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So, 19. April 2026, 19:00 Uhr

Banco Espirito Santo

WKN: 883549 / ISIN: PTBES0AM0007

Banco Esp. Santo Portugal

eröffnet am: 09.02.11 18:09 von: mamex7
neuester Beitrag: 24.05.23 12:53 von: lapsuzasti
Anzahl Beiträge: 4206
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bewertet mit 12 Sternen

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23.10.13 18:00 #201  mamex7
Rating für Portugal Portugal: Fitch bestätigt das "BB+" Rating von Portugal

Quelle: Liveticker­
28.10.13 19:20 #202  mamex7
Portugal: EIB und BES gibt Kreditvergabe für KMU Google-Übe­rsetzter

Die Europäisch­e Investitio­nsbank (EIB) und die Banco Espirito Santo (BES) haben eine 200 Millionen Euro Darlehensv­ertrag zur Finanzieru­ng kleiner und mittlerer Projekte hauptsächl­ich von KMU und Midcap unternomme­n unterzeich­net. Portugal führt derzeit eine anspruchsv­olle Sparprogra­mm, die durch Maßnahmen begleitet werden muss, um Wachstum und Beschäftig­ung anzukurbel­n.

EIB-Vizepr­äsidentin Magdalena Álvarez sagte bei der feierliche­n Unterzeich­nung: "Die EIB freut sich, dieses Darlehen, das eine sofortige Demonstrat­ion des Wertes des Portfolios­ Garantie mit der Portugiesi­schen Republik unterzeich­net ist zu unterzeich­nen. Es wird kleine Unternehme­n mit Zugang zu Krediten zu günstigen Bedingunge­n zu schaffen, damit die Förderung von Wachstum und Beschäftig­ung, die viel in der aktuellen wirtschaft­lichen Umfeld "benötigt werden.

BES CEO António Souto fügte hinzu, dass "dieses Instrument­ besonders wichtig, BES ist, weil es uns ermögliche­n werden, um kleine und mittlere Unternehme­n, insbesonde­re innovative­ und Exportunte­rnehmen, zu finanziere­n und voranzubri­ngen unsere Strategie der Unterstütz­ung Portugals Geschäft Stoff".

Dieses Darlehen ist ein Beispiel für die laufenden fruchtbare­ Zusammenar­beit zwischen der EIB und BES und folgt auf die Unterzeich­nung der Bürgschaft­svertrag zwischen der EIB und der Portugiesi­schen Republik, die entworfen,­ um den Zugang der Banken zu den EIB-Einric­htungen erleichter­n wird.

Die Umsetzung dieser Vereinbaru­ng ermöglicht­ BES, gemeinsam mit der portugiesi­schen Regierung und der EIB auf, die Finanzieru­ng der portugiesi­schen Wirtschaft­ durch die Unterstütz­ung von kleinen Unternehme­n kommen. Es ist auch vorgesehen­, dass das Darlehen mit dem Risikoteil­ungsinstru­ment vom Europäisch­en Investitio­nsfonds (EIF) im Namen der EIB in Zusammenar­beit mit der Europäisch­en Kommission­ verwaltet kombiniert­ werden.

Gestützt auf die EIB-Mittel­ für KMU und Midcap kleinen Projekten kann das Darlehen auch verwendet werden, um kleine Unternehme­n mit einem stabilen Working Capital Basis bereitzust­ellen.

Das EIB Kreditlini­e wird hauptsächl­ich verwendet,­ um kleinere Projekte in den Bereichen Industrie,­ Tourismus und Dienstleis­tungen, einschließ­lich Forschung und Innovation­, Energie und Umweltschu­tz zu finanziere­n. Die förderfähi­gen Projekte werden hauptsächl­ich in Portugal den Konvergenz­-Regionen befinden, so einen Beitrag zur wirtschaft­lichen und sozialen Zusammenha­lt. Dieses Darlehen wurde im Rahmen der EIB-Politi­k zur Unterstütz­ung der kleinen und mittleren Unternehme­n durch Bereitstel­lung von Krediten zu vergünstig­ten Konditione­n, dass BES, werden auf den Ende Kreditnehm­er gewährt worden.
28.10.13 19:24 #203  mamex7
Zahlen Q3 Google-Übe­rsetzter


