BayWa AG vink. Namensaktien
WKN: 519406 / ISIN: DE0005194062BayWa-Aktie: Neue Umsatzdimensionen
| eröffnet am: | 14.04.14 16:45 von: | Raymond_James |
| neuester Beitrag: | 16.03.26 10:36 von: | lordslowhand |
| Anzahl Beiträge: | 312 | |
| Leser gesamt: | 193273 | |
| davon Heute: | 337 | |
bewertet mit 0 Sternen |
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22.07.24 18:12
#126
drax
unbegreiflich
warum dieses auf einmal so schnell extrem abwärts geht. Die Verschuldung ist doch schon länger bekannt?
22.07.24 18:16
#127
Ricky66
Es gilt der bekannte Spruch....
Einige wissen schon mehr....Diese Einige sind bekannterweise aber nie die Kleinanleger!
22.07.24 19:31
#128
Trimalchio
Baywa ....10,70 €
Das Tempo nimmt zu. Ein Schelm, wer Böses denkt und vermutet das es hier ein Varta 2.0 gibt.
Interessierte Kreise warten bis man die Altaktionäre auf Null setzt und dann reisst man sich den ganzen Laden unter den Nagel.
Interessierte Kreise warten bis man die Altaktionäre auf Null setzt und dann reisst man sich den ganzen Laden unter den Nagel.
23.07.24 12:49
#130
Ricky66
Bei diesem Gefälle
dürfte das morgen der Fall sein.
@Orth: hoffentlich immer noch im Fitti und nicht bei 12.20 nachgelegt....
@Orth: hoffentlich immer noch im Fitti und nicht bei 12.20 nachgelegt....
24.07.24 08:31
#131
Manro123
Der Rutsch unter die 10€
wird die Talfahrt beschleunigen?
was meint ihr?
was meint ihr?
24.07.24 08:43
#132
Dyke und Dyke
2025
muss die Kreditlinie neu aufgestellt werden, der Zeitpunkt rückt halt immer näher, dafür zahlt man bei 2% Zins schon 110 Mio Zinsen im Jahr, momentan macht Baywa aber min. 100 Mio. Verlust im Quartal, diese Kuh ist gemolken, Kursziel 032656286
24.07.24 09:13
#134
Manro123
Vertippt
Kredit 5-8% und das wäre schon super wenn der um die 4/5 % wäre
24.07.24 09:35
#135
G.Metzel
Aber nicht vergessen:
BayWa ist bayerisch.
Es ist nur geringfügig polemisch/übertrieben wenn ich sage die besten Amigos und heiligsten Kühe in diesem Freistaat sind die Bauern. Alle was sie beliefern und mit ihnen geschäftlich verbandelt ist könnte unter "kritische Infrastruktur" fallen und staatliche Sonderbehandlung genießen.
Aber dass mir das bitte nicht als Kaufempfehlung verstanden wird. Wär mir trotzdem viel zu heiß.
Es ist nur geringfügig polemisch/übertrieben wenn ich sage die besten Amigos und heiligsten Kühe in diesem Freistaat sind die Bauern. Alle was sie beliefern und mit ihnen geschäftlich verbandelt ist könnte unter "kritische Infrastruktur" fallen und staatliche Sonderbehandlung genießen.
Aber dass mir das bitte nicht als Kaufempfehlung verstanden wird. Wär mir trotzdem viel zu heiß.
24.07.24 09:37
#136
Mänk
Gesund schrumpfen
Wie Swener schreibt ist ein Verkauf einzelner Sparten wohl die einzigste Alternative zu exorbitant hohen Krediten, um Kapital für den Schuldenabbau freizuschaufeln.
Wird ein langer Weg und für alle Aktionäre hoffe ich auf ein gutes Ende und kein StaRug-Verfahren a la Varta.
Wird ein langer Weg und für alle Aktionäre hoffe ich auf ein gutes Ende und kein StaRug-Verfahren a la Varta.
24.07.24 10:13
#138
Ricky66
@GMetzel
Wenn der Staat einsteigen muss oder will, sind die Altaktionäre definitv enteignet. Auch der Staat rettet nicht die Altaktionäre, sondern das Unternehmen als neuer Eigentümer. Damit sollte man rechnen, wenn man in diesem Fall mit dem Staat spekulieren will.
24.07.24 14:44
#140
Trimalchio
Baywa ....9,56 €
Nach StaRUK und dem Fall Varta muss man sich vielleicht generell mal fragen inwieweit Deutschland noch investierbar ist. Wie man erkennen kann, ist es leicht möglich Aktionäre zu enteignen und wirtschaftliche Substanz neuem Großkapital zuzuschanzen.
