97% Wahrscheinlichkeit für große Koalition
| eröffnet am: | 16.09.13 23:08 von: | Rubensrembrandt |
| neuester Beitrag: | 17.09.13 13:14 von: | Evermore |
| Anzahl Beiträge: | 26 | |
| Leser gesamt: | 7159 | |
| davon Heute: | 1 | |
bewertet mit 6 Sternen |
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16.09.13 23:08
#1
Rubensrembrandt
97% Wahrscheinlichkeit für große Koalition
Die meisten Wähler glauben, es ginge um Schwarz-Gelb oder Rot-Grün.
Pustekuchen! Diese Schein-Alternative dient nur dazu, die Wähler zu
mobilisieren. Mit an fast Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird
es die große Koalition geben
Das bedeutet:
Euro-Krise? Gibt es nicht!
NSA-Überwachung? Gibt es nicht, da die Amis versichern, sich an Gesetze zu
halten.
Syrien-Krieg? Die Amis haben immer recht, da brauchen wir gar nicht zu überlegen.
Das wichtigste Problem in D? Ob Schüler Hausaufgaben machen müssen, sollten,
dürfen, können.
Jede Stimme für SPD und CDU ist eine Stimme für weniger Demokratie,
weniger Rechtsstaatlichkeit, für mehr Dummheit und für weniger Information.
Deshalb keine Stimmer für SPD und CDU!
Pustekuchen! Diese Schein-Alternative dient nur dazu, die Wähler zu
mobilisieren. Mit an fast Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird
es die große Koalition geben
Das bedeutet:
Euro-Krise? Gibt es nicht!
NSA-Überwachung? Gibt es nicht, da die Amis versichern, sich an Gesetze zu
halten.
Syrien-Krieg? Die Amis haben immer recht, da brauchen wir gar nicht zu überlegen.
Das wichtigste Problem in D? Ob Schüler Hausaufgaben machen müssen, sollten,
dürfen, können.
Jede Stimme für SPD und CDU ist eine Stimme für weniger Demokratie,
weniger Rechtsstaatlichkeit, für mehr Dummheit und für weniger Information.
Deshalb keine Stimmer für SPD und CDU!
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16.09.13 23:13
#3
Rubensrembrandt
Große Koalition ist so gut wie sicher
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...er-niemand-12577060.html
16.09.2013 · Die Sozialdemokraten verkneifen sich hämische Bemerkungen über die Grünen - und bereiten sich auf eine große Koalition vor. Abgeblasen wären damit auch in der SPD herumgeisternde Putschpläne.
16.09.2013 · Die Sozialdemokraten verkneifen sich hämische Bemerkungen über die Grünen - und bereiten sich auf eine große Koalition vor. Abgeblasen wären damit auch in der SPD herumgeisternde Putschpläne.
16.09.13 23:18
#4
Rubensrembrandt
Selbst Steinbrück glaubt nicht an Rot-Grün
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...er-niemand-12577060.html
Steinbrück selbst lässt sich gar für Koalitionsverhandlungen eine Rolle im „Fahrersitz“ zuschreiben. Er werde nicht um 18.30 Uhr die Segel streichen. Dieser Anspruch macht freilich klar, dass auch er sich längst auf Koalitionsverhandlungen mit Angela Merkel vorbereitet – denn für rot-grüne Verhandlungen müsste Steinbrück nicht eigens herausstreichen, welche Funktion ihm zukäme.
Steinbrück selbst lässt sich gar für Koalitionsverhandlungen eine Rolle im „Fahrersitz“ zuschreiben. Er werde nicht um 18.30 Uhr die Segel streichen. Dieser Anspruch macht freilich klar, dass auch er sich längst auf Koalitionsverhandlungen mit Angela Merkel vorbereitet – denn für rot-grüne Verhandlungen müsste Steinbrück nicht eigens herausstreichen, welche Funktion ihm zukäme.