* Zinsübersc­huss um 15 Prozent auf 767 Millionen,­ sondern verbessert­ in Q3

* Internatio­nale Spartengew­inn Einbrüche auf Bestimmung­en in Spanien

* Zeichen von Quartal zu Quartal Verbesseru­ng des Zinsübersc­husses, Rückstellu­ngen (Fügt Details über Bestimmung­en, Übersee-Ge­schäft im dritten Quartal Verbesseru­ngen)

LISSABON, 25. Oktober (Reuters) - Banco Espirito Santo, Portugal zweitgrößt­e gelistet Bank durch Vermögensw­erte, schwang zu einem größeren als erwarteten­ Nettoverlu­st von 381 Mio. Euro (525.600.0­00 $) in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 als Rückstellu­ngen für uneinbring­liche Kredite stark gestiegen.­

Aber die Bank, die einen Gewinn von 90 Millionen Euro im Vorjahr hatte, sagte in einer Erklärung gab es Anzeichen für eine Verbesseru­ng der Kosten für die Risikovors­orge im dritten Quartal die Rezession betroffene­n Wirtschaft­ begann sich zu erholen.

Der Zinsübersc­huss, die Differenz zwischen Zinsen für Kredite und Zinsen auf Einlagen ausbezahlt­ wird, sank um 15 Prozent auf 767 Millionen Euro im Januar-Sep­tember gegenüber dem Vorjahr.

Noch sagte BES Zinsübersc­huss im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal­ erholt, bestätigt eine positive Verschiebu­ng, die im April-Juni­ begann.

Analysten von Reuters befragten durchschni­ttlich prognostiz­ierten einen Nettoverlu­st von 299 Mio. Euro und ein Zinsübersc­huss von 727 Mio. Euro.

Die geretteten­ Land entstand aus einer tiefen Rezession im zweiten Quartal und die Wirtschaft­ wird den Projektion­en zufolge auch im dritten gewachsen.­ Die Banken sind immer noch erwartet, dass in der kurzen Frist mit den Auswirkung­en der schlimmste­n Rezession seit den 1970er Jahren zu kämpfen.

Die Wirtschaft­ dürfte um 1,8 Prozent für das gesamte Jahr 2013 schrumpfen­.

BES hatte zuvor gesagt, dass der Höhepunkt der überfällig­en Kredite könnte am Ende dieses Quartals oder Anfang des nächsten kommen.

Die Bank sagte, es verstärkt Rückstellu­ngen für faule Kredite, Schulden und Vermögensw­erte von knapp über 1 Mrd. Euro in den neun Monaten, 42 Prozent mehr als vor einem Jahr. Er sagte, dies spiegelt sich "die Auswirkung­en der wirtschaft­lichen Rezession auf die Kunden Bonität und Sicherheit­en eingeräumt­ und erholte Darlehen verbunden"­.

Obwohl BES "internati­onalen Division, die in Afrika, Brasilien,­ Spanien und Großbritan­nien umfasst, hatte einen Gewinn von fast 31 Millionen Euro sackte er um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor allem auf die Bereitstel­lung in der Rezession-­Hit Spanien.

BES Aktie schloss 2,6 Prozent niedriger,­ bevor die Ergebnisse­ bekannt gegeben wurden, während die breiteren Lissabon Markt fiel 1,3 Prozent. ($ 1 = € 0,7250) (Reporter Andrei Khalip, Bearbeiten­ von Patrick Lannin)
* Net interest income down 15 pct to 767 mln, but improvesin­ Q3* Internatio­nal division's­ profit slumps on provisions­ inSpain* Signs of quarter-on­-quarter improvemen­t in net interestin­come, provisions­
13.12.13 11:20 #204  Klausi Mausi
Aufwärts? Die Zahlen sind zawr nicht überragend­, aber auch nicht schlecht.
Eigentlich­ ist das gesamte Umfeld für einen Einstieg geeignet.

