysten zeigten sich zufrieden mit den Zahlen und den Zielen des Flughafenbetreibers. Unter anderem wurde der freie Barmittelfluss positiv hervorgehoben, der im Vorjahr erstmals seit 2018 wieder positiv war. "Und damit ein Jahr früher", wie es bei JPMorgan hieß.
Im SDax hatten Springer Nature die Nase vorn mit plus 8,2 Prozent. Der Wissenschaftsverlag steigerte im abgelaufenen Jahr den Umsatz und den operativen Gewinn und gab zudem laut Händlern einen überraschend starken Ausblick. Energiekontor sackten dagegen nach einem negativen Analystenkommentar am Ende des Nebenwerte-Index um fast 10 Prozent auf ein Tief seit Ende Dezember ab.
Quelle: dpa-AFX
17.03.26 19:40
#887
Highländer49
DAX
Der Dax hat am Dienstag an seine Erholungsgewinne vom Wochenauftakt angeknüpft. Die weiter auf hohem Niveau notierenden Ölpreise bleiben aber im Fokus, auch wenn sich die meisten Anleger mit Blick auf die Handelsumsätze "offensichtlich dazu entschieden haben, die aktuelle Krise ohne große Handelstätigkeit auszusitzen", wie Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sagte.
Nach einem zunächst verhaltenen Handelsstart gewann der deutsche Leitindex am Ende 0,71 Prozent auf 23.730,92 Punkte. Allerdings ist eine nachhaltige Erholung von den Kursverlusten im Zuge des Iran-Kriegs - zumindest charttechnisch gesehen - erst bei einem Stand um die 24.200 Punkte zu erwarten. Der MDax der mittelgroßen Werte stieg am Dienstag um 1,83 Prozent auf 29.481,75 Zähler.
Am zwölften Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs immer noch recht hoch zu sein. Ein länger andauernder Konflikt würde vor allem Europa und Asien wegen ihrer deutlich höheren Importabhängigkeit für Öl (Rohöl) und Gas treffen. Die USA dagegen sind bei der Ölversorgung weitgehend autark.
Zunehmend in den Blick rücken derweil die großen Zentralbanken, denn am Mittwoch entscheidet die US-Notenbank Fed über ihren Leitzins und am Donnerstag die EZB. Spontane Zinsveränderungen werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhoffe man sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", sagte Altmann.
Quelle: dpa-AFX
Nach einem zunächst verhaltenen Handelsstart gewann der deutsche Leitindex am Ende 0,71 Prozent auf 23.730,92 Punkte. Allerdings ist eine nachhaltige Erholung von den Kursverlusten im Zuge des Iran-Kriegs - zumindest charttechnisch gesehen - erst bei einem Stand um die 24.200 Punkte zu erwarten. Der MDax der mittelgroßen Werte stieg am Dienstag um 1,83 Prozent auf 29.481,75 Zähler.
Am zwölften Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs immer noch recht hoch zu sein. Ein länger andauernder Konflikt würde vor allem Europa und Asien wegen ihrer deutlich höheren Importabhängigkeit für Öl (Rohöl) und Gas treffen. Die USA dagegen sind bei der Ölversorgung weitgehend autark.
Zunehmend in den Blick rücken derweil die großen Zentralbanken, denn am Mittwoch entscheidet die US-Notenbank Fed über ihren Leitzins und am Donnerstag die EZB. Spontane Zinsveränderungen werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhoffe man sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", sagte Altmann.
Quelle: dpa-AFX
18.03.26 10:12
#888
Highländer49
DAX
Im Zuge sinkender Ölpreise hat der Dax am Mittwoch zum Handelsstart seinen Stabilisierungsversuch fortgesetzt. In der dritten Woche des Iran-Kriegs hoffen die Anleger darauf, "dass sich der feste Griff des Iran um den globalen Energiemarkt Schritt für Schritt lockern wird", erklärte Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.
Zum einen wachse weltweit der politische Druck auf US-Präsident Trump, die Straße von Hormus wieder passierbar zu machen. Zum anderen verlagerten Saudi-Arabien und der Irak ihre Exporte und nutzten Pipelines, um Öl (Rohöl) zu sicheren Häfen zu bringen. "Das ist eine große Sache für den Ölmarkt." Auch wenn dadurch laut Stanzl nicht die gesamte Ölproduktion dieser Länder exportiert werden kann, "verliert die iranische Blockade der Meerenge von Hormus dadurch ein Stück weit an Bedeutung".
Der Leitindex Dax legte in den ersten Börsenminuten um 0,6 Prozent auf 23.875 Punkte zu und schaffte es damit wieder über die exponentielle 200-Tage-Linie. Sie ist charttechnisch gesehen ein wichtiger Gradmesser für den längerfristigen Trend.
Der MDax , der mittelgroße Werte beinhaltet, rückte um 1,0 Prozent auf 29.780 Zähler vor und auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx stieg in ähnlicher Größenordnung.
Abgesehen vom Iran-Krieg samt der Ölpreis-Entwicklung rückt an diesem Abend die US-Notenbank Fed in den Blick. Die Leitzinsentscheidung in den USA steht auf dem Programm. Im aktuell stark verunsicherten Umfeld wird die Fed zwar kaum an den Stellschrauben drehen, doch marktbewegend könnten ihre Aussagen sein.
Zuletzt waren grundsätzliche Zinssenkungshoffnungen am Markt ausgepreist worden. Zudem waren angesichts des befürchteten Inflationsanstiegs, der durch den hohen Ölpreis zu erwarten ist, sogar erste Unsicherheiten über mögliche Zinsanhebungen aufgekommen. Daher sind nach den Worten der Helaba-Experten "die Stabsprognosen zu Wachstum und Inflation" wesentlich.
Quelle: dpa-AFX
Zum einen wachse weltweit der politische Druck auf US-Präsident Trump, die Straße von Hormus wieder passierbar zu machen. Zum anderen verlagerten Saudi-Arabien und der Irak ihre Exporte und nutzten Pipelines, um Öl (Rohöl) zu sicheren Häfen zu bringen. "Das ist eine große Sache für den Ölmarkt." Auch wenn dadurch laut Stanzl nicht die gesamte Ölproduktion dieser Länder exportiert werden kann, "verliert die iranische Blockade der Meerenge von Hormus dadurch ein Stück weit an Bedeutung".