16.09.13 23:21
#5
Mannemer
AfD ist eine verschenkte Stimme
... und wird nur CDU/CSU und der SPD nutzen! Auch die Rösler-Brüderle-FDP und die die Agenda 2010 + weiteren Sozialabbau unterstützenden "Grünen" sind keine Alternative. Eine echte Chance auf eine Regierungs-Alternative besteht 2013 nicht. Das muss man nüchtern feststellen. Es kann nur darum gehen (demokratischen) Protest zu artikulieren. Es ist auch nicht entscheidend, ob diese Proteststimmen im Reichstag präsent sind. Das spielt faktisch sowieso keine Rolle. Dazu bieten sich aus meiner Sicht -bei allen Bauchschmerzen im Einzelfall- an : "Linke", "Piraten" und "Die Partei". Kann man ja mischen was Erst- und Zweitstimme angeht. Das dümmste ist nicht zur Wahl zu gehen !
16.09.13 23:24
#6
Rubensrembrandt
Die meisten Ariva-Poster und Wähler glauben,
es ginge um Schwarz-Gelb oder Rot-Grün. Aufwachen Leute! Es geht darum,
ob die große Koalition die Zwei-Drittel-Mehrheit erhält oder nicht. Mit Zwei-
Drittel-Mehrheit kann sie die Grundrechte abschaffen und die Bevölkerung ist
dieser Regierung dann ausgeliefert.
ob die große Koalition die Zwei-Drittel-Mehrheit erhält oder nicht. Mit Zwei-
Drittel-Mehrheit kann sie die Grundrechte abschaffen und die Bevölkerung ist
dieser Regierung dann ausgeliefert.
16.09.13 23:33
#7
Rubensrembrandt
Jede Stimme für SPD und Grüne ist ein Stimme
gegen Information und für Schwächung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Nur von unbelasteten Parteien wie AfD und Piraten ist Information statt
Täuschung und Lüge wie bei SPD und CDU zu erwarten. Die große Koalition
wird sowieso kommen, aber durch unbelastete Parteien im Bundestag
wie AfD und Piraten wird sichergestellt, dass zumindest Informationen an
die Öffentlichkeit gelangen. Ohne diese Parteien im Bundestag wird bei einer
großen Koalition die Information noch schlechter, als sie sowieso schon ist.
Nur von unbelasteten Parteien wie AfD und Piraten ist Information statt
Täuschung und Lüge wie bei SPD und CDU zu erwarten. Die große Koalition
wird sowieso kommen, aber durch unbelastete Parteien im Bundestag
wie AfD und Piraten wird sichergestellt, dass zumindest Informationen an
die Öffentlichkeit gelangen. Ohne diese Parteien im Bundestag wird bei einer
großen Koalition die Information noch schlechter, als sie sowieso schon ist.
17.09.13 08:55
#9
gurkenfred
#5: wieso ist eine stimme für die
afd ne verschenkte stimme......??? die nutzt nich CDU/CSU und SPD sondern uns allen und zusätzlich noch den griechen und den anderen krisenstaaten.
was es bringen soll "Linke", "Piraten" und "Die Partei" zu wählen erschließt sich mir nicht.....
was es bringen soll "Linke", "Piraten" und "Die Partei" zu wählen erschließt sich mir nicht.....
17.09.13 09:24
#14
bashpusher999
Mannemer
Wenn jeder so denkt, kann sich nie eine politische Alternative etablieren. Einfach mal den Mut haben, was anderes zu wählen. Wenns es sich im Nachhinein als verschenkte Stimme herausstellen sollte, dann kann man sich zumindest später damit trösten, dass man den Schlamassel der Regierungskoalition nicht zu verantworten hat. Das genügt mir schon.
17.09.13 09:33
#16
Rubensrembrandt
Steinbrück und Merkel machen reine Banken-Politik
Steinbrück hat sich vom Banken-Lobbyisten Asmussen (SPD) beraten lassen,
Merkel von Ackermann. Die Banken-Krise ist dabei mit Sicherheit nicht gelöst
worden und wird auch in Zunkunft in der Euro-Zone nicht gelöst werden.
