Evotec - es kann los gehen! - Teil2
04.03.26 08:31
#19526
KaktusJones
Also ganz ehrlich
Wenn man zu der Feststellung kommt, dass ein Unternehmen, von dem man Aktien hält, einfach nur Schrott ist und man keinerlei positive Punkte findet, dann sollte man einfach verkaufen. Wozu sollte man weiter in ein Unternehmen investieren, von dem man überzeugt ist, dass vom Kurs und auch vom Geschäft her nichts mehr geht? Verstehe ich nicht.
Das soll keine Verkaufsempfehlung sein. Ich selbst sehe hier nach wie vor Potential und bleibe investiert. Ist halt eine Frage des Zeithorizonts.
Das soll keine Verkaufsempfehlung sein. Ich selbst sehe hier nach wie vor Potential und bleibe investiert. Ist halt eine Frage des Zeithorizonts.
04.03.26 10:30
#19527
tater
ich
blei auch dabei warte 2026 ab dann schau ma mal
was an Aussagen kommen, wenn wieder nur auf nächstes Jahr
verwiesen wird, dann bin ich wahrscheinlich weg hoffe das
vorher ein Großer übernimmt,
wird aber nicht der fall sein.
was an Aussagen kommen, wenn wieder nur auf nächstes Jahr
verwiesen wird, dann bin ich wahrscheinlich weg hoffe das
vorher ein Großer übernimmt,
wird aber nicht der fall sein.
04.03.26 10:52
#19528
Highländer49
Evotec
Die Aktie des Hamburger Wirkstoffforschers Evotec steht für eine der widersprüchlichsten Geschichten am deutschen Aktienmarkt. Auf der einen Seite stehen Hoffnungen auf einen Turnaround, neue Strategien und optimistische Analysten. Auf der anderen Seite wächst bei vielen Marktteilnehmern das Gefühl, dass der Titel zunehmend zum Spielball kurzfristiger Trader geworden ist – und die langfristige Investmentstory an Überzeugungskraft verloren hat.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...c-aktie-zweifel-zukunft
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...c-aktie-zweifel-zukunft
05.03.26 22:04
#19529
Dr. Inden
Evotec
zu Kaktus Jones: Sie haben vollkommen recht; man sollte diesen Schutt schon längst verkaufen. Wenn aber der Käufer dieser Aktie seit jeher den eisernen Grundsatz hat: mit Verlust wird nichts verkauft, dann ist das recht problematisch( noch dazu, wenn Verluste von nicht vorhandenen Gewinnen anderweitig steuerlich nicht abgeschrieben werden können).
06.03.26 08:12
#19530
Thisismylife
Grafik - Geduld
Der Wert wird noch bis 2028 hier unten rum eiern.
Dann erst geht's wieder langsam hoch.
Cash zum Überleben ist genug da und ich glaube die eine oder andere Beteiligung könnte ggf noch veräußert werden, sollte es hart auf hart kommen zb. Blacksmith Medicines (Elli Lilly hatte da schon 2021 300mio Seedfunding gegeben).
Für mich heißt es aussitzen und wenn ich an 2035 denke (in 9-10 Jahren). Wo könnte der Kurs dann ggf sein nur von der Grafik her? 11Eu? 20Eu? Betrachtet 2026 zu 35 in der Grafik... Vielleicht sind hier sogar 30-40eu wieder drin wie früher, wenn wir 2038 ansehen.
Kommt vorher einer mit einem Übernahme Angebot? Am besten 2028 wen der Zug losfahren will und es für ihn billig ist.
Wer das Geld aktuell nicht braucht kann warten... Ich gehe aber 2028 davon aus, dass es dann langsam hoch geht.
Dann erst geht's wieder langsam hoch.
Cash zum Überleben ist genug da und ich glaube die eine oder andere Beteiligung könnte ggf noch veräußert werden, sollte es hart auf hart kommen zb. Blacksmith Medicines (Elli Lilly hatte da schon 2021 300mio Seedfunding gegeben).
