DAX brach auf 2.886 Punkte ein
09.05.03 09:35
Hamburgische LB
Enttäuschung über die ausgebliebene Zinssenkung der EZB lösten Gewinnmitnahmen aus und belasteten gestern den deutschen Aktienmarkt, so die Analysten der Hamburgischen Landesbank.
Der DAX sei um 4% auf 2.886 Zähler eingebrochen. Obwohl der steile Kursanstieg des Euro inflationsdämpfend wirke, habe die EZB nicht die Gelegenheit genutzt, der lahmenden europäischen Konjunktur Impulse zu verleihen. Die ausgebliebene Stimulanz für Investitionen habe vor allem die zinssensitiven Finanzwerte belastet. So hätten denn auch Hypovereinsbank (-9,7%), Commerzbank (-9,4%), Allianz (-6,6%) und Münchner Rück (-7,4%) die Liste der Kursverlierer angeführt.
Die Kurseinbußen bei TUI (-7,9%) hätten sich fortgesetzt, nachdem die Aktie von einem Investmenthaus herabgestuft worden sei. Die nach wie vor schlechte Stimmung in der Industrie habe sich in einem zurückhaltenden Ausblick des MAN-Managements widergespiegelt. Die Aktie habe kräftig verloren (-8,8%) nachdem, der Vorstand eine nachhaltige Belebung des Geschäfts nicht vor 2004 erwarte.
An der Wall Street hätten die Kurse in Folge unter den Erwartungen gebliebener Umsatzergebnisse im Einzelhandel nachgegeben. Der Dow Jones habe 0,8% eingebüßt und sei auf 8.491 Zähler gefallen, der Nasdaq-Index habe 1,1% verloren. Der jüngste Anstieg der Arbeitslosigkeit habe bei den Marktteilnehmern zudem die Befürchtung ausgelöst, dass die Verbraucher sich vermehrt im Konsum zügeln und damit die Konjunkturerholung verzögern würden.
So sei der Einzelhandelsumsatz selbst hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben. Während Branchenführer Wal-Mart (-0,1%) davon weniger betroffen gewesen sei, hätten kleinere Einzelhandelsunternehmen zum Teil deutlich an Wert eingebüßt. In Tokio gewinne der Nikkei-Index im späten Handel 1,5% auf 8.152 Punkte. Der Euro setze seinen Höhenflug fort.
Der DAX sei um 4% auf 2.886 Zähler eingebrochen. Obwohl der steile Kursanstieg des Euro inflationsdämpfend wirke, habe die EZB nicht die Gelegenheit genutzt, der lahmenden europäischen Konjunktur Impulse zu verleihen. Die ausgebliebene Stimulanz für Investitionen habe vor allem die zinssensitiven Finanzwerte belastet. So hätten denn auch Hypovereinsbank (-9,7%), Commerzbank (-9,4%), Allianz (-6,6%) und Münchner Rück (-7,4%) die Liste der Kursverlierer angeführt.
An der Wall Street hätten die Kurse in Folge unter den Erwartungen gebliebener Umsatzergebnisse im Einzelhandel nachgegeben. Der Dow Jones habe 0,8% eingebüßt und sei auf 8.491 Zähler gefallen, der Nasdaq-Index habe 1,1% verloren. Der jüngste Anstieg der Arbeitslosigkeit habe bei den Marktteilnehmern zudem die Befürchtung ausgelöst, dass die Verbraucher sich vermehrt im Konsum zügeln und damit die Konjunkturerholung verzögern würden.
So sei der Einzelhandelsumsatz selbst hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben. Während Branchenführer Wal-Mart (-0,1%) davon weniger betroffen gewesen sei, hätten kleinere Einzelhandelsunternehmen zum Teil deutlich an Wert eingebüßt. In Tokio gewinne der Nikkei-Index im späten Handel 1,5% auf 8.152 Punkte. Der Euro setze seinen Höhenflug fort.
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