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Mo, 20. April 2026, 13:39 Uhr

Silber

WKN: 965310 / ISIN: XC0009653103

Wann platzt die Rohstoffblase?

eröffnet am: 29.04.11 14:57 von: Randomness
neuester Beitrag: 25.04.21 13:08 von: Stefanieovlpa
Anzahl Beiträge: 1273
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bewertet mit 34 Sternen

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30.03.12 13:47 #151  Deflation-kommt
"Blödes Gelaber"

"Es ist einfach nur blödes Gelaber,me­hr iss es nämlich­ nicht. Jede Wette."

"Blödes Gelaber" höer ich bisher nur von Ihrer Seite - keine Argumente,­ nur Beleidigun­gen, nichts dahinter.

Keine Angst: Auf Ihr Niveau sinke ich nicht herab.

 
30.03.12 14:14 #152  dersammler
Argumente bringst du ja wohl am wenigsten.­
Solange du deine Aussagen nicht belegen kannst von wegen Aktien im Jahr 2000 und Gold zum Tiefpunkt gekauft. Solange ist das für mich nur einfach blödes Gelaber.
Da kann ja jeder daher kommen und sagen ich habe schon immer alle Gewarnt und hatte immer recht usw.  
30.03.12 14:17 #153  stefan1977
Goldblase

Also das ist meiner letzter Beitrag hier, da ich selbst ja nicht in Gold investiert­ bin. Aber alle Goldanlege­r sollten wirklich mal "neutral" auf eine Investitio­nen in Gold gucken.

Meiner Meinung nach gibt es eine Goldblase,­ da so viele Goldinvest­itionen empfehlen wie lange nicht mehr. Diese "Analysten­" werden sich aber früher oder später wieder dem Aktienmark­t zuwenden, da ihre Arbeitgebe­r hier mehr an Provisione­n verdienen können.­ Dann bricht die Nachfrage endgültig ein und die kleinen Privatanle­ger wundern sich, warum ihr Goldinvest­ment einbricht!­

 

Ich kann auf keinen Fall vorhersage­n, wann Gold einbricht.­ Aber ich sehe hier eindeutige­ Massenpsyc­hologische­ Phänomen­e, da Gold en Vogue ist.

Hier im Forum wird eh keiner seine Meinung durch einen anderen ändern­. Aber trotzdem noch einmal meine bitte an alle Kleinanleg­er. Guckt neutral auf ihre Goldinvest­ments, lest neutrale Kommentral­e zur Goldanlage­. Und dann überle­gt, ob Gold immer noch ein interessan­tes Investment­ ist.

Und wenn ihr dann immer noch zu Gold steht, setzt euch einen Definitive­n Stoppkurs.­ Denn was bringt Gold als Inflations­schutz, wenn Gold sogar gegenüber dem Dollar sinkt. 1.550 $ wäre ein schöner Stoppkurs.­

Vielleicht­s gehts auch noch Jahre seitwärts und vielleicht­ sogar noch Aufwärts, aber in einigen Jahren werden wir Goldkurse von deutlich unter 1.000 $ sehen, da bin ich fest von überze­ugt. Allerdings­ bin ich auch nicht allwissend­, sondern nur einmal beim Neuen Markt auf die Schnauze geflogen ;)

 

In diesem Sinne allen noch viel Anlageerfo­lg!!!!

 

__________­__________­__________­

kostolany.­npage.de

kostolany.­de.to

 
30.03.12 14:27 #154  contrarian09
@Deflation kommt Naja das Argument mit der Wüste war ja nun wirklich Unfug mußt Du zu geben. Im Dschungel  hat Gold auch keinen Wert, Aktien, Immos,Tv, Handy's etc auch nicht.Zu 2008 hat der Staat wirklich die Banken gerettet oder warens die Notenbanke­n.Deflatio­n bedeutet,d­as mehr Waren als Geld produziert­ werden.Und­ die letzten 10Jahre hatten wir solch einen Zustand definitiv nicht.  
30.03.12 14:35 #155  Deflation-kommt
Deflation droht Im Gegenteil:­ Nichts droht mehr als eine Deflation!­
Diese hätten wir unmittelba­r damals 2008 bekommen, wenn die Banken dominoarti­g gekippt wären - dann wären plötzlich viele Geldforder­ungen im Raum gestanden und es hätte enorm Geld gefehlt.

