DAX: Zunächst verhalten
03.01.13 12:58
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der DAX startete mit einem Gap in das neue Jahr und spiegelt damit die aktuelle Stimmung wider: Die Nachrichten aus den USA wollen positiv aufgenommen werden, so die Analysten der WGZ BANK.
Das "gefühlte Sentiment" bleibe damit positiv, sei aber nicht übertrieben euphorisch. Von dieser Seite seien keinerlei Beeinträchtigungen für den DAX erkennbar.
Anders präsentiere sich hingegen die charttechnische Konstellation. So sei das Niveau von etwa 7.800 Punkten, das der DAX gestern nahezu erreicht habe, vorher als Ziel berechnet worden. Diese Zielgröße, die sich mithilfe des Gesetzes zur Wellengleichheit und durch ein Runaway-Gap habe berechnen lassen, bilde nun einen Widerstand. Eine solche Hürde könne sicherlich überwunden werden, doch sei dafür eine deutliche Dynamik erforderlich. Eben diese Dynamik traue man dem DAX wegen des gestrigen, nochmaligen Gap in den kommenden Handelstagen aber nicht mehr zu, sodass man vorerst von einer Stagnation oder leicht nachgebenden Kursen ausgehe. Mit Blick auf einen Zeitraum von drei bis vier Wochen seien weitere Gewinne aber durchaus möglich.
Ähnlich präsentiere sich der Dow Jones-Index, der ebenfalls kurz vor massiven Widerständen rangiere. Ein direkter Bruch sei auch hier unwahrscheinlich.
Sollte sich dieses charttechnische Szenario bewahrheiten, dürfte im Februar dann aber Druck von der Indikatorenseite kommen. Besonders die Linien des MACD würden eine negative Divergenz erahnen lassen. Vermutlich könne der DAX diesem Schicksal nur entgehen, wenn er die historischen Höchstkurse bei etwa 8.150 Zählern signifikant überwinde. Auch hier gelte: Diese Bewegung sei nicht unmöglich aber sehr unwahrscheinlich.
Bis Mitte nächster Woche dürfte der DAX stagnieren oder sogar etwas abgeben. In den kommenden drei bis vier Wochen bestehe dann aber nochmals etwas Potenzial. Danach dürfte der Index aber in eine längere Konsolidierungsphase einschwenken, sodass die Analysten mit Blick auf die kommenden drei bis vier Monate eher skeptisch seien. Das mittel- bis langfristige Bild verspreche schließlich einen Ausbruch aus dem bei der letzten Betrachtung angesprochene Dreieck und damit neue Höchstkurse. (03.01.2013/ac/a/m)
Das "gefühlte Sentiment" bleibe damit positiv, sei aber nicht übertrieben euphorisch. Von dieser Seite seien keinerlei Beeinträchtigungen für den DAX erkennbar.
Ähnlich präsentiere sich der Dow Jones-Index, der ebenfalls kurz vor massiven Widerständen rangiere. Ein direkter Bruch sei auch hier unwahrscheinlich.
Sollte sich dieses charttechnische Szenario bewahrheiten, dürfte im Februar dann aber Druck von der Indikatorenseite kommen. Besonders die Linien des MACD würden eine negative Divergenz erahnen lassen. Vermutlich könne der DAX diesem Schicksal nur entgehen, wenn er die historischen Höchstkurse bei etwa 8.150 Zählern signifikant überwinde. Auch hier gelte: Diese Bewegung sei nicht unmöglich aber sehr unwahrscheinlich.
Bis Mitte nächster Woche dürfte der DAX stagnieren oder sogar etwas abgeben. In den kommenden drei bis vier Wochen bestehe dann aber nochmals etwas Potenzial. Danach dürfte der Index aber in eine längere Konsolidierungsphase einschwenken, sodass die Analysten mit Blick auf die kommenden drei bis vier Monate eher skeptisch seien. Das mittel- bis langfristige Bild verspreche schließlich einen Ausbruch aus dem bei der letzten Betrachtung angesprochene Dreieck und damit neue Höchstkurse. (03.01.2013/ac/a/m)
Werte im Artikel
17:59
, dpa-AFX
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwächelnder [...]FRANKFURT (dpa-AFX) - Stockende Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben den Dax am Montag leicht in die ...
17:56
, aktiencheck.de
DAX Analyse: Öl, Nahost und Konsumangst drücke [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) DAX Analyse: Siemens, Rheinmetall und Commerzbank führen die Gegenwehr ...
17:51
, dpa-AFX
Aktien Frankfurt Schluss: Schwächelnder Dax hält [...]FRANKFURT (dpa-AFX) - Stockende Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben den Dax am Montag leicht in die ...

