Günstig zu haben.
| eröffnet am: | 30.07.09 16:38 von: | zubasa |
| neuester Beitrag: | 27.01.12 08:47 von: | menschmaier |
| Anzahl Beiträge: | 135 | |
| Leser gesamt: | 47185 | |
| davon Heute: | 7 | |
bewertet mit 2 Sternen |
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24.01.12 11:59
#101
dolphin69
#98
da hatte wohl jemand den richtigen Riecher am frühen Morgen (und wahrscheinlich schon wieder verkauft).
Seit dem ist aber nix mehr passiert. Das Ding läuft quer.
Positiv ausgedrückt, die Aktie fällt zumindest nicht weiter...naja, bei einem Abschlag von 80 %.
P.S. hab mir mal paar PP ins Depot gelegt. Der heutige Aktientag ist ja ansonsten recht lau...vllt. tut sich hier ja noch was.
Seit dem ist aber nix mehr passiert. Das Ding läuft quer.
Positiv ausgedrückt, die Aktie fällt zumindest nicht weiter...naja, bei einem Abschlag von 80 %.
P.S. hab mir mal paar PP ins Depot gelegt. Der heutige Aktientag ist ja ansonsten recht lau...vllt. tut sich hier ja noch was.
24.01.12 12:02
#102
BOI-and-Girl
gerade
vom Handel ausgesetzt.
Wieviele Millionen haste denn gekauft?
Wieviele Millionen haste denn gekauft?
24.01.12 12:35
#110
navigators
Passiva
Ich denke nicht, bei Penny Stocks spielt oft nur noch die Zocke eine Rolle
24.01.12 12:52
#111
street084
inso wird das wort 2012 werden
Kodak , Schlecker , Petroplus, Griechenland, Spanien, Portugal usw.
Aber unser Glück ist das Kodak und Petroplus wieder in die Höhe kommen.

24.01.12 13:45
#113
Joschi307
Interview mit schweizer Aktienrechtler
cash: Petroplus steht vor der Zahlungsunfähigkeit. Müssen die Aktionäre nun ihr Geld abschreiben?
Hans Caspar von der Crone: Ja, die Aktionäre müssen leider damit rechnen, dass sie einen hundertprozentigen Verlust erleiden. Petroplus ist offensichtlich überschuldet. Und wenn jemand überschuldet ist, wird die Bilanz deponiert. Ab diesem Moment spielen die Aktionäre keine Rolle mehr. Es wird versucht, die Vermögenswerte so gut wie möglich zu liquidieren, um möglichst viele Verbindlichkeiten zu decken.
Ist es denkbar, dass sich Petroplus aus der Nachlassstundung retten kann?
Das ist praktisch ausgeschlossen. Natürlich kann eine Nachlassstundung zur Sanierung führen. In der Regel läuft es aber auf eine optimale Veräusserung der bestehenden Vermögenswerte hinaus. Weitere Möglichkeiten sind, dass die Firma in einer Auffanggesellschaft weitergeführt wird oder dass die Gläubiger einem Prozentvergleich zustimmen. Das hiesse, dass sie auf einen bestimmten Prozentsatz ihrer Forderungen verzichten würden. Aber auch das bliebe ohne positive Folgen für die Aktionäre.
Nach der Deckung der Gläubigerforderungen wären die Aktionäre an der Reihe. Besteht die Möglichkeit, dass für sie doch noch etwas übrig bleibt?
Das ist theoretisch denkbar, aber in der Realität reicht es in der Regel nicht. Es müsste schon fast ein Wunder geschehen, dass ein Kaufinteressent für die Vermögenswerte von Petroplus mehr bezahlt als heute bilanziert wird. Das ist unwahrscheinlich.
Trotzdem sind am Dienstag nach dem grossen Kurseinbruch spekulative Käufe zu beobachten. Macht ein solcher Zock Sinn?
Wünschen darf man immer – und spekulieren auch. Aber Sinn hat das kaum gemacht.
Welche weiteren Möglichkeiten bleiben dem Aktionär noch?
