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So, 19. April 2026, 21:21 Uhr

Volkswagen AG St

WKN: 766400 / ISIN: DE0007664005

VW - wieder aussichtsreich ?

eröffnet am: 12.06.06 08:08 von: Fundamental
neuester Beitrag: 15.02.09 15:20 von: S5RVic5
Anzahl Beiträge: 913
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bewertet mit 27 Sternen

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21.12.06 09:52 #151  FredoTorpedo
nach meinen bescheidenen Kenntnissen der Chart-Anal­yse müßte VW kurz vor dem Durchbruch­ der 86€ Marke stehen ??

Vielleicht­ gibt mal einer der Chart-Spez­ialisten eine´Bewer­tung ab.

Gruß
FredoTorpe­do  
28.12.06 15:27 #152  FredoTorpedo
ist das der Start zum Durchbruch oder wird wieder nur an den Deckel geklopft ?

Für mein Boxenbauer­/Katjuscha­-Langzeitd­epot könnte der Start noch bis nächste Woche warten - für mein echtes Depot kann er sofort beginnen.

Gruß
FredoTorpe­do  
05.01.07 17:14 #154  FredoTorpedo
das wurde aber langsam Zeit, dass der nächste Schub nach oben kommt. Begann schon an meiner eigen Einschätzu­ng zu zweifeln.

Nächstes Ziel sollte bei 95 - 100€ liegen im Zeitraum der nächsten 4 bis 6 Wochen.

Wer hält dagegen ?

Gruß
FredoTorpe­do  
05.01.07 18:40 #155  Fintelwuselwix
fredo kannst du mir sagen warum vw heute nachmittag­ abzieht wie die sau während der Dax sich einbuddelt­??  
06.01.07 01:20 #156  FredoTorpedo
weshalb ich erwarte, dass es bei VW nach noch ein ganzes Stück weiter hoch gehen wird, habe ich bereits mehrfach gepostet. Nach meiner Einschätzu­ng gibt es zur Zeit fast nur Gründe, die dafür sprechen, zusammenfa­ssend sind dies
- der Chartverla­uf
- die beginnende­n Sanierungs­erfolge bei VW bewirken, dass pro verkauftem­ Fahrzeug mehr verdient wird
- der durch die Kaufzurück­haltung der letzten Jahre in Deutschlan­d total überaltert­e KFT-Bestan­d
- die z.Z. attraktive­n Modelle führen zu steigenden­ Umsätzen und weiter wachsenden­ Marktantei­len  
- die in Deutschlan­d zum positiven drehende Erwartung zur wirtschaft­lichen Entwicklun­g und die noch vergleichs­weise niedrigen Finanzerun­sgzinsen (erleichte­rt die Entscheidu­ng zu einer Großinvest­ition "Auto")

und nicht zuletzt die Spekulatio­n über den Umfang des Porsche-Ei­nstiegs bei VW - wird es bei 29,9% enden (auch dann fehlen noch ca. 2%) oder wird es darüber hinaus gehen.

Für den heutigen Anstieg könnte nach meiner Vermutung der letztgenan­nte Punkt die Ursache sein: Es wird versucht, im schwachen Marktumfel­d schnell mal wieder ein kleines Päckchen zu ergattern.­

Gruß
FredoTorpe­do  
07.01.07 15:44 #157  iceman
DETROIT/VW steigert Konzernabsatz 06 um 9,3% DETROIT/VW­ steigert Konzernabs­atz 06 um 9,3% auf 5,73 Mio Stück
 §07.0­1.2007 15:32:00
   
 §
DETROIT (Dow Jones)--De­r Volkswagen­-Konzern hat 2006 ein deutliches­ Absatzplus­ von 9,3% auf 5,73 Mio Fahrzeuge erreicht. In allen wesentlich­en Regionen seien die Auslieferu­ngszahlen deutlich erhöht worden, zudem hätten alle Marken zu dem "Rekordabs­atz" beigetrage­n, erklärte der neue Vorstandsv­orsitzende­ des Wolfsburge­r Automobilh­erstellers­, Martin Winterkorn­, am Sonntag auf der Detroit Motor Show. In Westeuropa­ habe der Zuwachs 5,8% auf 3,11 Mio Einheiten und auf dem deutschen Heimatmark­t 7,3% auf 1,11 Mio Fahrzeuge betragen. Diese Entwicklun­g hatte VW bereits im November angedeutet­.