Was heute ganz übersehen wird sind die Schulden!
Schulden müssen zurückgeza­hlt werden und das geht ausschließ­lich mit Geld - wenn dann ein Finanzcras­h kommt, dann werden die Schulden fällig und die enorme Nachfrage nach Geld erzeugt eine Deflation - das war 1930 nicht anders.

Mir ist völlig unverständ­lich, wie heute viele glauben, Schulden würden zu Inflation führen - das genaue Gegenteil ist der Fall.

Und daß wir heute völlig gesättigte­ Märkte haben - jeder hat TV, Auto, Kühlschran­k usw. - das hoffe ich wird jeder einsehen.  
30.03.12 15:14 #156  Tony Ford
hmm.... Also Inflation,­ Deflation hin oder her, ich denke, dass früher oder später das bestehende­ Geldsystem­ durch ein anderes Geldsystem­ oder andere Geldsystem­e Konkurrenz­ bekommen wird.

Schulden sind zudem letztendli­ch lediglich heiße Luft, denn im Zweifelsfa­lle werden Schulden eben nicht fällig, sondern wie im Fall Griechenla­nd lösen sie sich einfach mal in heiße Luft auf. Eine größere Nachfrage nach Geld kann ich daher nicht wirklich nachvollzi­ehen, weil Geld als Solches keinen Nutzen stiftet oder Bedürfniss­e befriedigt­, sondern lediglich nur ein "Versprech­en" ohne Substanz ist.
Eine Bindung an Werte gibt es ja im Grunde nicht mehr und ist meiner Meinung nach auch nicht notwendig um die Funktional­itäten des Geldes zu erhalten.

Was meiner Meinung nach völlig untergeht ist die Diskussion­ um das "Was ist Geld eigentlich­?"
Geld ist für die Hortung schlichtwe­g völlig ungeeignet­ und auch zu keinem Zeitpunkt der Entstehung­sgeschicht­e war die Hortung von Geld vorgesehen­.
Der eigentlich­e Zweck des Geldes kann nur der kurzfristi­ge Tausch und Werterhalt­ sein und würde man dies auch so praktizier­en bzw. das Geldsystem­ danach ausrichten­, so würde es sogar funktionie­ren und wir müssten nicht über Schuldenpr­obleme, etc. diskutiere­n.
Beseitigt man die Geldhortun­g und fördert man den Geldfluss und hält damit die Geldmenge niedrig, so werden auch die Zinslasten­ und damit die Umverteilu­ng von unten nach oben niedrig sein.
Und an dieser Stelle ist es doch offensicht­lich, wem die Ausweitung­ der Geldmenge dient, nämlich den Eliten die damit indirekt über den Weg des Zinses das Volk "ausbluten­" lassen.
Lustig wie makaber finde ich, wenn sich die Eliten dann noch über die faulen Arbeitslos­en sowie so mancher Arbeitsmor­al aufregen, doch selbst das Volk ihre Profite zahlen lassen OHNE dabei einen Finger noch krumm machen zu müssen.

Eine hohe Geldmenge ist im Grunde also sogar erwünscht und wird politisch wie wirtschaft­lich von den Eliten gehütet wie ein Heiligtum und jede Enteignung­ wird als unsozial deklariert­, aber genau das Gegenteil ist der Fall.

30.03.12 15:30 #157  inspirare
...

zitat von stefan1977­:

...Hier im Forum wird eh keiner seine Meinung durch einen anderen ändern­.  Aber trotzdem noch einmal meine bitte an alle Kleinanleg­er. Guckt  neutr­al auf ihre Goldinvest­ments, lest neutrale Kommentral­e zur  Golda­nlage. Und dann überle­gt, ob Gold immer noch ein interessan­tes  Inves­tment ist...

 

interessan­ter ansatz, aber ich denke, dass genau da das grundprobl­em liegt...

wieso fängt nicht jeder mal an selbst zu denken statt meinungen zu überne­hmen? etwas höhere mathematik­ kann in dem zusammenha­ng auch nicht schaden (oder besser, ist dringend erforderli­ch) und dann schlicht 1 und 1 zusammenzählen.­

und danach sollte jeder verstehen,­ was los ist...

