Inmune Bio: Kampf um die Trendwende
25.08.25 11:50
Börse Global
Nach einem schwachen Zehntages-Zeitraum mit Verlusten von fast 6 Prozent zeigte die Inmune Bio-Aktie am Freitag eine leichte Erholung und legte 2,55 Prozent auf 2,41 Einheiten zu. Die Handelsspanne blieb mit 5 Prozent zwischen 2,32 und 2,44 Einheiten jedoch deutlich. Der Titel kämpft sichtlich mit seiner Volatilität.
Analysten bleiben gespalten
Die Bewertungen der Marktbeobachter könnten unterschiedlicher kaum sein. Während das Konsens-Kursziel bei 18,40 Einheiten liegt und eine "Moderate Buy"-Empfehlung nahelegt, zeigen Einzelstimmen erhebliche Skepsis. Maxim Group senkte ihr Ziel bereits im Juli drastisch von 30,00 auf 8,00 Einheiten. Raymond James Financial zog im Juni nach und stufte von "Moderate Buy" auf "Hold" herab.
Die technische Lage spricht eine klare Sprache: Mit einem Kurs von 2,41 Einheiten handelt der Titel deutlich unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 3,35 und dem 200-Tage-Durchschnitt von 6,29 Einheiten. Diese technische Schwäche unterstreicht den anhaltenden Abwärtstrend.
Finanzielle Belastung und strategische Kehrtwende
Die Q2-Zahlen brachten Ernüchterung: Der Nettoverlust vervielfachte sich im Jahresvergleich von 9,7 auf 24,5 Millionen Einheiten. Zwar übertraf das Ergebnis je Aktie von -0,34 Einheiten die Erwartungen von -0,37 Einheiten, doch für das Gesamtjahr prognostizieren Analysten weiterhin ein Minus von 2,24 Einheiten.
Parallel zur Zahlenveröffentlichung vollzog das Unternehmen einen radikalen Strategiewechsel. Gründungs-CEO RJ Tesi trat zurück, Nachfolger wurde David Moss. Die neue Führung setzt klare Prioritäten: Fokus auf XPro für Alzheimer, CORDStrom für RDEB und INKmune in der Onkologie. Konsequenterweise pausiert Inmune Bio die weitere Entwicklung von XPro für Alzheimer selbst und sucht nach Partnerschaften für die kostspielige Phase-III-Studie.
Klinische Rückschläge und neue Hoffnungsschimmer
Die jüngsten klinischen Daten lieferten durchwachsene Ergebnisse: Die MINDFuL-Phase-2-Studie für Alzheimer verfehlte ihre primären Endpunkte in der Gesamtpopulation. Allerdings zeigten sich positive Trends bei Patienten mit mindestens zwei Entzündungs-Biomarkern – ein Silberstreif am Horizont für die angepasste Strategie.
Jetzt konzentriert sich die Hoffnung auf die Zulassung von CORDStrom bis Mitte 2026 und die laufenden INKmune-Studien bei Prostatakrebs. Die entscheidende Frage bleibt: Kann das Unternehmen mit seinen verbleibenden Mitteln – zuletzt als ausreichend bis Q3 2025 bezeichnet – diese ambitionierten Pläne auch finanzieren?
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