Allianz
| eröffnet am: | 24.12.05 11:58 von: | nuessa |
| neuester Beitrag: | 19.04.26 17:04 von: | MrTrillion3 |
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Aktie & Unternehmen
Geschäft Versicherungsunternehmen
Homepage www.allianz.com
Aktienanzahl 395,9 Mio
Marktkap. 50.929,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Eurostoxx 50, Prime Standard, HDAX, CDAX, Stoxx 50
https://www.finanznachrichten.de/...gen-beim-dividenden-juwel-486.htm
Der Divi-Abschlag ist meist größer als die Dividende und auf diese musst man Steuer zahlen. Ich spekuliere auf einen Dip Ex-Divi auf roundabout 300 EUR, dann kaufe ich ein paar Allianzen nach. Ähnlich, wie letztes Jahr, nur bei einem allgemein etwas pessimistischerem Umfeld.
Aber der Kauf jetzt bei 340 ist wahrscheinlich auch eine gute Entscheidung. Allianz ist bei mir auch eine Säule meiner künftigen Rente bzw. meines " privaten bedingungslosen Grundeinkommens".
Bei der Allianz steht ein wichtiger Personalwechsel bevor. Klaus-Peter Röhler verlässt den Vorstand der Allianz SE zum 31. Dezember 2026. Der Manager erreicht die Altersgrenze und beendet nach rund drei Jahrzehnten seine Karriere beim Münchener Versicherer.
Im Zuge dieser Neuordnung beruft der Konzern zum 1. Januar 2027 Tomas Kunzmann in den Vorstand. Der derzeitige CEO von Allianz Partners übernimmt künftig das regionale Geschäft in der Asien-Pazifik-Region einschließlich Indien. Kunzmann arbeitet seit 2009 bei der Allianz. Nach Stationen bei der Privaten Krankenversicherung und im deutschen Vertrieb wechselte er in die Konzernzentrale und unterstützte dort unter anderem den Vorstandsvorsitzenden als Executive Assistant. Seit 2022 führt er Allianz Partners.
Auch innerhalb des bestehenden Vorstands verschieben sich Zuständigkeiten. Renate Wagner, die bislang für Asien-Pazifik zuständig war, verantwortet künftig Deutschland, die Schweiz sowie Zentral- und Osteuropa. Wagner behält gleichzeitig ihre Ressorts Personal sowie Fusionen und Übernahmen. Zudem berichtet die Einheit Global Property & Casualty Retail künftig an das Vorstandsmitglied Sirma Boshnakova. Das Mandat der Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre wurde um fünf Jahre bis Ende 2031 verlängert.
Die Allianz-Spitze erhofft sich von Kunzmann aber offenbar noch mehr: Dem neuen Vorstand wird intern eine hohe Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und Digitales zugesprochen. Als eines seiner erfolgreichen Projekte gilt etwa die Einführung eines KI-Agenten im Pannendienst. Jüngst hatte auch Allianz-Chef Oliver Bäte seine Begeisterung für das KI-Thema geäußert. „Wir werden durch den Einsatz von KI dramatisch besser und günstiger für unsere Kunden werden“, erklärte er im "Handelsblatt". Ziel sei es, Prozesse konsequent zu automatisieren und Kosten zu senken. Offenbar passt Kunzmann ideal zu dieser strategischen Vision.
Da der frühere McKinsey-Berater Bäte beim Thema KI natürlich auch das Thema Kosteneinsparungen auf der Uhr hat, würden weitere KI-Erfolge Kunzmanns sich vermutlich auch direkt im Aktienkurs niederschlagen.
Quelle: BörseOnline
https://www.finanznachrichten.de/...idenden-perle-kaufenswert-486.htm
Die Dividende folgt dem operativen Ergebnis, nicht irgendeiner Fantasie.
Und weil die Cashflows stabil, reguliert und wiederkehrend sind, ist die Ausschüttung ein Resultat der Ertragskraft, nicht ein Lockmittel.
Eine hohe Rendite entsteht hier in erster Linie durch den Kurs, nicht durch eine wacklige Dividende.
Versicherer sind Cashflow-Maschinen, keine Wachstumsstorys und genau deshalb ist die Dividendenpolitik bei der Allianz ein Stabilitätsanker, kein Alarmzeichen.
Indien zählt strukturell zu den wachstumsstärksten Versicherungs-und Rückversicherungsmärkten, und der Markteintritt über einen lokal verankerten Partner wie Jio verbessert den Zugang zu diesem Wachstum.