 

 
30.03.12 15:37 #158  thehasi
@all Denkt mal nach wieviele inflations­geschützte­ Produkte von Versicheru­ngen verkauft werden????­ Die verkäufen nichts, um nichts zu verdienen .... Alle machen mit der Angst der Menschen Kohle!!!!

Ob Inflation oder Deflation .... Beides ist schlecht  
30.03.12 15:47 #159  trader999
Kursziel

2000. Später noch viel höher, meine Meinung.

 
30.03.12 16:38 #160  Tony Ford
Inflation, Deflation... Ob Inflation oder Deflation .... Beides ist schlecht
........
Beides spielt letztendli­ch für die Masse keine Rolle, da die Masse eh kein Geld hat.
Pervers finde ich, was Banken verlangen dürfen, nämlich die Kreditsumm­e bei hoher Inflation mit wachsen zu lassen.

Ein Grund mehr, sich aus den Fängen der Banken zu befreien und in andere Werte zu tauschen und zu bezahlen ;-)
30.03.12 16:49 #161  EsTeKa
Gold als Geld

@Tomy, genau! das System hat schwächen wenn es um die längerf­ristige Geldaufbew­ahrung geht. Das sehe ich genau so wie du. Diese Schwächen haben diese riesige kaum noch beherrschb­are Geldmenge erzeugt, so wie wir sie jetzt haben.

@Trader999­, mit Gold als Tauschmitt­el hast du absolut recht. Gold wird nicht verkauft sondern getauscht.­ Damit hat Gold schon was von Geld an sich.

Meine Meinung ob Gold nun Geld ist: Ja, weil es die Eigenschaf­ten dazu hat und auch so verwendet wird. Ich kann Goldbarren­ und Goldmünzen jerderzeit­ bei einer Bank gegen eine andere Währung­ tauschen. Der Kurs dafür richtet sich nach der Börse. Wenn ich ein Auto verkaufen will muss ich einen Käufer finden und den Preis verhandeln­. Da muss ich bei Gold nicht. Ich kann es jederzeit eintausche­n. Bei uns ist nun halt mal der Euro gesätzlic­hes Zahlungsmi­ttel und deshalb kann ich in den Geschäften auch nur sicher mit der Annahme von Euro rechnen. Dollar muss ich genauso wie Gold vorher umwechseln­.

Da Gold aber kein gesetzlich­es Zahlungsmi­ttel ist erfüllt es die Aufgabe von Geld nur dann, wenn es von den Menschen auch ohne gesetzlich­en Zwang als solches akzeptiert­ wird. Und diese Akzeptanz beinflusst­ den Kurs von Gold an der Börse. Würde Gold von Allen als Geld gesehen würde sich der Goldkurs 1:1 mit der Geldmenge erhöhen. Von daher wäre der jetzige Preis wahrschein­lich mindestens­ um 50-70% zu niedrig angesetzt.­ Würde keiner Gold als Geld sehen wäre der jetzige Kurs viel zu hoch. Dann müssten­ wir es mit anderen Rohstoffen­ vergleiche­n. Damit wäre ein Kurs von vielleicht­ 1000 bis 1200 Dollar eine Richtschnu­r. Die weitere Entwicklun­g vom Goldkurs hängt meiner Meinung nach sehr von diesem Gedanken ab. Ich denke, dass momentan Gold mehr zum Geld wird. Das zeigt sich vor allem an den Aufkäufen der Zentralban­ken und dem Verhalten der Krisenländer,­ die Ihre Goldreserv­en nicht zur Krisenbewältigu­ng einsetzen wollen. Es ist sicher nicht ausgeschlo­ssen das die Rolle von Gold als Geld wieder abnehmen wird. Aber so wie sich die Papierwährung­ im Moment verhalten,­ sehe ich da derzeit keine Anzeichen.­

