Vodafone kauft Telecom-Anteile
03.05.01 00:00
Wall Street Journal
Wie Silvia Ascarelli, Almar Latour und Peter Landers vom Wall Street Journal aus London berichten, hat die Vodafone Gruppe PLC (WKN 875999) am Mittwoch in nur zehn Stunden Aktien im Wert von 3,5 Milliarden Britische Pfund (das entspricht 5 Milliarden US-Dollar oder 5,6 Milliarden Euro) an Hunderte institutionelle Anleger verkauft.
Damit habe der weltgrößte Mobilfunkanbieter seinen kränkelden Rivalen, die British Telecommunications PLC (WKN 869313), mit den eigenen Waffen geschlagen. Die Aktien seien zum Preis von 194 Pence verkauft worden – 2,5% unter dem am Mittwoch bei Börsenschluss notierten Kurs von 199 Pence. Am selben Tag habe Vodafone 3,7 Milliarden Pfund für die 20% Anteile der British Telecom an Japan Telecom Co. (WKN 892484) und für weitere Anteile aus Zweigstellen des japanischen Mobilfunk geboten. Der Kauf erhöhe Vodafones Anteile an der Japan Telecom auf 45%; nach eigener Aussage wolle Vodafone auch British Telecom’s Anteile an der spanischen Airtel SA kaufen.
Die British Telecom habe schon seit Wochen über ein Bezugsrechtsangebot in Höhe von etwa 5 Milliarden Pfund nachgedacht, um einen Teil der Unternehmensschulden von 30 Milliarden Pfund abzutragen. Wie üblich sei British Telecom jedoch nicht so schnell gewesen wie Vodafone. Der Verkauf der japanischen Anteile sei eine Schlappe für CEO Sir Peter Bonfield, dem Vorreiter bei der Erschließung des japanischen Marktes. Auch sei der Chairman der Telecom Sir Iain Vallance letzte Woche zurückgetreten.
Nach den Analysten des Wall Street Journals unterstreicht die Angelegenheit Vodafones Position als Investorenliebling im europäischen Telekommunikationsgeschäft. Laut den Banken sei der Erfolg von Vodafone jedoch nicht als Zeichen einer generellen Nachfrage nach Telekommunikationsaktien zu werten; die Nachfrage bei Vodafone könne ebenso durch den „Schnäppchen“-Preis zustande gekommen sein. Vodafone plane auch kein weiteres Vordringen auf dem japanischen Markt.
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Nach den Analysten des Wall Street Journals unterstreicht die Angelegenheit Vodafones Position als Investorenliebling im europäischen Telekommunikationsgeschäft. Laut den Banken sei der Erfolg von Vodafone jedoch nicht als Zeichen einer generellen Nachfrage nach Telekommunikationsaktien zu werten; die Nachfrage bei Vodafone könne ebenso durch den „Schnäppchen“-Preis zustande gekommen sein. Vodafone plane auch kein weiteres Vordringen auf dem japanischen Markt.
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