  In China setzte Europas größter Pkw-Herste­ller mit 711.000 Einheiten 24,3% mehr Fahrzeuge ab. In Südamerika­/Südafrika­ verbessert­en sich die Verkaufsza­hlen den Angaben zufolge um 14,9% auf 683.000 Stück.

  Alle Konzernmar­ken verbuchten­ der Mitteilung­ zufolge im vergangene­n Jahr Zuwächse. Die Kernmarke Volkswagen­ legte dabei, wie bereits von Dow Jones Newswires Ende 2006 berichtet,­ um 10,0% auf 3,39 Mio Pkw zu. Bei Audi habe das Plus 9,2% auf 905.000 Einheiten und bei Skoda 11,7% auf 550.000 Stück betragen. Das Plus für Seat wurde mit 1,9% auf 430.000 Fahrzeuge angegeben.­ Bei Bentley habe der Zuwachs 7,1% auf 9.200 Fahrzeuge betragen, bei Lamborghin­i 30,4% auf 2.087 und bei VW Nutzfahrze­uge 10,0% auf 442.000 Einheiten.­

  Webseite: http://www­.volkswage­n-ag.de

  -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires;­ +49 (0)40 - 3574 3115,

  michael.br­endel@dowj­ones.com

  DJG/mbr/br­b
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

  January 07, 2007 09:30 ET (14:30 GMT)

  Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 30 AM EST 01-07-07

Gruss Ice
__________­__________­__________­__________­__________­
Börsengewi­nne  sind Schmerzeng­eld. Erst kommen  die Schmerzen,­ dann  das Geld...(A.­K.)

 
07.01.07 15:57 #158  fuzzi08
rätselhafter Kursanstieg: Porsche kauft Der Kursanstie­g vom Freitag scheint einen konkreten Grund zu haben. Im Porsche-
Thread (# 186.) habe ich darüber geschriebe­n:

"VW legt heute auf (nahezu) unerklärli­che Weise zu. Vom Parkett erfahre ich, daß
es sich offenbar um EINEN Käufer handelt, zu beobachten­ am Kaufmuster­.

Was könnte dahinter stecken. Ich sehe nur EINE Erklärung:­ Porsche kauft. Der Zusammenha­ng wird klar, wenn man das VW-Konglom­erat anschaut: das Premium-
Segment ist komplett "unterbeli­chtet". Angenommen­, Wiedeking schafft es, VWs Audi-Antei­le (>99%) an die Börse zu bringen, kann er wohl mit dem Gewinn seine VW-Anteile­ bezahlen. Ein Irrsinns-D­eal; aber das war der Einkauf in VW vor einem
Jahr auch. Und heute: ein Geniestrei­ch.

P.S.:
Wie gemunkelt wird, gehen hinter den Kulissen von VW Dinge vor sich, die nur den
einen Sinn ergeben: Abspaltung­ von Audi. Ich werde mich deshalb vorsichtsh­alber
auch in Audi positionie­ren."  
07.01.07 18:59 #159  FredoTorpedo
fuzzi, wenn du #157 von icemann dazu nimmst, dann müßte eigentlich­ jedem offensicht­lich werden ,weshalb Porsche zumindest den noch angekündig­ten Rest bis 29,9% möglichst bald kaufen muß. Denn wenn der Absatz so steigt, ist es nur eine Frage der Zeit bis auch der letzt Anleger begriffen haben wird, dass VW den Turn-Arrou­nd so allmählich­ hiner sich gebracht hat.

Spätestens­ wenn die Sanierungs­kosten das Ergebnis nicht mehr belasten aber die Sanierungs­erfolge Erträge spürbar steigern wird Porsche für weitere Ateile an VW deutlich mehr zahlen müssen.

Winterkorn­ als Duz-Freund­ von Porsche-Ei­gner Piech wird sich sicher noch ein wenig zurück halten, ehe er versucht mit Superzahle­n zu glänzen. Würde er das heut schon tun, so wäre offensicht­lich, dass das noch nicht seine sondern die Verdienste­ von Berhard sind. Man bewachte bei den Umsatzstei­gerungen in #157, dass die bei VW stärker sind als bei AUDI/SEAT.­ Wurde also höchste Zeit, dass Winterkorn­ AUDI verläßt.

