WALTER BAU Ergebnis 2001
18.03.02 13:37
Ad hoc
"WALTER BAU-AG (WKN 747750) vereinigt mit DYWIDAG" - nach Fusion und Restrukturierung sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.
- Fusion und Restrukturierung der "WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG" sind weitgehend abgeschlossen. - Die damit verbundenen einmaligen Aufwendungen haben das unbefriedigende Ergebnis in 2001 erheblich geprägt. - Mit der strategischen Weiterentwicklung sind jetzt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. - Für 2002 streben wir ein ausgeglichenes Ergebnis an.
Vorläufiger Bericht der WALTER BAU-AG zum 31. Dezember 2001
Mit diesem Vorläufigen Bericht zum 31. Dezember 2001 geben wir Ihnen einen Überblick über das erste Geschäftsjahr des fusionierten Unternehmens "WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG".
In der Bilanzpressekonferenz am 19. April 2002 werden wir Presse und Öffentlichkeit über den Jahresabschluß 2001 informieren. Der Geschäftsbericht 2001 wird Mitte Mai 2002 herausgegeben. Die Hauptversammlung findet am 26. Juni 2002 statt.
Strategische Weiterentwicklung der WALTER BAU-AG Wir haben die Fusion der WALTER BAU-AG mit der Dyckerhoff & Widmann AG als Chance genutzt, unser vereinigtes Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln.
Auf den schlechten inländischen Baumarkt haben wir uns optimal ausgerichtet. Dazu gehören vor allem die konsequente Spartentrennung, die Straffung unserer Präsenz in der Fläche, die Bildung weiterer Kompetenzzentren und der Ausbau des Großkundenmanagements. Da sich die Bau-Prognosen gegenüber dem Jahresbeginn 2001 deutlich verschlechtert haben, haben wir die Restrukturierungsmaßnahmen nochmals beschleunigt. Im Baugeschäft Ausland haben wir die Organisation unserer Tochtergesellschaften in Australien und Kanada gestrafft. Der Ausbau unserer Sparten mit attraktivem Spezialgeschäft, wie z. B. Verkehrswegebau und DSI-Geschäft, wird konsequent weiterverfolgt. Im Zuge der Verringerung der eigenen Fertigungstiefe gewinnt der Beschaffungsmarkt immer größere Bedeutung. Mit unserer neuen Beschaffungsstrategie erzielen wir bereits deutliche Einsparungen beim Einkauf von Materialien und Nachunternehmerleistungen. Unsere allgemeinen Geschäftskosten haben wir deutlich reduziert, unser Chancen- und Risikomanagement weiter verbessert.
Unsere strategische Weiterentwicklung werden wir im Verlauf des Jahres 2002 abschließen. Die "WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG" hat damit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.
Lage der Bauwirtschaft Die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland hat sich im Verlauf des vergangenen Jahres immer mehr verlangsamt. Mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um nur noch 0,6 % weist das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2001 den schwächsten Wert seit 1993 aus.
Besonders belastet wurde die wirtschaftliche Entwicklung auch in 2001 durch den Bausektor. Die Bauinvestitionen sind aufgrund der abnehmenden Investitionsneigung im privaten wie im öffentlichen Bereich weiter gesunken. Besonders betroffen war das Bauhauptgewerbe mit einem Umsatzrückgang um 7,4%. Dabei sind die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland nach wie vor stark ausgeprägt (West -5,9%, Ost -11,9%). Auch die Auftragseingänge per Dezember weisen mit einem Minus von 5,5% noch rückläufige Tendenzen auf (West -2,4%, Ost -13,6%). Dabei ist jedoch eine leichte Belebung der Nachfrage im westdeutschen Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau festzustellen.
