Keurig Dr Pepper Aktie: Absturz nach Milliarden-Deal
24.09.25 03:00
Börse Global
Was als strategischer Meisterstreich geplant war, entpuppt sich für Keurig Dr Pepper aktuell als Bärendienst. Die geplante Übernahme von JDE Peet's für rund 15,7 Milliarden Euro und die anschließende Aufspaltung des Konzerns lösen an der Börse blankes Entsetzen aus. Doch steckt hinter dem Kursrutsch mehr als nur Deal-Skepsis?
Analysten schlagen Alarm
Die Investmenthäuser reagieren umgehend auf die Pläne des Getränkeriesen. BNP Paribas Exane stuft die Aktie von "Neutral" auf "Underperform" herab, HSBC Global Res zieht die Notbremse und wechselt von "Strong Buy" zu "Hold". Selbst bullische Häuser wie Piper Sandler und Citigroup senken ihre Kursziele deutlich – wenn auch bei positiver Gesamteinschätzung. Der Markt fürchtet vor allem die hohe Verschuldung nach der Übernahme und Risiken in einem angespannten Kaffeemarkt.
Zahlen mit zwiespältiger Botschaft
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen ein gemischtes Bild: Zwar übertraf der Umsatz von 4,16 Milliarden US-Dollar die Erwartungen und legte gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent zu. Doch der Gewinn je Aktie brach im Jahresvergleich um 28 Prozent ein. Immerhin prognostizieren Analysten jetzt eine kräftige Erholung mit einem jährlichen EPS-Wachstum von 31 Prozent in den kommenden drei Jahren.
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Insider verlassen das sinkende Schiff
Ein alarmierendes Signal sendet die Führungsetage selbst: Innerhalb der letzten 90 Tage verkauften Insider Aktien im Wert von über 14,8 Millionen US-Dollar. Allein Director Robert James Gamgort entsorgte Anteile für knapp 6,8 Millionen Dollar. Dieses mangelnde Vertrauen von innen heraus wiegt an der Börse besonders schwer.
Kann die geplante Aufspaltung in einen Kaffee- und einen Getränkespezialisten tatsächlich Wert schöpfen? Der Markt bleibt vorerst skeptisch – und die Aktie notiert nach einem Verlust von über 16 Prozent binnen eines Monats in der Nähe ihrer Jahrestiefs.
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