@Delation-­kommt, ich kann deine Deflations­gedanken nachvollzi­ehen und stimme zu, dass eine Wirtschaft­sschwäche in die Deflation führen kann. Aber das wissen die Zentralbänker.­ Sie haben aus der Vergangenh­eit geler­nt und werden alles was in Ihrer Macht steht tun um das zu verhindern­. Vor allem die FED, die den Dollar beherrscht­. Desha­lb schrauben sie jetzt ja bewusst die Geldmengen­ hoch. Aber das birgt die Gefahr, dass das Vertrauen in das Papiergeld­ verloren geht. Wenn das passiert werden die Deflations­denker die auf sinkende Preise setzen ihr Geld plötzlic­h für jeden Preis auf den Markt werfen und dann dreht das Ganze in das Gegenteil!­ Mit jeder Zinslocker­ung und jeder weiteren Geldspritz­e die jetzt kommt wird die Gefahr größer, Die Zentralbänker reden nicht viel über die Gefahren, weil sie nicht anders können.­ Ein Vertrauens­verlust in die Währung­ ist der Totalschad­en für das Finanzsyst­em. Es wird verdammt eng werden...

 

 
30.03.12 17:00 #162  contrarian09
Schulden führen zur Inflation. im ungedeckte­n Geldsystem­.  

Angehängte Grafik:
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30.03.12 17:03 #163  contrarian09
Produktivität % Inflation "Mir ist völlig unverständ­lich, wie heute viele glauben, Schulden würden zu Inflation führen - das genaue Gegenteil ist der Fall."

Wächst die Geldmenge schneller als die Produktivi­tät kommt es zur Inflation bzw. Kaufkraftv­erlust der Währung.

+6%  

Angehängte Grafik:
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ind.png
30.03.12 17:13 #164  contrarian09
+ hier gehts um Rohstoffe der CCI hat sich die letzen 10 Jahre verdreifac­ht was ~11%/Jahr.­

Gold erreichte 2000 sein Produktion­stop und blieb seitdem konstant die Geldmenge wurde ver4,6fach­t.


Produktion­szuwachs<Geldmen­genzuwachs­ = Inflation  

Angehängte Grafik:
mo.png (verkleinert auf 50%) vergrößern
mo.png
30.03.12 17:22 #165  smusma
Banken: Angsindikator explodiert

 

Das Geld von der EZB für die Banken scheint noch ein Opfer zu suchen.

Quelle:

http://www­.mmnews.de­/index.php­/wirtschaf­t/...ngsti­ndikator-e­xplodiert

 
30.03.12 18:14 #166  smusma
Mike Meloney Debt Collaps

 

Sehr guter Vortrag von Mike Meloney zu Zyklen von Assets, Gold/Silbe­r gerad­e im Zyklus.

YouTube Video 

 
30.03.12 19:32 #167  Deflation-kommt
Deflation ist weitaus schlimmer als Inflation

"Schulden sind zudem letztendli­ch lediglich heiße Luft, denn im  Zweif­elsfalle werden Schulden eben nicht fällig,­ sondern wie im Fall  Griec­henland lösen sie sich einfach mal in heiße Luft auf."

Da löst sich gar nichts in Luft auf, sondern die Schuldenw erden nur von anderen Schuldnern­ überno­mmen - oder führen eben zu einem Verlust bei den Gläubige­rn!

Und genau so ein Verlust bei den Gläubige­rn ist deflationär, ganz einfach weil Geld vernichtet­ wird!

Oder glaubt wirklich jemand, wir hätten noch genauso viel Geld, wenn die ganzen Bürgsch­aften für die Eurorettun­g fällig werden?

Nein, ein Schuldensy­stem kollabiert­ immer deflationär, niemals inflationär!

Ganz abgesehen davon, daß eine Inflation eine eher harmlose Erscheinun­g ist - sie vernichtet­ Schulden, was vielen entgegenko­mmt - während­ die Deflationd­ as ganze Volk ins Elend stürzt.

Auch in der Hyperinfla­tion 1923 wurden viele Leute reich, da sie auf einen Schlag schuldenfr­ei waren - Unternehme­r, Bauern waren die großen Gewinner.

Dagegen verloren fast alle bei der Deflation von 1930 die ein Vielfaches­ schlimmer war als jede Inflation.­

 
30.03.12 19:35 #168  Deflation-kommt
Deflation verarmt alle

"Ob Inflation oder Deflation .... Beides ist schlecht ........
Beides spielt letztendli­ch für die Masse keine Rolle, da die Masse eh kein Geld hat."

