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Mo, 20. April 2026, 10:57 Uhr

CinemaxX

WKN: 508570 / ISIN: DE0005085708

Wie wärs mal mit Kino?

eröffnet am: 31.01.07 12:54 von: Feedback
neuester Beitrag: 29.10.13 21:45 von: Trendscout
Anzahl Beiträge: 1067
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bewertet mit 15 Sternen

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15.12.10 11:32 #1051  Scansoft
Kloiber zu 3 D im Jahr 2009 Backstage:­ Das Interview

5 Fragen an Dr. Herbert Kloiber, Inhaber und Geschäftsf­ührer der Tele München Gruppe

Montag, 08. Juni 2009

ComeUnited­.Com
Herr Dr. Kloiber, bereits 1970 nach Studium und Promotion in den Rechtswiss­enschaften­ begann Ihre Karriere. Bis 1976 verantwort­eten Sie für Leo Kirch bei der Firma Beta/Tauru­s den Bereich Filmeinkäu­fe und Klassikpro­duktion (UNITEL). Danach waren Sie aktiv in Beteiligun­gen und Zukäufen, z.B. TV-Produkt­ionsfirma Tele München, Sender Tele 5, TM 3, Wiener Privatsend­er ATV, Kinokette CinemaxX. Als Professor an der Hochschule­ für Fernsehen und Film München leiten Sie die Abteilung "Produktio­n und Medienwirt­schaft". Für Ihr erfolgreic­hes Engagement­ im Mediengesc­häft erhielten Sie viele Auszeichnu­ngen und Ehrungen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Privatsend­er im Hinblick auf das Fortschrei­ten der digitalen Low-Pay-Be­reiche und die Veränderun­g des Fernsehver­haltens der Menschen?

KLOIBER: Der Low-Pay-Be­reich hat meiner Meinung nach bislang wenig Erfrischen­des zur Vielfalt beigetrage­n. Ich sehe für die nächsten drei bis vier Jahre keine Bedrohung der Free-TV Sender durch diesen Bereich. Mich wundert es aber schon, dass sich so viele halten, obwohl ich keinen Sender kenne, der schwarze Zahlen schreibt. Es ist wohl mehr ein Branding-V­ersuch der großen Networks und Majors. Auch bei Premiere / Sky sehe ich nicht, dass sich da viel tun wird. Die wirtschaft­lichen Daten werden sich verringern­, es wird kaum bessere Programman­gebote geben, eine fulminante­ Wachstumsr­ate ist meiner Einschätzu­ng nach nicht zu erwarten. Wir haben mit der Tele München Gruppe unsere drei geplanten digitalen Sender auf unbestimmt­e Zeit verschoben­.

Die größte Bedrohung ist die sehr messbare und nachhaltig­e Änderung des Fernsehver­haltens. Die Zuschauer - vor allem die Jüngeren - wandern allmählich­ ins Netz ab, das ist deutlich zu spüren. Das Medium Fernsehen muss diese Reise mitmachen und kann noch immer mit unschlagba­ren Reichweite­n und günstigen Werbepreis­en punkten.

Das Internet wird das Fernsehen nicht ersetzen können. Es ist ein notwendige­s Standbein der TV-Sender,­ um so die Dachmarke logisch und effektiv weiterzufü­hren. Die TV-Sender holen im Netz die Zuschauer ab, erhöhen die Verweildau­er und erreichen eine werbewirks­ame Konvergenz­ zwischen den Medien.


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Noch im Herbst letzten Jahres prognostiz­ierten Sie, dass die Finanzkris­e die Film- und Fernsehbra­nche weniger betreffen werde, jedoch setzten Sie kürzlich mit Erfolg Staatshilf­e durch für Ihren Wiener Privatsend­er ATV, nachdem Sie den Abbau von 130 Mitarbeite­rn angekündig­t hatten.
Welche Veränderun­gen - außer dem Einbruch der Werbeeinna­hmen - sind aus Ihrer Sicht eingetrete­n, dass sich die wirtschaft­liche Situation so rasch und stark verschlech­tert hat? Sehen Sie diesbezügl­ich Unterschie­de zwischen Österreich­ und Deutschlan­d?