Er hat keine weiteren Handlungsmöglichkeiten mehr, ausser er würde eine Verantwortlichkeitsklage gegen das Management einreichen. Aber dafür müsste ein entsprechender Tatbestand gegeben sein.
Für welche Handlung kann ein Manager haftbar gemacht werden?
Nach heutigem Recht reicht eine leichtfahrlässige Pflichtverletzung. Allerdings muss ein klarer unternehmerischer Fehlentscheid vorliegen, damit eine solche Pflichtverletzung vorliegt. Ist ein Entscheid in gutem Treu und Glauben vorbereitet und umgesetzt worden, der sich im Nachhinein als nicht optimal herausstellt, kann niemand dafür haftbar gemacht werden. Anders liegt der Fall, wenn sich das Management selber bereichert oder Interessenskonflikte vorliegen.
Hans Caspar von der Crone (54) arbeitet in Zürich als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Aktien- und Kapitalmarktrecht. Zusätzlich ist er als Professor für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich tätig.
Quelle: http://www.cash.ch/news/topnews/rss/...e_machen_kaum_sinn-1126259-771
Hans Caspar von der Crone: Ja, die Aktionäre müssen leider damit rechnen, dass sie einen hundertprozentigen Verlust erleiden. Petroplus ist offensichtlich überschuldet. Und wenn jemand überschuldet ist, wird die Bilanz deponiert. Ab diesem Moment spielen die Aktionäre keine Rolle mehr. Es wird versucht, die Vermögenswerte so gut wie möglich zu liquidieren, um möglichst viele Verbindlichkeiten zu decken.
Ist es denkbar, dass sich Petroplus aus der Nachlassstundung retten kann?
Das ist praktisch ausgeschlossen. Natürlich kann eine Nachlassstundung zur Sanierung führen. In der Regel läuft es aber auf eine optimale Veräusserung der bestehenden Vermögenswerte hinaus. Weitere Möglichkeiten sind, dass die Firma in einer Auffanggesellschaft weitergeführt wird oder dass die Gläubiger einem Prozentvergleich zustimmen. Das hiesse, dass sie auf einen bestimmten Prozentsatz ihrer Forderungen verzichten würden. Aber auch das bliebe ohne positive Folgen für die Aktionäre.
Nach der Deckung der Gläubigerforderungen wären die Aktionäre an der Reihe. Besteht die Möglichkeit, dass für sie doch noch etwas übrig bleibt?
Das ist theoretisch denkbar, aber in der Realität reicht es in der Regel nicht. Es müsste schon fast ein Wunder geschehen, dass ein Kaufinteressent für die Vermögenswerte von Petroplus mehr bezahlt als heute bilanziert wird. Das ist unwahrscheinlich.
Trotzdem sind am Dienstag nach dem grossen Kurseinbruch spekulative Käufe zu beobachten. Macht ein solcher Zock Sinn?
Wünschen darf man immer – und spekulieren auch. Aber Sinn hat das kaum gemacht.
Welche weiteren Möglichkeiten bleiben dem Aktionär noch?
Er hat keine weiteren Handlungsmöglichkeiten mehr, ausser er würde eine Verantwortlichkeitsklage gegen das Management einreichen. Aber dafür müsste ein entsprechender Tatbestand gegeben sein.
Für welche Handlung kann ein Manager haftbar gemacht werden?
Nach heutigem Recht reicht eine leichtfahrlässige Pflichtverletzung. Allerdings muss ein klarer unternehmerischer Fehlentscheid vorliegen, damit eine solche Pflichtverletzung vorliegt. Ist ein Entscheid in gutem Treu und Glauben vorbereitet und umgesetzt worden, der sich im Nachhinein als nicht optimal herausstellt, kann niemand dafür haftbar gemacht werden. Anders liegt der Fall, wenn sich das Management selber bereichert oder Interessenskonflikte vorliegen.
Hans Caspar von der Crone (54) arbeitet in Zürich als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Aktien- und Kapitalmarktrecht. Zusätzlich ist er als Professor für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich tätig.