Für mich heißt es aussitzen und wenn ich an 2035 denke (in 9-10 Jahren). Wo könnte der Kurs dann ggf sein nur von der Grafik her? 11Eu? 20Eu? Betrachtet 2026 zu 35 in der Grafik... Vielleicht sind hier sogar 30-40eu wieder drin wie früher, wenn wir 2038 ansehen.
Kommt vorher einer mit einem Übernahme Angebot? Am besten 2028 wen der Zug losfahren will und es für ihn billig ist.
Wer das Geld aktuell nicht braucht kann warten... Ich gehe aber 2028 davon aus, dass es dann langsam hoch geht.
06.03.26 08:34
#19531
Leerverkauf
Wer so an der Börse
agiert wird kaum eine vernüftige Rendite erwirtschaften. Verluste glattstellen und das freie Kapital in eine gute Aktie investiern. 33631963
06.03.26 09:41
#19533
KaktusJones
@Leerverkauf
Kannst du bitte einen Blick in deine Glaskugel werfen und mal ein paar gute Aktien nennen, die in den nächsten Monaten/Jahren ordentliche Kurssteigerungen aufzeigen werden? :):)
Wenn's nur so einfach wäre, dann müsste ich nicht mehr arbeiten. :)
Wenn's nur so einfach wäre, dann müsste ich nicht mehr arbeiten. :)
06.03.26 11:49
#19534
Homeopath
Verluste glattstellen, in gute Aktien investieren
Das ist leider nur der zweitbeste Rat. Und er läßt leider außer Acht, daß sich manche Titel erholen und mancher Aufwärtstrend auch mal ein Ende hat.
Man sollte einfach NUR "gute" Aktien kaufen, als Aktien deren Kurs steigt und die eine fette Dividende abwerfen! [alte Börsenweisheit] So einfach geht das!
Man sollte einfach NUR "gute" Aktien kaufen, als Aktien deren Kurs steigt und die eine fette Dividende abwerfen! [alte Börsenweisheit] So einfach geht das!
06.03.26 13:42
#19535
Leerverkauf
Mit deiner Aussage
bezüglich guter Aktien bin ich voll deiner Meinung. Jeder hat seine eigene Strategie, wichtig ist eine vernüftige Rendite. Ich habe diese Jahr schon wieder über 30.000,00 Euro Abgeltungssteuer abgeführt.
Übrigens. letztes Jahr über 7000, 00 Euro Aktien Trading von Evotec.
Alle meine Angaben kann ich belegen
Aktuelles Kalenderjahr
01.01.2026 - 31.12.2026
Summe Bemessungsgrundlage
ic_info_24
115.018,03 EUR
Abgeführte Steuern
31.996,42 EUR33632550
Übrigens. letztes Jahr über 7000, 00 Euro Aktien Trading von Evotec.
Alle meine Angaben kann ich belegen
Aktuelles Kalenderjahr
01.01.2026 - 31.12.2026
Summe Bemessungsgrundlage
ic_info_24
115.018,03 EUR
Abgeführte Steuern
31.996,42 EUR
09.03.26 18:18
#19536
tater
hallo
heute alle in Schockstarre man kann nichts anderes
erwarten ausser nach unten, der Führung ist es ja auch egal.
Hoffe es kommt keine böse Überraschung.
erwarten ausser nach unten, der Führung ist es ja auch egal.
Hoffe es kommt keine böse Überraschung.
10.03.26 07:44
#19537
nufan2
Einiges an Infos heute:
Quelle:
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/...48-99ea-69f231902b48_de
Vorläufige Zahlen für 2025:
"Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Evotec Ergebnisse innerhalb der zuvor kommunizierten Prognose:
Konzernerlöse von ca. 788 Mio. € am oberen Ende der Prognose von 760 bis 800 Mio. € (811 Mio. € bei konstanten Wechselkursen)
Bereinigtes Konzern-EBITDA von ca. 41 Mio. € gegenüber einer Prognose von 30 bis 50 Mio €
(52 Mio. € bei konstanten Wechselkursen)"
Aber viel interessanter:
Nach dem "Priority Reset" gibt es nun eine neue Phase namens "Horizon": Die Standorte werden von 14 auf 10 reduziert, bis zu 800 Stellen sind betroffen. Erwartet werden jährliche Einsparungen von rund 75 Mio EUR bis 2027. Außerdem wurden die mittelfristigen Ziele bis 2030 erweitert: Umsatz von über 1 Mrd EUR (8–12% Wachstum pro Jahr) sowie eine EBITDA-Marge von 20% bis 2028 und über 20% bis 2030. (Quelle: EQS-Link von unten).
