Einhell - Empfehlungen kommen!!!!
| eröffnet am: | 31.01.05 12:58 von: | letzau |
| neuester Beitrag: | 31.03.26 10:12 von: | 95Prozent_Trader |
| Anzahl Beiträge: | 1161 | |
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| davon Heute: | 118 | |
bewertet mit 7 Sternen |
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11.11.25 11:36
#1154
Juliette
Nach 9 Monaten 5,30 EPS
"...Die hohe Nachfrage nach unseren Power X-Change Produkten zeigt, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind. Wir blicken zuversichtlich auf das Gesamtjahr und erwarten ein Ergebnis am oberen Ende unserer Prognose.“...":
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/...5e-a8fa-d6f77c6298fa_de
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/...5e-a8fa-d6f77c6298fa_de
12.11.25 08:40
#1155
xy0889
ich was ja nicht was hier erwartet wurde
aber die Zahlen waren mal wieder gut
28.11.25 15:26
#1156
Schakal1975
Schöner Artikel in der aktuellen Börse Online.
Inhaltliche Widergabe: Der Artikel erzählt zunächst von den Wurzeln Einhells: 1964 übernimmt Josef Thannhuber in Landau an der Isar den kleinen Handwerksbetrieb seines Onkels Hans Einhell. Eigentlich wollte er nur den Laden weiterführen, doch schnell entwickelt er größere Pläne. Daraus entsteht Einhell – heute ein bekannter Hersteller von Elektrowerkzeugen und Gartengeräten. Die Produkte richten sich sowohl an Hobbyanwender als auch an professionelle Handwerker, und das Wachstum der Firma ist bemerkenswert: In den vergangenen Jahren kletterte der Umsatz von Einhell kontinuierlich nach oben und erreichte zuletzt 1,1 Milliarden Euro. Bis 2029 strebt das Unternehmen an, den Umsatz durch Übernahmen und weitere Expansion bis auf zwei Milliarden Euro zu steigern.
Auch an der Börse hat Einhell eine starke Entwicklung hinter sich. Die vergangenen zwei Jahrzehnte zeigen, dass der Unternehmenswert inklusive Dividenden jährlich im Schnitt um 16 Prozent gestiegen ist. Der DAX schaffte im selben Zeitraum etwa halb so viel. Der aktuelle Wachstumstreiber sind akkubetriebene Werkzeuge, insbesondere die „Power X-Change“-Plattform. Diese Geräte machen mittlerweile über die Hälfte des Umsatzes aus und sollen bald mehr als 70 Prozent erreichen.
Akkugeräte haben einen klaren Vorteil: Sie benötigen kein Kabel und schonen die Kräfte der Anwender. Das kommt sowohl Profis zugute als auch Heimwerkern, die flexibel arbeiten wollen. Die meisten Erlöse erzielt Einhell allerdings im Baumarktgeschäft, das Onlinegeschäft ist aber bereits für mehr als ein Viertel des Umsatzes verantwortlich. Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen unter anderem in einer breiteren Produktpalette sowie einer stärkeren Ansprache professioneller Anwender. Auch die internationale Expansion soll ausgebaut werden.
Der Fokus lag bislang stark auf Europa. Der bedeutendste Wachstumsschritt wäre jedoch ein erfolgreicher Eintritt in den US-Markt. Die USA sind der weltweit größte Markt für Elektrowerkzeuge, gleichzeitig aber ein hart umkämpftes Umfeld. Dort Fuß zu fassen, könnte durch eine Übernahme vor Ort erleichtert werden. Weitere Expansionschancen sieht Einhell in Indien, Mexiko und verschiedenen arabischen Ländern.
Finanziell steht das Unternehmen auf stabiler Basis: Die Eigenkapitalquote beträgt beachtliche 48 Prozent. Laut einer Analyse von Warburg Research verliefen die ersten Monate des laufenden Jahres schwierig, weil die Nachfrage im Konsumgüterbereich allgemein schwach war. Dennoch erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 1,15 und 1,175 Milliarden Euro und eine Vorsteuermarge von 8,5 bis 9 Prozent. Das obere Ende dieser Spanne gilt als erreichbar. Die Familie Thannhuber bleibt trotz Börsennotierung die prägende Kraft im Unternehmen, was angesichts der langen Erfolgsgeschichte kein Nachteil sein dürfte.