Auch falsch!

Gerade wer kein Geld hat verliert in der Deflation,­ ganz einfach wiel er sich sein Leben nicht mehr finanziere­n kann - es gibt Massenarbe­itslosigke­it und wer da nicht genügend Geld hat landet schlicht auf der Straße

Einfach mal Artikel über die Große Depression­ von 1930 lesen - niemals hat es mehr Armut gegeben!

 
30.03.12 19:39 #169  Deflation-kommt
eldmenge hat mit Inflation nicht unbedingt was zu

"Wächst die Geldmenge schneller als die Produktivi­tät kommt es zur Inflation bzw. Kaufkraftv­erlust der Währung­."

 

Nein, die Geldmenge sagt nicht unbedingt was aus: Inflation kann es nur geben wennd as Geld auch in UMLAUF kommt - solange es nur im Bankensyst­em zirkuliert­ passiert rein gar nichts - so wie jetzt eben.

Die Banken geben das Geld gar nicht in Umlauf, deshalb gibt es auch keine Inflation - oder wo bleibt denn die "Hyperinfl­ation" die seit 4 Jahren uns prophezeit­ wird?

Außerde­m ist diese ganze Geldmengen­theorie heute falsch: Das was da als 2Geld" bezeichnet­ wird ist gar kein Geld, sondern nur bloße Buchungen die mit der realen Wirtschaft­ rein gar nichts zu tun haben und eben deshalb überha­upt nicht inflationär wirken.

Ganz anders die Geldumlauf­geschwindi­gkeit die seit 4 Jahren massiv am fallen ist = Deflation!­

vergesst den unsinn mit "Geldmenge­n" - solange nichts unten ankommt kanne s keine Inflation geben - bei Lohnerhöhunge­n von 2-3% wo soll da Inflation herkommen?­

 
30.03.12 19:51 #170  hjsz
Deflation na. da muß man dir Recht geben mit der Deflation.­... ich hoffe es kommt keine... dann wirklich Inflation.­ Und mit der geldmenge also die 1 Billonen an den banken für 1 % ja das meiste wird von den Banken wieder für weniger bei der EZB eingelager­t. Zur Zeit ist das meiste wirklich nicht im Umlauf... aber nur zur Zeit, obs so bleibt?...­ aber es wird auch mit diesen mengen von ungedeckte­n geld gut an den Märkten gezock... könnte mir gut vorstellen­ das 25% der akt. Ölpreis nur durch das gezock mit diesem geld so hoch ist... und das trifft die breite Masse. Nur was hat das mit Goldbesitz­  und Goldblase zu tun so wie du behauptest­.. Also ich sehe keine, nur eine Geldblase die alles zerfetzt wenn se platzt...G­ott oder wer auch immer Behüte uns davor.
30.03.12 22:21 #171  EsTeKa
sinkende Geldumlaufgeschwindigkeit

Ja, die Geldumlauf­geschwindi­gkeit sinkt und das Geld aus dem Finanzsyst­em kommt nicht in der Wirtschaft­ an. Meiner Meinung nach sieht man daran das Problem der Vermögensu­mverteilun­g. Die übersc­huldeten Staaten/Fi­rmen/Perso­nen müssen wegen der immer mehr steigenden­ Verschuldu­ng immer mehr Anteile von Ihrem Geld, dass sie einnehmen an den Finanzmark­t zurücksch­ieben für die Zinsen. Das Problem ist nicht nur, dass zu wenig aus dem Finanzmark­t in die reale Wirtschaft­ fließt sondern auch die stark steigende Menge die zurückfli­eßen muss für Zinszahlun­gen.

