XRP: Ripple erteilt IPO eine Absage
07.01.26 14:22
DER AKTIONÄR
Die Wall Street wartet vergebens. Während die Krypto-Branche nach Legitimität lechzt, erteilt Ripple-Präsidentin Monica Long Fantasien über einen Börsengang eine klare Absage. Die Botschaft an den Markt könnte dabei selbstbewusster gar nicht sein: Wir brauchen euer Geld nicht.
Investoren-Schwergewichte wie Fortress Investment Group und Citadel Securities griffen zu. Doch der Deal wirft Fragen auf. Auf Details zu möglichen „Sicherheitsnetzen“ für die Geldgeber – etwa garantierte Rückkaufpreise oder Vorzugsbehandlungen bei einem Exit – reagierte Long ausweichend. Die Struktur sei „sehr positiv für Ripple“, so die offizielle Sprachregelung. Ob solche Klauseln nötig waren, um die Bewertung künstlich zu stützen, bleibt das Geheimnis des Managements.Statt sich mit Quartalsberichten und SEC-Filings herumzuschlagen, nutzt Ripple seine gefüllte Kriegskasse für eine aggressive Expansion. Allein im Jahr 2025 schloss das Unternehmen vier Übernahmen mit einem Gesamtvolumen von knapp vier Milliarden Dollar ab. Im Einkaufswagen landeten unter anderem der Prime Broker Hidden Road, die Treasury-Plattform GTreasury und der Custody-Anbieter Palisade.Die Strategie ist klar: Ripple will weg vom reinen Zahlungsdienstleister, hin zum Infrastruktur-Monopolisten. Das Herzstück bildet dabei der eigene Stablecoin RLUSD. Er soll, so Long, das „Bindegewebe“ zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Blockchain sein. Operativ scheint die Rechnung aufzugehen: Bis November wickelte Ripple Payments ein Gesamtvolumen von über 95 Milliarden Dollar ab.
„Wir planen weiterhin, privat zu bleiben“, stellte Long am Dienstag gegenüber Bloomberg klar. Der Grund: Die Liquidität der öffentlichen Märkte sei schlicht nicht nötig. Das Selbstbewusstsein hat ein massives fundamenales Fundament. Im November 2025 sammelte das Fintech 500 Millionen Dollar ein – zu einer Bewertung von stolzen 40 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Das ist mehr als die Marktkapitalisierung etablierter DAX-Konzerne wie BASF oder Commerzbank.
Investoren-Schwergewichte wie Fortress Investment Group und Citadel Securities griffen zu. Doch der Deal wirft Fragen auf. Auf Details zu möglichen „Sicherheitsnetzen“ für die Geldgeber – etwa garantierte Rückkaufpreise oder Vorzugsbehandlungen bei einem Exit – reagierte Long ausweichend. Die Struktur sei „sehr positiv für Ripple“, so die offizielle Sprachregelung. Ob solche Klauseln nötig waren, um die Bewertung künstlich zu stützen, bleibt das Geheimnis des Managements.Statt sich mit Quartalsberichten und SEC-Filings herumzuschlagen, nutzt Ripple seine gefüllte Kriegskasse für eine aggressive Expansion. Allein im Jahr 2025 schloss das Unternehmen vier Übernahmen mit einem Gesamtvolumen von knapp vier Milliarden Dollar ab. Im Einkaufswagen landeten unter anderem der Prime Broker Hidden Road, die Treasury-Plattform GTreasury und der Custody-Anbieter Palisade.Die Strategie ist klar: Ripple will weg vom reinen Zahlungsdienstleister, hin zum Infrastruktur-Monopolisten. Das Herzstück bildet dabei der eigene Stablecoin RLUSD. Er soll, so Long, das „Bindegewebe“ zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Blockchain sein. Operativ scheint die Rechnung aufzugehen: Bis November wickelte Ripple Payments ein Gesamtvolumen von über 95 Milliarden Dollar ab.
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