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Fr, 17. April 2026, 4:36 Uhr

Bayer AG

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer Aktie: Neue Pipeline-Hoffnung


20.03.26 22:50
Börse Global

Bayer Aktie: Neue Pipeline-Hoffnung

Zwei namhafte Analystenhäuser haben ihre Einschätzung für den Leverkusener Agrar- und Pharmakonzern deutlich nach oben revidiert. Hintergrund der neuen Kaufempfehlungen sind vielversprechende Studiendaten für das Nierenmedikament Kerendia, die einen entscheidenden strategischen Erfolg markieren. Genau diese positiven Impulse aus der Forschung benötigt das Unternehmen dringend, um die wegbrechenden Umsätze älterer Kassenschlager zu kompensieren.


Erfolgreiche Studiendaten treiben Kursziele

Sowohl die UBS als auch Oddo BHF stuften die Papiere auf „Buy“ beziehungsweise „Outperform“ hoch. Mit Kurszielen von 52 und 55 Euro sehen die Experten ein erhebliches Aufwärtspotenzial für den DAX-Titel. Auslöser für diesen Optimismus sind die jüngsten Ergebnisse der FIND-CKD-Studie. Der Wirkstoff Finerenone verzögerte bei Patienten mit nicht-diabetischer chronischer Nierenerkrankung das Fortschreiten der Krankheit signifikant. Bayer plant nun, die Indikation zügig auszuweiten. Das Management traut dem Medikament langfristig ein jährliches Umsatzpotenzial von über drei Milliarden Dollar zu.


Ungeachtet dieser fundamentalen Fortschritte notiert der Titel bei 38,05 Euro. Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 20,1 unterstreicht dabei die technisch stark überverkaufte Situation nach einem Kursverlust von rund 16 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage.


Kampf gegen den Generika-Wettbewerb

Der forcierte Ausbau der Kerendia-Zulassung ist für den Konzern eine strategische Notwendigkeit, da der Patentschutz für etablierte Blockbuster massiv bröckelt. So verzeichnete der Blutverdünner Xarelto zuletzt einen Umsatzrückgang von 33 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro, während das Augenmedikament Eylea zunehmend unter dem Druck von Biosimilars leidet. Kerendia entwickelt sich derweil mit einem jährlichen Umsatzplus von fast 80 Prozent auf rund 936 Milliarden Dollar zum wichtigsten Wachstumstreiber der Sparte.

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Entlastung erfährt das Unternehmen parallel an der juristischen Front. Ein kürzlich fixierter Milliarden-Vergleich in den USA signalisiert handfeste Fortschritte in der langwierigen Glyphosat-Causa, was die Risikoprämie der Aktie schrittweise mindern dürfte. Eine neue Kreditlinie über acht Milliarden Dollar sichert zudem die nötige Liquidität für den Umbau.


Für das laufende Geschäftsjahr 2026 kalkuliert das Management mit einem bereinigten EBITDA zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro, rechnet jedoch weiterhin mit einem negativen freien Cashflow. Wie stark die neuen Medikamente die erwarteten Einbußen im restlichen Pharmageschäft bereits auffangen können, wird der nächste Quartalsbericht am 12. Mai 2026 konkret belegen.


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