Teradyne Aktie: Analysten sehen Licht am Horizont
18.08.25 20:56
Börse Global
Die Teradyne-Aktie zeigt nach einem turbulenten Jahr erste Anzeichen einer Erholung – doch können die jüngsten Analysten-Upgrades den Abwärtstrend wirklich stoppen? Während einige große Player ihre Positionen aufstocken, ziehen sich andere Investoren zurück. Und auch der CEO hat kürzlich Anteile verkauft. Was steckt hinter den widersprüchlichen Signalen?
Analysten schwenken auf "Hold" um
Die Investmentexperten von Wall Street Zen haben am vergangenen Samstag ihr Rating für Teradyne von "Sell" auf "Hold" angehoben – ein erstes vorsichtiges Zeichen der Entspannung. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt aktuell bei 114,44 Dollar. Besonders optimistisch zeigt sich UBS Group, die ihr Kursziel von 120 auf 130 Dollar erhöhte und am "Buy"-Rating festhält. Auch Stifel Nicolaus korrigierte seine Erwartungen nach oben und setzt nun auf 100 statt 85 Dollar.
Quartalszahlen mit Licht und Schatten
Die jüngsten Zahlen des Unternehmens präsentierten ein gemischtes Bild: Zwar übertraf Teradyne im zweiten Quartal mit einem EPS von 0,57 Dollar die Erwartungen (0,54 Dollar), auch der Umsatz von 651,8 Millionen Dollar lag über den Prognosen. Doch im Vergleich zum Vorjahr zeigt die Umsatzentwicklung ein Minus von 10,7 Prozent – ein klarer Dämpfer für das Unternehmen aus dem Bereich Automatisierungstests und Robotik.
Großinvestoren setzen unterschiedliche Signale
Die institutionellen Anleger scheinen sich nicht einig zu sein: Während E Fund Management seine Beteiligung um dramatische 85,2 Prozent reduzierte, stockte Marshall Wace LLP seine Position kräftig auf. Auch CEO Gregory Stephen Smith verkaufte kürzlich Anteile im Wert von 58.724 Dollar – ein mögliches Warnsignal? Allerdings handelte es sich dabei um einen geplanten Verkauf nach Regel 10b5-1.
Die Aktie notiert aktuell bei 93,49 Euro und hat sich in den letzten 30 Tagen immerhin um 15,71 Prozent erholt. Doch der Weg zurück zum 52-Wochen-Hoch von 134,78 Euro scheint noch weit. Bleibt die Frage: Ist dies der Beginn einer nachhaltigen Trendwende – oder nur eine kurze Verschnaufpause in einem längerfristigen Abwärtstrend?
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