Der Leitindex Dax legte in den ersten Börsenminuten um 0,6 Prozent auf 23.875 Punkte zu und schaffte es damit wieder über die exponentielle 200-Tage-Linie. Sie ist charttechnisch gesehen ein wichtiger Gradmesser für den längerfristigen Trend.
Der MDax , der mittelgroße Werte beinhaltet, rückte um 1,0 Prozent auf 29.780 Zähler vor und auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx stieg in ähnlicher Größenordnung.
Abgesehen vom Iran-Krieg samt der Ölpreis-Entwicklung rückt an diesem Abend die US-Notenbank Fed in den Blick. Die Leitzinsentscheidung in den USA steht auf dem Programm. Im aktuell stark verunsicherten Umfeld wird die Fed zwar kaum an den Stellschrauben drehen, doch marktbewegend könnten ihre Aussagen sein.
Zuletzt waren grundsätzliche Zinssenkungshoffnungen am Markt ausgepreist worden. Zudem waren angesichts des befürchteten Inflationsanstiegs, der durch den hohen Ölpreis zu erwarten ist, sogar erste Unsicherheiten über mögliche Zinsanhebungen aufgekommen. Daher sind nach den Worten der Helaba-Experten "die Stabsprognosen zu Wachstum und Inflation" wesentlich.
Quelle: dpa-AFX
18.03.26 19:25
#889
Highländer49
DAX
Der erneut gestiegene Ölpreis hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt wieder verschreckt. Der Leitindex Dax brach im Handelsverlauf am Mittwoch einen Erholungsversuch ab und büßte am Ende 0,96 Prozent auf 23.502,25 Punkte ein, nachdem der Iran neue Angriffe auf Teile seiner Gasindustrie gemeldet hatte. Der MDax , der mittelgroße Werte beinhaltet, rettete nach einem zwischenzeitlichen Plus von fast 2 Prozent einen Gewinn von 0,13 Prozent auf 29.519,42 Punkte ins Ziel. Am Morgen noch hatten die Börsen weltweit positiv darauf reagiert, dass der Irak ein Pipeline-Abkommen zum Ölexport über die Türkei geschlossen hatte.
Mit wachsender Nervosität wird zudem auf die am Abend anstehende Leitzins-Entscheidung der US-Notenbank Fed gewartet. Im stark verunsicherten Umfeld dürfte die Fed zwar kaum die Zinsen senken, doch marktbewegend könnten ihre Aussagen sein.
Zuletzt waren grundsätzliche Zinssenkungshoffnungen am Markt ausgepreist worden. Zudem waren angesichts des befürchteten Inflationsanstiegs, der durch den hohen Ölpreis zu erwarten ist, sogar erste Unsicherheiten über mögliche Zinsanhebungen aufgekommen. Daher sind nach den Worten der Experten der Landesbank Hessen-Thüringen die Prognosen der Fed zu Wachstum und Inflation wesentlich.
Unternehmensseitig lag das Hauptaugenmerk hierzulande erneut auf Aktien aus der zweiten und dritten Reihe. Im MDax erholte sich die Aumovio-Papiere mit einem Plus von 3,5 Prozent, auch wenn die Geschäftszahlen und die Jahresprognose des Autozulieferers nur den Erwartungen entsprochen hatten. Analysten lobten jedoch unisono den starken freien Barmittelzufluss.
Im Nebenwerte-Index SDax waren die Papiere des Kochboxenversenders Hellofresh im Verlauf auf ein Rekordtief unter 4 Euro abgesackt und gaben schließlich um fast 15 Prozent nach. Das Management erwartet im laufenden Jahr weitere Rückgänge bei Umsatz sowie operativem Ergebnis und unterbot damit die bereits bescheidenen Analystenschätzungen.
An der Index-Spitze zogen die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberger Druckmaschinen Aktie) um mehr als neun Prozent an. Der Maschinenbauer orientiert sich weiter in den Verteidigungsbereich. Zusammen mit der US-amerikanisch-israelischen Ondas Autonomous Systems soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Dabei gehe es um den Aufbau eines Shops für den wachsenden Markt autonomer Drohnenabwehrsysteme.
Ansonsten bewegten vor allem Analysten-Kommentare. So hatte die US-Bank Morgan Stanley Heidelberg Materials gleich doppelt hochgestuft, was den Anteilsscheinen des Baustoffherstellers ein Plus von zweieinhalb Prozent und damit den Spitzenplatz im Dax bescherte. Analystin Cedar Ekblom sieht eine attraktive Einstiegschance, nachdem die Anleger sich ungerechtfertigterweise um die Beton-Preise im Umfeld geringerer Emissionskosten gesorgt hätten. Die Expertin geht davon aus, dass die Beton-Preise hartnäckig hoch bleiben.
Fielmann setzten sich mit einem Plus von gut vier Prozent an die MDax-Spitze. Laut der Bank of America sind die Risiken für einen Aktienkauf gesunken. Das hohe Umsatzziel für 2030 sei noch nicht im Kurs eingepreist, und zudem beschleunige sich das Wachstum der Optikerkette in den USA.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx sank um 0,56 Prozent auf 5.736,85 Punkte. An den Börsen in London und vor allem in Zürich ging es noch stärker nach unten. Jenseits des Atlantiks fiel der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um fast ein Prozent.
Quelle: dpa-AFX
Mit wachsender Nervosität wird zudem auf die am Abend anstehende Leitzins-Entscheidung der US-Notenbank Fed gewartet. Im stark verunsicherten Umfeld dürfte die Fed zwar kaum die Zinsen senken, doch marktbewegend könnten ihre Aussagen sein.
Zuletzt waren grundsätzliche Zinssenkungshoffnungen am Markt ausgepreist worden. Zudem waren angesichts des befürchteten Inflationsanstiegs, der durch den hohen Ölpreis zu erwarten ist, sogar erste Unsicherheiten über mögliche Zinsanhebungen aufgekommen. Daher sind nach den Worten der Experten der Landesbank Hessen-Thüringen die Prognosen der Fed zu Wachstum und Inflation wesentlich.
