Teure Meta-Ambitionen verschrecken Anleger
25.04.24 13:49
Feingold-Research
Haben die Visionen von Tesla-Chef Musk am Dienstagabend bei den Anlegern noch verfangen, schrecken sie bei Meta-Chef Zuckerberg nur 24 Stunden später ab. Der eine will kostengünstigere E-Autos bauen und der andere die Nummer Eins in Sachen Künstliche Intelligenz werden. Nur das letzterer die Kosten dafür schon beziffert, während der Autobauer mit Details nicht rausrücken wollte. Bis zu 45 Milliarden Dollar will die Facebook-Mutter in diesem Jahr allein für den Kauf von Rechenpower und die Entwicklung entsprechender KI-Modelle ausgeben.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Ob und wann die sich diese Kosten monetarisieren, darauf wollen viele Anleger nicht warten und trennten sich von der Aktie – das Minus nachbörslich 15 Prozent. Während Meta mit seinen Zahlen für das erste Quartal zumindest überzeugen konnte, verfehlte IBM die Erwartungen und warnte vor einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld und der Zurückhaltung seiner Kunden. Die Aktie verlor daraufhin gut acht Prozent.
Und so wie die Hoffnung auf einen möglichen Turnaround bei der Tesla-Aktie gestern die gesamte Investorengemeinde euphorisierte, so herrscht nach der Party heute Katerstimmung. Die Indikationen für den Handelsstart in New York sind tiefrot, allen voran die Technologieaktien dürften wieder den Rückwärtsgang einlegen. Auch für den Deutschen Aktienindex ist die Luft über der 18.000 Punkten wie erwartet dünn geworden, die Marke dürfte heute noch einmal getestet werden. Solange der Index allerdings in seiner Konsolidierungszone zwischen 17.900 und 18.250 notiert, brennt nichts an. Darunter dürfte es allerdings weiter abwärts gehen. Die Frage könnte sich schon heute Abend entscheiden, wenn die Anleger über die Zahlen, aber wahrscheinlich vor allem die Ausblicke von Microsoft und der Google-Mutter Alphabet richten werden.
Abseits des ganzen Tech-Rummels hat die Deutsche Bank heute Morgen in der Tat abgeliefert. Der Branchenprimus erzielte das beste Ergebnis seit mehr als zehn Jahren, das Sparprogramm zeigt Wirkung. Probleme hat das Geldhaus weiterhin im Geschäft mit Gewerbeimmobilien, weshalb auch die Risikovorsorge erhöht wurde. Insgesamt aber ein mehr als solides Zahlenwerk, was den Aufwärtstrend in der Aktie und das Plus seit Jahresbeginn von mehr als 20 Prozent bestätigen dürfte.
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