Heute um 15 Uhr gibt es dazu einen Webcast.
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/...48-99ea-69f231902b48_de
Vorläufige Zahlen für 2025:
"Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Evotec Ergebnisse innerhalb der zuvor kommunizierten Prognose:
Konzernerlöse von ca. 788 Mio. € am oberen Ende der Prognose von 760 bis 800 Mio. € (811 Mio. € bei konstanten Wechselkursen)
Bereinigtes Konzern-EBITDA von ca. 41 Mio. € gegenüber einer Prognose von 30 bis 50 Mio €
(52 Mio. € bei konstanten Wechselkursen)"
Aber viel interessanter:
Nach dem "Priority Reset" gibt es nun eine neue Phase namens "Horizon": Die Standorte werden von 14 auf 10 reduziert, bis zu 800 Stellen sind betroffen. Erwartet werden jährliche Einsparungen von rund 75 Mio EUR bis 2027. Außerdem wurden die mittelfristigen Ziele bis 2030 erweitert: Umsatz von über 1 Mrd EUR (8–12% Wachstum pro Jahr) sowie eine EBITDA-Marge von 20% bis 2028 und über 20% bis 2030. (Quelle: EQS-Link von unten).
Heute um 15 Uhr gibt es dazu einen Webcast.
10.03.26 07:44
#19538
midian1
4,xx voraus?
Quelle dpa:
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler Evotec treibt seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen voran. Unter anderem mit dem Aufbau sogenannter "Exzellenzzentren", in denen Kernkompetenzen gebündelt werden sollen, wollen die Hamburger ihr Betriebsmodell grundlegend neu ausrichten. Dazu soll innerhalb der nächsten zwei Jahre die Zahl der Standorte nochmals schrumpfen, und zwar auf zehn, wie das Unternehmen am Dienstag in der Hansestadt mitteilte. Bis zu 800 weitere Stellen sollen wegfallen - dies wäre knapp ein Fünftel der Belegschaft. Das Programm solle bis Ende 2027 weitgehend umgesetzt werden und bis dahin nochmals nachhaltige Einsparungen von rund 75 Millionen Euro bringen.
Mittelfristig soll so der Konzernumsatz bis 2030 auf mehr als eine Milliarde Euro anschwellen. Die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) soll 2028 dann 20 Prozent erreichen und 2030 darüber liegen. Zuvor war eine Marge von mehr als 20 Prozent bereits für 2028 angepeilt worden.
Für 2026 rechnet Evotec mit einem "Übergangsjahr". Angepeilt werde ein Umsatz von 700 bis 780 Millionen Euro, zugleich soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bei Null bis 40 Millionen Euro herauskommen.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz vorläufigen Berechnungen zufolge leicht auf 788 Millionen Euro zurückgegangen, das bereinigte operative Ergebnis stieg hingegen auf 41 Millionen Euro - nach 22,6 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Analysten hatten für 2025 weniger auf dem Zettel, sich aber bisher für 2026 mehr erhofft./tav/mis
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler Evotec treibt seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen voran. Unter anderem mit dem Aufbau sogenannter "Exzellenzzentren", in denen Kernkompetenzen gebündelt werden sollen, wollen die Hamburger ihr Betriebsmodell grundlegend neu ausrichten. Dazu soll innerhalb der nächsten zwei Jahre die Zahl der Standorte nochmals schrumpfen, und zwar auf zehn, wie das Unternehmen am Dienstag in der Hansestadt mitteilte. Bis zu 800 weitere Stellen sollen wegfallen - dies wäre knapp ein Fünftel der Belegschaft. Das Programm solle bis Ende 2027 weitgehend umgesetzt werden und bis dahin nochmals nachhaltige Einsparungen von rund 75 Millionen Euro bringen.
