DAX: Kurze Korrektur oder Top-Bildung?
10.12.12 16:27
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Das in der letzten Woche gesetzte Stopp-Loss beim DAX wurde am vergangenen Donnerstag gerissen und die taktischen Short-Positionen wurden damit aufgelöst, so die Analysten der WGZ BANK.
Dennoch habe der DAX der überkauften Konstellation schließlich Rechnung tragen müssen und am Freitag eine Korrektur gestartet. Fraglich sei nun, wie lange und wie weit das Aktienbarometer von dieser Schwächephase beeinflusst werde.
Während die Analysten unter charttechnischen Aspekten eine Jahresendrally im November noch für sehr unwahrscheinlich gehalten hätten, habe sich das Bild etwas zugunsten der Bullen gedreht. Zumindest habe der Kursverlauf kurz vor Durchbruch der abwärts gerichteten Trendgeraden eine Lücke gezeigt. Zunächst sei nicht klar gewesen, um welche Art Gap es sich hierbei gehandelt habe, mittlerweile spreche die weitere Kursstruktur aber für ein sog. Runaway-Gap. Diese Lücken würden in der Regel in der Mitte der Gesamtbewegung auftreten, sodass sich ein Ziel von 7.800 Zählern berechnen ließe.
Unter zyklischen Gesichtspunkten komme der zweiten Wochenhälfte nun eine zentrale Bedeutung zu: Sollte die aktuelle und eigentlich schon überfällige Korrektur bis dahin vollendet sein, dürfte der Index noch in diesem Jahr diese Marke bei 7.800 Punkten erreichen. Zuvor müsse dabei die alte, leicht abwärts gerichtete Widerstandslinie als Unterstützung fungieren. Sollte sie unterboten werden, würde sich das Bild allerdings schlagartig und nachhaltig eintrüben.
Deutliches Risiko dafür sehe man dafür aktuell nicht, denn der Dow Jones-Index habe in der letzten Sitzung endlich seinen massiven Widerstand bei etwa 13.100 Punkten auf Schlusskursbasis übertreffen können. Auch wenn der Index keine deutlichen Gewinne verspreche, sehe man auf der anderen Seite aber auch noch kein deutliches Abwärtspotenzial.
Daneben würden die Indikatoren ein zwiespältiges Bild zeigen. Normalerweise würden die Analysten auf negative Divergenzen warten, bevor sie eine übergeordnete und etwa dreiwöchige Verkaufempfehlung geben würden. Diese Divergenzen seien im RSI noch nicht erkennbar. Auf der anderen Seite habe sich der Oszillator außergewöhnlich stark überkauft präsentiert.
Die Korrektur habe - leider etwas später als von den Analysten angenommen - begonnen und dürfte den DAX zunächst auch weiter belasten. Fraglich sei, ob der Index nochmals ein neues Verlaufshoch markieren könne, bevor eine längere Korrektur einsetze. (10.12.2012/ac/a/m)
Dennoch habe der DAX der überkauften Konstellation schließlich Rechnung tragen müssen und am Freitag eine Korrektur gestartet. Fraglich sei nun, wie lange und wie weit das Aktienbarometer von dieser Schwächephase beeinflusst werde.
Während die Analysten unter charttechnischen Aspekten eine Jahresendrally im November noch für sehr unwahrscheinlich gehalten hätten, habe sich das Bild etwas zugunsten der Bullen gedreht. Zumindest habe der Kursverlauf kurz vor Durchbruch der abwärts gerichteten Trendgeraden eine Lücke gezeigt. Zunächst sei nicht klar gewesen, um welche Art Gap es sich hierbei gehandelt habe, mittlerweile spreche die weitere Kursstruktur aber für ein sog. Runaway-Gap. Diese Lücken würden in der Regel in der Mitte der Gesamtbewegung auftreten, sodass sich ein Ziel von 7.800 Zählern berechnen ließe.
Deutliches Risiko dafür sehe man dafür aktuell nicht, denn der Dow Jones-Index habe in der letzten Sitzung endlich seinen massiven Widerstand bei etwa 13.100 Punkten auf Schlusskursbasis übertreffen können. Auch wenn der Index keine deutlichen Gewinne verspreche, sehe man auf der anderen Seite aber auch noch kein deutliches Abwärtspotenzial.
Daneben würden die Indikatoren ein zwiespältiges Bild zeigen. Normalerweise würden die Analysten auf negative Divergenzen warten, bevor sie eine übergeordnete und etwa dreiwöchige Verkaufempfehlung geben würden. Diese Divergenzen seien im RSI noch nicht erkennbar. Auf der anderen Seite habe sich der Oszillator außergewöhnlich stark überkauft präsentiert.
Die Korrektur habe - leider etwas später als von den Analysten angenommen - begonnen und dürfte den DAX zunächst auch weiter belasten. Fraglich sei, ob der Index nochmals ein neues Verlaufshoch markieren könne, bevor eine längere Korrektur einsetze. (10.12.2012/ac/a/m)
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