Getlink Aktie: Unveränderte Standpunkte
28.07.25 01:36
Börse Global
Die Halbjahreszahlen von Getlink offenbaren ein gespaltenes Bild: Während das Kerngeschäft mit dem Eurotunnel stabil läuft, zieht der Energieinterkonnektor ElecLink die Ergebnisse kräftig nach unten. Kann der Infrastrukturkonzern seine Jahresprognose trotzdem halten?
Die aktuellen Zahlen des Betreibers des Eurotunnels zwischen Frankreich und Großbritannien zeigen deutlich, wo die Herausforderungen liegen. ElecLink, der Stromverbund zwischen den beiden Ländern, entwickelte sich zum Sorgenkind – mit spürbaren Folgen für die Bilanz.
ElecLink: Von der Cashcow zum Problemfall
- Umsatz halbiert auf 92 Mio. Euro (Vorjahr: 185 Mio. Euro)
- EBITDA eingebrochen auf 52 Mio. Euro (Vorjahr: 117 Mio. Euro)
- Hauptgründe: Normalisierung der Strompreise und Betriebsunterbrechungen
"Dass ElecLink nach den Rekordjahren 2022/2023 normalisiert, war absehbar", kommentiert ein Marktbeobachter. "Aber das Ausmaß überrascht doch."
Eurotunnel bleibt stabiler Anker
Während ElecLink schwächelt, zeigt das Kerngeschäft mit dem Eurotunnel erfreuliche Resilienz:
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- Umsatzwachstum von 4% auf 564 Mio. Euro
- EBITDA leicht gestiegen auf 298 Mio. Euro (+2%)
- Frachtverkehr trotz Wirtschaftsflaute robust
Besonders die Bahngüterverkehrstochter Europorte überzeugte mit einem EBITDA-Plus von 2%. "Der Eurotunnel beweist wieder einmal, warum er das Rückgrat des Konzerns ist", so ein Analyst.
Prognose halten – aber wie?
Trotz der ElecLink-Delle hält Getlink an seiner EBITDA-Prognose von 780-830 Mio. Euro für 2025 fest. Ein kühnes Ziel? Das Management verweist auf mehrere Stützpfeiler:
- Erwartete Erholung bei ElecLink in H2
- Weiterhin stabile Eurotunnel-Performance
- Fortschritte bei der KI-Integration in die Kerngeschäfte
Die Rating-Agenturen scheinen diese Zuversicht zu teilen: S&P Global und Fitch stuften Getlink jüngst auf BB+ hoch. Zudem konnte der Konzern im April erfolgreich Green Bonds über 600 Mio. Euro platzieren.
Fazit: Getlink steht vor der Herausforderung, die Schwächen im Energiesegment mit der Stärke des Kerngeschäfts auszugleichen. Die bestätigte Prognose gibt zwar Orientierung – doch ob ElecLink tatsächlich wie erhofft an Fahrt gewinnt, bleibt die entscheidende Frage für die zweite Jahreshälfte.
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