Unternehmensseitig lag das Hauptaugenmerk hierzulande erneut auf Aktien aus der zweiten und dritten Reihe. Im MDax erholte sich die Aumovio-Papiere mit einem Plus von 3,5 Prozent, auch wenn die Geschäftszahlen und die Jahresprognose des Autozulieferers nur den Erwartungen entsprochen hatten. Analysten lobten jedoch unisono den starken freien Barmittelzufluss.
Im Nebenwerte-Index SDax waren die Papiere des Kochboxenversenders Hellofresh im Verlauf auf ein Rekordtief unter 4 Euro abgesackt und gaben schließlich um fast 15 Prozent nach. Das Management erwartet im laufenden Jahr weitere Rückgänge bei Umsatz sowie operativem Ergebnis und unterbot damit die bereits bescheidenen Analystenschätzungen.
An der Index-Spitze zogen die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberger Druckmaschinen Aktie) um mehr als neun Prozent an. Der Maschinenbauer orientiert sich weiter in den Verteidigungsbereich. Zusammen mit der US-amerikanisch-israelischen Ondas Autonomous Systems soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Dabei gehe es um den Aufbau eines Shops für den wachsenden Markt autonomer Drohnenabwehrsysteme.
Ansonsten bewegten vor allem Analysten-Kommentare. So hatte die US-Bank Morgan Stanley Heidelberg Materials gleich doppelt hochgestuft, was den Anteilsscheinen des Baustoffherstellers ein Plus von zweieinhalb Prozent und damit den Spitzenplatz im Dax bescherte. Analystin Cedar Ekblom sieht eine attraktive Einstiegschance, nachdem die Anleger sich ungerechtfertigterweise um die Beton-Preise im Umfeld geringerer Emissionskosten gesorgt hätten. Die Expertin geht davon aus, dass die Beton-Preise hartnäckig hoch bleiben.
Fielmann setzten sich mit einem Plus von gut vier Prozent an die MDax-Spitze. Laut der Bank of America sind die Risiken für einen Aktienkauf gesunken. Das hohe Umsatzziel für 2030 sei noch nicht im Kurs eingepreist, und zudem beschleunige sich das Wachstum der Optikerkette in den USA.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx sank um 0,56 Prozent auf 5.736,85 Punkte. An den Börsen in London und vor allem in Zürich ging es noch stärker nach unten. Jenseits des Atlantiks fiel der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um fast ein Prozent.
Quelle: dpa-AFX
19.03.26 12:19
#890
Highländer49
DAX
Konjunktursorgen haben den deutschen Aktienmarkt wieder fest im Griff. Die wichtigsten Indizes gerieten im frühen Handel am Donnerstag stark unter Druck. Für Verunsicherung sorgte der weiter kräftige Anstieg der Ölpreise, der die Furcht vor einem deutlichen Anziehen der Inflation mit entsprechend negativen wirtschaftlichen Konsequenzen schürte.
Der Leitindex Dax fiel um 1,6 Prozent auf 23.123 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 1,9 Prozent auf 28.948 Punkte ein.
Aktuell kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent rund 114 Dollar (Dollarkurs). Ein iranischer Offizieller sprach in der Nacht auf der Online-Plattform X von einer neuen Eskalationsstufe. Damit reagiert das Regime auf zunehmende Angriffe auf seine Energieinfrastruktur. Der Iran sieht seinerseits Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar als legitime Ziele.
Quelle: dpa-AFX
Der Leitindex Dax fiel um 1,6 Prozent auf 23.123 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 1,9 Prozent auf 28.948 Punkte ein.
Aktuell kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent rund 114 Dollar (Dollarkurs). Ein iranischer Offizieller sprach in der Nacht auf der Online-Plattform X von einer neuen Eskalationsstufe. Damit reagiert das Regime auf zunehmende Angriffe auf seine Energieinfrastruktur. Der Iran sieht seinerseits Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar als legitime Ziele.
Quelle: dpa-AFX
20.03.26 10:17
#891
Highländer49
DAX
Nach dem Vortagesabsturz hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag dank vager Hoffnungen auf ein schnelleres Ende des Nahost-Krieges zugelegt. Allerdings könnte es - je nach Nachrichtenlage in Nahost - erneut zu größeren Kursschwankungen kommen, wozu auch der sogenannte große Verfalltag beitragen könnte. An diesem Freitag laufen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes aus.
Der Dax stieg im frühen Handel um 1,2 Prozent auf 23.105 Punkte. Damit deutet sich für den deutschen Leitindex ein Wochenverlust von rund anderthalb Prozent an. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar beläuft sich das Dax-Minus auf knapp neun Prozent. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Freitagvormittag 1,6 Prozent auf 28.874 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte um rund 1,1 Prozent zu.
Am Donnerstag war der Dax auf das tiefste Niveau seit April 2025 eingebrochen, nachdem der Ölpreis von einer weiteren Eskalation in Nahost bis auf über 119 Dollar (Dollarkurs) angetrieben worden war und für Konjunktur- und Inflationssorgen gesorgt hatte. Inzwischen hat sich die Lage am Öl- und Gasmarkt aber wieder entspannt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet aktuell mit 108 Dollar wieder deutlich weniger.
Zur Entspannung der Börsenlage tragen Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei, die Hoffnung auf ein nun doch rascheres Kriegsende als befürchtet machen. Netanjahu sagte laut "Times of Israel": "Der Iran ist schwächer denn je." Das Land könne kein Uran mehr anreichern und auch keine ballistischen Raketen mehr herstellen. Die Angriffe auf die Islamische Republik würden dennoch weitergehen, "so lange dies notwendig ist".
Unter den Einzelwerten stehen Elmos nach Übernahmespekulationen mit einem Kursplus von 8,3 Prozent im Anlegerfokus. Am Vorabend hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Elmos die Investmentbank Morgan Stanley mit der Suche nach einem potenziellen Käufer beauftragt hat. Das Unternehmen führe erste Gespräche mit möglichen Interessenten, darunter weltweit tätige Halbleiterunternehmen. Elmos und Morgan Stanley wollten die Informationen nicht kommentieren. Elmos ist an der Börse rund 2,5 Milliarden Euro wert.
