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Mo, 27. April 2026, 17:52 Uhr

Welche Trends setzt die US-Wahl?


30.07.24 09:05
S. Feuerstein

Nicht zuletzt mit dem Ausstieg des amtierenden Präsidenten Joe Biden aus dem Kampf um die Wiederwahl werden die Karten in den USA neu gemischt. Zwar ist seine Nachfolgerin Kamala Harris noch nicht offiziell als Kandidatin der Demokraten nominiert, es wäre allerdings eine große Überraschung, wenn dies nicht der Fall wäre. Es lohnt sich daher darauf zu schauen, was bis zur Wahl im November und darüber hinaus nun zu erwarten ist.

US-Notenbank sollte Unabhängigkeit betonen!

Noch im vergangenen Herbst gingen die Marktteilnehmer von mehreren Zinssenkungen in diesem Jahr aus. Diese Hoffnung ist in den letzten Monaten immer weiter zusammengeschrumpft. Aktuell rechnet die Mehrheit der Anleger allerdings damit, dass die FED den Leitzins im September erstmals senken wird. Allerdings dürfte die US-Notenbank mit allen Mitteln den Eindruck ihrer Unabhängigkeit unterstreichen. Entsprechend ist davon auszugehen, dass eine Zinssenkung erst erfolgen wird, wenn sich die Währungshüter absolut sicher sind, dass es im Anschluss nicht doch wieder zu steigenden Preisen kommen wird. Dabei blickt die US-Notenbank auch auf die Präsidentschaftswahl im November. Keinesfalls möchte man den Eindruck erwecken, dass man mit einer Zinssenkung den Demokraten einen Vor- bzw. den Republikanern einen Nachteil verschaffen möchte. Ohnehin darf man gespannt sein, ob Donald Trump im Falle einer Wiederwahl die Unabhängigkeit der FED in Frage stellen wird. So ist es kein Geheimnis, dass Trump von FED-Chef Jerome Powell sinkende Zinsen erwartet, welche dann das Wirtschaftswachstum antreiben sollen. Da aber unter anderem die Ankündigung von Wettbewerbsverschärfungen und Strafzöllen inflationstreibend sein werden, wird der Druck auf die FED im Falle eines Wahlsiegs des Ex-Präsidenten deutlich zunehmen. Verliert die US-Notenbank dabei an Ansehen, dürfte dies globale Folgen haben. Schließlich ist der US-Dollar nach wie vor die weltweite Währung Nummer eins!

Gelingt Harris der Einzug ins Weiße Haus?

Die demokratische Präsidentschafts-Kandidatin setzt hingegen mehr auf soziale Aspekte als ihr Kontrahent. Traditionell erwartet der Aktienmarkt von einem republikanischen Präsidenten einen wirtschaftsfreundlicheren Kurs. Dies hat sich zuletzt erneut gezeigt, als Trump in den Umfragen vom schlechten Abschneiden Bidens in der Öffentlichkeit profitieren konnte und die Aktienkurse weiter nach oben gingen. Dennoch muss ein Sieg von Kamala Harris nicht gleichbedeutend mit einem Ende der Hausse am Aktienmarkt sein. Es bleibt daher spannend, wer im November das Rennen machen wird!

Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche

Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de





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