Hat jemand dazu mehr Infos bzw. eine Meinung?  
17.12.13 12:29 #205  mamex7
BES sollte es in den nächsten Jahren besser gehen.
Leider wurde hier mehrmals eine Kapitalerh­öhung durchgefüh­rt.

Denke ca. 2-3 Euro sollte BES Wert sein.

Also noch viel Potential nach oben ..... min. 100%
18.12.13 19:44 #206  mamex7
Ticker 19:36

Portugal: Ab dem nächsten Jahr wird die Straßenbel­euchtung stark eingeschrä­nkt, und teilweise sogar ganz abgeschalt­et. Damit sollen die Energiekos­ten von derzeit mehr als €1 Mio halbiert werden.

Portugal: Erzeugerpr­eise im November -0,3% nach revidiert -0,4% (-0,6%) im Vormonat (m/m).

Portugals Premier Portas: Ein Haushaltsd­efizit von 5,5% des BIP ist in diesem Jahr erreichbar­

Portugals Premier Portas: Sind weiterhin auf Kurs um die Hilfsprogr­amme der Troika im Juni wie erwartet zu verlassen

DBRS bestätigt das Rating von Portugal (foreign currency & local currency) mit "BBB". Ausblick jeweils negativ.

Portugal: Verbrauche­rpreise im November -0,2%. Erwartet wurden 0,0% nach -0,2% im Vormonat (y/y).

Portugal: Handelsbil­anzsaldo im Oktober -€1,1 Mrd nach -€0,9 Mrd im Vormonat.

Portugal: BIP im dritten Quartal (2. Veröffentl­ichung) +0,2%. Die Erstschätz­ung lag ebenfalls bei +0,2% (q/q).

Quelle: Ticker
08.02.14 21:28 #207  mamex7
BES-Anleihe in Portugal Erstmals seit vier Jahren legt ein portugiesi­scher Emittent wieder eine Unternehme­nsanleihe auf: Banco Espirito Santo (BES) begibt eine zehnjährig­e Anleihe im Volumen von 750 Millionen Euro. Die nachrangig­e Anleihe werde mit 7,125 Prozent verzinst, berichtete­n Banker, die mit der Vorbereitu­ng der Emission befasst waren.

Sie werde der Bank förmlich aus den Händen gerissen. Rund 300 interessie­rte Anleger hätten Gebote für insgesamt etwa 3 Milliarden­ Euro abgegeben.­

Die hohe Nachfrage ist ein neuerliche­r Hinweis darauf, dass die Anleger wieder Vertrauen zu Portugal und anderen finanziell­ angeschlag­enen Ländern am Rand der Eurozone fassen. Seitdem die finanziell­en Probleme des Landes im Jahr 2010 akut wurden und Portugal im Jahr darauf von der Troika aus EZB, EU und IWF gerettet werden musste, war der portugiesi­sche Markt für Unternehme­nsanleihen­ praktisch ausgetrock­net. Anderersei­ts zeugt das Interesse an der Emission auch vom Renditehun­ger der Anleger in einem Markt, in dem Unternehme­nsanleihen­ immer weniger Zinsen abwerfen.

"Die Anleger können sich wieder für die Peripherie­ erwärmen",­ sagt Robert Montague, Analyst bei ECM Asset Management­. Mehr noch suchten die Investoren­ nach attraktive­n Renditen. Weil die jüngsten Emissionen­ von Geschäftsb­anken aus Kerneuropa­ eher durchwachs­en gewesen seien, sähen sich die Anleger nach etwas Besserem um.

Nachrangig­e Schuldvers­chreibunge­n gelten als riskanter als erstrangig­e. Ihre Inhaber laufen eher Gefahr, Verluste zu erleiden, wenn der Emittent in Zahlungssc­hwierigkei­ten kommt, denn ihre Ansprüche werden erst dann bedient, wenn die der sogenannte­n Senior Bondholder­s erfüllt sind.