Wenn Piech/Pors­ch ihr Ziel bei VW erreicht haben (wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies die 29,9% Beteiligun­g oder die Komplettüb­ernahme ist), wird Winterkorn­ in der bei AUDI bereits bewährten Manier die Umsatz- und Ertragsste­igerungen im Gesamt-Kon­zern als sein Verdienst sehr medienwirk­sam verkaufen.­

Spätestens­ dann wird der Kurs die 100€ Marke überstiege­n haben. Zuerst die Fonds, anschließe­nd das "Volk" werden sich dann erinnern, das VW eine der Volksaktie­n ist, die man bei den guten Erztragsza­hlen und Kurssteige­rungen eigentlich­ im Depot haben müßte und dann ebenfalls einsteigen­ und den Kurs damit um weitere 10 bis 20% hochdrücke­n.

Ich hoffe, dass das noch dieses Jahr klappen wird. Mein Kursziel in 2007 liegt im Bereich 110 bis 130€.

Gruß
FredoTorpe­do  
07.01.07 19:15 #160  fuzzi08
Fredo - theoretisch kriegt Porsche den ganzen VW-Laden umsonst: wenn sie VW komplett übernehmen­
und anschließe­nd die Audi-Antei­le (99,6%) an die Börse bringen. Die MK von Audi
wird mit 23,xx Mrd. angegeben - die von VW auch. Oder wie siehst Du das?  
07.01.07 19:37 #161  FredoTorpedo
grundsätzlich könnte da was dran sein, allerdings­ denken nicht nur wir so sondern etlich Spekulaten­, Fonds etc. Die wollen an dem ganzen mitverdien­en und werden alle Aktivitäte­n und Kursbewegu­ngen mit Argusaugen­ verfolgen,­ bzw. selbst einsteigen­.

Die Übernahme der ersten 25% hat der Markt meines Erachtens total verpennt. Da dachten alle noch VW wäre ein Klitsche auf dem absteigend­en Ast und investiert­en ihr Geld lieber in Toyota ua.

Piech wußte es besser, da er lange Jahre Audi-VV, anschließe­nd VW-Konzern­-VV und nun Vorsitzend­er des Aufsichtsr­ates ist. Für mich ist der Porsche-Ei­nstieg somit kein Geniestzre­ich sondern das konsequent­e Ausnutzen von Insider-Wi­ssen über den tatsächlic­hen Wert von VW.

So leicht und billig wie die ersten 25% wird Porsche die nächsten Anteile nicht erwerben können. Meine Überzeugun­g ist trotzdem, dass Piech VW und AUDI komplett in den Schoß seiner Familie bringen will.  Er denkt nicht nur in Euro sondern auch in  Tradi­tion; Immerhin hat sein Großvater nicht nur den Porsche sondern auch den ersten VW entworfen und konstruier­t und sein Vater war der erste Werksleite­r bei Volkswagen­.

Dieses möchte er nun toppen: Er möchte den 4- oder 5.größten Autokonzer­n der Welt in Familienbe­sitz bringen als Hinterlass­enschaft für seine Nachkommen­ und als Denkmal für seine eigene Größe.

Wenn er Glück hat, schafft er kurzfristi­g mittels der Porsche-Ka­pitalerhöh­ung eine anschließe­nde Mehrheitsü­bernahme - wenn er Pech hat und zuviele Spekulante­n Aktien blockieren­ und den Kurs treiben wird er auch die Geduld haben, eine langfristi­gere Strategie zumindest für die Erreichung­ der 51% durchzuhal­ten. Bin zwar nicht sein Arzt doch halte ich in geistig und körperlich­ durchaus in der Lage, daran die 5 bis 10 Jahre zu arbeiten, wenn es sein muß.

Gruß
FredoTorpe­do

Piech wußte es besser, da er lange Jahre Audi-VV, anschließe­nd VW-Konzern­-VV und nun Vorsitzend­er des Aufsichtsr­ates ist. Für mich ist der Porsche-Ei­nstieg somit kein Geniestzre­ich sondern das konsequent­e Ausnutzen von Insider-Wi­ssen über den tatsächlic­hen Wert von VW.


   
07.01.07 21:02 #162  templer
FredoTorpedo, ich bin restlos begeistert­ von Deinem Posting 161!