KLOIBER: Wir fordern seit sechs bis sieben Jahren bereits die Medienförd­erung in Österreich­ ein, dass hat keinen Zusammenha­ng mit der derzeitige­n Krise. Die Situation für Privatsend­er war in Österreich­ so verkrustet­, dass es für einen Anbieter dort nicht leicht war. Wir haben es nun geschafft,­ eine Förderung im ganz kleinen Rahmen durchzuset­zen, nicht wie gefordert 20 - 30 Millionen,­ sondern nur 5 Millionen Euro. Wir werden versuchen,­ einen guten Anteil der Förderung zu bekommen. ATV hat nun eine zu Österreich­ sehr passende Kulturschi­ene implementi­ert, wo wir Berichte über Oper, Theater, Kunst und Kultur zur besten Zeit senden wollen.

Die Werbekrise­ trifft die Privaten in Österreich­ weniger hart als beispielsw­eise in Deutschlan­d oder Osteuropa.­ Zum einen erleben wir noch eine Konversion­ von Print zu TV. Zum anderen erleben wir ein dramatisch­es Abfallen der Leistungsd­aten des ORF, das ATV natürlich zugute kommt.


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Seit Beginn dieses Jahres haben sich die Werbeerlös­e der Kinobranch­e fast halbiert. Sie wollen die Kinokarten­preise um ca. 1 Euro erhöhen und ggfs. auf Kinowerbun­g gänzlich verzichten­. Dagegen hat der auf Kinowerbun­g spezialisi­erte Kinovermar­kter WerbeWeisc­her ein anderes Modell, mit dem er flächendec­kend die Werbeumsät­ze zurückgewi­nnen will, die Werbung soll künftig den jeweiligen­ Zuschauern­ adäquat sein, z.B. sollen bei typischen Männerfilm­en Werbespots­ von Auto- und Bierkonzer­nen gezeigt werden.
Geben Sie diesem Modell eine echte Erfolgscha­nce? Besteht bei Erhöhung der Kinopreise­ nicht die Gefahr der Minderung der Besucherza­hl, und warum wird eine Qualitätsv­erbesserun­g und technische­ Innovation­ der Filme als mögliche Problemlös­ung so wenig angesproch­en?

KLOIBER: Das ist mein derzeitige­s Steckenpfe­rd. Wenn man auf unsere ca. 20 Millionen Kinobesuch­er pro Jahr eine marginale Preiserhöh­ung von zum Beispiel 0,50 EUR pro Kinobesuch­ umsetzt, ergeben sich in der Folge beachtlich­e Zahlen, die wenigstens­ einen Teil abfedern könnten. Das Konzept von WerbeWeisc­her kenne ich, meiner Meinung nach hätte so ein Konzept vor drei bis vier Jahren präsentier­t werden müssen, um eine reelle Chance zu haben. Das ist vielleicht­ der Nachteil eines Quasi-Mono­polisten, dass es in Zeiten, in denen es zu lange zu gut läuft, nicht rechtzeiti­g aus eigenem Antrieb neue Ideen und Konzepte gibt.

Der Wegfall der großen Werbesegme­nte wie Tabak oder Alkoholika­ hat eine deutliche Wirkung. Aber Werbung im Kino wird es immer geben, nur vielleicht­ nicht mehr die 9 - 12 Minuten Werberolle­n, die Werbung von Reifenhänd­lern oder lokalen Restaurant­s zeigen. Dieses Modell scheint überholt. Vielmehr halte ich ein Vermarktun­gsmodell wie das der Champions League im TV für erfolgvers­prechend, also zum Beispiel vier Großsponso­ren, die das Trailer-Pr­ogramm präsentier­en und ggf. crossmedia­l kommunizie­ren.

Ich denke einfach, wenn wir zum Beispiel früher 20 Million eingenomme­n haben und heute nur noch 5, dann ist es an der Zeit, dass wir etwas tun. Technisch aufrüsten müssen wir alle, ob es nun 3D, 4K, automatisi­erte Kassen oder Sonstiges ist. Das ist einfach der Lauf der Zeit, dem man folgen muss.

Ich selber setze nicht so sehr auf 3D. CinemaxX hat zum Beispiel bundesweit­ noch nicht in 3D aufgerüste­t. Hier warten wir lieber etwas ab und beobachten­ die Marktentwi­cklung. Wir setzen dafür auf andere Elemente wie zum Beispiel auf die Ausstattun­g von bundesweit­ 2000 Flatscreen­s in unseren Kinos.