Für die Allianz bedeutet das ein zusätzlicher Baustein in einer langfristigen Expansionsstrategie, der das internationale Profil stärkt und perspektivisch zusätzliche Prämienvolumina erschließt.
https://www.finanznachrichten.de/...s-dividenden-juwel-kaufen-486.htm
Für echte Value Kaufkurse wäre eher der Bereich 310 bis 330 EUR historisch typisch.
Wer aber heute um 350 EUR einsteigt, sichert sich nicht nur ein defensives Qualitätsunternehmen, sondern kassiert innerhalb der kommenden 14 Monate auch über 35 € Dividende, ein CashflowPolster, das die Einstiegshürde zusätzlich relativiert.
Buchhalterisch bleibt der Kurs natürlich bei 350 EUR, aber ökonomisch kostet mich die Allianz-Aktie deutlich weniger.
Da muss man überlegen, was das für die Allianz bedeutet,
Firmen die das für ihre Arbeitnehmer als "Betriebsrente" nutzen
Firmen die Langzeit Arbeitskonten über die Allianz laufen lassen.
Wie macht man bei 1% als Deckel für die Kosten genug Profit?
Bei einem Staatsfond als Konkurenz?
Nehmen wir mal die Alten Bundesschatzbriefe.
Da unser Staat Geld braucht.
Die Bundesbank als Herrausgeber und Verwahrer.
Jeder Bundesbürger bekommt da ein Konto.
1% über Inflationsrate als Zinssatz
Bis zu dem XXX Einzahlungsbetrag werden auf die Anlage
keine Steuern fällig.
Kein Steuerausfall beim Einzahlen.
Keine Steuer zahlen bei Renteneintritt
Die Banken müssen die wie Früher ohne Kosten verkaufen.
Da ein Produkt gegen anzubieten wird schwer
Die Allianz hat diesen Shift längst strategisch eingepreist und profitiert über AGI/PIMCO von jedem zusätzlichen kapitalmarktbasierten Euro. Netto entsteht kein Risiko, sondern eine langfristige Chance, weil das Geschäftsmodell kapitalärmer, skalierbarer und renditestärker wird.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...tie-berlin-konkurrenten
Für manche Altprodukte fühlt sich das an wie ein Schlag mit der Gebührenkeule.
Aber ein Game Over sieht anders aus.
Während hier einige schon den Weltuntergang der Versicherungsbranche ausrufen, verdient die Allianz über PIMCO und AllianzGI an jedem zusätzlichen ETF Euro mit.
Ironie des Ganzen... Je mehr der Staat die Leute in Aktien schubst, desto mehr klingelt es bei der Allianz.
https://www.finanznachrichten.de/...-der-naechte-kursschub-an-486.htm
Anleger wie Jake können jetzt wieder zugreifen, die Dividenrendite ist wieder nur noch knapp 4,5% ;)
Was die Alterförderung angeht glaube ich nicht das es insgesamt einen großen negativen Effekt hat. Durch das neue Modell kommt meiner Meinung erstmal sehr viel neues Geld rein. Das liegt in der Regel über Jahrzehnte und wenn es diesmal wirklich Rendite bringt steigen auch bei meiner Rüruprente bei mylife (nettopolice) habe ich das mal versucht abzuschätzen. Da kamen mit 1% auf die Einzahlung und nur 0,3% Verwaltungkosten bei 10k im Jahr mit 6% Rendite über 28 Jahre auch fast 27k an Kosten raus. Dazu gilt nach meinem Stand der Kostendeckel nur für das Standardprodukt. Wenn das aber eh günstig ist (Annahme 0,2-0,3%, bleiben bei 1% immer noch 0,7-0,8%) Einige werden auch weiterhin andere Sachen wollen oder verkauft bekommen - insbesondere mit Garantien. bei Garantien aber wächst das Kapital nicht, da hilft dann auch der größere %-Satz nicht. Meine Riesterrente die 2 Jahre bespart habe liegt bei -30%, weil in der Niedrigzinsphase alles in "sichere" Anleihen statt in Aktien geflossen ist.
Das Finanznachrichten als Gründe für den Kursanstieg die Dividenden und Aktienrückkäufe nennt, die schon vor dem Kurseinbruch (wegen Irankkrieg) bekannt waren ist genau die Art von Börsennachrichten die mich nervt, weil keinen Mehrwert.
Ich bin froh bei 340 noch etwas nachgekauft zu haben - quasi die Dividende der letzten 3 Jahre verdient und die aktuelle kommt jetzt auch noch :)
@hamburch
bin mal gespannt mit Deiner These zum Nachkauf. Wenn das Thema Iran nicht wär hätte ich bis zu Divdende dieses Jahr eigentlich auf die 400 getippt.