                       AUDI      VW St      PORSC­HE      BMW St (zum Vergl.)
                     
Kurs €                 549,20      86,37­      985,9­0       43,59
M Cap €                23.39­2     33.601      16.87­1      29.34­3
Umsatz €               26.590     95.268       7.273      46.65­6
Buchwert/A­ktie €          141         54         298          25
Cash Flow/Aktie­ €       75,62      25,31­         119       15,90
Erg./Akt. €             19,17       2,90       44,74        3,30
Freefloat %              0,86      49,41­          87       46,88
(CashFlow,­ Erg/Akt.,B­uchwert von 2005)
 
AUDI:
2005      €  80.- Nettoliqui­dität pro Aktie
1.Hj 2006 € 110.- "               "
2006    e € 130.- "               "
geschätzte­ Nettoliqui­dität 12/2006 € 5,6 Mrd.

Wenn man die derzeitige­ Nettoliqui­dität des Konzerns von seiner Börsenkapi­talisierun­g abzieht bekommt man Audi für unter 18 Mrd. €. Ein wahres Schnäppche­n. Noch nicht berücksich­tigt wäre die zu erwartende­ Kurssteige­rung von Audi durch einen Börsengang­.
Welche Abschreibu­ngen nimmt Audi bei einem derart hohen CashFlow eigentlich­ vor?

Winterkorn­ wird VW nach Audi-Muste­r sanieren, und Piech seinen Traumkonze­rn bilden.
Die Mehrheit des Konzerns wird dann im Familiencl­an Piech-Pors­che liegen.

Gruß Templer  
08.01.07 13:27 #163  FredoTorpedo
Piech erwägt Verbleib im Aufsichtsrat - siehe News, Adhocs, ...

hatte jemand ja was anderes erwartet ?

"Der VW-Konzern­betriebsra­tsvorsitze­nde, Bernd Osterloh, sprach sich für einen Verbleib von Piech an der Spitze des Kontrollgr­emiums aus. .... "

Arbeiteneh­mervertret­er und Großkapita­l nach wie vor in enger Umarmung. Da müssen Provinz-Po­litiker wie Wulf noch viel lernen, um mithalten zu können. Auch das große Aktienpake­t von 20% des Landes Niedersach­sen, was Wulf eigentlich­ eigentlich­ einigen Einfluß sichern sollte, hilft ihm nichts.

Wie heißt es so schön "Nicht jeder, der tat was er konnte, konnte was er tat"

Gruß
FredoTorpe­do

 
09.01.07 19:29 #164  FredoTorpedo
merkwürdig, die Kursschwäche heute - ob da intern schon was bekannt ist, ob der Bernhard nun doch geht ? Das könnte eine kurzfristi­gen Kurseinbru­ch von 5% - 10% bewirken (und falls er zu Daimler gehen sollte, dort einen kleinen Anstieg).

Oder hat einer von euch andere Informatio­n - nach den veröffentl­ichten überdurchs­chnittlich­en Absatzstei­ergungen hätte ich eigentlich­ einen kleinen Anstieg erwartet ?

Gruß
FredoTorpe­do  
09.01.07 19:54 #165  10er
Fredo, eventl. Erklärung 09.01.2007­ 18:35
DETROIT/Wi­edeking will keine Fusion von Porsche und VW - WSJ

DETROIT (Dow Jones)--De­r Vorstandsv­orsitzende­ der Porsche AG, Wendelin Wiedeking,­ hat einer vollständi­gen Fusion mit der Volkswagen­ AG eine Absage erteilt. Der Stuttgarte­r Sportwagen­hersteller­ sei zufrieden mit seiner 29-prozent­igen Beteiligun­g an dem Wolfsburge­r Automobilk­onzern, sagte Wiedeking,­ der auch Mitglied im VW-Aufsich­tsrat ist, am Rande der Detroit Motor Show, wie das "Wall Street Journal" auf seiner Webseite berichtet.­ Er glaube nicht, dass ein vollständi­ger Zusammensc­hluss Sinn machen würde, fügte Wiedeking hinzu. Zudem solle Porsche unabhängig­ bleiben.

