MARSCH.,LAUT.U.PA.O.N. VZ
WKN: 656993 / ISIN: DE0006569932MLP kleine Kursrallye erhofft
12.02.03 16:41
Börsenreport
Viele Anleger rechneten nach der Nachricht vom Verbleib des Finanzdienstleisters MLP (WKN 656993) im DAX mit einer kleinen Kursrallye, sie rechneten allerdings auch mit einem akzeptablen Quartalsbericht, berichten die Experten von "Börsenreport".
Stattdessen hätten die MLP-Papiere zeitweise mehr als 16 Prozent auf 7,11 Euro verloren. Das Heidelberger Unternehmen sei 2002 wegen Rückstellungen, Wertberichtigungen und einer hohen Risikovorsorge entgegen den Erwartungen von Analysten tief in die roten Zahlen gerutscht. Analysten seien von einem Gewinn von 86,72 Mio. Euro ausgegangen. Jetzt weise MLP einen Jahresverlust von 114,5 Mio. Euro aus, - eine Differenz, die bei der seit langem versprochenen Transparenz nicht hätte zustande kommen dürfen.
In dem Ergebnis seien allerdings nicht die außerordentlichen Erlöse in Höhe von 85 Mio. Euro aus dem Verkauf der MLP-Lebensversicherung Wien enthalten. Die Umsätze seien mit 1,06 Mrd. Euro gleich zum Ergebnis in 2001 geblieben.
Hätte die Deutsche Börse heute über den Verbleib des Finanzdienstleisters entschieden, wäre die Entscheidung wohl anders ausgefallen. Beiersdorf (WKN 520000), dem eigentlich schon designierten Nachfolger, hätte es gefreut. Außerdem hätte es dem Kurs der Aktie mittelfristig genutzt, etwas aus der Schusslinie zu kommen. So werde jetzt schon wieder diskutiert, ob MLP zum nächsten Überprüfungstermin - am 8. Mai - aus dem DAX fliegen werde. Mittlerweile hätten sich die Aktionäre etwas von dem Schock erholt.
Stattdessen hätten die MLP-Papiere zeitweise mehr als 16 Prozent auf 7,11 Euro verloren. Das Heidelberger Unternehmen sei 2002 wegen Rückstellungen, Wertberichtigungen und einer hohen Risikovorsorge entgegen den Erwartungen von Analysten tief in die roten Zahlen gerutscht. Analysten seien von einem Gewinn von 86,72 Mio. Euro ausgegangen. Jetzt weise MLP einen Jahresverlust von 114,5 Mio. Euro aus, - eine Differenz, die bei der seit langem versprochenen Transparenz nicht hätte zustande kommen dürfen.
In dem Ergebnis seien allerdings nicht die außerordentlichen Erlöse in Höhe von 85 Mio. Euro aus dem Verkauf der MLP-Lebensversicherung Wien enthalten. Die Umsätze seien mit 1,06 Mrd. Euro gleich zum Ergebnis in 2001 geblieben.
Hätte die Deutsche Börse heute über den Verbleib des Finanzdienstleisters entschieden, wäre die Entscheidung wohl anders ausgefallen. Beiersdorf (WKN 520000), dem eigentlich schon designierten Nachfolger, hätte es gefreut. Außerdem hätte es dem Kurs der Aktie mittelfristig genutzt, etwas aus der Schusslinie zu kommen. So werde jetzt schon wieder diskutiert, ob MLP zum nächsten Überprüfungstermin - am 8. Mai - aus dem DAX fliegen werde. Mittlerweile hätten sich die Aktionäre etwas von dem Schock erholt.
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