Kennzahlen des Konzerns per 31. Dezember 2001 per 31.12.01 per 31.12.00* Veränderung % in Mio. EUR in Mio. EUR
Gesamtleistung (ohne MwSt.) 3.922 4.390 -10,7 Inland 3.015 3.404 -11,4 Ausland 907 986 -8,0 Auftragszugang 3.062 4.156 -26,3 Inland 2.059 3.192 -35,5 Ausland 1.003 964 +4,0
Auftragsbestand 2.707 3.589 -24,6 Inland 1.871 2.811 -33,4 Ausland 836 778 +7,5 Mitarbeiter/ Stammpersonal am 31.12. 14.126 15.849 -10,9 Inland 10.226 12.231 -16,4 Ausland 3.900 3.618 +7,8
*) Zum Vergleich wurden die Vorjahreswerte der WALTER BAU-AG und der DYWIDAG angepasst
Gesamtleistung Im Konzern haben wir eine Gesamtleistung von 3.922 Mio. EUR erzielt, davon im Inland 3.015 Mio. EUR und im Ausland 907 Mio. EUR.
In unserem Zwischenbericht per 30. Juni 2001 haben wir bereits die nachhaltige Reduzierung unserer inländischen Bauleistung angekündigt, mit der wir unseren Spielraum zur Auswahl besonders geeigneter und erfolgversprechender Projekte vergrößern. Im Vorjahresvergleich ist der Umsatz um 11 % zurückgegangen.
Im Ausland haben wir das Geschäft unserer Tochtergesellschaft DYWIDAG International GmbH wie geplant ausgeweitet. Die Restrukturierung der Gesellschaften in Australien und Kanada hat zu einem insgesamt rückläufigen Baugeschäft Ausland geführt.
Positiv entwickelt hat sich das Geschäft unserer DSI-Gruppe einschließlich SUSPA und Stump.
Auftragszugang Insgesamt haben sich die Auftragszugänge auf 3.062 Mio. EUR reduziert, davon im Inland 2.059 Mio. EUR, im Ausland 1.003 Mio. EUR.
Im Inland hat der geplante Leistungsschnitt in Verbindung mit einer ertragsorientierten Angebotsbearbeitung zu dem deutlichen Rückgang der Auftragszugänge geführt.
Zur Ausweitung der Auftragszugänge im Ausland tragen insbesondere die Großaufträge in Indien und Nepal bei.
Auftragsbestand Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2001 errechnet sich für das fusionierte Unternehmen mit 2.707 Mio. EUR.
Mitarbeiter Zum Stichtag 31. Dezember 2001 waren im Konzern insgesamt 14.126 (Vorjahr 15.849) Mitarbeiter beschäftigt. Im Inland wirken sich Fusion und Restrukturierungsmaßnahmen mit einem Rückgang von 12.231 auf 10.226 Mitarbeiter aus. Die Zunahme im Ausland ist begründet durch das Anlaufen von Großbaustellen.
Investitionen Die Sachanlageinvestitionen im Konzern liegen mit 35 Mio. EUR unter dem Niveau vergangener Jahre; sie tragen damit insbesondere unserem rückläufigen Inlandsgeschäft Rechnung. Die Investitionen betreffen im wesentlichen die Anschaffung von Spezialmaschinen und Geräten für unsere Großbaustellen.
Ergebnis Wie schon in unserem Zwischenbericht per 30. Juni 2001 angekündigt, ist unsere Ertragslage unbefriedigend.
Operativ erwarten wir in der AG einen periodenechten Verlust in Höhe von etwa 70 Mio. EUR sowie weiter einen periodenfremden Verlust von etwa 30 Mio. EUR. Hinzu kommen einmalige außerordentliche Aufwendungen von etwa 140 Mio. EUR, die aus zusätzlichen fusionsbedingten Aufwendungen sowie aus Kosten der Restrukturierung der AG und von Beteiligungsgesellschaften resultieren. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 240 Mio. EUR. Für den Konzernabschluss erwarten wir ein Ergebnis in gleicher Höhe. Den Jahresfehlbetrag werden wir aus Gewinnvortrag und Rücklagen abdecken.
Im Baugeschäft Inland tragen zum deutlich negativen Ergebnis einige in den Vorjahren hereingenommene Baustellen bei, die unerwartet hohe Verluste ausgewiesen haben. Diese Projekte wurden in 2001 abgeschlossen bzw. bilanziell abgegrenzt. Darüber hinaus fehlen aufgrund des zurückgefahrenen Inlandsumsatzes Deckungsbeiträge.
Auch im Werkgeschäft hat die angespannte Marktsituation erneut zu einem negativen Ergebnis geführt.