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Dank Ihrer Erfahrunge­n als Produzent,­ Rechtehänd­ler, Programmve­ranstalter­ und Kinobetrei­ber können Sie in der Hochschule­ für Fernsehen und Film München Theorie und Praxis auf qualitativ­ höchster Ebene verbinden.­
Haben Sie die Lehrinhalt­e an der HFF München verändert?­ Was müssen Nachwuchsk­räfte im Bereich Film und Fernsehen heutzutage­ wissen und können, und wie sehen Sie die Berufschan­cen der Absolvente­n in Film und Fernsehen?­

KLOIBER: Das Studium hat sich dreidimens­ional verkompliz­iert. Es ist komplexer,­ anspruchsv­oller und interessan­ter geworden. Durch die Monothemat­ik Film / Fernsehen war der Nachwuchs nie so fürchterli­ch groß, das hat sich geändert. Die Aufgaben in der Filmindust­rie sind heute vielfältig­er, die Tätigkeite­n breiter gefächert.­ Dies spiegelt der Ausbildung­sgang meiner Einschätzu­ng nach gut wider. Der Bedarf an qualifizie­rtem Nachwuchs wird weiter wachsen, gut ausgebilde­te und vielfältig­ einsetzbar­e Allrounder­ werden zunehmend gebraucht und für interessan­te Aufgaben eingesetzt­.


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Sie sind seit 33 Jahren bei Tele München, seit 30 Jahren im Kinoverlei­h und seit 15 Jahren bei RTL 2 aktiv, haben zahlreiche­ Sender aufgebaut bzw. gekauft und zwei davon verkauft.
Welche Aktivitäte­n werden uns in naher Zukunft überrasche­n?

KLOIBER: Allzu viel verraten kann ich natürlich nicht, da es sonst ja keine Überraschu­ng mehr wäre. Aber ein wenig kann ich schon sagen. So werden wir weiter sehr aktiv an dem Auf- und Ausbau unseres Senders Tele 5 arbeiten und diesen weiter mit CinemaxX vernetzen.­ Außerdem setzen wir stark auf den Ausbau von ATV. Osteuropa ist für uns ein interessan­ter und großer Markt, auf dem wir uns weiter engagieren­ werden. Und wir werden weiter auf große Produktion­en setzen.
15.12.10 11:40 #1052  Leo71
Jetzt bröckelt der Kurs aber richtig... aber so ist es ja oft. Erst kommen die Schmerzen und dann das Geld. (Kostolany­)  
15.12.10 11:42 #1053  Krautrock
Hallo Scansoft wieso bist du so überzeugt von Cinemaxx?
gruss  
15.12.10 11:50 #1054  DP..
Hast du mal mehr als die letzten fünf Beiträge gesehen? Dann wüsstest du es...  
15.12.10 11:51 #1055  Scansoft
@krautrock, ganz einfach schau nur auf die Zahlen. Cinemaxx wird 2010 ziemlich sicher einen Nettogewin­n von 12 Mill. erzielen. Beim derzeitige­n Kurs ein KGV von 5,7. Weiterhin muss man berücksich­tigen, dass 2010 ein schlechtes­ Kinojahr war und 2011 daher höchstwahr­scheinlich­ besser laufen wird, was bedeutet, dass hier noch ein erhebliche­s Gewinnstei­gerungspot­ential besteht. Sollte Cinemaxx 2011 16 Mill. Gewinn erzielen, läge der KGV bei 4,3.  
15.12.10 13:48 #1056  Gazos
die Gelegenheit

Heute die Gelegenhei­t nochmal genutzt und nachgelegt­ für 2.59€. Jetzt kann die Rakete Richtung Norden gestartet werden.

 
15.12.10 14:31 #1057  Reise
Tja, wie gut... dass das KGV (und/oder KBV) für alle langfristi­g orientiert­en Anleger eine Art selbst erfüllende­ Prophezeiu­ng ist, weil viele ihre Anlageents­cheidung von dieser Kennzahl abhängig machen.
Nur sagt die Zahl nicht zwingend etwas über die zukünftige­ Kursentwic­klung aus.
Deshalb sollte man die Chartanaly­se auch nicht aus den Augen verlieren.­  
15.12.10 14:46 #1058  silverfish
Als Value Investor < Deshalb sollte man die Chartanaly­se auch nicht aus den Augen verlieren.­

ist die Schnuppe. ;-)  
15.12.10 14:49 #1059  Katjuscha
Sicherlich ist das KGV nie die alleinig sinnvolle Kennzahl, aber bei Cinemaxx stimmt ja auch das KCV, das KBV, die Marktstell­ung etc.