Mittelfristig soll so der Konzernumsatz bis 2030 auf mehr als eine Milliarde Euro anschwellen. Die bereinigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) soll 2028 dann 20 Prozent erreichen und 2030 darüber liegen. Zuvor war eine Marge von mehr als 20 Prozent bereits für 2028 angepeilt worden.
Für 2026 rechnet Evotec mit einem "Übergangsjahr". Angepeilt werde ein Umsatz von 700 bis 780 Millionen Euro, zugleich soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bei Null bis 40 Millionen Euro herauskommen.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz vorläufigen Berechnungen zufolge leicht auf 788 Millionen Euro zurückgegangen, das bereinigte operative Ergebnis stieg hingegen auf 41 Millionen Euro - nach 22,6 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Analysten hatten für 2025 weniger auf dem Zettel, sich aber bisher für 2026 mehr erhofft./tav/mis
10.03.26 07:58
#19540
nufan2
...
Aber die Guidance für 2026 ist sehr schwach: Umsätze von ca. 700-780 Mio EUR (730-810 Mio EUR bei konstanten Wechselkursen) und bereinigtes EBITDA von ca. 0-40 Mio EUR (10-50 Mio EUR bei konstanten Wechselkursen). Das liegt z. Bsp. sehr deutlich unter dem Analysten-Konsens.
Und plötzlich ist 2026 wieder ein Übergangsjahr...genau so, wie man im letzten Jahr bereits 2025 als Übergangsjahr bezeichnet hat.
Und plötzlich ist 2026 wieder ein Übergangsjahr...genau so, wie man im letzten Jahr bereits 2025 als Übergangsjahr bezeichnet hat.
10.03.26 08:35
#19541
Puhmuckel
Wenn weitere Verluststandorte
abgegeben werden gehen halt auch Umsätze mit negativem Gewinnbeitrag zurück.
Ist doch gut für das Ergebnis. Bin eher auf die doch jetzt gute Bilanz gespannt
Mir zeigt es, dass planvoll an der Rentabilität gearbeitet wird.
Auch die Ziele für 2025 wurden erreicht. Das bei Stärkung der Bilanz und der Cash-Position.
Nun machen sie richtig weiter. Einen Aktienrückkauf mit den Sandoz Millionen fände ich noch gut.
Ist doch gut für das Ergebnis. Bin eher auf die doch jetzt gute Bilanz gespannt
Mir zeigt es, dass planvoll an der Rentabilität gearbeitet wird.
Auch die Ziele für 2025 wurden erreicht. Das bei Stärkung der Bilanz und der Cash-Position.
Nun machen sie richtig weiter. Einen Aktienrückkauf mit den Sandoz Millionen fände ich noch gut.
10.03.26 08:39
#19542
eisbaer1
Realitycheck
Wer's noch immer nicht kapiert hat... Evotecs bisheriges Geschäftsmodell war betriebswirtschaftlich unhaltbar, da nachhaltig unprofitabel.. deshalb war man bei Big Pharma so unglaublich beliebt und hatte riesiges Umsatzwachstum bei Nullrenditen...
Die Gewinne hat Big Pharma eingesackt...
Evotec geht nun endlich die Beseitigung des strukturellen Defizits an und passt die Kostenstruktur an.
Dank Sandozdeal hat man nun genügend Liquidität, um 100 Mio EUR Schließungskosten und Abfindungen finanzieren zu können.
Ich hatte im Forum x-mal gefordert, dass Evotec sich endlich ehrlich machen muss. Daher werde ich den Teufel tun, die aus meiner Sicht unvermeidliche Restrukturierung zu beklagen.