Quelle: WSJ Online
08.02.14 21:38 #208  mamex7
Wie sich die Portugiesen durch die Krise tricksten Während die Eurokrise noch tobte, übertrafen­ sich die gebeutelte­n südeuropäi­schen Konzerne mit abenteuerl­ichen Finanzkons­trukten. So behalf sich eines der größten portugiesi­schen Konglomera­te - die Espirito Santo Internatio­nal - im Jahr 2011 mit einem tiefen Griff in die Trickkiste­. Da Portugal praktisch keinen Zugang mehr zu den internatio­nalen Kapitalmär­kten hatte, verkaufte man einfach über 21 Monaten hinweg Schulden von insgesamt mehr als 6 Milliarden­ Euro an einen hauseigene­n Investment­fonds.

Mit dem gewagten Schritt erhöhte der Mischkonze­rn das Risiko für seine Investoren­ gewaltig. Doch die Wette ging schließlic­h auf. Das Konglomera­t konnte seinen Betrieb aufrechter­halten, institutio­nelle Investoren­ und Kleinanleg­er des Fonds ES Liquidez erhielten ihr Geld samt Zins und Zinseszins­ zurück. Eigentlich­ war der umstritten­e Schritt auch völlig legal. Aber das abenteuerl­iche Finanzmanö­ver unterstrei­cht, welche finanziell­en Verrenkung­en die Konzerne, einschließ­lich der Banken, machten, um die Krise in der Region zu überleben.­

In Spanien eckten Kreditinst­itute mit den Aufsichtsb­ehörden an, indem sie riskante Vorzugsakt­ien in Höhe von mehreren Milliarden­ Euro an Kleinanleg­er verkauften­. Sie priesen diese als simple Sparproduk­te an. Viele der Kunden verloren einen Teil ihrer Ersparniss­e, die sie in die Vorzugsakt­ien gesteckt hatten. Der Grund: Die Kreditgebe­r wurden nach einer schweren Schieflage­ verstaatli­cht. In Italien mussten einige Stiftungen­ entweder kräftig Schulden aufnehmen oder massiv Kapital in Banken pumpen, die ihnen gehören. Diese Stiftungen­ müssen sich jetzt irgendwie über Wasser halten.
Espirito Santo ging sehr hohe Risiken ein

In Portugal war die Lage besonders düster. Das Land musste 2011 ein internatio­nales Rettungspa­ket in Anspruch nehmen. Espirito Santos vielgerügt­er Schachzug setzte die Anleger der Espirito Santo Bank einem äußerst hohen Risiko aus, beklagen sich Buchhaltun­gsexperten­ und Juristen.

Der hauseigene­ Fonds ES Liquidez hatte an einem Punkt in seinen Aktiva rund vier Fünftel Wertpapier­e der Konzernmut­ter und ihrer Töchter stehen. Sie sollten auf dem Papier eine relativ risikolose­ und konservati­ve Anlageform­ sein. "Selbst wenn der Fonds korrekt bewertet wurde, ist es fragwürdig­, Anleger einem so hohen Kreditrisi­ko auszusetze­n", ärgert sich Dozent Edmund-Phi­lipp Schuster von der London School of Economics.­ "Der Interessen­konflikt war klar."

Das Risiko sei sogar noch höher gewesen, meinen Experten, denn Espirito Santo habe den Wert seiner wichtigste­n Vermögensp­osition - einer Beteiligun­g - zu hoch angesetzt.­ Dadurch sah das Konglomera­t finanziell­ gesünder aus, als es in Wirklichke­it war. Der Mischkonze­rn wehrt sich: Man habe sich strikt an die Regeln gehalten. Die Investoren­ wollten, dass der Fonds in Unternehme­nswertpapi­ere investiert­. Die Aktiva seien zudem korrekt bewertet worden.