Quelle: http://www.cash.ch/news/topnews/rss/...e_machen_kaum_sinn-1126259-771
24.01.12 15:43
#118
dolphin69
bin auch gespannt.
ich schau mir mal den weiteren Nachmittag an. Sollte es sich nix tun, dann werde ich meine Anteile wieder verkaufen. Ein Zockversuch ist/wars auf jeden Fall wert.
24.01.12 16:44
#120
Joschi307
Insolvenz in Ingolstadt
Der angeschlagene Raffineriebetreiber Petroplus steht vor dem Aus und treibt auch seinen deutschen Ableger in Ingolstadt in die Insolvenz. Das hoch verschuldete Schweizer Unternehmen teilte am Dienstag mit, die Verhandlungen mit den Kreditgebern seien gescheitert, man bereite ein Insolvenzverfahren vor. Die Petroplus-Aktie brach daraufhin um mehr als 80 Prozent ein. Das Unternehmen zählt sich zu den größten unabhängigen Raffineriekonzernen Europas.
Am Standort Ingolstadt läuft das Insolvenzverfahren bereits. Es sei am Dienstag beim Amtsgericht angemeldet worden, sagte die Sprecherin des einzigen deutschen Standortes der Nachrichtenagentur dpa. Petroplus hat neben der Raffinerie in Ingolstadt noch Produktionsstätten in Großbritannien, Belgien, Frankreich und der Schweiz.
Die 330 Mitarbeiter der Ingolstädter Raffinerie wurden am Dienstagmorgen informiert. Es habe daraufhin keine spontanen Aktionen der Belegschaft gegeben, ergänzte die Sprecherin. "Wir müssen da durch." In der Raffinerie können täglich 110.000 Barrel Rohöl verarbeitet werden, im Jahr fünf Millionen Tonnen. Derzeit würden aber nur rund 60 Prozent der Kapazität abgerufen. Die Kunden würden weiter beliefert.
Nachdem die Banken den Geldhahn abdreht haben, ist das Unternehmen nach eigenen Angaben für Schulden und Anleihen in Höhe von 1,75 Milliarden Dollar (1,28 Milliarden Euro) zahlungsunfähig. Das Ziel müsse nun sein, alle Operationen sicher herunterzufahren und möglichst viel für die Anteilseigner zu erhalten, teilte die Petroplus Holdings AG in Zug weiter mit.
Petroplus war Ende 2006 an die Börse gegangen. Danach expandierte das Unternehmen kräftig und kaufte in Europa Raffinerien zu. Den Standort in Ingolstadt hatte das Unternehmen 2007 von ExxonMobil übernommen. Zuletzt drückten erhebliche Überkapazitäten auf den Markt. Das Unternehmen hat 2.500 Beschäftigte und kann 667.000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeiten. Hergestellt werden Dieselkraftstoffe, Heizöl, Benzin, Kerosin und andere Erdölprodukte.
Petroplus geriet Ende Dezember 2011 in massive Schwierigkeiten, nachdem Banken geplante Kredite in Höhe von einer Milliarde Dollar (730 Millionen Euro) eingefroren hatten und das Unternehmen kein Rohöl mehr kaufen konnte. Seitdem hatte Petroplus mit den Kreditinstituten verhandelt und auch den Verkauf der Raffinerie in Frankreich erwogen sowie den Verkauf der Anlagen in Belgien und in der Schweiz nicht ausgeschlossen.
An der Frankfurter Börse verlor die Petroplus-Aktie am Dienstag weiter an Boden und notierte zeitweise bei 0,22 Euro, mehr als 80 Prozent im Minus. Vor einem Jahr lag der Kurs noch bei 12 Euro, im Juli 2007 erreichte die Aktie mit 79 Euro den Höchststand der vergangenen fünf Jahre.
http://www.finanznachrichten.de/...us-insolvenz-in-ingolstadt-016.htm
Am Standort Ingolstadt läuft das Insolvenzverfahren bereits. Es sei am Dienstag beim Amtsgericht angemeldet worden, sagte die Sprecherin des einzigen deutschen Standortes der Nachrichtenagentur dpa. Petroplus hat neben der Raffinerie in Ingolstadt noch Produktionsstätten in Großbritannien, Belgien, Frankreich und der Schweiz.