Der Artikel kommt zum Schluss, dass Einhell ein attraktiver Wachstumswert sei – ein Unternehmen mit robusten Fundamenten, einer klaren Strategie und einem großen Expansionspotenzial, insbesondere im Ausland.
Ziel: 100€ glatt, Stopp: 58€.
Auch an der Börse hat Einhell eine starke Entwicklung hinter sich. Die vergangenen zwei Jahrzehnte zeigen, dass der Unternehmenswert inklusive Dividenden jährlich im Schnitt um 16 Prozent gestiegen ist. Der DAX schaffte im selben Zeitraum etwa halb so viel. Der aktuelle Wachstumstreiber sind akkubetriebene Werkzeuge, insbesondere die „Power X-Change“-Plattform. Diese Geräte machen mittlerweile über die Hälfte des Umsatzes aus und sollen bald mehr als 70 Prozent erreichen.
Akkugeräte haben einen klaren Vorteil: Sie benötigen kein Kabel und schonen die Kräfte der Anwender. Das kommt sowohl Profis zugute als auch Heimwerkern, die flexibel arbeiten wollen. Die meisten Erlöse erzielt Einhell allerdings im Baumarktgeschäft, das Onlinegeschäft ist aber bereits für mehr als ein Viertel des Umsatzes verantwortlich. Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen unter anderem in einer breiteren Produktpalette sowie einer stärkeren Ansprache professioneller Anwender. Auch die internationale Expansion soll ausgebaut werden.
Der Fokus lag bislang stark auf Europa. Der bedeutendste Wachstumsschritt wäre jedoch ein erfolgreicher Eintritt in den US-Markt. Die USA sind der weltweit größte Markt für Elektrowerkzeuge, gleichzeitig aber ein hart umkämpftes Umfeld. Dort Fuß zu fassen, könnte durch eine Übernahme vor Ort erleichtert werden. Weitere Expansionschancen sieht Einhell in Indien, Mexiko und verschiedenen arabischen Ländern.
Finanziell steht das Unternehmen auf stabiler Basis: Die Eigenkapitalquote beträgt beachtliche 48 Prozent. Laut einer Analyse von Warburg Research verliefen die ersten Monate des laufenden Jahres schwierig, weil die Nachfrage im Konsumgüterbereich allgemein schwach war. Dennoch erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 1,15 und 1,175 Milliarden Euro und eine Vorsteuermarge von 8,5 bis 9 Prozent. Das obere Ende dieser Spanne gilt als erreichbar. Die Familie Thannhuber bleibt trotz Börsennotierung die prägende Kraft im Unternehmen, was angesichts der langen Erfolgsgeschichte kein Nachteil sein dürfte.
Der Artikel kommt zum Schluss, dass Einhell ein attraktiver Wachstumswert sei – ein Unternehmen mit robusten Fundamenten, einer klaren Strategie und einem großen Expansionspotenzial, insbesondere im Ausland.
Ziel: 100€ glatt, Stopp: 58€.
28.11.25 15:43
#1157
pQ1a
Danke
danke fürs teilen Schakal
leider kann ich dir schon seit einer Weile keine grünen Sterne geben
leider kann ich dir schon seit einer Weile keine grünen Sterne geben
28.11.25 16:31
#1159
Schakal1975
Danke pq1a.
Mann,mann,mann.... auf Mobilgeräten geschriebene Texte verschwinden bei Ariva gerne einfach mal im Nirgendwo. Dies nur am Rande.
Eine kleine Korrektur ist an der Widergabne zu tätigen: Einhell wuchs in den letzten 20 Jahren inkl. Dividenden nicht um 16%, sondern "nur" um fast 11% pro Jahr. Hatte einen Screenshot vom Artikel bei ChatGPT hochgeladen und um copyrightkonforme Umformulierung gebeten - manchmal klemmt`s da noch ein wenig. :)
Schönes Wochenende.33465436
Eine kleine Korrektur ist an der Widergabne zu tätigen: Einhell wuchs in den letzten 20 Jahren inkl. Dividenden nicht um 16%, sondern "nur" um fast 11% pro Jahr. Hatte einen Screenshot vom Artikel bei ChatGPT hochgeladen und um copyrightkonforme Umformulierung gebeten - manchmal klemmt`s da noch ein wenig. :)
Schönes Wochenende.