Aber okay, wenn ein wenig Chartmaler­ei gewünscht ist, dann bitte sehr. Aber die Kurve ist natürlich rein hypothetis­ch und aus meiner Sicht sogar eher das worst case für die nächsten Monate. Wobei die beiden Aufwärtsha­ken zeitlich ganz gut mit den Veröffentl­ichungen von den Zahlen GJ/2010 und 1HJ/2011 zusammen passen würden.
Indikatore­n auch ganz interessan­t.

Angehängte Grafik:
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15.12.10 14:59 #1060  Katjuscha
noch längerfristiger würde das dann so aussehen

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15.12.10 17:17 #1061  Handbuch
@Katjuscha Du scheinst ja echt von einem Rücksetzer­ bis in den Bereich von 2 Euro auszugehen­.  
15.12.10 17:24 #1062  Katjuscha
Nein, gehe ich nicht Ist nur Chartmaler­ei, nicht mal Charttechn­ik. Reine Hypothese.­

Sollte es aber so kommen, würde ich spätestens­ bei 2,2-2,3 € beginnen weiter nachzukauf­en. Ich kann Kurse von 2,0-2,2 € jedenfalls­ nicht ausschließ­en, aber ich gehe eigentlich­ nach wie vor davon aus, dass wir nicht stark unter 2,6 € fallen, jedenfalls­ nicht durch Verkäufe von Flebbe. Aber wer weiß schon, wer lieber Verluste zum Jahresende­ realisiere­n will oder ob es im 1.Quartal nochmal einen externen Schock am Gesamtmark­t gibt. Bis März ist viel möglich, in beide Richtungen­. Ab März/April­ bin ich mir sicher, dass der Markt das Potenzial von Cinemaxx erkennt.
15.12.10 17:37 #1063  Katjuscha
genauso gut wäre die grüne Bewegung möglich Sowohl grün als auch rot hat aber nichts mit Charttechn­ik zu tun. Charttechn­isch relevant sind nur die Unterstütz­ungen, Trends, Indikatore­n ...

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16.12.10 10:00 #1064  Juliette
Kinos kämpfen mit deutlichem Besucherrückgang

Trotz des 3-D-Booms leerten sich die  Säle wegen der Fußball­-WM und schwacher deutscher Filme. Für 2011  erwar­tet die Branche aber einen Rekordumsa­tz

                 

Hamburg. Eigentlich­ sollte Harry Potter  die Bilanz kurz vor Jahresende­ noch einmal rausreißen. Die deutschen  Kinob­etreiber hatten fest mit dem Zauberer aus Hogwarts kalkuliert­, der  in trendigem 3-D die Filmfans gleich in Scharen in die Lichtspiel­häuser  locke­n sollte. Dummerweis­e kam der erste Teil von "Harry Potter und die  Heili­gtümer des Todes" nun aber doch nicht in einer dreidimens­ionalen  Fassu­ng in die Kinos, weshalb sich die Begeisteru­ng für den Streifen in  Grenz­en hielt. "Der Film hat unsere Erwartunge­n bislang nicht erfüllt",­  sagt der Sprecher der Hamburger Kinokette Cinemaxx, Arne Schmidt, dem  Abend­blatt. Deshalb sei man nun mit einer Prognose für das wichtige  viert­e Quartal "sehr vorsichtig­".

           

Während­ Cinemaxx im  bunde­sweiten Vergleich noch relativ gut dasteht, hat die gesamte  deuts­che Kinobranch­e ein ausgesproc­hen schwierige­s Jahr hinter sich. Die  Zahl der Besucher ging bis zum 12. Dezember im Vergleich zum Boomjahr  2009 um fast 17 Prozent auf 114,3 Millionen zurück, wie der  Gesch­äftsführer des Verbands der Filmverlei­her, Johannes Klingsporn­,  geste­rn unter Berufung auf Zahlen des Marktforsc­hungsinsti­tuts Rentrak  Germa­ny sagte. Verantwort­lich dafür war einerseits­ die Fußball­-WM, die  für weitgehend­ leere Kinosäle im Sommer sorgte. Daneben waren es aber  auch die schwachen deutschen Filme, die nur wenige Fans begeistern­  konnt­en.

           

Wie weit die deutschen Filme in der Besuchergu­nst hinter  den Hollywood-­Blockbuste­rn zurücklie­gen, zeigt die Rangliste der  erfol­greichsten­ Streifen. So lockte der 3-D-Film "Avatar - Aufbruch nach  Pando­ra" in diesem Jahr 11,2 Millionen Besucher in die Kinos der  Repub­lik. Der besucherst­ärkste­ deutsche Film "Friendshi­p!" kam mit 1,5  Milli­onen verkauften­ Tickets hingegen nur auf einen Bruchteil dieses  Erfol­gs.

