Rigetti Computing Aktie: Gemischte Signale
12.03.26 04:50
Börse Global
Rigetti Computing steht an einem entscheidenden Punkt seiner Entwicklung. Während das Quantencomputing-Unternehmen technisch wichtige Meilensteine erreicht, sorgen Verkäufe aus der Führungsetage und verfehlte Umsatzziele für Gesprächsstoff unter Anlegern. Kann die ambitionierte Roadmap für das Jahr 2026 die Skepsis am Markt überwinden?
Insider-Verkäufe nach Quartalszahlen
Am vergangenen Dienstag trennten sich sowohl der Chief Technology Officer David Rivas als auch Finanzvorstand Jeffrey Bertelsen von Teilen ihrer Aktienbestände. Diese Transaktionen folgten unmittelbar auf die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Verantwortlich für die gedämpfte Stimmung war vor allem der Quartalsumsatz, der mit 1,87 Millionen US-Dollar deutlich hinter den Markterwartungen zurückblieb und im Vergleich zum Vorjahr um fast 18 Prozent sank.
Ein Lichtblick in der Bilanz ist jedoch der bereinigte Verlust pro Aktie, der mit 0,03 US-Dollar etwas moderater ausfiel als von Analysten befürchtet. Zudem verfügt Rigetti über ein solides finanzielles Fundament: Mit rund 590 Millionen US-Dollar an Barmitteln und einer schuldenfreien Bilanz ist die Finanzierung der kostspieligen Forschung und Entwicklung vorerst gesichert.
Technischer Fortschritt und Roadmap
Trotz der finanziellen Volatilität meldet das Unternehmen technologische Erfolge. Die Genauigkeit bei den sogenannten 2-Qubit-Gattern erreichte zuletzt einen Wert von 99,9 Prozent. Um die kommerzielle Attraktivität zu steigern, plant das Management für das laufende Jahr die Einführung deutlich leistungsstärkerer Systeme.
- März 2026: Start eines 108-Qubit-Systems (99,5 % Fidelity)
- Dezember 2026: Einführung eines Systems mit über 150 Qubits
- Q1 2026: Erwartete Umsatzerlöse von 5,7 Millionen US-Dollar (Novera-Verkäufe)
Die Aktie spiegelt die aktuelle Unsicherheit wider und notiert mit rund 14,60 Euro massiv unter ihrem 52-Wochen-Hoch von über 48 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf knapp 28 Prozent.
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Analysten zwischen Optimismus und Vorsicht
Die Einschätzungen der Experten gehen derzeit weit auseinander. Während der Konsens der Analysten die Aktie weiterhin als „Moderate Buy“ mit einem Kursziel von 32,70 US-Dollar einstuft, zeigen sich einzelne Häuser wie Jefferies deutlich skeptischer. Dort wird der Titel lediglich mit „Hold“ bewertet, wobei das Kursziel mit 20,00 US-Dollar signifikant niedriger angesetzt ist.
Der Fokus liegt nun auf der zeitnahen Umsetzung der geplanten Systemstarts. Besonders die Markteinführung des 108-Qubit-Systems im laufenden Monat gilt als wichtiger Indikator für die technologische Konkurrenzfähigkeit und die Erreichung der gesteckten Jahresziele.
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