Was mich hier im Forum immer wahnsinnig macht, sind zahlreiche Glücksritter ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die ständig von positiver Überraschung o.ä. faseln und offenbar glauben, dass für Biotech Unternehmen betriebswirtschaftliche Grundsätze nicht gelten.
Der Unternehmenswert entspricht dem Barwert der zukünftigen Nettozuflüsse der Anteilseigner. Ganz egal, wie das Geschäftsmodell lautet.
Es geht immer um Gewinnmaximierung. Umsatz ohne Gewinnmarge ist nichts wert. Da Evotec in vielen langfristigen, extrem unprofitablen Joint Ventures und Forschungsaufträgen gefangen war und ist, die ohne Vertragsstrafen nicht einseitig beendet werden können, musste jedem klar sein, dass eine Restrukturierung der Profitabilität mehrere Jahre dauer, nachdem das Unternehmen sich mit Wachstum um jeden Preis in eine Sackgasse manövriert hatte, aus der es kein schnelles Entrinnen gibt.
Viele Forschungspartner schlucken natürlich erstmal, wenn Evotec ihnen das neue Preisverzeichnis aushändigt. Und für zahlreiche Projekte bedeutet es das Aus, weil Evotec nun nicht mehr als Billigheimer agiert und damit die Renditen der Forschungspartner eklatant sinken...
Kurzfristig bedeutet das Umsatzverlust, Restrukturierungskosten und ein weiteres tiefrotes Verlustjahr 2026.
Es wäre schön, wenn all die Kurzfristspekulanten jetzt endlich aus Evotec verschwinden und nur noch langfristig orientierte Investoren hier verbleiben.
Ich kann dieses elende Hopping von Quartal zu Quartal langsam nicht mehr ertragen. Geht ins Casino wenn ihr ständig high noon events mit rot oder schwarz braucht. Diese elende Zockerei ist unerträglich!
Ich hatte
Die Gewinne hat Big Pharma eingesackt...
Evotec geht nun endlich die Beseitigung des strukturellen Defizits an und passt die Kostenstruktur an.
Dank Sandozdeal hat man nun genügend Liquidität, um 100 Mio EUR Schließungskosten und Abfindungen finanzieren zu können.
Ich hatte im Forum x-mal gefordert, dass Evotec sich endlich ehrlich machen muss. Daher werde ich den Teufel tun, die aus meiner Sicht unvermeidliche Restrukturierung zu beklagen.
Was mich hier im Forum immer wahnsinnig macht, sind zahlreiche Glücksritter ohne betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die ständig von positiver Überraschung o.ä. faseln und offenbar glauben, dass für Biotech Unternehmen betriebswirtschaftliche Grundsätze nicht gelten.
Der Unternehmenswert entspricht dem Barwert der zukünftigen Nettozuflüsse der Anteilseigner. Ganz egal, wie das Geschäftsmodell lautet.
Es geht immer um Gewinnmaximierung. Umsatz ohne Gewinnmarge ist nichts wert. Da Evotec in vielen langfristigen, extrem unprofitablen Joint Ventures und Forschungsaufträgen gefangen war und ist, die ohne Vertragsstrafen nicht einseitig beendet werden können, musste jedem klar sein, dass eine Restrukturierung der Profitabilität mehrere Jahre dauer, nachdem das Unternehmen sich mit Wachstum um jeden Preis in eine Sackgasse manövriert hatte, aus der es kein schnelles Entrinnen gibt.
Viele Forschungspartner schlucken natürlich erstmal, wenn Evotec ihnen das neue Preisverzeichnis aushändigt. Und für zahlreiche Projekte bedeutet es das Aus, weil Evotec nun nicht mehr als Billigheimer agiert und damit die Renditen der Forschungspartner eklatant sinken...
Kurzfristig bedeutet das Umsatzverlust, Restrukturierungskosten und ein weiteres tiefrotes Verlustjahr 2026.
Es wäre schön, wenn all die Kurzfristspekulanten jetzt endlich aus Evotec verschwinden und nur noch langfristig orientierte Investoren hier verbleiben.