Es werden nur immer größere Haftungssummen in den Raum gestellt. Ähnliches
gilt für die Südstaaten.
Die große Koalition ist nichts anderes als vereinigte Banken-Politik. D. h.
die (Grund)Rechte der Bevölkerung können mühelos mit Hilfe der großen
Koalition eingeschränkt werden zugunsten der Finanzwirtschaft, insbesondere
bei Zwei-Drittel-Mehrheit.
Merkel von Ackermann. Die Banken-Krise ist dabei mit Sicherheit nicht gelöst
worden und wird auch in Zunkunft in der Euro-Zone nicht gelöst werden.
Es werden nur immer größere Haftungssummen in den Raum gestellt. Ähnliches
gilt für die Südstaaten.
Die große Koalition ist nichts anderes als vereinigte Banken-Politik. D. h.
die (Grund)Rechte der Bevölkerung können mühelos mit Hilfe der großen
Koalition eingeschränkt werden zugunsten der Finanzwirtschaft, insbesondere
bei Zwei-Drittel-Mehrheit.
17.09.13 09:44
#18
Rubensrembrandt
Merkel und Steinbrück sind
finanzpolitische Dilettanten und vor allem drittklassige Schauspieler, wobei sich
Steinbrück inzwischen sogar zum Clown entwickelt hat.
Finanzpolitische Kompetenz findet sich vor allem bei der AfD. Mehrere Köpfe
aus dem wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung vertreten nicht
CDU-, sondern AfD-Positionen. Aus Gründen der Kompetenz und aus Gründen
der Information der Bevölkerung halte ich es für unbedingt erforderlich, dass
die AfD in den Bundestag gelangt. Das wird die große Koalition nicht verhindern,
aber diese Partei ist ebenso wie die Piraten nicht vorbelastet und hat deshalb
keine Gründe jahrzehntelange Fehlentscheidungen zu kaschieren und die
Bevölkerung zu täuschen und zu belügen, sondern diese Parteien werden
im Gegensatz zu den Block-Parteien die Bevölkerung informieren und Alter-
nativen aufzeigen.
Steinbrück inzwischen sogar zum Clown entwickelt hat.
Finanzpolitische Kompetenz findet sich vor allem bei der AfD. Mehrere Köpfe
aus dem wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung vertreten nicht
CDU-, sondern AfD-Positionen. Aus Gründen der Kompetenz und aus Gründen
der Information der Bevölkerung halte ich es für unbedingt erforderlich, dass
die AfD in den Bundestag gelangt. Das wird die große Koalition nicht verhindern,
aber diese Partei ist ebenso wie die Piraten nicht vorbelastet und hat deshalb
keine Gründe jahrzehntelange Fehlentscheidungen zu kaschieren und die
Bevölkerung zu täuschen und zu belügen, sondern diese Parteien werden
im Gegensatz zu den Block-Parteien die Bevölkerung informieren und Alter-
nativen aufzeigen.
17.09.13 09:52
#19
kostoleni
hmm...ich hab mal überlegt. Angeblich soll
die AfD ja durchaus Stimmen aus dem gesamten etablierten Parteienspektrum bekommen können, also Wechselwähler in einer bestimmten Größenordnung von CDU/SPD/FDP/Grüne/Linke. Mal nur angenommen: 2% kommen von der CDU, 1,5 % von der SPD, 0,5 % von der FDP, 1% von den Linken, 0,5 % von den Grünen, ergibt 5,5 %, dazu noch 2,5 % von den Nichtwählern, die ihre Stimme abgeben macht 8 %. Vielleicht gibt es aber sogar mehr Wechselwähler und mehr bisherige Nichtwähler, die sich für AfD entscheiden, dann könnten auch locker über 10% drin sein. Bin mal gespannt auf Sonntag, 18:00 Uhr.