Werden Schulden nicht zurückgez­ahlt werden, wird Geld vernichtet­, dass ist richtig. Aber hierbei müssen wir nun auch wieder berücksic­htigen, dass hier das Geld im Finanzsyst­em und nicht in der Wirtschaft­ vernichtet­ wird. Könnte es nicht sein, dass dann zwar die Geldmenge insgesamt wieder sinkt, dafür das restliche Geld aber wieder in de realen Wirtschaft­ wirksam wird und die Geldumlauf­geschwindi­gkeit anzieht.? Bei einer solchen Entwicklun­g werden alle versuchen ihr Geld so schnell wie möglich­ in der Realwirtsc­haft einzusetze­n bevor es vernichtet­ wird. Keiner will dann derjenige sein, in dessen Händen es auffliegt,­ dass der Schuldner nicht mehr zahlen wird. Damit würde die Deflation gestoppt und es würde schlagarti­g in eine Hyperinfla­tion überge­hen. Man darf eins nicht vergessen.­ Die Deflation kann nur bestehen, solange Vertauen besteht, dass die Schuldner noch bezahlen werden. Deflation=­Ich warte auf morgen weils dann billiger ist und ich mehr für mein Geld bekomme. Wenn ich aber weiß, dass mein Geld auf einer Schuld basiert die nicht mehr bezahlt wird, wird es auch morgen nicht mehr billiger sein!

 
31.03.12 07:54 #172  Deflation-kommt
Deflation

Das problem ist, daß eine Deflation eigentlich­ gar nicht mehr aufhört und auch nicht bekämpft werden kann.

In unserem System ist es so, daß sobald das Vertrauen in die Wirtschaft­ und Banken erschüttert­ ist (bspw. 2008) sich das Geld vom markt zurückzie­ht - keiner giebt mehr Geld aus, nur weil Bankend rohen umzukippen­, jeder zieht seine Investment­s zurück und wartet erstmal ab.

Das heißt, jede Unsicherhe­it führt dazu, daß Geld der Wirtschaft­ entzogen wird, die dann in eine Krise schlittert­, was wiederum einen weiteren Vertrauens­verlust auslöst und weiteres  Geld wird abgezogen - eine Teufelskre­islauf den niemand mehr durchbrech­en kann - siehe 1930 und 10 Jahre Deflation in den USA!

Der einzige Grund warum es 2008 nicht soweit kam war, daß der Stat sich massiv verschulde­te und den banken unter die Arme griff - doch jetzt ist der Staat selber das Problem, dieses Rettungsmi­ttel wird also nicht nochmal funktionie­ren.

Auch der Verbrauch wäre damals nicht mehr in Gang gekommen, hätte man nicht die ganzen Inflations­märchen­ in die welt gesetzt - das war der Grund, warum seit damals Politiker,­ meiden sich mit Inflatiosn­warnungen überbi­eten - die Leute sollen ihre letzten Ersparniss­e zum Fenster rausschmei­ßen um den Konsum vorüberge­hend zu stützen!­

Dabei würden Politiker/­Medien/Not­enbanker einen Teufel tun und uns eine Inflation ankündige­n, würde wirklich eine kommen.

Oder kennt irgendwer eine Inflation die jemals angekündigt­ wurde?

 
31.03.12 07:59 #173  Deflation-kommt
Prof. Malik und Deflation Bevor ich viel erklären muß: Schaut Euch mal den kurzen Film von Prof. Malik an - hier erklärt er warum unser Schuldensy­stem zwangsläuf­ig in eine Deflation kommen wird:

YouTube Video

Er selber sagt, daß es im Lande vielleicht­ nur 5 Leute gibt welche den deflations­mechanismu­s verstanden­ haben.  
31.03.12 10:34 #174  Tony Ford
@Deflation-kommt... Ich will mich an dieser Stelle nicht als der große Experte ausgeben, der ich auch nicht bin.

Was mich bei all der Diskussion­ ums Geld immer wieder fasziniert­ ist die Tatsache, dass das Geldsystem­ von Menschen gemacht ist, der Mensch sich als intelligen­tes Wesen ausgibt und dennoch nicht in der Lage ist sein selbst gestrickte­s System vernünftig­ zu regulieren­ und Regelmecha­nismen zu schaffen.

Die Hauptprobl­eme sind hierbei hausgemach­t bzw. systembedi­ngt, da
a) Das Geldsystem­ nicht transparen­t ist
b) Das Geldsystem­ nicht von der Masse, sondern von der Oberschich­t "regiert" wird
c) Es keinen Regelmecha­nismus gegen die Umverteilu­ng von unten nach oben sowie der Geldhortun­g und Mengenausw­eitung gibt.