Der Schmierstoffhersteller Fuchs verdiente im vergangenen Jahr in etwa so viel wie im Vorjahr. Analysten hatten allerdings mit einem leichten Ergebnisrückgang gerechnet. Der Umsatz wuchs um ein Prozent. Die Dividende je Vorzugsaktie soll um sechs Cent auf 1,23 Euro steigen. Im laufenden Jahr rechnen die Mannheimer mit einer Besserung. Die Ziele liegen im Großen und Ganzen im Rahmen der Analystenerwartungen. Für die Fuchs-Papiere ging es auf Tradegate zuletzt um 0,1 Prozent nach oben.
Die Anteilsscheine von Infineon (Infineon Aktie) stiegen als Dax-Spitzenreiter um 5,1 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan die Aktien von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 40 auf 48 Euro angehoben hatte. Der Halbleiterkonzern sei einer der größten Profiteure des immensen Energiebedarfs beim KI-Einsatz, schrieb Analyst Sandeep Deshpande. Zudem geht er davon aus, dass der Tiefpunkt im Geschäft mit der Autobranche erreicht ist und nun eine Stabilisierung folgen kann.
Ein erfolgreiches Börsendebüt legten die Titel von Vincorion hin. Mit zuletzt 19,55 Euro lagen sie 15 Prozent über dem Preis von 17 Euro, zu dem sich der Investor Star Capital von Teilen des Rüstungszulieferers getrennt hatte.
Quelle: dpa-AFX
Der Dax stieg im frühen Handel um 1,2 Prozent auf 23.105 Punkte. Damit deutet sich für den deutschen Leitindex ein Wochenverlust von rund anderthalb Prozent an. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar beläuft sich das Dax-Minus auf knapp neun Prozent. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Freitagvormittag 1,6 Prozent auf 28.874 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte um rund 1,1 Prozent zu.
Am Donnerstag war der Dax auf das tiefste Niveau seit April 2025 eingebrochen, nachdem der Ölpreis von einer weiteren Eskalation in Nahost bis auf über 119 Dollar (Dollarkurs) angetrieben worden war und für Konjunktur- und Inflationssorgen gesorgt hatte. Inzwischen hat sich die Lage am Öl- und Gasmarkt aber wieder entspannt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet aktuell mit 108 Dollar wieder deutlich weniger.
Zur Entspannung der Börsenlage tragen Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei, die Hoffnung auf ein nun doch rascheres Kriegsende als befürchtet machen. Netanjahu sagte laut "Times of Israel": "Der Iran ist schwächer denn je." Das Land könne kein Uran mehr anreichern und auch keine ballistischen Raketen mehr herstellen. Die Angriffe auf die Islamische Republik würden dennoch weitergehen, "so lange dies notwendig ist".
Unter den Einzelwerten stehen Elmos nach Übernahmespekulationen mit einem Kursplus von 8,3 Prozent im Anlegerfokus. Am Vorabend hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Elmos die Investmentbank Morgan Stanley mit der Suche nach einem potenziellen Käufer beauftragt hat. Das Unternehmen führe erste Gespräche mit möglichen Interessenten, darunter weltweit tätige Halbleiterunternehmen. Elmos und Morgan Stanley wollten die Informationen nicht kommentieren. Elmos ist an der Börse rund 2,5 Milliarden Euro wert.
Der Schmierstoffhersteller Fuchs verdiente im vergangenen Jahr in etwa so viel wie im Vorjahr. Analysten hatten allerdings mit einem leichten Ergebnisrückgang gerechnet. Der Umsatz wuchs um ein Prozent. Die Dividende je Vorzugsaktie soll um sechs Cent auf 1,23 Euro steigen. Im laufenden Jahr rechnen die Mannheimer mit einer Besserung. Die Ziele liegen im Großen und Ganzen im Rahmen der Analystenerwartungen. Für die Fuchs-Papiere ging es auf Tradegate zuletzt um 0,1 Prozent nach oben.
Die Anteilsscheine von Infineon (Infineon Aktie) stiegen als Dax-Spitzenreiter um 5,1 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan die Aktien von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 40 auf 48 Euro angehoben hatte. Der Halbleiterkonzern sei einer der größten Profiteure des immensen Energiebedarfs beim KI-Einsatz, schrieb Analyst Sandeep Deshpande. Zudem geht er davon aus, dass der Tiefpunkt im Geschäft mit der Autobranche erreicht ist und nun eine Stabilisierung folgen kann.
Ein erfolgreiches Börsendebüt legten die Titel von Vincorion hin. Mit zuletzt 19,55 Euro lagen sie 15 Prozent über dem Preis von 17 Euro, zu dem sich der Investor Star Capital von Teilen des Rüstungszulieferers getrennt hatte.
Quelle: dpa-AFX
20.03.26 19:12
#892
Highländer49
DAX
Die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Iran-Krieges hat den deutschen Aktienmarkt am Ende einer ohnehin sehr schwachen Woche belastet. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass das US-Verteidigungsministerium drei Kriegsschiffe und Tausende weiterer Marines in den Nahen Osten entsendet. Die Nachricht trieb die Renditen am Anleihenmarkt in die Höhe, was entsprechend die Aktienkurse belastete. Denn hohe Marktrenditen machen festverzinsliche Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver.
Der Leitindex Dax geriet nach einem durchwachsenen Handelsstart am Nachmittag deutlich unter Druck und verlor am Ende gut zwei Prozent auf 22.380,19 Punkte. Dies ist das Niveau von Ende April 2025. Die Kursschwankungen zum Wochenschluss brachten Händler auch mit dem sogenannten großen Verfallstag in Verbindung. An diesem Freitag liefen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes aus.
Auf Wochensicht hat der Dax damit 4,55 Prozent eingebüßt. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar beläuft sich das Dax-Minus auf mehr als 11 Prozent. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung des Nahostkonflikts bleibe brüchig und stehe weiterhin auf tönernen Füßen, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Freitag 2,21 Prozent auf 27.796,28 Zähler.
