IBM als Zeuge gegen Microsoft
04.05.99 00:00
Wall Street Journal
Der Computerriese IBM Corp., Armonk (WKN 851399, IBM), wolle einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge im Kartellprozeß gegen den Softwaregiganten Microsoft Corp., Redmond (WKN 870747, MSFT), als Zeuge der Anklage auftreten. IBM habe den US-Behörden die notwendigen Beweise dafür geliefert, daß Microsoft die Hardware-Produzenten über das Betriebssystem "Windows" unter Druck setze, berichtete die Zeitung in ihrer Montagsausgabe unter Berufung auf vertrauliche Dokumente, die dem Gericht übergeben worden seien. Damit wäre es den Anklägern erstmals gelungen, einen großen Computerhersteller dazu zu bewegen, im Prozeß gegen Microsoft auszusagen. Microsoft und die US-Kartellbehörden wollten am Montag die Namen von jeweils drei weiteren Zeugen für das Verfahren bekanntgeben, das frühestens am 10. Mai weitergehen soll. Die US-Regierung und 19 US-Bundesstaaten werfen Microsoft vor, das Navigationsprogramm "Internet Explorer" zu einem festen Bestandteil des "Windows"-Betriebssystems gemacht und damit die Produkte von Konkurrenten wie Netscape ausgegrenzt zu haben. Weltweit sind neun von zehn PCs mit dem Microsoft-Betriebssystem ausgestattet.
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