Positiv hat sich unsere Sparte Verkehrswegebau von der allgemeinen Konjunktur- und Ertragslage abgesetzt. Sie hat - ebenso wie unsere anhaltend sehr erfolgreiche Sparte DSI-Geschäft - positive Ergebnisse erwirtschaftet.
Im ausländischen Baugeschäft hatten unsere Gesellschaften in Nordamerika und Australien wider Erwarten nochmals mit Verlusten bei Altbaustellen zu kämpfen. Die Sanierung dieser Gesellschaften hat unser Ergebnis erheblich belastet. Das sonstige Auslandsgeschäft weist positive Ergebnisse aus.
Wir werden dem Aufsichtsrat vorschlagen, keine Dividende auszuschütten.
Liquidität Die Liquidität im Konzern beträgt per 31. Dezember 2001 260 Mio. EUR. Der Rückgang ist bedingt durch die unbefriedigende Ertragslage und durch Fusions- und Restrukturierungskosten.
In Verbindung mit unseren Kreditlinien verfügen wir über die für unser Geschäft notwendige Liquidität.
Ausblick Wir erwarten keine wesentliche Verbesserung der inländischen Baukonjunktur. Trotz der allmählichen Belebung im westdeutschen Wirtschafts- und öffentlichen Bau gehen wir für 2002 nochmals von einem leichten Rückgang der Bauproduktion in Deutschland aus. Daher planen wir, unsere inländische Bauleistung auch im Jahr 2002 weiter zurückzunehmen und haben unsere Organisation bereits im Jahr 2001 darauf ausgerichtet.
Im Ausland setzen wir nach dem Anlaufen einiger Großbaustellen die Steigerung unserer Leistung bei positivem Ergebnis fort. Nach der in 2001 erfolgten Sanierung unserer Tochtergesellschaften in Nordamerika und Australien rechnen wir auch dort mit deutlich verbesserten Ergebnissen.
Im Inland wie im Ausland konzentrieren wir uns auf für uns geeignete, ertragsstarke und erfolgversprechende Aufgaben.
Für 2002 streben wir ein ausgeglichenes Ergebnis an. Dazu tragen die Einsparungen aus den durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen bei, die mindestens 100 Mio. EUR pro Jahr betragen. Bereits im laufenden Geschäftsjahr wird davon ein Großteil zum Tragen kommen.
- Fusion und Restrukturierung der "WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG" sind weitgehend abgeschlossen. - Die damit verbundenen einmaligen Aufwendungen haben das unbefriedigende Ergebnis in 2001 erheblich geprägt. - Mit der strategischen Weiterentwicklung sind jetzt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. - Für 2002 streben wir ein ausgeglichenes Ergebnis an.
Vorläufiger Bericht der WALTER BAU-AG zum 31. Dezember 2001
Mit diesem Vorläufigen Bericht zum 31. Dezember 2001 geben wir Ihnen einen Überblick über das erste Geschäftsjahr des fusionierten Unternehmens "WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG".
In der Bilanzpressekonferenz am 19. April 2002 werden wir Presse und Öffentlichkeit über den Jahresabschluß 2001 informieren. Der Geschäftsbericht 2001 wird Mitte Mai 2002 herausgegeben. Die Hauptversammlung findet am 26. Juni 2002 statt.
Strategische Weiterentwicklung der WALTER BAU-AG Wir haben die Fusion der WALTER BAU-AG mit der Dyckerhoff & Widmann AG als Chance genutzt, unser vereinigtes Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln.
Auf den schlechten inländischen Baumarkt haben wir uns optimal ausgerichtet. Dazu gehören vor allem die konsequente Spartentrennung, die Straffung unserer Präsenz in der Fläche, die Bildung weiterer Kompetenzzentren und der Ausbau des Großkundenmanagements. Da sich die Bau-Prognosen gegenüber dem Jahresbeginn 2001 deutlich verschlechtert haben, haben wir die Restrukturierungsmaßnahmen nochmals beschleunigt. Im Baugeschäft Ausland haben wir die Organisation unserer Tochtergesellschaften in Australien und Kanada gestrafft. Der Ausbau unserer Sparten mit attraktivem Spezialgeschäft, wie z. B. Verkehrswegebau und DSI-Geschäft, wird konsequent weiterverfolgt. Im Zuge der Verringerung der eigenen Fertigungstiefe gewinnt der Beschaffungsmarkt immer größere Bedeutung. Mit unserer neuen Beschaffungsstrategie erzielen wir bereits deutliche Einsparungen beim Einkauf von Materialien und Nachunternehmerleistungen. Unsere allgemeinen Geschäftskosten haben wir deutlich reduziert, unser Chancen- und Risikomanagement weiter verbessert.