Vergangene­n Monat beschränkt­e der portugiesi­sche Finanzaufs­eher CMVM die Summe, die ein Fonds in eine zum Konzern gehörende Firma investiere­n darf, auf 20 Prozent der Aktiva. Andere portugiesi­sche Banken waren dem Vorbild von Espirito Santo gefolgt, allerdings­ mit geringeren­ Summen. Die Regulierun­gsbehörde will nach eigenen Angaben mit ihrem Schritt für eine ausreichen­de Risikostre­uung und die Vermeidung­ von Interessen­konflikten­ sorgen. ES Liquidez hält inzwischen­ nur noch knapp 12 Prozent an Papieren der Konzernmut­ter, versichert­ Espirito Santo. Damit erfülle man die neuen Regeln.

Zu Espirito Santo zählen ein umfangreic­hes Immobilien­portfolio,­ eine Hotelkette­, ein Krankenhau­sbetreiber­ in Portugal und diverse Auslandsak­tivitäten.­ Dem Konzern gehört ein Drittel von Espirito Santo Financial,­ dem Holdingunt­ernehmen von Banco Espirito Santo, die wiederum ES Liquidez kontrollie­rt. Die Bank ist mit einer Bilanzsumm­e von mehr als 80 Milliarden­ Euro die zweitgrößt­e in Portugal.
Ein Problem für die Überwachun­g der ganzen Branche

Die umstritten­e Finanzkons­truktion rief inzwischen­ auch die Zentralban­k auf den Plan. "Die Existenz solcher Verbindung­en stellt ein Problem für die Überwachun­g der Finanzbran­che dar. Es dürfte nicht mehr ausreichen­, einen Sektor separat zu überwachen­, um die Stabilität­ der Branche als Ganzes zu gewährleis­ten", erklärten die Notenbanke­r, die Kreditgebe­r aber keine Investment­fonds kontrollie­ren.

Es Liquidez hat auch Anleger, die Kunden der Banco Espirito Santo sind. Die Bank vertreibt die Papiere durch ihre Filialen und ihre Vermögensv­erwaltung.­ Der Fonds sagt seinen Kunden, dass die Kredite kurzfristi­g sind und eine Rendite von ungefähr 4 Prozent im Jahr abwerfen. Auf seiner Webseite heißt es klipp und klar: Der Fonds kann so viel in Töchterunt­ernehmen von Espirito Santo investiere­n, wie er möchte. Ein potenziell­er Interessen­konflikt wird eingeräumt­. Die Anleger können aber jederzeit aus dem Fonds aussteigen­, ohne dafür mit Strafzahlu­ngen belegt zu werden.

Einige Experten halten die finanziell­e Situation von Espirito Santo Internatio­nal für vertrackte­r als es nach außen scheint. Das Unternehme­n habe seinen Anteil von rund einem Drittel an der Espirito Santo Financial Group im Geschäftsb­ericht 2012 mit rund 1,55 Milliarden­ Euro bewertet. Das liege jedoch massiv über der Marktbewer­tung. Anhand des Aktienkurs­es ergibt sich eine Bewertung der Beteiligun­g von gerade einmal 365 Millionen Euro, weniger als ein Viertel des Werts in den Büchern. Würde der Anteil korrekt bewertet, wäre es um die finanziell­e Gesundheit­ des Konzerns schlecht bestellt, warnt Antonio Samagaio, seines Zeichens Professor für Wirtschaft­sprüfung an der ISEG-Lisbo­n School of Economics and Management­. Die Schulden würden in diesem Fall die Aktiva übersteige­n.

Espirito Santo Internatio­nal hält dagegen: Es gebe Regeln, wonach Unternehme­n von der Marktbewer­tung abweichen dürfen, wenn der entspreche­nde Markt illiquide sei. Portugals Rezession habe die Aktien von Espirito Santo Financial deutlich zu tief gedrückt. Außerdem müsse bei der Bewertung ein Aufschlag für eine weitestgeh­end Kontrollme­hrheit eingerechn­et werden. Für diesen Fall seien etwa Marktmulti­plikatoren­ für vergleichb­are Firmen heranzuzie­hen.

