DAX: Keine Besserung in Sicht
12.11.12 15:16
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Nach den deutlichen Verlusten am Mittwoch schien der DAX zunächst ins Bodenlose zu fallen, so die Analysten der WGZ BANK.
Am Freitag habe dann aber ein Großteil der zuvor generierten Verluste wieder aufgeholt werden können. Kurzfristig scheine die Abwärtsbewegung damit ein (zumindest zwischenzeitliches) Ende gefunden zu haben, denn der lange untere Docht vom Freitag lasse darauf hoffen, dass zumindest Trader zugreifen würden. Daneben habe die Unterstützung bei etwa 7.100 Punkten halten können. Unter idealtypischen Gesichtspunkten dürfte nun eine Erholung einsetzen, die bis Mittwoch oder sogar bis zum Wochenende andauern könnte.
Doch was sei damit gewonnen? Ein Ende der jüngsten Abwärtsbewegung würde erst mit Übertreffen des Mittwochhoch bei knapp 7.450 Zählern angezeigt. Eine solche Entwicklung sei nach dem bereits am Donnerstag angesprochenen Key-Reversal-Down aber unwahrscheinlich. Die Analysten würden daher von einer nur kurzen Erholung ausgehen.
Grundsätzlich dürfte diese Struktur auch die Entwicklung der kommenden Wochen repräsentieren, denn die Analysten würden von einer Bewegung ausgehen, die zwischen einer Seit- und einer Abwärtsbewegung anzusiedeln sei. Bis zum kommenden Frühjahr könnte sie anhalten. Die marginalen Verluste würden sich dabei aufsummieren. Bis Ende des Jahres hätten die Analysten die Marke von 6.880 Punkten im Visier, anschließend eine Unterstützung bei etwa 6.500 Zählern.
Während sich der DAX eigentlich recht robust zeige, dürfte der Druck aus Übersee kommen. Der Dow Jones Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) hat nun Platz bis 12.500 Punkten und wird unseren heimischen Index damit vermutlich nachhaltig drücken, so die Analysten der WGZ BANK.
Auch die Indikatoren würden ein negatives Szenario andeuten. Zwar rangiere der RSI bereits in der Nähe seines überverkauften Bereichs, doch habe der Oszillator noch nicht gedreht. Der MACD zeige durch sein weiter abfallendes Histogramm zudem eine intakte Abwärtsbewegung an.
Grundsätzlich würden die Analysten nicht von einer scharfen, dafür aber etwas längeren Korrektur ausgehen. Im Rahmen dieser Bewegung könne der DAX immer wieder zyklische Erholungswellen zeigen. Eine solche Welle stehe vermutlich auch aktuell an. Mit Kursen über 7.300 Punkten würden die Analysten aber nicht rechnen. Zudem würden sie von dem Szenario erst abrücken, wenn der Index über 7.450 Punkten schließen sollte. (12.11.2012/ac/a/m)
Am Freitag habe dann aber ein Großteil der zuvor generierten Verluste wieder aufgeholt werden können. Kurzfristig scheine die Abwärtsbewegung damit ein (zumindest zwischenzeitliches) Ende gefunden zu haben, denn der lange untere Docht vom Freitag lasse darauf hoffen, dass zumindest Trader zugreifen würden. Daneben habe die Unterstützung bei etwa 7.100 Punkten halten können. Unter idealtypischen Gesichtspunkten dürfte nun eine Erholung einsetzen, die bis Mittwoch oder sogar bis zum Wochenende andauern könnte.
Doch was sei damit gewonnen? Ein Ende der jüngsten Abwärtsbewegung würde erst mit Übertreffen des Mittwochhoch bei knapp 7.450 Zählern angezeigt. Eine solche Entwicklung sei nach dem bereits am Donnerstag angesprochenen Key-Reversal-Down aber unwahrscheinlich. Die Analysten würden daher von einer nur kurzen Erholung ausgehen.
Während sich der DAX eigentlich recht robust zeige, dürfte der Druck aus Übersee kommen. Der Dow Jones Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) hat nun Platz bis 12.500 Punkten und wird unseren heimischen Index damit vermutlich nachhaltig drücken, so die Analysten der WGZ BANK.
Auch die Indikatoren würden ein negatives Szenario andeuten. Zwar rangiere der RSI bereits in der Nähe seines überverkauften Bereichs, doch habe der Oszillator noch nicht gedreht. Der MACD zeige durch sein weiter abfallendes Histogramm zudem eine intakte Abwärtsbewegung an.
Grundsätzlich würden die Analysten nicht von einer scharfen, dafür aber etwas längeren Korrektur ausgehen. Im Rahmen dieser Bewegung könne der DAX immer wieder zyklische Erholungswellen zeigen. Eine solche Welle stehe vermutlich auch aktuell an. Mit Kursen über 7.300 Punkten würden die Analysten aber nicht rechnen. Zudem würden sie von dem Szenario erst abrücken, wenn der Index über 7.450 Punkten schließen sollte. (12.11.2012/ac/a/m)
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