Unsere strategische Weiterentwicklung werden wir im Verlauf des Jahres 2002 abschließen. Die "WALTER BAU-AG vereinigt mit DYWIDAG" hat damit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.
Lage der Bauwirtschaft Die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland hat sich im Verlauf des vergangenen Jahres immer mehr verlangsamt. Mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um nur noch 0,6 % weist das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2001 den schwächsten Wert seit 1993 aus.
Besonders belastet wurde die wirtschaftliche Entwicklung auch in 2001 durch den Bausektor. Die Bauinvestitionen sind aufgrund der abnehmenden Investitionsneigung im privaten wie im öffentlichen Bereich weiter gesunken. Besonders betroffen war das Bauhauptgewerbe mit einem Umsatzrückgang um 7,4%. Dabei sind die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland nach wie vor stark ausgeprägt (West -5,9%, Ost -11,9%). Auch die Auftragseingänge per Dezember weisen mit einem Minus von 5,5% noch rückläufige Tendenzen auf (West -2,4%, Ost -13,6%). Dabei ist jedoch eine leichte Belebung der Nachfrage im westdeutschen Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau festzustellen.
Kennzahlen des Konzerns per 31. Dezember 2001 per 31.12.01 per 31.12.00* Veränderung % in Mio. EUR in Mio. EUR
Gesamtleistung (ohne MwSt.) 3.922 4.390 -10,7 Inland 3.015 3.404 -11,4 Ausland 907 986 -8,0 Auftragszugang 3.062 4.156 -26,3 Inland 2.059 3.192 -35,5 Ausland 1.003 964 +4,0
Auftragsbestand 2.707 3.589 -24,6 Inland 1.871 2.811 -33,4 Ausland 836 778 +7,5 Mitarbeiter/ Stammpersonal am 31.12. 14.126 15.849 -10,9 Inland 10.226 12.231 -16,4 Ausland 3.900 3.618 +7,8
*) Zum Vergleich wurden die Vorjahreswerte der WALTER BAU-AG und der DYWIDAG angepasst
Gesamtleistung Im Konzern haben wir eine Gesamtleistung von 3.922 Mio. EUR erzielt, davon im Inland 3.015 Mio. EUR und im Ausland 907 Mio. EUR.
In unserem Zwischenbericht per 30. Juni 2001 haben wir bereits die nachhaltige Reduzierung unserer inländischen Bauleistung angekündigt, mit der wir unseren Spielraum zur Auswahl besonders geeigneter und erfolgversprechender Projekte vergrößern. Im Vorjahresvergleich ist der Umsatz um 11 % zurückgegangen.
Im Ausland haben wir das Geschäft unserer Tochtergesellschaft DYWIDAG International GmbH wie geplant ausgeweitet. Die Restrukturierung der Gesellschaften in Australien und Kanada hat zu einem insgesamt rückläufigen Baugeschäft Ausland geführt.
Positiv entwickelt hat sich das Geschäft unserer DSI-Gruppe einschließlich SUSPA und Stump.
Im Inland hat der geplante Leistungsschnitt in Verbindung mit einer ertragsorientierten Angebotsbearbeitung zu dem deutlichen Rückgang der Auftragszugänge geführt.
Zur Ausweitung der Auftragszugänge im Ausland tragen insbesondere die Großaufträge in Indien und Nepal bei.
Auftragsbestand Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2001 errechnet sich für das fusionierte Unternehmen mit 2.707 Mio. EUR.
Mitarbeiter Zum Stichtag 31. Dezember 2001 waren im Konzern insgesamt 14.126 (Vorjahr 15.849) Mitarbeiter beschäftigt. Im Inland wirken sich Fusion und Restrukturierungsmaßnahmen mit einem Rückgang von 12.231 auf 10.226 Mitarbeiter aus. Die Zunahme im Ausland ist begründet durch das Anlaufen von Großbaustellen.
