DAX-Unternehmenszahlen stehen an
07.03.11 14:08
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Libyenkrise sowie der hohe Ölpreis waren in der zu Ende gehenden Woche die Kernthemen, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".
Die Sorge, dass sich die Unruhen auf Saudi-Arabien ausweiten könnten, hätten die US-Ölsorte WTI über 100 Dollar steigen lassen, was wiederum die Märkte belastet habe. Für eine große Überraschung habe am Donnerstag die EZB mit ihrer Ankündigung gesorgt, dass sie die Leitzinsen bereits im April anheben könnten. Hiervon habe vor allem der Euro profitieren können und sei auf knapp unter 1,40 USD angestiegen.
Wenig Unterstützung habe der DAX von den zu berichtenden Unternehmen gefunden. Die Zahlen von adidas und Bayer seien wie erwartet ausgefallen. Beiersdorf dagegen habe die Anleger mit einem negativen Ausblick überrascht. Der Konsumgüterhersteller erwarte für 2011 aufgrund der Neuausrichtung der Marken ein rückläufiges Ergebnis.
Von der konjunkturellen Seite seien dagegen überwiegend positive Signale gekommen. So hätten sich in den USA die Einkaufsmanagerindices auf bereits hohem Niveau weiter verbessert und würden so eine Belebung der konjunkturellen Erholung signalisieren. Dabei könnte die Belastung von der hohen Arbeitslosigkeit abnehmen. Zumindest sei der am Mittwoch veröffentlichte ADP-Beschäftigungszuwachs wesentlich stärker als erwartet ausgefallen. Zudem seien die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend auf das niedrigste Niveau seit Mitte 2008 gesunken.
Die kommende Woche stehe ganz im Fokus der zu berichtenden DAX 30-Unternehmen. Aus dem Coverage-Universum der Analysten würden am Montag Salzgitter ihre Zahlen vorlegen. Am Mittwoch würden E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) und Hannover Rück folgen. Am Donnerstag würden noch die Deutsche Post, Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403, VZ), Linde und K+S (ISIN DE0007162000 / WKN 716200) berichten.
Von der makroökonomischen Seite her stünden diese Woche in Europa als auch in den USA zahlreiche wichtige Daten an. Am Dienstag gehe es in Deutschland mit dem Auftragseingang los. Nach dem schwachen Dezemberwert, würden die Analysten für den Januar mit einem Anstieg um 2,5% rechnen. Am Mittwoch gehe es mit der Industrieproduktion (+1,5% (m/m)) weiter, die wie auch die Auftragseingänge nach den schwachen Vormonat wieder zulegen dürften. Am Freitag würden die endgültigen Verbraucherpreise für Deutschland veröffentlicht. Auf Monatssicht würden die Analysten einen Anstieg um 0,5% erwarten, während sie sich auf Jahressicht um 2,0% erhöht haben dürften.
In den USA gehe es am Montag mit den Konsumentenkrediten los. Nach dem deutlichen Anstieg im Dezember (+6,1 Mrd. USD) würden die Analysten für Januar von einer etwas moderateren Zunahme von 4,7 Mrd. USD ausgehen. Am Donnerstag stünden wie jede Woche die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Am Freitag sei die Agenda mit Wirtschaftsdaten etwas besser bestückt. Nach dem Anstieg um 0,3% im Vormonat würden die Analysten bei den Einzelhandelsumsätzen erneut eine Verbesserung um etwa 0,6% erwarten. Die Lagerbestände dürften dagegen etwas zurückgegangen sein. Nach einem Plus von 0,8% im Dezember, würden sie für Januar von einem leichten Rückgang auf 0,7% ausgehen.
Zu guter letzt werde noch das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni Michigan veröffentlicht. Hier erwarten die Analysten der Santander Bank einen Wert von 76,0 nach 77,5 im Vormonat. (Ausgabe vom 04.03.2011) (07.03.2011/ac/a/m)
Die Sorge, dass sich die Unruhen auf Saudi-Arabien ausweiten könnten, hätten die US-Ölsorte WTI über 100 Dollar steigen lassen, was wiederum die Märkte belastet habe. Für eine große Überraschung habe am Donnerstag die EZB mit ihrer Ankündigung gesorgt, dass sie die Leitzinsen bereits im April anheben könnten. Hiervon habe vor allem der Euro profitieren können und sei auf knapp unter 1,40 USD angestiegen.
Wenig Unterstützung habe der DAX von den zu berichtenden Unternehmen gefunden. Die Zahlen von adidas und Bayer seien wie erwartet ausgefallen. Beiersdorf dagegen habe die Anleger mit einem negativen Ausblick überrascht. Der Konsumgüterhersteller erwarte für 2011 aufgrund der Neuausrichtung der Marken ein rückläufiges Ergebnis.
Die kommende Woche stehe ganz im Fokus der zu berichtenden DAX 30-Unternehmen. Aus dem Coverage-Universum der Analysten würden am Montag Salzgitter ihre Zahlen vorlegen. Am Mittwoch würden E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) und Hannover Rück folgen. Am Donnerstag würden noch die Deutsche Post, Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403, VZ), Linde und K+S (ISIN DE0007162000 / WKN 716200) berichten.
Von der makroökonomischen Seite her stünden diese Woche in Europa als auch in den USA zahlreiche wichtige Daten an. Am Dienstag gehe es in Deutschland mit dem Auftragseingang los. Nach dem schwachen Dezemberwert, würden die Analysten für den Januar mit einem Anstieg um 2,5% rechnen. Am Mittwoch gehe es mit der Industrieproduktion (+1,5% (m/m)) weiter, die wie auch die Auftragseingänge nach den schwachen Vormonat wieder zulegen dürften. Am Freitag würden die endgültigen Verbraucherpreise für Deutschland veröffentlicht. Auf Monatssicht würden die Analysten einen Anstieg um 0,5% erwarten, während sie sich auf Jahressicht um 2,0% erhöht haben dürften.
In den USA gehe es am Montag mit den Konsumentenkrediten los. Nach dem deutlichen Anstieg im Dezember (+6,1 Mrd. USD) würden die Analysten für Januar von einer etwas moderateren Zunahme von 4,7 Mrd. USD ausgehen. Am Donnerstag stünden wie jede Woche die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Am Freitag sei die Agenda mit Wirtschaftsdaten etwas besser bestückt. Nach dem Anstieg um 0,3% im Vormonat würden die Analysten bei den Einzelhandelsumsätzen erneut eine Verbesserung um etwa 0,6% erwarten. Die Lagerbestände dürften dagegen etwas zurückgegangen sein. Nach einem Plus von 0,8% im Dezember, würden sie für Januar von einem leichten Rückgang auf 0,7% ausgehen.
Zu guter letzt werde noch das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni Michigan veröffentlicht. Hier erwarten die Analysten der Santander Bank einen Wert von 76,0 nach 77,5 im Vormonat. (Ausgabe vom 04.03.2011) (07.03.2011/ac/a/m)
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