Die 330 Mitarbeiter der Ingolstädter Raffinerie wurden am Dienstagmorgen informiert. Es habe daraufhin keine spontanen Aktionen der Belegschaft gegeben, ergänzte die Sprecherin. "Wir müssen da durch." In der Raffinerie können täglich 110.000 Barrel Rohöl verarbeitet werden, im Jahr fünf Millionen Tonnen. Derzeit würden aber nur rund 60 Prozent der Kapazität abgerufen. Die Kunden würden weiter beliefert.
Nachdem die Banken den Geldhahn abdreht haben, ist das Unternehmen nach eigenen Angaben für Schulden und Anleihen in Höhe von 1,75 Milliarden Dollar (1,28 Milliarden Euro) zahlungsunfähig. Das Ziel müsse nun sein, alle Operationen sicher herunterzufahren und möglichst viel für die Anteilseigner zu erhalten, teilte die Petroplus Holdings AG in Zug weiter mit.
Petroplus war Ende 2006 an die Börse gegangen. Danach expandierte das Unternehmen kräftig und kaufte in Europa Raffinerien zu. Den Standort in Ingolstadt hatte das Unternehmen 2007 von ExxonMobil übernommen. Zuletzt drückten erhebliche Überkapazitäten auf den Markt. Das Unternehmen hat 2.500 Beschäftigte und kann 667.000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeiten. Hergestellt werden Dieselkraftstoffe, Heizöl, Benzin, Kerosin und andere Erdölprodukte.
Petroplus geriet Ende Dezember 2011 in massive Schwierigkeiten, nachdem Banken geplante Kredite in Höhe von einer Milliarde Dollar (730 Millionen Euro) eingefroren hatten und das Unternehmen kein Rohöl mehr kaufen konnte. Seitdem hatte Petroplus mit den Kreditinstituten verhandelt und auch den Verkauf der Raffinerie in Frankreich erwogen sowie den Verkauf der Anlagen in Belgien und in der Schweiz nicht ausgeschlossen.
An der Frankfurter Börse verlor die Petroplus-Aktie am Dienstag weiter an Boden und notierte zeitweise bei 0,22 Euro, mehr als 80 Prozent im Minus. Vor einem Jahr lag der Kurs noch bei 12 Euro, im Juli 2007 erreichte die Aktie mit 79 Euro den Höchststand der vergangenen fünf Jahre.
http://www.finanznachrichten.de/...us-insolvenz-in-ingolstadt-016.htm
24.01.12 17:05
#121
menschmaier
Frage
was bleibt den Aktionären in diesem Fall...: http://bazonline.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/...rn-/story/23968521
Nur mal weitergedacht: Das BP oder sonstwer ne normale Übernahme macht war Unsinn: Angesichts des Durchschnitts des Aktienkurses und dann noch die Schulden.
Aber auf diese weise???
Nur mal weitergedacht: Das BP oder sonstwer ne normale Übernahme macht war Unsinn: Angesichts des Durchschnitts des Aktienkurses und dann noch die Schulden.
Aber auf diese weise???
24.01.12 17:28
#123
M.Minninger
Käufer im Gespräch ?
http://www.cash.ch/news/topnews/rss/...ssier_im_gespraech-1126399-771
24.01.12 18:41
#124
dolphin69
#119
doch, halte auf jeden Fall über Nacht.
Hopp oder topp. Entweder das Ding zockt in den nächsten Tagen oder...:-(
Mein Einsatz ist eher gering. D.h., event. Totalverlust eingeplant (aber nicht erhofft).
Hopp oder topp. Entweder das Ding zockt in den nächsten Tagen oder...:-(
Mein Einsatz ist eher gering. D.h., event. Totalverlust eingeplant (aber nicht erhofft).
24.01.12 19:29
#125
street084
nein kein totalverlust
solten sie es in die inso schaffen dann kommt nochmal mein kursziel mit 0,45 euro kurzfristig aber doch. und einen totalverlust brauch ich keinen bin heute mit 5000 euro rein.
keine kauf verkaufempfehlung.

