CPU Staatsanwaltschaft ermittelt
20.12.01 08:41
Börsenreport
Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt gegen zwei ehemalige Vorstände des Softwareunternehmens CPU Softwarehouse AG (WKN 545430) wegen des Verdachts auf Insiderhandel, das berichten die Experten vom "Börsenreport".
Im fraglichen Zeitraum hätten neben Jochen Furch noch Karlheinz Glückstein und Kay Schleef zum Vorstand von CPU gehört. Alle drei seien zwischen Mai und August 2000 zurückgetreten.
Außerdem solle ein ehemaliger Analyst der Bayrischen Landesbank die Kurse von CPU mit seinen Analysen und Empfehlungen gepuscht haben. Im Zusammenhang mit diesen Vorwürfen habe die Polizei 26 Objekte in Augsburg und in fünf weiteren Städten Deutschlands nach Beweismaterial durchsucht.
Der Analyst habe der Staatsanwaltschaft zufolge eine Kaufempfehlung und ein konkretes Kursziel für die am Neuen Markt notierte Aktie abgegeben. Die Ehefrau eines Vorstands solle in dieser Zeit rund eine Million Aktien im Börsenwert von 30 Millionen Euro verkauft haben.
Ein anderer Vorstand, dessen Ehefrau und drei weitere CPU-Führungskräfte hätten überdies im November 1999 und im Mai 2000 kurz vor der Veröffentlichung negativer Nachrichten Aktien für insgesamt 270.000 Euro verkauft oder Insider-Kenntnisse an die anderen Beschuldigten weitergegeben. Die Augsburger Staatsanwaltschaft werde bei den Ermittlungen auf die Erfahrungen mit Infomatec zurückgreifen können.
Ein CPU-Sprecher habe das Verfahren als "Altlast" bezeichnet, mit der die jetzige Unternehmensführung nichts zu tun habe. Gerade "Altlasten" können äußerst unangenehm sein, fänden jedenfalls die Anleger: Die Aktie verliere 12,95% auf 1,21 Euro.
Im fraglichen Zeitraum hätten neben Jochen Furch noch Karlheinz Glückstein und Kay Schleef zum Vorstand von CPU gehört. Alle drei seien zwischen Mai und August 2000 zurückgetreten.
Der Analyst habe der Staatsanwaltschaft zufolge eine Kaufempfehlung und ein konkretes Kursziel für die am Neuen Markt notierte Aktie abgegeben. Die Ehefrau eines Vorstands solle in dieser Zeit rund eine Million Aktien im Börsenwert von 30 Millionen Euro verkauft haben.
Ein anderer Vorstand, dessen Ehefrau und drei weitere CPU-Führungskräfte hätten überdies im November 1999 und im Mai 2000 kurz vor der Veröffentlichung negativer Nachrichten Aktien für insgesamt 270.000 Euro verkauft oder Insider-Kenntnisse an die anderen Beschuldigten weitergegeben. Die Augsburger Staatsanwaltschaft werde bei den Ermittlungen auf die Erfahrungen mit Infomatec zurückgreifen können.
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