Investitionen Die Sachanlageinvestitionen im Konzern liegen mit 35 Mio. EUR unter dem Niveau vergangener Jahre; sie tragen damit insbesondere unserem rückläufigen Inlandsgeschäft Rechnung. Die Investitionen betreffen im wesentlichen die Anschaffung von Spezialmaschinen und Geräten für unsere Großbaustellen.
Ergebnis Wie schon in unserem Zwischenbericht per 30. Juni 2001 angekündigt, ist unsere Ertragslage unbefriedigend.
Operativ erwarten wir in der AG einen periodenechten Verlust in Höhe von etwa 70 Mio. EUR sowie weiter einen periodenfremden Verlust von etwa 30 Mio. EUR. Hinzu kommen einmalige außerordentliche Aufwendungen von etwa 140 Mio. EUR, die aus zusätzlichen fusionsbedingten Aufwendungen sowie aus Kosten der Restrukturierung der AG und von Beteiligungsgesellschaften resultieren. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 240 Mio. EUR. Für den Konzernabschluss erwarten wir ein Ergebnis in gleicher Höhe. Den Jahresfehlbetrag werden wir aus Gewinnvortrag und Rücklagen abdecken.
Im Baugeschäft Inland tragen zum deutlich negativen Ergebnis einige in den Vorjahren hereingenommene Baustellen bei, die unerwartet hohe Verluste ausgewiesen haben. Diese Projekte wurden in 2001 abgeschlossen bzw. bilanziell abgegrenzt. Darüber hinaus fehlen aufgrund des zurückgefahrenen Inlandsumsatzes Deckungsbeiträge.
Auch im Werkgeschäft hat die angespannte Marktsituation erneut zu einem negativen Ergebnis geführt.
Positiv hat sich unsere Sparte Verkehrswegebau von der allgemeinen Konjunktur- und Ertragslage abgesetzt. Sie hat - ebenso wie unsere anhaltend sehr erfolgreiche Sparte DSI-Geschäft - positive Ergebnisse erwirtschaftet.
Im ausländischen Baugeschäft hatten unsere Gesellschaften in Nordamerika und Australien wider Erwarten nochmals mit Verlusten bei Altbaustellen zu kämpfen. Die Sanierung dieser Gesellschaften hat unser Ergebnis erheblich belastet. Das sonstige Auslandsgeschäft weist positive Ergebnisse aus.
Wir werden dem Aufsichtsrat vorschlagen, keine Dividende auszuschütten.
Liquidität Die Liquidität im Konzern beträgt per 31. Dezember 2001 260 Mio. EUR. Der Rückgang ist bedingt durch die unbefriedigende Ertragslage und durch Fusions- und Restrukturierungskosten.
In Verbindung mit unseren Kreditlinien verfügen wir über die für unser Geschäft notwendige Liquidität.
Ausblick Wir erwarten keine wesentliche Verbesserung der inländischen Baukonjunktur. Trotz der allmählichen Belebung im westdeutschen Wirtschafts- und öffentlichen Bau gehen wir für 2002 nochmals von einem leichten Rückgang der Bauproduktion in Deutschland aus. Daher planen wir, unsere inländische Bauleistung auch im Jahr 2002 weiter zurückzunehmen und haben unsere Organisation bereits im Jahr 2001 darauf ausgerichtet.
Im Ausland setzen wir nach dem Anlaufen einiger Großbaustellen die Steigerung unserer Leistung bei positivem Ergebnis fort. Nach der in 2001 erfolgten Sanierung unserer Tochtergesellschaften in Nordamerika und Australien rechnen wir auch dort mit deutlich verbesserten Ergebnissen.
Im Inland wie im Ausland konzentrieren wir uns auf für uns geeignete, ertragsstarke und erfolgversprechende Aufgaben.
Für 2002 streben wir ein ausgeglichenes Ergebnis an. Dazu tragen die Einsparungen aus den durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen bei, die mindestens 100 Mio. EUR pro Jahr betragen. Bereits im laufenden Geschäftsjahr wird davon ein Großteil zum Tragen kommen.
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