Quelle: dpa-AFX
Der Leitindex Dax geriet nach einem durchwachsenen Handelsstart am Nachmittag deutlich unter Druck und verlor am Ende gut zwei Prozent auf 22.380,19 Punkte. Dies ist das Niveau von Ende April 2025. Die Kursschwankungen zum Wochenschluss brachten Händler auch mit dem sogenannten großen Verfallstag in Verbindung. An diesem Freitag liefen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes aus.
Auf Wochensicht hat der Dax damit 4,55 Prozent eingebüßt. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar beläuft sich das Dax-Minus auf mehr als 11 Prozent. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung des Nahostkonflikts bleibe brüchig und stehe weiterhin auf tönernen Füßen, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Freitag 2,21 Prozent auf 27.796,28 Zähler.
Quelle: dpa-AFX
23.03.26 10:03
#893
Highländer49
DAX
Der DAX verliert weiter an Boden. In der abgelaufenen Woche büßte das größte deutsche Börsenbarometer mehr als 1.000 Punkte ein und schloss -4,6% tiefer mit 22.369 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Scout24 und Vonovia, Heidelberg Materials war bester DAX-Wert. Was können Anleger in der neuen Woche erwarten?
https://www.finanznachrichten.de/...rappelt-sich-dax-ausblick-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...rappelt-sich-dax-ausblick-486.htm
23.03.26 10:04
#894
Highländer49
DAX
Der Dax hat am Montag seine Talfahrt fortgesetzt. Angesichts der Ängste vor einem weiteren eskalierenden Iran-Krieg büßte der deutsche Leitindex im frühen Handel 1,87 Prozent auf 21.961 Punkte ein. Damit rutschte er erstmals seit dem Zoll-Schock von US-Präsident Donald Trump im April 2025 unter die Marke von 22.000 Punkten.
Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Montagmorgen um weitere 2,34 Prozent auf 27.145 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,6 Prozent. In Asien standen nach dem Ultimatum von Trump an den Iran noch deutlichere Kursabschläge zu Buche.
In der Nacht zu Sonntag hatte der US-Präsident der iranischen Führung mit der Zerstörung von Energieanlagen gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Teheran drohte seinerseits mit der vollständigen Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge.
Quelle: dpa-AFX
Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Montagmorgen um weitere 2,34 Prozent auf 27.145 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,6 Prozent. In Asien standen nach dem Ultimatum von Trump an den Iran noch deutlichere Kursabschläge zu Buche.
In der Nacht zu Sonntag hatte der US-Präsident der iranischen Führung mit der Zerstörung von Energieanlagen gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Teheran drohte seinerseits mit der vollständigen Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge.
Quelle: dpa-AFX
23.03.26 14:58
#895
Highländer49
DAX
Der Dax hat am Montag nach Aussagen von Donald Trump eine spektakuläre Kehrtwende hingelegt. US-Präsident Donald Trump hat angeordnet, in den nächsten fünf Tagen keine Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur zu fliegen. Dies sei das Ergebnis "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" in den vergangenen beiden Tagen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social in Versalien. Der Dax sprang daraufhin gegen Mittag um 2,64 Prozent auf 22.972 Punkte nach oben.
Ähnlich sah es beim MDax der mittelgroßen Unternehmen aus, der zuletzt um 2,64 Prozent auf 28.531 zulegte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erholte sich ähnlich deutlich. Auch an den zuvor schwach erwarteten US-Börsen zeichnen sich nun Gewinne ab.
Die jähe Trendwende an den Börsen schlug sich auch in den Ölpreisen sowie der Kursentwicklung einiger der vorherigen Branchenverlierer nieder. Der Preis für ein Fass (149 Liter) Rohöl der für Europa maßgeblichen Nordsee-Sorte Brent sackte deutlich ab auf zuletzt rund 103 US-Dollar.
Die vor den Trump-Aussagen gebeutelten europäischen Rohstofftitel schüttelten ihre Kursverluste ab und drehten deutlich ins Plus, während der Immobilienindex es immerhin knapp in den positiven Bereich schaffte.
Die Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter - zuvor MDax-Schlusslicht - drehten mit 2,2 Prozent ins Plus. Der Index-Aufsteiger legte vollständige Jahreszahlen vor und blieb mit seinem Vorschlag einer unveränderten Dividende von 0,20 Euro je Aktie hinter den Erwartungen zurück. Die Titel des Industrie- und Stahlkonzerns Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) gewannen sogar 4,9 Prozent.
Im Dax führte der Immobilienkonzern Vonovia (Vonovia Aktie) indes trotz eines auf 1,1 Prozent eingedämmten Minus weiter die Verliererliste an. Etwas besser erging es insbesondere Aroundtown sowie TAG Immobilien und LEG im MDax. "Je länger die Rohölpreise auf hohem Niveau bleiben, desto mehr werden die Zentralbanken in die Ecke gedrängt" schrieb Marktstratege Innes. Damit weiche die Aussicht auf Zinssenkungen zunehmend einer drohenden Straffung der Geldpolitik. Eine solche Entwicklung ist Gift für Immobilienaktien, da sie Baufinanzierungen verteuert.
Unter den Dax-Gewinnern fanden sich Siemens Energy , Brenntag (Brenntag Aktie) , Siemens sowie die Commerzbank (Commerzbank Aktie) , mit Zuschlägen von 3 bis knapp 4,5 Prozent.
Im Nebenwerte-Index SDax blieb Gerresheimer mit minus 8 Prozent größter Verlierer. Am Freitag hatten die Aktien des Verpackungsherstellers dank Übernahmefantasie noch einen Kurssprung gemacht.
Der Verkauf seines Essensliefergeschäfts Foodpanda in Taiwan bescherte Delivery Hero ein Plus von 8,5 Prozent. In der vergangenen Woche waren die Aktien auf ein Rekordtief abgesackt.
Die Papiere von Vincorion legten um weitere 1,5 Prozent auf 18,97 Euro zu. Am Freitag hatte die Rüstungsfirma trotz des schwierigen Umfelds ein erfolgreiches Börsendebüt hingelegt. Gegenüber dem Ausgabepreis von 17 Euro, zu dem sich der Private-Equity-Investor Star Capital von Teilen des Unternehmens getrennt hatte, steht ein Plus von 11,6 Prozent zu Buche.