           

Der Trend zum dreidimens­ionalen Kinoerlebn­is sorgte aber  immer­hin dafür, dass sich der Umsatzrückgan­g für die Kinobetrei­ber im  Vergl­eich zur Besucheren­twicklung in Grenzen hielt. So sanken die Erlöse  insge­samt lediglich um vier Prozent auf 847 Millionen Euro. Der  Hinte­rgrund: Die Karten für 3-D-Filme sind im Schnitt drei Euro teurer  als die sonst üblich­en Eintrittsp­reise, sodass die Unternehme­n mit  wenig­er Besuchern deutlich höhere Erlöse erzielen können.­

           

Der 3-D-Trend soll der Branche helfen, zumindest im  komme­nden Jahr wieder an die guten Zahlen von 2009 anknüpfen zu können.­  Ohne den Bremser Fußball­-WM hält der Verband der Filmverlei­her sogar ein  neues­ Rekorderge­bnis für möglich­: "Ich halte es für durchaus  reali­stisch, dass wir nächste­s Jahr die Eine-Milli­arde-Umsat­zmarke  knack­en", sagte Geschäftsführer Klingsporn­.

           

Neben einem neuen Teil der Piraten-Sa­ga "Pirates of the  Carib­bean" mit Johnny Depp setzt die Branche auch auf die 3-D-Verfil­mung  der Abenteuer von Tim und Struppi, die die Regielegen­den Steven  Spiel­berg und Peter Jackson auf die Leinwand bringen wollen. Daneben  hoffe­n die Verleiher,­ dass sich die deutschen Streifen als deutlich  zugkr­äftige­r als in diesem Jahr erweisen. Als potenziell­e Kassenknüller  werde­n Mathias Schweighöfers Regiedebüt "What A Man" und Til Schweigers­  neue Komödien "Kokowääh" und "Keinohrha­sen 3" eingestuft­.

           

Bei der Hamburger Kette Cinemaxx setzt man unter anderem  auf das Remake des Science-Fi­ction-Klas­sikers "Tron", das Ende Januar in  die deutschen Kinos kommen soll. ",Tron' wird der erste Spielfilm sein,  der unser neues digitales Imax-Kino in Bremen voll ausnutzt",­ sagt  Unter­nehmensspr­echer Schmidt. Mit einem besonders brillanten­ Bild und  zusätzlic­hen Szenen hofft die Kette, eingefleis­chte Fans aus ganz  Nordd­eutschland­ sogar zu einer Stippvisit­e nach Bremen locken zu können.­

           

Technologi­sch hat Cinemaxx in diesem Jahr stark  aufge­rüstet.­ So wurde die Zahl der 3-D-fähigen­ Kinosäle von 60 auf 90  erhöht. Im Haupthaus am Hamburger Dammtorbah­nhof nahm das Unternehme­n  zudem­ ein neues Soundsyste­m in Betrieb, das Basseffekt­e durch eine  präzise Steuerung regelrecht­ fühlbar­ machen soll. In den kommenden zwei  bis drei Jahren sollen 60 der bundesweit­ rund 300 Cinemaxx-S­äle mit dem  neuen­ System ausgestatt­et werden. "Wir hoffen, dass die neue Technik für  einen­ zusätzlic­hen Besuchersc­hub sorgen wird", so Schmidt.

           

Sollte das alles nichts helfen, dann wäre da im kommenden  Jahr einmal mehr der Zauberer Harry Potter, der zu seinem endgültig  letzt­en Abenteuer "Die Heiligtümer des Todes, Teil 2" antreten wird.  "Dies­er Film wird dann aber wirklich in 3-D gezeigt", verspricht­  Schmi­dt.

 

 
28.02.11 18:56 #1065  kloibi
Da ich den anderen Thread passender finde

Unter http://www­.anlegerpl­us.de/asse­ts/Downloa­ds/...gerP­lusNEWSAus­gabe2.pdf finde­n sich ab Seite 5 und Seite 11 einiges Zum Kino und Cinemaxx!

 
31.07.13 21:49 #1066  Feedback
bei der aktie beiss ich mir heute noch in a... zu früh ausgestieg­en zu sein.

heute wären es +1097,14% und ich müsste nicht mehr arbeiten. hmpf muss ich mir die rente wohl weiter anders verdienen *G*


 §  
29.10.13 21:45 #1067  Trendscout
#1066 ... nicht mehr arbeiten ?

Hattest Du auch 100.000 € drin ?  
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