17.09.13 09:59
#21
cap blaubär
kostoleni deine bewerbung bitte umgehend nach:
http://www.ifd-allensbach.de/service/kontakt.html
17.09.13 10:05
#23
gurkenfred
@kosto #19: interessante rechnung.....
die mir nicht unrealistisch erscheint. jedenfalls realistischer als die kaffeesatzleserei von forsa & co.
zusätzlich zu den wechselwählern wird wohl einiges von bisherigen nichtwählern kommen.
ich wäre mit 7% zufrieden.......alles darüber ist die sahnehaube.
zusätzlich zu den wechselwählern wird wohl einiges von bisherigen nichtwählern kommen.
ich wäre mit 7% zufrieden.......alles darüber ist die sahnehaube.
17.09.13 10:07
#24
Rubensrembrandt
Klischee-Denken rechts-links
Meiner Ansicht ist entscheidend, ob eine Lösung für die Krisen gefunden wird.
Die Ansicht von Augstein - im Zweifel links - halte ich für Schwachsinn. Es
müsste heißen: im Zweifel Lösung für die Krise.
Vergleicht man z. B. die Analyse der Euro-Krise von Wagenknecht (Linke)
und Lucke (AfD), so wird man feststellen, dass es kaum Unterschiede
zwischen beiden gibt, allerdings sind die Ansichten von Wagenknecht
bzw. Lafontaine innerhalb der Linken nicht durchsetzungsfähig.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-102241625.html
Die Ansicht von Augstein - im Zweifel links - halte ich für Schwachsinn. Es
müsste heißen: im Zweifel Lösung für die Krise.
Vergleicht man z. B. die Analyse der Euro-Krise von Wagenknecht (Linke)
und Lucke (AfD), so wird man feststellen, dass es kaum Unterschiede
zwischen beiden gibt, allerdings sind die Ansichten von Wagenknecht
bzw. Lafontaine innerhalb der Linken nicht durchsetzungsfähig.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-102241625.html
17.09.13 13:01
#25
Evermore
#5 Mannemer
Deine Argumentation ergibt für mich keinen Sinn, da die AfD sogar in Umfragen der ihr feindlich gesinnten Forsa (z.B. 17.09.2013) genausostark wie die Piraten ist. Wenn du Stimmen für die Piraten als nicht vertan ansiehst, warum dann bei der AfD? An den Zahlen kann es nicht liegen.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Wobei ich es für unsinnig halte, eine Partei nicht zu wählen, weil sie unter der Fünfprozenthürde bleiben könnte. So kommt dann womöglich eine Sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung zustande und man hat seine Chance vertan für das einzutreten, was man wirklich befürwortet.
Außerdem sagt Lucke (Afd-Vorstandsmitglied), dass seine Partei in den Rohdaten von bestimmten Wahlforschungsinstituten (laut Hinweisen derer Mitarbeiter) über fünf Prozent liegt, aber in der statistischen Analyse kleingerechnet wird, wohl um dann genau den Effekt zu erzielen, der bei dir wohl gegriffen hat: Das Leute diese und jene Partei nicht wählen, weil es sich "nicht lohne". Wenn ich mir anschaue, wie parteiisch einige Chefs von sogenannten "Forschungsinstituten" sind...
Man sollte nicht Protestwählen, sondern aus einer zeitweiligen Überzeugung heraus wählen.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Wobei ich es für unsinnig halte, eine Partei nicht zu wählen, weil sie unter der Fünfprozenthürde bleiben könnte. So kommt dann womöglich eine Sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung zustande und man hat seine Chance vertan für das einzutreten, was man wirklich befürwortet.
Außerdem sagt Lucke (Afd-Vorstandsmitglied), dass seine Partei in den Rohdaten von bestimmten Wahlforschungsinstituten (laut Hinweisen derer Mitarbeiter) über fünf Prozent liegt, aber in der statistischen Analyse kleingerechnet wird, wohl um dann genau den Effekt zu erzielen, der bei dir wohl gegriffen hat: Das Leute diese und jene Partei nicht wählen, weil es sich "nicht lohne". Wenn ich mir anschaue, wie parteiisch einige Chefs von sogenannten "Forschungsinstituten" sind...
Man sollte nicht Protestwählen, sondern aus einer zeitweiligen Überzeugung heraus wählen.