Was die neuen Produkte angeht, dachte ich, dass ich oder meine Kinder profitieren könnten, aber irgendwie bin ich immer skeptischer. Ich dachte Flatex oder so springen da grad in die Bresche. 0 € Depotgebühr und ETF Anlage. Wie man da auf 0.8% Verwaltungskosten kommen sollte, war mir seit jeher unbegreiflich. Ein TER von 0.4% ist dort legitim.
Aber wenn das wieder Produkte der Versicherer werden und nicht der Neobroker, dann ist das nicht mein Produkt. Da leg ich lieber mit vollem Risiko selbst an und sch31ss auf die steuerlichen Vergünstigungen oder die am Ende lächerlichen Zuschüsse. Aber ich habs immer flüssig, kann umdisponieren und es ist zu 100% verschenk und vererbbar.
https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kurz-vor-neuem-allzeithoch/
Aktie im Fokus: Allianz - fast 5% Dividende und 30% Kurspotenzial
Mit einem 13er KGV ist die Allianz Aktie moderat bewertet. Plus: das Geschäftsmodell ist defensiv, was in einem unsicheren Marktumfeld ein Vorteil sein kann. Daher ist die Aktie derzeit ein interessanter Dividendentitel ...
Allianz ist für mich zum Stand 17. April 2026 keine billige, aber eine der qualitativ stärksten Versicherungsaktien Europas. Am 17.4.2026 zeigte die Allianz-IR-Seite für Xetra 390,00 Euro. Operativ steht dahinter ein sehr starkes Jahr 2025: 186,9 Milliarden Euro Geschäftsvolumen, 17,4 Milliarden Euro operativer Gewinn, 11,43 Milliarden Euro Jahresüberschuss, 28,61 Euro Core-EPS, 18,1 Prozent Core-RoE und eine Solvency-II-Quote von 218 Prozent. Das ist genau die Kombination, die man bei einem Großversicherer sehen will: Wachstum, Profitabilität und Kapitalstärke zugleich. (Allianz.com)
Zur Geschichte: Allianz wurde am 5. Februar 1890 in Berlin gegründet, die Aktie wird seit dem 12. Dezember 1895 an der Berliner Börse gehandelt, 1949 zog der Hauptsitz nach München, 1988 wurde Allianz Gründungsmitglied des DAX und 2006 als erste DAX-Gesellschaft in eine SE umgewandelt. Aus einem regionalen Transport- und Schadenversicherer ist über mehr als 130 Jahre ein globaler Versicherer und Asset Manager geworden. Heute ist Allianz in fast 70 Ländern aktiv, betreut rund 97 Millionen Kunden und beschäftigt mehr als 156.000 Menschen.
Das Entscheidende an Allianz ist die Qualität des Geschäftsmodells. Der Konzern hängt nicht an einem einzigen Ergebnishebel. 2025 kamen 8,99 Milliarden Euro operativer Gewinn aus Schaden/Unfall, 5,60 Milliarden aus Leben/Kranken und 3,35 Milliarden aus Asset Management. In Schaden/Unfall lag die Combined Ratio bei sehr starken 92,2 Prozent, in Leben/Kranken die Neugeschäftsmarge bei 5,7 Prozent, und im Asset Management lagen die verwalteten Drittgelder bei 1,99 Billionen Euro bei einer Cost-Income-Ratio von 60,7 Prozent. Laut Fact Sheet entfallen auf die operative Gewinnverteilung rund 50 Prozent auf Schaden/Unfall, 31 Prozent auf Leben/Kranken und 19 Prozent auf Asset Management. Genau diese Mischung macht Allianz so robust: Versicherungstechnisches Ergebnis, Zins- und Kapitalanlageeffekte sowie Gebühreneinnahmen aus dem Asset Management greifen ineinander. (Allianz.com)
Für Dividendenanleger ist Allianz weiterhin eine der besten DAX-Adressen. Für das Geschäftsjahr 2025 sollen 17,10 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, nach 15,40 Euro für 2024 und 13,80 Euro für 2023. Auf der Dividenden-Seite verweist Allianz selbst darauf, dass die Dividende über zehn Jahre im Schnitt um 8 Prozent pro Jahr gestiegen ist. Wichtiger noch ist die neue Kapitalmanagementpolitik: regulär 60 Prozent des um Sondereffekte bereinigten Nettoergebnisses als Dividende, mindestens die Vorjahresdividende je Aktie und zusätzlich im Schnitt mindestens 15 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses über Aktienrückkäufe in den Jahren 2025 bis 2027. Management und Kapitalmarkttag sprechen damit faktisch von einer durchschnittlichen Gesamtausschüttung von mindestens 75 Prozent. Dazu passt das laufende Rückkaufprogramm 2026 über bis zu 2,5 Milliarden Euro; die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden. Von 2017 bis September 2025 hat Allianz bereits zwölf Rückkaufprogramme mit zusammen 16 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist aktionärsfreundlich und diszipliniert. (Allianz.com)
