DAX: Geht Jahresendrally in die letzte Runde?
12.12.12 15:47
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Es scheint fast so, als würde der unbändige Optimismus der Börsianer ansteckend sein, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger im Kommentar zum DAX.
Sowohl der für Deutschland überraschend gut ausgefallene ZEW-Konjunkturindex als auch die vorsichtigen Hinweise der Europäischen Zentralbank Ende vergangener Woche im Hinblick auf eine weitere Zinssenkung hätten den DAX weiter steigen lassen. Da habe auch der angekündigte Rücktritt Montis die Stimmung an den Märkten nicht nachhaltig eintrüben können.
Das Fiscal Cliff in den Vereinigten Staaten mit den damit verbundenen Rezessionsängsten sowie der Ausblick der Unternehmen auf die Gewinnsteigerungen sollten zumindest zum Nachdenken anregen. Zwar könnten die Gewinne der Unternehmen im ersten Quartal 2013 die Analystenerwartungen übertreffen, allerdings bleibe kritisch zu hinterfragen, ob nicht eher auf die Entwicklung der Gewinne in Relation zum DAX-Anstieg als auf die Analystenschätzungen geschaut werden sollte.
Hinzu komme, dass der DAX seit Mitte November nach der US-Wahl circa 600 Punkte gestiegen sei. Das seien satte 9 Prozent in circa vier Wochen! Dieser Optimismus könne ein Warnsignal und ein Nährboden für eine bevorstehende Konsolidierung an den Aktienmärkten sein. Anleger sollten darauf achten, Gewinnpositionen gegebenenfalls durch Stopp Loss oder Trailing Stopp Loss Limite abzusichern. (12.12.2012/ac/a/m)
Sowohl der für Deutschland überraschend gut ausgefallene ZEW-Konjunkturindex als auch die vorsichtigen Hinweise der Europäischen Zentralbank Ende vergangener Woche im Hinblick auf eine weitere Zinssenkung hätten den DAX weiter steigen lassen. Da habe auch der angekündigte Rücktritt Montis die Stimmung an den Märkten nicht nachhaltig eintrüben können.
Das Fiscal Cliff in den Vereinigten Staaten mit den damit verbundenen Rezessionsängsten sowie der Ausblick der Unternehmen auf die Gewinnsteigerungen sollten zumindest zum Nachdenken anregen. Zwar könnten die Gewinne der Unternehmen im ersten Quartal 2013 die Analystenerwartungen übertreffen, allerdings bleibe kritisch zu hinterfragen, ob nicht eher auf die Entwicklung der Gewinne in Relation zum DAX-Anstieg als auf die Analystenschätzungen geschaut werden sollte.
Hinzu komme, dass der DAX seit Mitte November nach der US-Wahl circa 600 Punkte gestiegen sei. Das seien satte 9 Prozent in circa vier Wochen! Dieser Optimismus könne ein Warnsignal und ein Nährboden für eine bevorstehende Konsolidierung an den Aktienmärkten sein. Anleger sollten darauf achten, Gewinnpositionen gegebenenfalls durch Stopp Loss oder Trailing Stopp Loss Limite abzusichern. (12.12.2012/ac/a/m)
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