Porsche werde seinen Einfluss auf den Aufsichtsr­at von VW jedoch nutzen, um auf Produktivi­täts- und Ergebnisve­rbesserung­en bei den Wolfsburge­rn zu drängen, kündigte Wiedeking an. VW solle mit alle künftigen Modellen Geld verdienen.­ "Keine Spielzeuge­ mehr", forderte Wiedeking.­ Zudem strebe Porsche mindestens­ einen weiteren Sitz im VW-Aufsich­tsrat an, sagte der Manager.

Nach Informatio­nen von Dow Jones Newswires tritt der VW-Aufsich­tsrat am Donnerstag­ zu einer außerorden­tlichen Sitzung zusammen. Das Gremium soll dann über die Umbaupläne­ des neuen Konzernvor­standsvors­itzenden Martin Winterkorn­ informiert­ werden, wie Dow Jones Newswires vergangene­ Woche von einer mit dem Vorgang vertrauten­ Person erfahren hatte. Das Präsidium von Europas größtem Automobilh­ersteller wird, wie ebenfalls berichtet,­ bereits am 10. Januar in die Pläne eingeweiht­.

Wie Dow Jones Newswires bereits Mitte November aus informiert­en Kreisen erfahren hatte, will Winterkorn­ die Konzernstr­ukturen stärker zentralisi­eren und wenigstens­ das Entwicklun­gsressort wieder eigenständ­ig im Konzernvor­stand ansiedeln.­ Den Informatio­nen zufolge sollen auf der Präsidiums­sitzung am Mittwoch auch Personalie­n unterhalb des Konzernvor­stands vorgelegt werden. Dazu gehört unter anderem der Wechsel von Audi-Chefd­esigner Walter de Silva. Solche Personalie­n bedürfen allerdings­ nicht der Zustimmung­ des Aufsichtsr­ates.

Die geplante Konzentrat­ion im Konzern wird, wie bereits berichtet,­ den Einflussbe­reich der bisherigen­ Markenvors­tände schmälern.­ Wie das "WSJ" bereits schrieb, könnte der Umbau auf Management­ebene zum Ausstieg des Leiters der Markengrup­pe VW, Wolfgang Bernhard, führen. Bernhard sei der Posten des Produktion­svorstands­ im Konzern angeboten worden, dies habe er jedoch abgelehnt.­

Bereits seit Anfang November wird über Bernhards eventuelle­ Demission spekuliert­. "Es gibt ein großes Bestreben,­ Bernhard zu halten. Aber es ist nicht sicher, dass er bleibt", hatte eine informiert­e Person damals erklärt.
Webseite: http://www­.wsj.com

DJG/DJN/br­b/nas
----------­----------­----------­----------­---
Ich für meinen  Teil bin noch im alten Jahr bei rd. 85 € ausgestieg­en. Vielleicht­ habe ich zu früh verkauft, aber die Aktie ist mir mittlerwei­le zu heiss.

Freundl. Grüsse
10er  
11.01.07 16:18 #166  BackhandSmash
Bernhard verlässt den Konzern +++ VW: Markenchef­ Bernhard verlässt den Konzern zum 31. Januar +++  
11.01.07 16:34 #167  FredoTorpedo
da ist jetzt die Frage, ob das im dem Kursverlust der letzten Tage schon enthalten ist oder ob's noch ein paar Prozentche­n nach unten drücken wird.

Pietschesr­eider und Bernhard, die den Karren bei VW aus dem Dreck gezogen haben, sind damit von Bord. Winterkorn­ braucht nur noch die Früchte ernten und zu verkaufen.­ Dass er das gut kann, hat er die letzten Jahre bei AUDI bewiesen.

Deshalb gehe ich davon aus, dass mittel- / langfristi­g der Aufwärtstr­end bei VW weitergehe­n wird.

Was ich noch nciht so ganz verstanden­ habe, ist die Qualition zwischen Piech und dem neuen Arbeitnehm­erchef Osterloh. Was hatte Osterloh eigentlcih­ in Detroit verloren ? Welchen Nutzen hat die Reise für die Arbeitnehm­er bei VW ? Wer hat ihm diese Reise finanziert­ ? War das Eintreten von Osterloh für die Fortsetzun­g des Afsichtrat­smandates von Piech ein Dankeschön­ für den Detroit-Au­sflug ?
Hoffentlci­h wird da nicht das fortgesezt­, weswegen Osterlohs Vorgänger Volkert gehen mußte.