Vielleicht geht Baywa auch diesen Weg, dann könnte man jetzt noch 9,56 Euro je Aktie retten....
Vielleicht geht Baywa auch diesen Weg, dann könnte man jetzt noch 9,56 Euro je Aktie retten....
24.07.24 14:51
#142
Manro123
BayWa hat doch 11 Mrd.
Schulden wie wollen die das stemmen? Selbst wenn man Kredite bekommen sollte, bei Einnahmen Minus wird das nix.
24.07.24 16:14
#143
Highländer49
Baywa
Baywa setzen Talfahrt fort -Tiefster Stand seit 2003
Unverminderte Sorgen über die Zukunft der in Finanznot geratenen Baywa (BayWa Aktie) haben die Aktie des Agrarhandels- und Energieunternehmens am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit über 20 Jahren gedrückt. Die Papiere büßten bis zu zehn Prozent auf 9,50 Euro ein. Am Nachmittag gaben sie am SDax-Ende 9,2 Prozent auf 9,63 Euro ab. Damit bahnt sich der achte Verlusttag in Folge an. Der Kurs ist damit zurück auf dem Stand vom Herbst 2003.
Auslöser der jüngsten, besonders steilen Talfahrt war eine Unternehmensmitteilung am Abend des 12. Juli gewesen. Da hatten die Münchener wegen ihrer prekären Finanzlage bekannt gegeben, einen Sanierungsgutachter beauftragt zu haben. Die Analysten von Warburg Research und der Privatbank Metzler reagierten darauf mit Bewertungsaussetzungen. Schließlich bestimmt seither nicht mehr das operative Geschäft den Kurs, sondern Restrukturierungsnachrichten.
Es müsse nun eine rasche Lösung gefunden werden, Baywa Zeit für einen Verkauf des Geschäfts mit Alternativen Energien (Baywa r.e.) verschaffe, schrieb nun Analyst Rene Rückert von der Baader Bank. Das wäre ein erster Befreiungsschlag. "Eine Teilveräußerung von Baywa r.e., kombiniert mit einem Börsengang 2025/26, würde Baywas Verschuldungsproblem aus unserer Sicht lösen", sagte er und wies auf einen Bericht in der "Wirtschaftswoche" am Vortag hin.
Dort hatte es geheißen, Baywa könnte weitere Anteile an der Tochter Baywa r.e. verkaufen. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen hätten berichtet, dass die schweizerische Investmentgesellschaft Energy Infrastructure Partners (EIP) weitere Anteile an Baywa r.e. übernehmen wolle. Die Rede sei von 20 bis 30 Prozent. Auf Nachfrage hätten sich aber weder EIP noch Baywa dazu geäußert, ob Verkaufsgespräche wieder aufgenommen würden.
Aktuell sieht Baader-Bank-Analyst Rückert Baywa in einer ernsten finanziellen Situation, mit einer "enormen Bilanzverschuldung, einem negativen freien Barmittelzufluss und vervielfachten Finanzkosten gegenüber 2021/22". Vor allem die Tochter, in der das Alternative-Energien-Geschäft gebündelt ist, sei das Sorgenkind des Konzerns. "Das Projektgeschäft ist kosten- und zeitintensiv. Das Segment ist in Zeiten niedriger Zinsen mit viel Fremdkapital stark gewachsen, leidet nun aber unter gestiegenen Zinsen und dem Preisverfall bei Solarmodulen."
Die Baywa-Aktie hatte sich daher bereits vor der Ankündigung des Sanierungsgutachtens auf Talfahrt befunden. Seit dem Rekordhoch von 49,20 Euro im November 2022 summieren sich die Verluste inzwischen auf 80 Prozent. Der Börsenwert liegt jetzt nur noch bei 370 Millionen Euro. Im Herbst 2022 waren es rund 1,7 Milliarden Euro gewesen.
Quelle: dpa-AFX
Unverminderte Sorgen über die Zukunft der in Finanznot geratenen Baywa (BayWa Aktie) haben die Aktie des Agrarhandels- und Energieunternehmens am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit über 20 Jahren gedrückt. Die Papiere büßten bis zu zehn Prozent auf 9,50 Euro ein. Am Nachmittag gaben sie am SDax-Ende 9,2 Prozent auf 9,63 Euro ab. Damit bahnt sich der achte Verlusttag in Folge an. Der Kurs ist damit zurück auf dem Stand vom Herbst 2003.
