Bio-Techne Aktie: Interessante Entwicklungen?
07.08.25 00:00
Börse Global
Der Biotechnologie-Konzern Bio-Techne musste im vierten Quartal 2025 einen herben Rückschlag hinnehmen. Trotz steigender Umsätze rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen - ein Verlust von 17,8 Millionen Dollar stand am Ende zu Buche. Im Vorjahreszeitraum hatte Bio-Techne noch 40,6 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet.
Die Aktie verlor damit pro Titel 0,11 Dollar, während ein Jahr zuvor noch 0,25 Dollar je Aktie verdient wurden. Bereinigt um Sondereffekte konnte das bereinigte Ergebnis je Aktie allerdings von 0,49 auf 0,53 Dollar zulegen.
Umsatzplus kann Gewinneinbruch nicht verhindern
Bei den Erlösen lief es deutlich besser: Der Konzern steigerte seine Verkäufe um vier Prozent auf 317 Millionen Dollar. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte - wuchsen die Umsätze sogar um fünf Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Bio-Techne Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar.
Besonders stark entwickelte sich das Kerngeschäft mit Proteinen und Laboranalysen. Die Protein Sciences-Sparte konnte ihre Quartalsumsätze um sechs Prozent auf 226,5 Millionen Dollar ausbauen. Hier zahlten sich die Investitionen in Zelltherapie-Tools und Analysegeräte aus.
Abschreibungen belasten das Ergebnis massiv
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Der Gewinneinbruch hat einen konkreten Grund: Bio-Techne trennt sich von seinem Exosome Diagnostics-Geschäft, das Prostatakrebs-Tests entwickelt. Die damit verbundenen Abschreibungen von 83,1 Millionen Dollar drückten das operative Ergebnis ins Minus.
CEO Kim Kelderman bezeichnete diesen Schritt als strategische Entscheidung: "Diese Veräußerung wird unsere Profitabilität sofort stärken und erlaubt uns, den Fokus auf wachstumsstarke Bereiche zu richten." Das Unternehmen will sich künftig stärker auf Forschungstools und Präzisionsdiagnostik konzentrieren.
Wie geht es weiter?
Auch wenn die Zahlen auf den ersten Blick enttäuschen - die operative Entwicklung zeigt durchaus positive Tendenzen. Das bereinigte operative Ergebnis blieb mit 101,3 Millionen Dollar nahezu stabil. Die Bereinigung um die Abschreibungen macht deutlich, dass das Kerngeschäft weiter läuft.
Für Anleger bleibt spannend, ob Bio-Techne nach der Portfoliobereinigung wieder zu alter Stärke findet. Die Fokussierung auf profitable Wachstumsbereiche könnte mittelfristig Früchte tragen - vorausgesetzt, die Märkte für Biotechnologie-Tools erholen sich weiter.
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