Die Fundamentals der Aktie sind deshalb stark, aber der Kurs spiegelt das inzwischen auch wider. Deutsche Börse weist für Allianz eine Dividendenrendite von rund 4,43 Prozent und ein KGV von 13,62 aus. Auf Basis von 62,722 Milliarden Euro Eigenkapital und 380,4 Millionen Aktien ergibt sich ein Buchwert je Aktie von rund 164,9 Euro; das entspricht grob einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,37. Das wäre für einen mittelmäßigen Versicherer zu teuer. Für einen Konzern mit 18,1 Prozent Core-RoE, 218 Prozent Solvency II und Top-Ratings von S&P AA, Moody’s Aa2 und A.M. Best A+ ist das dagegen nicht billig, aber vertretbar. Mein Urteil lautet daher: Qualität ja, Schnäppchen nein. (Deutsche Börse)
Bei den Kurszielen muss man sauber trennen zwischen Fremdeinschätzung und eigener Bewertung. Der Analystenkonsens lag zuletzt bei rund 397,30 Euro und damit nur knapp über dem damaligen Kurs; die Spanne reichte von 325 bis 504 Euro. Das zeigt: Der Markt sieht kurzfristig keine eklatante Fehlbewertung. Meine eigene Einschätzung ist etwas konstruktiver, weil Allianz bis 2027 ein Core-EPS-Wachstum von 7 bis 9 Prozent anstrebt und auf dem Kapitalmarkttag einen 2027er EPS-Mittelpunkt von rund 31,5 Euro gezeigt hat. Daraus leite ich für die nächsten 12 bis 18 Monate einen fairen Korridor von 420 bis 440 Euro ab. In einem schwächeren Szenario mit höherer Schadeninflation, mehr Naturkatastrophen und schwächeren Kapitalmärkten sehe ich eher 340 bis 360 Euro. In einem starken Szenario mit sauberer Zielerreichung, fortgesetzten Rückkäufen und anhaltender Bewertungsprämie halte ich 480 bis 520 Euro für möglich. Das sind meine Kursziele, nicht die des Unternehmens. (MarketScreener)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sind die Aussichten aus meiner Sicht gut. Allianz sitzt auf zwei strukturell attraktiven Themen: Schutz und Altersvorsorge. Der Konzern sagt selbst, dass steigende Gesundheitskosten, unterversicherte Vermögenswerte und der Druck auf öffentliche Rentensysteme die Nachfrage nach Protection- und Retirement-Lösungen treiben. Dazu kommen die 2027er Zielbilder: rund 9,5 Milliarden Euro operativer Gewinn in Schaden/Unfall, rund 6 Milliarden in Leben/Kranken und rund 4 Milliarden im Asset Management. Das klingt nicht nach spektakulärem Hype-Wachstum, aber nach solidem, sehr gut kapitalisiertem Wertzuwachs. Die Risiken sind real und man sollte sie nicht kleinreden: Naturkatastrophen, Regulierung, Schadensinflation, geopolitische Verwerfungen und schwache Kapitalmärkte. Dass das keine theoretischen Risiken sind, zeigt Allianz selbst: Am 17. April 2026 warnte der Konzern, dass die steigenden wirtschaftlichen Kosten von Naturkatastrophen die Bezahlbarkeit und Tragfähigkeit von Versicherung in Europa belasten. (Allianz.com)
Unterm Strich halte ich Allianz zum Stand 17.4.2026 für eine sehr gute Aktie für Anleger, die Qualität, solide Dividenden, planbare Kapitalrückflüsse und moderate Wachstumschancen suchen. Wer den nächsten Kursvervielfacher will, ist hier falsch. Wer dagegen einen europäischen Finanz-Compounder mit starker Bilanz, klarer Aktionärsorientierung und sehr guter Langfrist-Qualität sucht, bekommt mit Allianz eine der besten Adressen im Sektor. Dass die Aktie über 2015 bis 2024 inklusive reinvestierter Dividenden eine annualisierte Rendite von 13,3 Prozent erzielt hat, passt ins Bild. Mein Fazit ist deshalb klar: gute Aktie, gutes Unternehmen, gute Dividende – aber auf dem aktuellen Niveau eher ein Qualitätskauf als ein Tiefstpreis-Kauf. (Allianz.com)
Autor: ChatGPT