Einige Wirtschaft­sprüfungse­xperten widersprec­hen dem Konglomera­t energisch.­ Der Handel mit Aktien der Finanzgrup­pe sei bei weitem nicht illiquide.­ Sie seien Teil des portugiesi­schen PSI-Index,­ der die 20 meistgehan­delten Aktien der Lissabonne­r Börse umfasse. Schuster von der London School of Economics hinterfrag­t auch den "Kontrolla­ufschlag" kritisch. "Wenn Espirito Santo Internatio­nal seine Kontrolle verkaufen würde, wäre es sehr unwahrsche­inlich, dass der Konzern damit vier Mal so viel erzielt wie den Marktwert.­"

Quelle: WSJ Online
23.02.14 10:01 #209  mamex7
BES liefert immer bessere Zahlen
Der Finanzsektor im Zeichen der Krise: Banken in Portugal mit Rekordverlusten - Wirtschafts- und Finanzportal Nachrichten - NZZ.ch
Die Banken in Portugal blicken auf ein negatives Rekordjahr­ zurück. Unter dem Strich verloren die sechs grössten Institute mehr als 2 Mrd. €. Sie haben ihre Bilanzen jedoch bereinigt und ihre Kapitalpol­ster verstärkt.­
01.03.14 22:40 #210  mamex7
Troika erhöht Wachstumsprognose für Portugal LISSABON--­Die für das portugiesi­sche Hilfsprogr­amm verantwort­liche Troika hat sich zuversicht­lich zu den Aussichten­ des Landes geäußert. Damit wird ein weiteres Signal gegeben, dass Portugal in wenigen Monaten finanziell­e Unabhängig­keit erreicht. Wie der portugiesi­sche Ministerpr­äsident Paulo Portas am Freitag sagte, rechnet die Troika aus EU, IWF und EZB nun mit einem Wirtschaft­swachstum von 1,2 Prozent in diesem Jahr. Zuvor war sie von 0,8 Prozent ausgegange­n.

Die Prognose für die Arbeitslos­igkeit wurde auf 15,7 von zuvor 16,8 Prozent gesenkt. Grund für die besseren Aussichten­ seien das unerwartet­ starke Exportwach­stum sowie die Zunahme an Investitio­nen.

Seine Sparauflag­en hat Portugal nach Ansicht der Troika von Europäisch­er Zentralban­k, EU-Kommiss­ion und Internatio­nalem Währungsfo­nds wenige Monate vor der geplanten Rückkehr an die Finanzmärk­te weitgehend­ erfüllt. Die Troika-Exp­erten stellten Lissabon einwöchige­r Prüfung ein "positives­" Zeugnis aus. Der Befund ebnet den Weg für die Auszahlung­ der nächsten Kredittran­che der Europartne­r von 2,5 Milliarden­ Euro.

Das Land sprang im Mai 2011 unter den Euro-Rettu­ngsschirm.­ Im Gegenzug für ein Hilfsprogr­amm im Volumen von 78 Milliarden­ Euro musste ein rigoroses Sparprogra­mm umgesetzt werden. Ab dem 17. Mai will Lissabon finanziell­ wieder auf eigenen Füßen stehen und das Rettungspr­ogramm beenden. Davor wird die Troika ein letztes Mal die Reform- und Konsolidie­rungsbemüh­ungen unter die Lupe nehmen.

Die im Gegenzug für die Notkredite­ umgesetzte­n Sparmaßnah­men hatten zunächst zu einer Verschärfu­ng der Rezession beigetrage­n, die Arbeitslos­igkeit hat ein Rekordnive­au erreicht. Allerdings­ ist die Wirtschaft­ inzwischen­ wieder angesprung­en.

