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Di, 28. April 2026, 7:55 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Bärendienst


05.11.12 15:01
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Gegen Ende der letzten Woche schien sich das Bild aufzuhellen und wir hofften bereits, dass unsere Skepsis, die wir nach wie vor hegen, unbegründet sei, so die Analysten der WGZ BANK.

Der sehr schwache Dow Jones-Index habe dann im späten Handel aber einen Strich durch die Rechnung der Bullen gemacht. Unter diesen Vorzeichen zeige sich der DAX heute noch relativ robust.

Das charttechnische Bild habe sich aber noch nicht geändert. Die in der letzten Woche gezeigte Erholungsbewegung sei zwar über das übliche Maß hinausgegangen, ein neues positives Signal habe allerdings noch nicht identifiziert werden können. Damit bleibe weiterhin das Szenario der Analysten einer anhaltenden Konsolidierung intakt, die unter zyklischen Gesichtspunkten bis Mitte November anhalten werde.

Dabei würden dann auch die elliott-technischen Vorgaben zu dieser Sichtweise passen, denn aktuell stehe noch eine mehrtägige Abwärtswelle (d.h. 3. Teil einer c-Welle) aus. Bis 6.880 Punkte könnte diese Korrektur anhalten, bevor das Bild nachhaltigen Schaden nehme, denn hier liege das 38,2%-ige Retracement. Wegen der eingangs robusten Verfassung würden die Analysten aber (bisher) lediglich mit dem charttechnisch berechneten Ziel rechnen, das mit 7.080 Zählern marginal unter der letzten Unterstützung bei gut 7.100 Punkten zu finden sei.

Die amerikanische Börse habe den Optimisten dabei zuletzt einen sprichwörtlichen Bärendienst erwiesen, denn mit den Verlusten vom Freitag habe sich das Bild des Dow Jones-Index markant eingetrübt. Die Vergangenheit habe dabei gezeigt, dass sich die hiesigen Indices kurzzeitig von der Wall Street lösen könnten. Bei markanten Verlusten seien sie aber mit in die Tiefe gezogen worden. Eben solche Verluste könnten nun anstehen, wenn der Dow Jones-Index unter seine Unterstützung bei etwa 13.000 Punkten falle. Abgaben bis etwa 12.400 Zähler wären dann die vermutliche Folge.

Anfällig zeige sich der DAX nicht zuletzt wegen der Konstellation seiner Indikatoren, denn der RSI habe noch nicht prägnant drehen können. Daneben zeige der MACD mitsamt seinem Histogramm eine typische Struktur für eine längere Seitwärtsbewegung an.

Die Konsolidierung dürfte weiter anhalten, wobei besondere Gefahr von der Wall Street ausgehe. Falle der Dow Jones-Index unter 13.000 Punkte, würden die Analysten nur wenige Chancen sehen, dass die letzte Unterstützung bei etwa 7.100 Zählern halten werde. Mit Bruch dieser Marke würden sie sich auf ein Niveau von 6.880 Punkten einstellen. (05.11.2012/ac/a/m)





 
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