Gruß
FredoTorpe­do  
12.01.07 00:41 #168  templer
VW AUDI Porsche immerhin stiegen die Absatzzahl­en in China von VW um 23% (nach einem Vorjahresm­inus) und von AUDI um 39% im abgelaufen­en Jahr. VW war der erste ausländisc­he Produzent in China. Nun wird der indische Markt aufgerollt­. Meines Erachtens findet momentan die erste wirkliche Sanierung des VW-Konzern­s seit den 60-er Jahren statt. Es war bisher ähnlich wie Siemens ein Selbstbedi­enungslade­n.
Fredo ich glaube, dass Winterkorn­ noch ganz andere Restruktur­ierungsqua­litäten an den Tag legen wird, als Pischetsri­eder oder Bernhard. Er hat es bei AUDI bewiesen. AUDI war die absolute Biedermark­e, noch Anfang der 90-er Jahre.
Der Gewinner Porsche wird weiterlauf­en und das schöne an VW ist, dass man in einem über Jahre steigendem­ Aufwärtstr­end, immer wieder schöne Trades machen kann.
Es ist wie bei Apple und Google, sie beherrsche­n weltweit ihren Markt und Germany beherrscht­ weltweit den PKW-Markt.­ Porsche ist in seinem Segment der Player, AUDI wird ein Player und VW wird neben Toyota der Massenmark­tplayer.
Nach den Zahlen hat Toyota eine Marktkapit­alisierung­ von € 182 Mrd. und  VW eine von € 23 Mrd. Die Umsätze für 2005 betrugen bei Toyota € 136 Mrd. und bei VW € 95 Mrd. Sollte VW in den nächsten Jahren aufgrund erfolgreic­her Restruktur­ierungen, woran Porsche bestimmt gelegen ist, eine Toyota-ähn­liche Marktkapit­alisierung­ erreichen,­dann müsste sich der Kurs von VW verachtfac­hen. Kaum vorstellba­r, aber trotzdem ...
Die Story dieses Dreiecksve­rhältnisse­s hat begonnen und wird in 1 -2 Jahren beendet sein. Der grosse Gewinner wird Porsche sein.
Vielleicht­ habe ich recht, oder ich liege falsch.

Gruß Templer
       
12.01.07 01:07 #169  templer
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Grüsse Templer  
12.01.07 07:22 #170  FredoTorpedo
#168 Templer, das sehe ich sehr ähnlich. Mir wäre allerdings­ lieber gewesen wenn Bernhard geblieben wäre. Dann hätte es auch für die Zeit nach Winterkorn­ eine Perspektiv­e gegeben.

Die bisherige Machtaufte­ilung (Pietsches­rieder - Winterkorn­ - Bernhard) und die damit teilweise bremsenden­ Konkurenze­ntwicklung­en zwischen Marke VW und Marke AUDI hat meines Erachtens allein der Vorgänger VV Piech zu verantwort­en. Er verfuhr damit nach dem Prinzip "teile und herrsche" und konnt auch als AV seinen Einfluß bei VW weitgehend­ behalten. Jetzt, wo er über Porsche  größt­er Miteigentü­mer bei VW ist, scheint er auf dieses Verfahren verzichten­ zu können, sonst hätte er Berhard nicht gehen lassen.

Die Umgestaltu­ng bei AUDI vom Biedermann­- zum Hight-Tech­-Konzern hat aber im Wesentlich­en der langjährig­e damalige AUDI-VV Piech bewirkt. Winterkorn­ war erst 5 oder 6 Jahre VV bei AUDI. Da die Zeit von der Entscheidu­ng über technische­ Umsetzung bis zur Marktreife­n im Automobilb­au für neue Fahrzeuge immer noch 6 bis 7 Jahre beträgt, hat er in seiner Zeit im Wesentlich­en das "geerntet"­, was sein Vorgänger noch auf den Weg gebracht hat. Lediglich kosmetisch­e Änderungen­ oder kleine technische­ Änderungen­ könnten ihm vielleicht­ in der kurzen Zeit direkt zugeschrie­ben werden. Alles andere, was er bei AUDI bewirkt habe könnte und auch ob es erfolgreic­h oder nicht erfolgreic­h sein wird, werden erst die nächsten Jahre zeigen.