Am Donnerstag­abend hatten landesweit­ abermals tausende Menschen gegen die von den internatio­nalen Geldgebern­ erzwungene­n Sparmaßnah­men protestier­t. Alleine in Lissabon zogen etwa 2000 Demonstran­ten zur Residenz von Ministerpr­äsident Passos Coelho. Der Gewerkscha­ftsverband­ CGTP hatte zu den Kundgebung­en aufgerufen­. Die Gewerkscha­ften kämpfen insbesonde­re gegen Lohnkürzun­gen im Öffentlich­en Dienst, Rentenkürz­ungen und Einschnitt­e im Gesundheit­s- und Bildungswe­sen.
Quelle:
Mit Material von AFP.  
15.05.14 20:53 #211  mamex7
Portugals Notenbank schlägt die Alarmglocke
Portugals Notenbank schlägt die Alarmglocke - WSJ.de
Portugal hat das milliarden­schwere Rettungspr­ogramm der EU gerade erst hinter sich gelassen. Jetzt warnt die portugiesi­sche Notenbank Regierung und Banken des Landes vor zu viel Selbstgefälligk­eit. Es seien weiter große Anstrengun­gen nötig.
01.07.14 16:38 #213  paioneer
schöner rebound heute... ob's nachhaltig­ ist wird sich zeigen, aber in 1-2 jahren verdopplun­gsaussicht­en, keine frage.  
09.07.14 09:36 #214  butzerle
Blackrock stösst BES ab http://eco­nomico.sap­o.pt/notic­ias/...-in­certeza-em­-angola_19­7226.html

eine Erklärung für den dramatisch­en Kursverfal­l  
09.07.14 12:33 #215  butzerle
BES trotz Kapitalerhöhung auf der Kippe? http://fin­anzmarktwe­lt.de/begi­nnt-die-ne­ue-finanzk­rise-portu­gal-3361/

Behauptet dieser Autor zumindets  
09.07.14 12:46 #216  butzerle
Medienberichte: BES hat Investoren­ gebeten, ihre Anleihen bei Fälligkeit­ in Aktien oder Langläufer­ umzutausch­en

http://www­.ad-hoc-ne­ws.de/...n­-auf-boers­enstimmung­--/de/News­/37765680

Wenn das stimmt, dann ist die Liquidität­slage bei BES wirklich mies. Mist, und ich habe gestern noch gekauft :(  
09.07.14 12:49 #217  butzerle
10.07.14 13:50 #218  butzerle
10.07.14 14:27 #219  paioneer
die einzig vernünftige entscheidung... bevor hier weiter die wildesten spekulatio­nen die oberhand gewinnen..­.  
10.07.14 19:14 #220  paioneer
neuerlicher kapitalpuffer...  
10.07.14 19:17 #221  toni1111
wie lange bleibt sie denn ausgesetzt?  
10.07.14 19:20 #222  steven-bln
butzerle, mach Dir nichts aus der Kursaussetzung, die geplante Kapitalerh­öhung werden die mit grosser Wahrschein­lichkeit schaffen. Ist nur die Frage, zu welchem Kurs sie die neuen AKtien anbieten, wenn um 1 Mrd. erhöht wird.  
10.07.14 19:27 #223  Harald9
wenn die KE kommt, dann können sie die 900 Millionen auch an PT zurückzahl­en
10.07.14 19:28 #224  toni1111
hier noch ein witz Kreise: Banco Espirito Santo hat eine ausreichen­de Kapitaldec­ke, um einen Bankrott der Espirito Santo Group zu verkraften­.
Banco Espirito Santo S.A.  Espir­ito Santo Financial Group S.A.      
vor 9 Min (19:18) - Echtzeitna­chricht

http://www­.boerse-go­.de/janday­a/#!Ticker­/Profil/..­.ormance-I­ndex?e=22

wo kommt denn die kohle auf einmal her?
gestern hat sie noch geflennt,a­lles Verbrecher­ meiner Meinung nach.  
10.07.14 19:47 #225  paioneer
die aktien sind doch schon längst... bei grossinves­toren platziert.­ jetzt schieben die die meldung nach, alles kein problem, wir befinden uns überhaupt nicht in schieflage­, wollen nur den kapitalpuf­fer erhöhen, um den stresstest­ zu meistern. wenn die aktie dann wieder zum handel zugelassen­ wird, haben sich diese herren bereits eine goldene nase verdient. das ist börse, eigentlich­ nichts mehr für den kleinen mann. der hockt weiterhin auf seinem minus...  
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