DaimlerChrysler mit Gewinnwarnung
04.06.03 14:03
BoersenMan.de
Die Lichter in der Frankfurter Börse waren schon lange erloschen, als DaimlerChrysler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) überraschend eine Gewinnwarnung verschickte, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Nach genauer Betrachtung der Lage schätze der Konzern-Vorstand, dass die ohnehin in Schwierigkeiten steckende US-Sparte Chrysler im laufenden Quartal einen operativen Verlust von einer Milliarde Euro machen werde. Die bis dahin bestehende Hoffnung, dieses Jahr mehr als im letzten zu verdienen, sei damit vom Tisch.
Schuld solle der anhaltende Preiskampf auf dem US-Automobilmarkt haben. Um die zögernde Kundschaft weiter zu locken und so wenigstens die Marktanteile zu sichern, würden sich Ford, General Motors und Chrysler gegenseitig mit Rabatten und Schnäppchenangeboten überbieten. Wer beispielsweise einen Chrysler-Van kaufen wolle, könne dafür einen Kredit bekommen, für den 60 Monate lang keine Zinsen zu zahlen seien. Dazu gebe es kostenlose Extras und eine Sieben-Jahres-Garantie.
Was den Kunden freue, verderbe dem Hersteller die Gewinnspanne. Zudem sinke auch das Preisniveau für Gebrauchtfahrzeuge. So sei es gekommen, dass jetzt, als Chrysler seine Bestände bei den Händlern neu bewertet und die Restwerte der Leasingfahrzeuge überprüft habe, überraschend ein Multimillionenloch aufgetaucht sei. Ergebnis: bis Chrysler über den Berg sei, werde es deutlich länger als erwartet dauern. Zahlreiche Analysten hätten daraufhin ihre Kursprognosen gesenkt, und Standard & Poor's habe angekündigt, dass die Einstufung der Kreditwürdigkeit in den nächsten Monaten gesenkt werden könnte. Die Aktie falle um über vier Prozent.
Nach genauer Betrachtung der Lage schätze der Konzern-Vorstand, dass die ohnehin in Schwierigkeiten steckende US-Sparte Chrysler im laufenden Quartal einen operativen Verlust von einer Milliarde Euro machen werde. Die bis dahin bestehende Hoffnung, dieses Jahr mehr als im letzten zu verdienen, sei damit vom Tisch.
Schuld solle der anhaltende Preiskampf auf dem US-Automobilmarkt haben. Um die zögernde Kundschaft weiter zu locken und so wenigstens die Marktanteile zu sichern, würden sich Ford, General Motors und Chrysler gegenseitig mit Rabatten und Schnäppchenangeboten überbieten. Wer beispielsweise einen Chrysler-Van kaufen wolle, könne dafür einen Kredit bekommen, für den 60 Monate lang keine Zinsen zu zahlen seien. Dazu gebe es kostenlose Extras und eine Sieben-Jahres-Garantie.
Was den Kunden freue, verderbe dem Hersteller die Gewinnspanne. Zudem sinke auch das Preisniveau für Gebrauchtfahrzeuge. So sei es gekommen, dass jetzt, als Chrysler seine Bestände bei den Händlern neu bewertet und die Restwerte der Leasingfahrzeuge überprüft habe, überraschend ein Multimillionenloch aufgetaucht sei. Ergebnis: bis Chrysler über den Berg sei, werde es deutlich länger als erwartet dauern. Zahlreiche Analysten hätten daraufhin ihre Kursprognosen gesenkt, und Standard & Poor's habe angekündigt, dass die Einstufung der Kreditwürdigkeit in den nächsten Monaten gesenkt werden könnte. Die Aktie falle um über vier Prozent.
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