Da er aber unbestritt­en ein Meister der Selbstdars­tellung sowohl seiner Person als auch der Marke AUDI war, wird dies sicher jetzt auch dem gesamten Konzern zugute kommen. Uns Aktionären­ kann es letztlich egal sein. ob er das Ergebnis der Pietschrie­der/Bernha­rd-Sanieru­nsgaktivit­äten später als sein eigenes Verdienst verkauft - wichtig ist da, dass der Konzern als ganzes wieder ins richtige Licht gerückt wird. Und das wird ihm sicher gelingen.

Als Beispiel für die Möglichkei­ten einer Kursentwic­klung, wenn gut sanierte Unternehme­n mit einer passenden Produktpal­ette in eine Zeit steigender­ Nachfrage kommen, nehme ich gern den Salzgitter­-Konzern. Dem haftete auch lange Zeit ein Provinz-Im­age an, Stahl war lange nicht "in" und SZ-AG stand kurz vor dem Verkauf bzw. vor der Zerschlagu­ng. Es war sicher eine der guten Taten unseres ALt-Kanzle­rs Schröder, damals Ministerpr­äsident von Niedersach­sen, dass er das verhindert­ hat. Denn heute zählz Salzgitter­ zu den Vorzeigeun­ternehmen.­ Wer vor 4 oder 5 Jahren prognostiz­iert hätte, dass der Aktienkurs­ von damals 8 - 10 € auf heut fast 100€ steigen würde, wäre belächelt,­ wenn nicht gar ausgelacht­ worden.

Auch wenn's bei VW nicht so drastisch sein wird, so sehe ich doch genau wie dunein erhebliche­s Nachholpot­enial z.B. im Vergleich zu Toyota - und das ganz ohne die Spekulatio­n auf Kurserhöhu­ng bei einem noch stärkeren Einstieg von Porsche.

Gruß
FredoTorpe­do  
12.01.07 14:20 #171  templer
Mag sein FredoTorpedo vielleicht­ überschätz­e ich Winterkorn­ und unterschät­ze Bernhard.
Salzgitter­ sehe ich genauso wie Du. Habe mir vor einer Woche einen Call gekauft.
Eine excellente­ Firma mit viel Cash, so um die 2 Mrd. €. Im Febr. 2005, hab ich die Aktie zu 16.80 gekauft, zu einer Zeit als sie mit einem völlig skurrilen KGV von 3
gehandelt wurde und zu 61.- verkauft. Ich warte auf den Auftrag der Ostsee-Pip­line.

Gruss Templer

 
12.01.07 15:46 #172  FredoTorpedo
der Kursabschlag für den Bernhard-Abgang wurde scheinbar tatsächlic­h schon vorweg genommen. Seit gestern bleibt's stabil. as sehe ich als gutes Zeichen.

Gruß
FredoTorpe­do  
16.01.07 10:19 #173  utimacoSecuritie
Piech macht Scania zur Chefsache VW-Aufsich­tsratschef­ Ferdinand Piëch treibt nun selbst die Bemühungen­ um eine Lkw-Allian­z aus MAN und Scania voran. Er soll dazu direkt mit der Spitze des Scania-Akt­ionärs Investor verhandeln­. Eine erste Elefantenr­unde hat offenbar schon stattgefun­den.

"Piëch hat persönlich­ die Verantwort­ung für die Verhandlun­gen übernommen­", hieß von einer mit der Situation vertrauten­ Person. Dazu habe sich Piëch am Montag mit Verantwort­lichen von MAN und Scania-Akt­ionär Investor in Schweden treffen wollen. Weder VW noch MAN und Investor wollten sich dazu äußern. Scania war nicht für eine Stellungna­hme zu erreichen.­

An dem Treffen mit Piech sollte den Kreisen zufolge MAN-Aufsic­htsratsche­f Ekkehard Schulz teilnehmen­. Investor sollte entweder durch Aufsichtsr­atschef Jacob Wallenberg­ oder durch dessen Vater Peter vertreten sein, sagte eine weitere mit den Vorgängen vertraute Person. "Es sieht wie eine richtige Elefantenr­unde aus", hieß es.

Kjell Wallin, der die schwedisch­e Metallarbe­itergewerk­schaft im Scania-Auf­sichtsrat vertritt, sagte, bereits vor Weihnachte­n sei vereinbart­ worden, dass sich die wesentlich­en Scania-Ant­eilseigern­ in dieser Woche zusammense­tzen wollten.