Quelle: dpa-AFX
Ähnlich sah es beim MDax der mittelgroßen Unternehmen aus, der zuletzt um 2,64 Prozent auf 28.531 zulegte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erholte sich ähnlich deutlich. Auch an den zuvor schwach erwarteten US-Börsen zeichnen sich nun Gewinne ab.
Die jähe Trendwende an den Börsen schlug sich auch in den Ölpreisen sowie der Kursentwicklung einiger der vorherigen Branchenverlierer nieder. Der Preis für ein Fass (149 Liter) Rohöl der für Europa maßgeblichen Nordsee-Sorte Brent sackte deutlich ab auf zuletzt rund 103 US-Dollar.
Die vor den Trump-Aussagen gebeutelten europäischen Rohstofftitel schüttelten ihre Kursverluste ab und drehten deutlich ins Plus, während der Immobilienindex es immerhin knapp in den positiven Bereich schaffte.
Die Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter - zuvor MDax-Schlusslicht - drehten mit 2,2 Prozent ins Plus. Der Index-Aufsteiger legte vollständige Jahreszahlen vor und blieb mit seinem Vorschlag einer unveränderten Dividende von 0,20 Euro je Aktie hinter den Erwartungen zurück. Die Titel des Industrie- und Stahlkonzerns Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) gewannen sogar 4,9 Prozent.
Im Dax führte der Immobilienkonzern Vonovia (Vonovia Aktie) indes trotz eines auf 1,1 Prozent eingedämmten Minus weiter die Verliererliste an. Etwas besser erging es insbesondere Aroundtown sowie TAG Immobilien und LEG im MDax. "Je länger die Rohölpreise auf hohem Niveau bleiben, desto mehr werden die Zentralbanken in die Ecke gedrängt" schrieb Marktstratege Innes. Damit weiche die Aussicht auf Zinssenkungen zunehmend einer drohenden Straffung der Geldpolitik. Eine solche Entwicklung ist Gift für Immobilienaktien, da sie Baufinanzierungen verteuert.
Unter den Dax-Gewinnern fanden sich Siemens Energy , Brenntag (Brenntag Aktie) , Siemens sowie die Commerzbank (Commerzbank Aktie) , mit Zuschlägen von 3 bis knapp 4,5 Prozent.
Im Nebenwerte-Index SDax blieb Gerresheimer mit minus 8 Prozent größter Verlierer. Am Freitag hatten die Aktien des Verpackungsherstellers dank Übernahmefantasie noch einen Kurssprung gemacht.
Der Verkauf seines Essensliefergeschäfts Foodpanda in Taiwan bescherte Delivery Hero ein Plus von 8,5 Prozent. In der vergangenen Woche waren die Aktien auf ein Rekordtief abgesackt.
Die Papiere von Vincorion legten um weitere 1,5 Prozent auf 18,97 Euro zu. Am Freitag hatte die Rüstungsfirma trotz des schwierigen Umfelds ein erfolgreiches Börsendebüt hingelegt. Gegenüber dem Ausgabepreis von 17 Euro, zu dem sich der Private-Equity-Investor Star Capital von Teilen des Unternehmens getrennt hatte, steht ein Plus von 11,6 Prozent zu Buche.
Quelle: dpa-AFX
24.03.26 10:15
#896
Highländer49
DAX
Die anhaltende Unsicherheit rund um den Iran-Krieg lässt die Anleger nicht los. Im Mittelpunkt stand am Dienstag die Frage, ob die Zwischenerholung zu Wochenbeginn zunächst nur ein Strohfeuer war. Im frühen Handel konnte der Dax zwar etwas zulegen, doch die Lage blieb angespannt. Nach einer halben Handelsstunde war der Leitindex dann auch mit einem halben Prozent ins Minus abgetaucht auf 22.549 Punkte.
Am Montag war der Dax zunächst klar unter die Marke von 22.000 Punkten gesackt auf ein Tief seit etwa elf Monaten, bevor eine Kurznachricht von US-Präsident Donald Trump Hoffnung auf ein mögliches Abkommen machte. Die Nachrichtenlage bleibt seitdem aber verworren, auch wegen gegenteiliger Signale des Iran. In der Nacht gab es in der Golfregion weitere Angriffe. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent blieb über 100 US-Dollar. Auch veröffentlichte Einkaufsmanagerindizes konnten das Bild nicht aufhellen.
Das Gesamtbild an den Weltbörsen war am Dienstag durchwachsen. In Asien wurden zwar die Vortagsgewinne nachgeholt, aber im Handelsverlauf deutlich begrenzt. In der zweiten deutschen Börsenliga sank der MDax zuletzt auch um fast ein halbes Prozent auf 28.101 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag zuletzt aber nur knapp mit 0,05 Prozent im Minus.
Der Börsenbrief-Autor Hans Bernecker erwähnte am Morgen wieder einmal den sogenannten "TACO-Trade", der für "Trump Always Chickens Out" steht und die Erwartung ausdrückt, dass Trump bei seinen Ankündigungen Rückzieher macht. Offenbar habe er die Situation als so verfahren angesehen, dass er sich und den Märkten erst einmal etwas Luft verschaffen wollte. Wegen der Wankelmütigkeit Trumps stellt der Experte aber ein großes Fragezeichen dahinter, ob ein baldiges Kriegsende realistisch ist.
Zu Belastung für den Dax wurde die fast fünf Prozent tiefere SAP-Aktie. Nachdem die US-Bank JPMorgan ihr bisher optimistisches Votum für das Index-Schwergewicht aufgegeben hat, erreichten die Aktien ein Tief seit mehr als einem Jahr. Toby Ogg argumentierte, das Bild einer erwarteten Wachstumsbeschleunigung und Margenexpansion habe sich geändert. Er sieht ein Problem in einer verlangsamten Auftragsentwicklung im Cloud-Geschäft und befürchtet Ergebnisschwankungen durch den Umbau des Geschäftsmodells.
Auch die Bayer-Aktien waren am Morgen mit mehr als zwei Prozent Minus unter den großen Dax-Verlierern. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, will der 2023 eingestiegene Aktionär Inclusive Capital Partners ein Aktienpaket des Pharmakonzerns los werden. Ein Händler vermutet, dass der dahinter steckende aktivistische Investor Jeff Ubben das Potenzial des zuletzt deutlich angezogenen Kurses als ausgeschöpft betrachtet.
Vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zuge des Nahost-Konflikts sorgte die Deutsche Bank im Chemiesektor für Gesprächsstoff mit einer Reihe an Umstufungen. Dazu zählt, dass Analystin Virginie Boucher-Ferte in BASF (BASF Aktie) und Brenntag (Brenntag Aktie) letztlich Profiteure sieht, die sie nun zum Kauf empfiehlt. Beide Aktien gehörten mit einer Erholung um bis zu 2,4 Prozent zu den Spitzenwerten im Dax.
Im Nebenwertebereich gab es am Dienstag Zahlen von Nagarro , Indus Holding (Indus Holding Aktie) und Drägerwerk auszuwerten - mit durchwachsenem Ergebnis. Indus entwickelten sich mit 1,3 Prozent Plus positiv nach einer angehobenen Dividende. Nagarro dagegen kamen mit 3,6 Prozent unter Druck nach einem vermeldeten Gewinnrückgang.
Klare Kursgewinne gab es beim Prothesenhersteller Ottobock nach einer Kaufempfehlung der UBS. Die Titel setzten ihre Erholung fort mit einem Kurssprung um acht Prozent, nachdem der Analyst Graham Doyle schrieb, dass er nach dem massiven Kursrutsch inzwischen ein klares Chancen-Übergewicht sieht.
Quelle: dpa-AFX
Am Montag war der Dax zunächst klar unter die Marke von 22.000 Punkten gesackt auf ein Tief seit etwa elf Monaten, bevor eine Kurznachricht von US-Präsident Donald Trump Hoffnung auf ein mögliches Abkommen machte. Die Nachrichtenlage bleibt seitdem aber verworren, auch wegen gegenteiliger Signale des Iran. In der Nacht gab es in der Golfregion weitere Angriffe. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent blieb über 100 US-Dollar. Auch veröffentlichte Einkaufsmanagerindizes konnten das Bild nicht aufhellen.
Das Gesamtbild an den Weltbörsen war am Dienstag durchwachsen. In Asien wurden zwar die Vortagsgewinne nachgeholt, aber im Handelsverlauf deutlich begrenzt. In der zweiten deutschen Börsenliga sank der MDax zuletzt auch um fast ein halbes Prozent auf 28.101 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag zuletzt aber nur knapp mit 0,05 Prozent im Minus.
Der Börsenbrief-Autor Hans Bernecker erwähnte am Morgen wieder einmal den sogenannten "TACO-Trade", der für "Trump Always Chickens Out" steht und die Erwartung ausdrückt, dass Trump bei seinen Ankündigungen Rückzieher macht. Offenbar habe er die Situation als so verfahren angesehen, dass er sich und den Märkten erst einmal etwas Luft verschaffen wollte. Wegen der Wankelmütigkeit Trumps stellt der Experte aber ein großes Fragezeichen dahinter, ob ein baldiges Kriegsende realistisch ist.
Zu Belastung für den Dax wurde die fast fünf Prozent tiefere SAP-Aktie. Nachdem die US-Bank JPMorgan ihr bisher optimistisches Votum für das Index-Schwergewicht aufgegeben hat, erreichten die Aktien ein Tief seit mehr als einem Jahr. Toby Ogg argumentierte, das Bild einer erwarteten Wachstumsbeschleunigung und Margenexpansion habe sich geändert. Er sieht ein Problem in einer verlangsamten Auftragsentwicklung im Cloud-Geschäft und befürchtet Ergebnisschwankungen durch den Umbau des Geschäftsmodells.
Auch die Bayer-Aktien waren am Morgen mit mehr als zwei Prozent Minus unter den großen Dax-Verlierern. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, will der 2023 eingestiegene Aktionär Inclusive Capital Partners ein Aktienpaket des Pharmakonzerns los werden. Ein Händler vermutet, dass der dahinter steckende aktivistische Investor Jeff Ubben das Potenzial des zuletzt deutlich angezogenen Kurses als ausgeschöpft betrachtet.
Vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zuge des Nahost-Konflikts sorgte die Deutsche Bank im Chemiesektor für Gesprächsstoff mit einer Reihe an Umstufungen. Dazu zählt, dass Analystin Virginie Boucher-Ferte in BASF (BASF Aktie) und Brenntag (Brenntag Aktie) letztlich Profiteure sieht, die sie nun zum Kauf empfiehlt. Beide Aktien gehörten mit einer Erholung um bis zu 2,4 Prozent zu den Spitzenwerten im Dax.
Im Nebenwertebereich gab es am Dienstag Zahlen von Nagarro , Indus Holding (Indus Holding Aktie) und Drägerwerk auszuwerten - mit durchwachsenem Ergebnis. Indus entwickelten sich mit 1,3 Prozent Plus positiv nach einer angehobenen Dividende. Nagarro dagegen kamen mit 3,6 Prozent unter Druck nach einem vermeldeten Gewinnrückgang.
Klare Kursgewinne gab es beim Prothesenhersteller Ottobock nach einer Kaufempfehlung der UBS. Die Titel setzten ihre Erholung fort mit einem Kurssprung um acht Prozent, nachdem der Analyst Graham Doyle schrieb, dass er nach dem massiven Kursrutsch inzwischen ein klares Chancen-Übergewicht sieht.
Quelle: dpa-AFX
24.03.26 13:38
#897
Highländer49
DAX
Dax kann Erholungskurs nicht halten – Ölpreis weiter über 100 Dollar
Die widersprüchlichen Aussagen zum Iran-Krieg sorgen für Unsicherheit an den Märkten. Anleger sorgen sich weiterhin um eine steigende Inflation.
https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/...eber-100-dollar/100208729.html
Die widersprüchlichen Aussagen zum Iran-Krieg sorgen für Unsicherheit an den Märkten. Anleger sorgen sich weiterhin um eine steigende Inflation.
https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/...eber-100-dollar/100208729.html
25.03.26 10:24
#898
Highländer49
DAX
Die jüngsten Nachrichten aus Nahost haben am europäischen Aktienmarkt am Mittwoch für etwas Erleichterung gesorgt. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent rutschte wieder unter 100 Dollar (Dollarkurs), nachdem die USA dem Iran laut Medienberichten einen Plan zur Beendigung des Kriegs übermittelt hatten. Gleichzeitig erklärte US-Präsident Trump, dass der Iran angeblich "unbedingt einen Deal abschließen" wolle.