Auslöser der jüngsten, besonders steilen Talfahrt war eine Unternehmensmitteilung am Abend des 12. Juli gewesen. Da hatten die Münchener wegen ihrer prekären Finanzlage bekannt gegeben, einen Sanierungsgutachter beauftragt zu haben. Die Analysten von Warburg Research und der Privatbank Metzler reagierten darauf mit Bewertungsaussetzungen. Schließlich bestimmt seither nicht mehr das operative Geschäft den Kurs, sondern Restrukturierungsnachrichten.
Es müsse nun eine rasche Lösung gefunden werden, Baywa Zeit für einen Verkauf des Geschäfts mit Alternativen Energien (Baywa r.e.) verschaffe, schrieb nun Analyst Rene Rückert von der Baader Bank. Das wäre ein erster Befreiungsschlag. "Eine Teilveräußerung von Baywa r.e., kombiniert mit einem Börsengang 2025/26, würde Baywas Verschuldungsproblem aus unserer Sicht lösen", sagte er und wies auf einen Bericht in der "Wirtschaftswoche" am Vortag hin.
Dort hatte es geheißen, Baywa könnte weitere Anteile an der Tochter Baywa r.e. verkaufen. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen hätten berichtet, dass die schweizerische Investmentgesellschaft Energy Infrastructure Partners (EIP) weitere Anteile an Baywa r.e. übernehmen wolle. Die Rede sei von 20 bis 30 Prozent. Auf Nachfrage hätten sich aber weder EIP noch Baywa dazu geäußert, ob Verkaufsgespräche wieder aufgenommen würden.
Aktuell sieht Baader-Bank-Analyst Rückert Baywa in einer ernsten finanziellen Situation, mit einer "enormen Bilanzverschuldung, einem negativen freien Barmittelzufluss und vervielfachten Finanzkosten gegenüber 2021/22". Vor allem die Tochter, in der das Alternative-Energien-Geschäft gebündelt ist, sei das Sorgenkind des Konzerns. "Das Projektgeschäft ist kosten- und zeitintensiv. Das Segment ist in Zeiten niedriger Zinsen mit viel Fremdkapital stark gewachsen, leidet nun aber unter gestiegenen Zinsen und dem Preisverfall bei Solarmodulen."
Die Baywa-Aktie hatte sich daher bereits vor der Ankündigung des Sanierungsgutachtens auf Talfahrt befunden. Seit dem Rekordhoch von 49,20 Euro im November 2022 summieren sich die Verluste inzwischen auf 80 Prozent. Der Börsenwert liegt jetzt nur noch bei 370 Millionen Euro. Im Herbst 2022 waren es rund 1,7 Milliarden Euro gewesen.
Quelle: dpa-AFX
24.07.24 16:36
#145
Manro123
Na dann die Bank
Raiffeisen wird hier wohl weiter mitmischen. Dpa gerade gekauft
24.07.24 16:48
#147
Claudimal
oh oh
Die aus der Genossenschaftsbewegung hervorgegangene Baywa mit ihren rund 24.000 Mitarbeitern hat kurz- und langfristige Schulden in Höhe von etwa 5,6 Milliarden Euro. Wegen des rapiden Anstiegs der Kreditzinsen hat sich die Zinsbelastung des Unternehmens von 2021 bis 2023 auf 362 Millionen Euro verdreifacht.
24.07.24 17:00
#150
Orth
eigentlich haben sie
ersteinmal nur das GJ 2023 und das Q1 2024 Verlust geschrieben.
Es geht ja auch gar nicht um die Gesamtverschuldung, sondern vorerst nur um die kurzfristigen Schulden (ca. 2,5 Mrd. EUR) und davon ist ein Großteil Mitte nächsten Jahres fällig und muss refinanziert werden.
Ja die Schuldenlast muss perspektivisch runter. Hätten sie ersteinmal eine 10%-KE gemacht bei ca. 20 EUR dann wäre wieder ein Jahr gewonnen worden, aber so eben nicht..
Es geht ja auch gar nicht um die Gesamtverschuldung, sondern vorerst nur um die kurzfristigen Schulden (ca. 2,5 Mrd. EUR) und davon ist ein Großteil Mitte nächsten Jahres fällig und muss refinanziert werden.
Ja die Schuldenlast muss perspektivisch runter. Hätten sie ersteinmal eine 10%-KE gemacht bei ca. 20 EUR dann wäre wieder ein Jahr gewonnen worden, aber so eben nicht..