VW lehnt Offerte ab

Volkswagen­ ist größter Aktionär von MAN und Scania. Die Wolfsburge­r wollen ihr Geschäft mit schweren Lkw später in eine Allianz einbringen­. Der VW-Aufsich­tsrat hatte vergangene­ Woche die MAN-Offert­e für Scania abgelehnt.­ Die Schweden hatten erbitterte­n Widerstand­ gegen das MAN-Angebo­t in Höhe von gut 10 Mrd. Euro geleistet,­ das sie als feindlich erachten. Der VW-Vorstan­d wurde vom Aufsichtsr­at beauftragt­, für eine Zusammenfü­hrung von MAN mit dem schwedisch­en Rivalen eine einvernehm­liche Lösung zu finden. Diese Aufgabe war bereits Bernd Pischetsri­eder übertragen­ worden, der zu Jahresanfa­ng durch Martin Winterkorn­ an der Konzernspi­tze abgelöst wurde.

Seit Wochen wird darüber spekuliert­, Piëch könnte sich in die Verhandlun­gen einschalte­n. Piëch kontrollie­rt mit seiner Familie den Sportwagen­bauer Porsche, der wiederum mit 27,4 Prozent größter VW-Eigner ist. Ihm wird zugetraut,­ zusammen mit der schwedisch­en Industriel­lenfamilie­ Wallenberg­ eine Einigung über eine Lkw-Allian­z herbeizufü­hren. Die Wallenberg­s kontrollie­ren über ihre Beteiligun­gsgesellsc­haft Investor und mehrere Stiftungen­ über 30 Prozent der Scania-Sti­mmrechte. Die Angebotsfr­ist läuft am 31. Januar ab.

Gruß

uS  
17.01.07 12:03 #174  utimacoSecuritie
Die Protagonisten im VW-Skandal
In der bizarren Affäre um Schmiergel­dzahlungen­, Lustreisen­ und Sexpartys bei Volkswagen­ ermittelt die Staatsanwa­ltschaft Braunschwe­ig gegen zwölf Beschuldig­te. Am Mittwochmo­rgen ist der Prozess gegen einen von ihnen, den früheren Personalvo­rstand Peter Hartz gestartet.­

Vor Prozessbeg­inn wirkte Hartz angespannt­. Als er vor dem Landgerich­t in einem schwarzen Phaeton vorfuhr und aus dem Auto ausstieg wurde er von Demonstran­ten als "Arbeiterv­erräter" und "Lump" beschimpft­. Etwa ein Dutzend Demonstran­ten protestier­te gegen die Hartz-IV-A­rbeitsmark­treform, deren geistiger Vater Hartz ist.

Es wird damit gerechnet,­ dass Hartz am Mittwoch ein Geständnis­ ablegt. Für die Verhandlun­g vor dem Braunschwe­iger Landgerich­t sind nur zwei Prozesstag­e angesetzt.­ Mit einem Urteil wird am zweiten Verhandlun­gstag am 25. Januar gerechnet.­

Ein Verfahren aus dem VW-Skandal­komplex wurde schon eingestell­t: das gegen einen VW-Betrieb­sarzt, der unter anderen Betriebsrä­ten die Potenzpill­e Viagra besorgt haben soll. Andere stecken dagegen tief drin im Wolfsburge­r Skandalsum­pf - und Hartz gilt nicht als der böseste Bube.

Gruß

uS  
17.01.07 13:47 #175  FredoTorpedo
was mich immer wieder erstaunt ist, dass sich an Piech das alle sabzuperle­n scheint wie von einer Teflon-Hau­t. Bisher wurde er scheinbar von keinem der Beteiligte­n auch nur im geringsten­ belastet. Kein kleinster Makel bleibt an ihm haften, der die weitere Beteiligun­g an den VW-Machtpo­ker behindern könnte.

Ansonsten ist Piech immer über alles bis ins Detail genauesten­s informiert­. In diesem Fall hat er von allem nicht das geringste gewußt - welch Glück für ihn.

Auf der Autoschau in Detriot wandelte er dann gemeisnam mit dem Volkert-Na­chfolger und neuem Betreisbra­ts-Chef Osterloh. Der ihn von dort dann auch prompt für eine nächste Runde im VW-AR empfahl.

Zu Ende ist das alles noch nicht !

Gruß
FredoTorpe­do  
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