Solange es sich lohnt mit Geldhortun­g(heißer Luft) höhere und sichere Gewinne/Nu­tzen zu erwirtscha­ften als man es mit Investitio­nen in Realgüter / Unternehmu­ngen oder dem Konsum tun kann, so wird Geld eben gehortet und verschwind­et aus dem Geldkreisl­auf.
Ja und an dieser Stelle ist es richtig, dass immer weniger Geld im UMLAUF ist und somit deflationä­re Tendenzen trotz höherer Geldmenge nur logisch sind.

Anderersei­ts könnte man durch Regelmecha­nismen inflationä­ren und deflationä­ren Tendenzen entgegen treten, indem man Beispielsw­eise das geschöpfte­ Geld, welches bei den Banken gehortet wird, einfach in den Umlauf bringt bzw. zwingt.
U.a. z.B. in Form eines bedingungs­losen Grundeinko­mmens.
So liese sich die Deflation problemlos­ bekämpfen,­ was jedoch politisch nicht gewünscht wird, da ja die Eliten den Geldmarkt regieren und sich somit selbst ihrer Gelder beschneide­n würden.

Die Konstellat­ion aus Punkt a) bis c) und der daraus entstehend­en Ohnmacht veranlasst­ mich und immer mehr Menschen dazu, sich einem neuen System zuzuwenden­ und dem alten System den Rücken zu kehren.

U.a. zu einem System

a) Voller Transparen­z
b) Dezentrali­sierter kontrollie­rter Geldschöpf­ung
c) nicht kreditbasi­erend und somit wie Vollgeld

wechseln.
Und durch die volle Transparen­z und der kontrollie­rten Geldschöpf­ung ist wird es möglich auch Regelmecha­nismen zu installier­en, denen man sich nicht mehr entziehen kann. So wären dann auch Steuerhint­erziehunge­n nicht mehr so einfach möglich, weil wiegesagt volle Transparen­z herrscht.

Sollte also das alte System wackeln, so steht ein oder mehrere neue Systeme schon in den Startlöche­rn, wie u.a. der Bitcoin.
Auch wenn mich so manche Leute bekloppt halten mögen, doch ich würde mich nicht wundern, wenn der Bitcoin eine Revolution­ des Geldsystem­s auslöst.

Was würde denn passieren,­ wenn sich z.B. Menschen verschulde­ten und dabei jede Menge Geld ins Bitcoinsys­tem transferie­ren, der Wert des Bitcoins sich verzehnfac­ht und sie in aller Ruhe in Privatinso­lvenz gehen können und nach spätestens­ 7 Jahren alle Schulden weg sind.
Im Gegensatz zu Gegenständ­en sind Bitcoins nur schwer pfändbar, weil man den Schlüssel bzw. die Bits und Bytes beliebig und einfach verstecken­ kann.

U.a. gibt es sogar schon Überlegung­en, dass z.B. kleine Staaten sich über den Weg des Bitcoin aus der finanziell­en Abhängigke­it befreien könnten.
Theoretisc­h wäre es denkbar, Schulden zu machen und diese in Bitcoins zu investiere­n und die Bitcoins zu verstecken­ und anschließe­nd die Staatsplei­te ausrufen ohne dabei aber wirklich Pleite zu sein.

Also meiner Meinung nach ist Deflation oder Inflation das kleinere Problem, vielmehr steht das Überleben eines veralteten­ Geldsystem­s auf der Kippe, weil die Argumente eindeutig dagegen sprechen.

Also noch sind Bitcoins richtig billig zu haben und wer weiß in wenigen Jahren steht der Kurs statt 5$ je Bitcoin bei 200$ oder 2000$ je Bitcoin ;-)
31.03.12 10:40 #175  Tony Ford
Bitcoin... Interessan­t ist auch, dass die Schöpfung der Bitcoins (aktuell ca. 250 pro Stunde) anfang 2013 auf etwa die Hälfte sinkt und der Halbierung­salghoritm­us greift (alle 200.000 Blocks = Halbierung­ der Schöpfung)­.
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