31.03.26 10:12
#1161
95Prozent_Trad.
Nix is los
... und das ist ja grade das Schöne (wenn man wie ich grade im Positionsaufbau ist) ;-)
Im aktuellen Marktumfeld fällt im Prinzip alles. Die Frage ist nur, wann und wie stark.
Was dem Markt aktuell besorgen könnte:
Die massiv angestiegenen Sprittpreise belasten jetzt und noch eine ganze Weile lang das Budget und damit den Konsum der privaten Haushalte. Das wird natürlich dazu führen, dass einige Anschaffungen von Einhellgeräten verschoben werden, oder anstelle dessen ein Billiggerät angeschafft wird.
Andererseits werden aber auch von den höherpreisigen Markengeräten Kunden zur günstigeren Einhell wechseln. Speziell die Profis werden teilweise auf Einhells neue Profiline umsteigen.
Einen Umsatzrückgang würde ich hier schon erwarten. Aber nicht in der Größenordnung, wie es der aktuelle Kurs impliziert.
Neben den Sprittpreisen gehen natürlich auch die Transportkosten hoch. Einhell (und eigentlich auch alle anderen Hersteller) lässt in China produzieren. Also muss man die höheren Transportkosten entweder vom Gewinn abziehen, oder auf die Preise aufschlagen. Das geht den Mitbewerbern aber auch so und somit wird es auf die Preise gehen.
Einhell hat (wenn ich das richtig in den Quartalsberichten erkannt habe!) Anfang des Jahres seinen Lagerbestand zulasten des Cashflows deutlich aufgebaut. Von dem Lagerbestand kann man dann noch eine Weile stabile Preise anbieten, während die Mitbewerber ohne großen Lagerbestand schon ihre Preise anheben müssen.
Die nächsten Zahlen (und somit eine offizielle Lageeinschätzung) kommen erst Ende April. Bis dahin wird sich auch Einhell eher mit dem Gesamtmarkt bewegen und die Unsicherheit erhöht sein.33661984
Im aktuellen Marktumfeld fällt im Prinzip alles. Die Frage ist nur, wann und wie stark.
Was dem Markt aktuell besorgen könnte:
Die massiv angestiegenen Sprittpreise belasten jetzt und noch eine ganze Weile lang das Budget und damit den Konsum der privaten Haushalte. Das wird natürlich dazu führen, dass einige Anschaffungen von Einhellgeräten verschoben werden, oder anstelle dessen ein Billiggerät angeschafft wird.
Andererseits werden aber auch von den höherpreisigen Markengeräten Kunden zur günstigeren Einhell wechseln. Speziell die Profis werden teilweise auf Einhells neue Profiline umsteigen.
Einen Umsatzrückgang würde ich hier schon erwarten. Aber nicht in der Größenordnung, wie es der aktuelle Kurs impliziert.
Neben den Sprittpreisen gehen natürlich auch die Transportkosten hoch. Einhell (und eigentlich auch alle anderen Hersteller) lässt in China produzieren. Also muss man die höheren Transportkosten entweder vom Gewinn abziehen, oder auf die Preise aufschlagen. Das geht den Mitbewerbern aber auch so und somit wird es auf die Preise gehen.
Einhell hat (wenn ich das richtig in den Quartalsberichten erkannt habe!) Anfang des Jahres seinen Lagerbestand zulasten des Cashflows deutlich aufgebaut. Von dem Lagerbestand kann man dann noch eine Weile stabile Preise anbieten, während die Mitbewerber ohne großen Lagerbestand schon ihre Preise anheben müssen.
Die nächsten Zahlen (und somit eine offizielle Lageeinschätzung) kommen erst Ende April. Bis dahin wird sich auch Einhell eher mit dem Gesamtmarkt bewegen und die Unsicherheit erhöht sein.

