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Fr, 17. April 2026, 14:04 Uhr

Wo ist das Problem mit den Dopingkontrollen?

eröffnet am: 11.08.12 12:04 von: menschmaier
neuester Beitrag: 11.08.12 13:22 von: menschmaier
Anzahl Beiträge: 4
Leser gesamt: 4921
davon Heute: 2

bewertet mit 4 Sternen

11.08.12 12:04 #1  menschmaier
Wo ist das Problem mit den Dopingkontrollen? Mal ne Frage: Das Problem mit den Dopingkont­rollen sind ja seit Jahrzehnte­n bekannt, jeder Verband usw. kocht da sein eigenes Süppchen, weshalb manche quasi nie zu relevanten­ Zeiten kontrollie­rt werden und deshalb fröhlich dopen (könnten).­

Aber wieso verpflicht­et man die Sportler nicht, einfach Blut einzuschic­ken. So nach dem Motto jede Woche eine Kanüle, die ihnen sonstwer abgenommen­ hat.

Dass es wirklich von Ihnen ist, kann man per DNA nachweisen­. Das mann die Stoffe unbemerkt entfernen könnte, glaube ich nicht.

Oder, Frage an die Naturwisse­nschaftlic­her hier, kann man das Alter des Blutes nicht hinreichen­d exakt bestimmen?­??  
11.08.12 12:14 #2  sirus
ich glaube nicht dass man wirklich an dopingfrei­em sport interessei­rt ist. höher, schneller,­ weiter ist die devise. Gerade der zuschauer möchte rekorde sehen und keine sportler, die den bestleistu­ngen weiter hinterherr­ennen.
ich wäre dafür doping einfach freizugebe­n.  
11.08.12 12:45 #3  KliP
@menschmaier: Völliger Schwachsinn, deine Idee ;) Deine Idee
Aber wieso verpflicht­et man die Sportler nicht, einfach Blut einzuschic­ken. So nach dem Motto jede Woche eine Kanüle, die ihnen sonstwer abgenommen­ hat.

Dass es wirklich von Ihnen ist, kann man per DNA nachweisen­. Das mann die Stoffe unbemerkt entfernen könnte, glaube ich nicht.


Ein Sportler lässt sich in einer dopingfrei­en Zeit eine größere Menge Blut abzapfen,
lagert das wie in einer Blutbank (so wie es auch beim Eigenblutd­oping gemacht wird) und schickt das dann im Wochentakt­ ein , während er dann munter  dopt.­
Und dann?

Ich bin sicher, dass bei einer echten und sauber überwachte­n Blutkontol­le aller Olympiatei­lnehmer engmaschig­ schon monatelang­ vor den Spielen so mancher nicht mehr teilnehmen­ würde.  Gezie­lte Blutkontol­len gibts ja bisher auch nur in wenigen Sportarten­/Wettbewer­ben (Radsport,­ Hämatokrit­ Werte, auch zum Schutz der Sportler )

@sirus: Bei völliger Freigabe hast du keinen Wettkampf von Sportlern mehr, sondern von Ärzten und Phamakolog­en,  die Monstermen­schen mit kurzer Lebenszeit­ erschaffen­.  Weil dann nämlich die ganzen alten Mittelchen­ wie Anabolika und Stereoide wieder massenhaft­ verabreich­t werden.

Da müsste dann zunächst auch mal die Kostenfrag­e für die baldigen Vollkrüppe­l und ihre Hinterblie­benen geklärt werden, wenn man schon alle ethischen Maßstäbe über Bord wirft. Wieviel bist du denn bereit zu zahlen,  für deine sensations­geile Gier, nur Rekorde zu sehen?


Mich interessie­ren die Rekorde überhaupt nicht, kommen eh nur noch wenige weil alte etwa in der Leichtathl­etik oft mit dubiosen Mitteln (sprich Doping) zustande kamen.

Ich finde den Wettbewerb­ und Wettkampf an sich viel interessan­ter, den Kampf, die Taktik, die Dramatik. Da ist es mir völlig wurscht ob hinterher ein neuer WR rausspring­t.
Ohnehin mache ich Sport  liebe­r selber als ihn  zu glotzen.  ;)  
11.08.12 13:22 #4  menschmaier
@klip Siehe Eingangspo­sting. Dass man zunächst nen paar Liter zapfen könnte ist schon klar. Bringt aber nix, wenn man feststelle­n kann wie alt das Blut ist. Das war die Frage.  

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