Ich kann dieses elende Hopping von Quartal zu Quartal langsam nicht mehr ertragen. Geht ins Casino wenn ihr ständig high noon events mit rot oder schwarz braucht. Diese elende Zockerei ist unerträglich!
Ich hatte
10.03.26 08:44
#19543
Puhmuckel
Durch vermehrten Einsatz
von KI wird man doch wohl auch einige Standorte nicht mehr gebrauchen.
10.03.26 08:48
#19544
Manro123
Der harte Stellenabbau
beginnt auch hier, sollte der Markt positiv aufnehmen.
10.03.26 08:51
#19545
Trash
#19538
Was ist daran denn negativ ? Gerade die hohen Fixkosten sind es doch, die Evotec unprofitabel gemacht hatten. Hoffentlich sozialverträglich, aber die Umsetzung war überfällig und ist eigentlich eher positiv zu werten.
10.03.26 09:26
#19546
eisbaer1
Shortattacke
Seit Xetra Start rollt die nächste Shortattacke.
Die Algos wollen Blut sehen.
Das Negative ist wie immer die Kommunikation. Vorläufige Zahlen ohne Angaben zum Jahresergebnis... eine Frechheit! So wird erst im April wirklich klar und transparent, wie die Bilanz nach dem Sandoz Deal und mutmaßlich zahlreicher Wertberichtigungen wirklich aussieht. Evotec schafft es einfach immer wieder, das Black Box Dasein auf ein neues Level zu heben.
Heute fliegen erneut zahlreiche KOs... aber das geneigte Publikum im Forum applaudiert...
Wollt ihr die Aktie bei 3 oder gar 2 EUR sehen? Dann gebt den Algos munter weiter Indikationen eurer Zufriedenheit.
Der Abverkauf startete wie gewohnt bereits Wochen vor der heutigen News. Man konnte und musste erahnen, dass die nächste Hiobsbotschaft wartet...
Wenn Evotec irgendwas Positives zu vermelden hat, wird das gewöhnlich postwendend in den Äther geblasen... wenn Evotec monatelang nichts vermeldet, war in den letzten zwei Jahren immer Negatives im Anflug... und die Shorties waren offensichtlich wieder einmal bestens informiert...
Die miese Kommunikation und fehlende Transparenz treibt mich bei Evo in den Wahnsinn!
Die Algos wollen Blut sehen.
Das Negative ist wie immer die Kommunikation. Vorläufige Zahlen ohne Angaben zum Jahresergebnis... eine Frechheit! So wird erst im April wirklich klar und transparent, wie die Bilanz nach dem Sandoz Deal und mutmaßlich zahlreicher Wertberichtigungen wirklich aussieht. Evotec schafft es einfach immer wieder, das Black Box Dasein auf ein neues Level zu heben.
Heute fliegen erneut zahlreiche KOs... aber das geneigte Publikum im Forum applaudiert...
Wollt ihr die Aktie bei 3 oder gar 2 EUR sehen? Dann gebt den Algos munter weiter Indikationen eurer Zufriedenheit.
Der Abverkauf startete wie gewohnt bereits Wochen vor der heutigen News. Man konnte und musste erahnen, dass die nächste Hiobsbotschaft wartet...
Wenn Evotec irgendwas Positives zu vermelden hat, wird das gewöhnlich postwendend in den Äther geblasen... wenn Evotec monatelang nichts vermeldet, war in den letzten zwei Jahren immer Negatives im Anflug... und die Shorties waren offensichtlich wieder einmal bestens informiert...
Die miese Kommunikation und fehlende Transparenz treibt mich bei Evo in den Wahnsinn!
10.03.26 09:32
#19547
duftpapst2
war zu befürchten
bin froh meine Kauforder bei 5,20 storniert zu haben.
Nun warte ich erst mal auf eine Bodenbildung.
Vermutlich im Bereich des letzten Tief unter 5
Nun warte ich erst mal auf eine Bodenbildung.
Vermutlich im Bereich des letzten Tief unter 5