Der Dax kehrte daraufhin in den ersten Handelsminuten über die Marke von 23.000 Punkten zurück, auch wenn Irans Militärführung am Morgen Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt hat. Zuletzt lag der Dax mit 1,7 Prozent im Plus bei 23.013 Punkten.
Die Anleger sind widersprüchliche Signale gewöhnt. Nach einem Ultimatum des US-Präsidenten am Wochenende war der Dax am Montag mit 21.863 Punkten zeitweise noch auf einen Tiefststand seit April 2025 abgesackt. Nach einer Kurznachricht von Donald Trump am Montagmittag auf seiner Plattform Truth Social über gute Verhandlungen mit dem Regime in Iran war er dann in der Spitze bis auf 23.178 Punkte nach oben geschossen. Am Dienstag tat sich dann im Dax letztlich nicht viel.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann am Mittwoch nun 2,4 Prozent auf 28.808 Punkte und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte um anderthalb Prozent zu.
Quell: dpa-AFX
Der Dax kehrte daraufhin in den ersten Handelsminuten über die Marke von 23.000 Punkten zurück, auch wenn Irans Militärführung am Morgen Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt hat. Zuletzt lag der Dax mit 1,7 Prozent im Plus bei 23.013 Punkten.
Die Anleger sind widersprüchliche Signale gewöhnt. Nach einem Ultimatum des US-Präsidenten am Wochenende war der Dax am Montag mit 21.863 Punkten zeitweise noch auf einen Tiefststand seit April 2025 abgesackt. Nach einer Kurznachricht von Donald Trump am Montagmittag auf seiner Plattform Truth Social über gute Verhandlungen mit dem Regime in Iran war er dann in der Spitze bis auf 23.178 Punkte nach oben geschossen. Am Dienstag tat sich dann im Dax letztlich nicht viel.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann am Mittwoch nun 2,4 Prozent auf 28.808 Punkte und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte um anderthalb Prozent zu.
Quell: dpa-AFX
25.03.26 18:05
#899
Highländer49
DAX
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach US-Medienberichten über einen 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende im Iran erholt. Der Ölpreis als momentan wichtigster Gradmesser der Anlegersorgen reagierte für den Markt grundsätzlich positiv: Rohöl der Nordseesorte Brent lag nach einem frühen Rutsch im späten Handel aber wieder etwas über der Marke von 100 US-Dollar. Im Laufe des Krieges war er mit fast 120 Dollar (Dollarkurs) auf ein Hoch seit 2022 geklettert.
Die im Zuge des Iran-Krieges deutlich eingetrübte Stimmung in der deutschen Wirtschaft, die das Ifo-Institut am Vormittag meldete, überraschte wohl kaum jemanden.
Der Dax bröckelte am Nachmittag etwas ab und schloss 1,41 Prozent höher bei 22.957,08 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann letztlich 2,48 Prozent auf 28.821,32 Zähler.
"Die Situation im Nahen Osten bleibt unklar und wird von vielen Gerüchten und Spekulationen getragen. So sollen die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ins Stocken geraten sein, nachdem der Iran die Forderungen in den Verhandlungen als unlogisch bezeichnet habe. Auch deshalb konnte der Dax das Niveau über 23.000 Punkten nicht halten, das er am Morgen noch sehr beherzt übersprungen hatte", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets.
Quelle: dpa-AFX
Die im Zuge des Iran-Krieges deutlich eingetrübte Stimmung in der deutschen Wirtschaft, die das Ifo-Institut am Vormittag meldete, überraschte wohl kaum jemanden.
Der Dax bröckelte am Nachmittag etwas ab und schloss 1,41 Prozent höher bei 22.957,08 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann letztlich 2,48 Prozent auf 28.821,32 Zähler.
"Die Situation im Nahen Osten bleibt unklar und wird von vielen Gerüchten und Spekulationen getragen. So sollen die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ins Stocken geraten sein, nachdem der Iran die Forderungen in den Verhandlungen als unlogisch bezeichnet habe. Auch deshalb konnte der Dax das Niveau über 23.000 Punkten nicht halten, das er am Morgen noch sehr beherzt übersprungen hatte", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets.
Quelle: dpa-AFX
26.03.26 10:07
#900
Highländer49
DAX
Von der zaghaften Entspannung zur Wochenmitte ist am Donnerstag am europäischen Aktienmarkt kaum noch etwas zu spüren. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent, der am Mittwochmorgen noch unter 100 Dollar (Dollarkurs) gerutscht war, liegt wieder deutlich über dieser Marke. Während des Iran-Kriegs ist er der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.
Entsprechend ging es auch für den Dax wieder abwärts. Der deutsche Leitindex fiel um rund ein Prozent auf 22.737 Punkte. Damit bleibt er in der Spanne vom Montag, als er im Tagesverlauf bei widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte geschwankt war. Zunächst hatte er mit 21.863 Punkten das bisherige Kriegstief erreicht, bevor er sich zeitweise sprunghaft auf 23.178 Punkte erholte.
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie. Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.
"Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Zwar gebe es weiterhin "produktive" Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten kam am Donnerstag um 1,2 Prozent zurück auf 28.470 Punkte und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx büßte 0,8 Prozent ein.
Quelle: dpa-AFX
Entsprechend ging es auch für den Dax wieder abwärts. Der deutsche Leitindex fiel um rund ein Prozent auf 22.737 Punkte. Damit bleibt er in der Spanne vom Montag, als er im Tagesverlauf bei widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte geschwankt war. Zunächst hatte er mit 21.863 Punkten das bisherige Kriegstief erreicht, bevor er sich zeitweise sprunghaft auf 23.178 Punkte erholte.
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie. Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.
"Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Zwar gebe es weiterhin "produktive" Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten kam am Donnerstag um 1,2 Prozent zurück auf 28.470 Punkte und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx büßte 0,8 Prozent ein.
Quelle: dpa-AFX

